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Wirtschaft und Sport verbinden

Du bist sportlich und zugleich wirtschaftlich interessiert? Dann könnte der Studiengang "Sportökonomie" für dich genau das Richtige sein! Dieser Studiengang wurde in einer Kurzvorlesung im Forschungszentrum für Sportwissenschaften von Herrn Prof. Dr. Tim Ströbel (Inhaber des Lehrstuhls Marketing und Sportmanagement der Universität Bayreuth) einer Neigungsgruppe des Ortenburg-Gymnasiums vorgestellt, die sich im Rahmen eines Projekttages für eine Exkursion nach Bayreuth angemeldet hat. Es war spannend zu hören, wie Sportmarken aufgebaut und mit Leben gefüllt werden, um eine Identifikation mit diesen zu schaffen. Als Beispiel diente die Marke "FC St. Pauli". Doch auch die SpVgg Bayreuth als frischgebackener Drittligist holt sich die Expertise des Lehrstuhlinhabers ein, um weitere "Kunden" bzw. Fans zu gewinnen. Mit diesem Inhalt wurde auch die Brücke zum zweiten Programmpunkt der Exkursion geschlagen, welcher das Motto "Die SpVgg Bayreuth - auf dem Weg zum Profiverein" trug. Zunächst erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch das Altstadt-Kult Musem unter der Leitung von Herrn Jürgen Rank, welcher nicht nur leidenschaftlicher "Oldschdod"-Fan, sondern hauptberuflich Chef-Designer von adidas ist. Anschließend übernahm der Vorstandsvorsitzende der SpVgg Bayreuth, Herr Christian Wedlich, die weitere Führung, welche die Neigungsgruppe erst zum Nachwuchsleistungszentrum und schließlich zum Trainingsgelände des Profikaders  brachte. Herr Wedlich informierte die Schülerinnen und Schüler darüber, was es sowohl in sportlicher als auch vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht bedeutet, ein Drittliga-Verein zu sein. Für eine halbe Stunde konnten die Schülerinnen und Schüler auch noch ein Training unter Leitung des neuen Chefcoaches (Thomas Kleine) verfolgen. Herr Kleine stand dabei auch einige Minuten für Fragen bereit. 

Besuch der AZUBI-Messe in Cham

In der Woche vor den Pfingstferien besuchten die 9. Jahrgangsstufen die AZUBI-Messe in Cham. Dort informierten sich die Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsangebote und Berufsbilder aus den Bereichen Handwerk, Industrie, Bau, Gartenbau, Hotel- und Gastronomiebranche, Öffentlicher Dienst, Soziales, Kammern, Handel und Kaufmännische Berufe von insgesamt über 80 Ausstellern. In persönlichen Gesprächen konnten die Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsangebote der Firmen in der Umgebung  und die damit verbundenen Karrieremöglichkeiten in Erfahrung bringen. Für die Schülerinnen und Schüler war es auch ein Anliegen zu erfragen, bei welchen Betrieben ein duales Studium möglich ist, wobei die Mehrheit der Aussteller auch diese Ausbildungsoption anbietet. Um neben dem theoretischen Input auch die praktische Eignung für einen der vorgestellten Ausbildungsberufe zu ermitteln, boten zahlreiche Aussteller den Schülerinnen und Schülern an, Tätigkeitsbereiche der Berufe an Ort und Stelle zu testen. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler am Beruf der Friseurin/des Friseurs bzw. der Tischlerin/des Tischlers probierten.

8NWF befragt Goldsteig

Im Rahmen des Lehrplans der 8. Jahrgangsstufe geht es auch um betriebswirtschaftliche Aspekte. Um das Ganze nicht nur theoretisch zu lernen, sondern auch zu erfahren, wie sich Aufbau- und Ablauforganisation, betriebswirtschaftliche Grundprozesse und Co. in der Praxis äußern, wurde die Klasse 8NWF am 12.05.22 digital von Frau Marina Gross vom Unternehmen Goldsteig besucht.

Nachdem Frau Gross ihre Zuständigkeiten im Bereich des Einkaufs und des Wareneingangs kurz vorstellte, bekamen die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Einblick in die Abläufe in dieser Abteilung. Ausgehend vom Wareneingang und der Beschaffung konnten die Schülerinnen und Schüler so den Weg des Mozzarellas vom Einkauf über die Produktion bis hin zum Absatz nachvollziehen und auch unterstützende Prozesse im Unternehmen am konkreten Beispiel erfahren.

Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich ihren Interessen entsprechend zu informieren. Dabei erfuhren sie beispielsweise, dass die Goldsteig Milch aus dem unteren Bayerischen Wald und Tschechien kommt und wie aus der Milch dann der Mozzarella wird. Dieser ist im Sommer die beliebteste Käsesorte, im Winter wird allerdings mehr Reibekäse konsumiert. Nicht zu kurz kamen auch die wirtschaftlichen Aspekte. Besonders die Auswirkungen der Corona-Krise auf internationale Beschaffungsmärkte waren dabei ein Thema. Zuletzt wollten die Jugendlichen noch wissen, inwieweit Goldsteig als Arbeitgeber fungiert, welche Verdienstmöglichkeiten ihnen offenstehen würden und welche Ausbildungen angeboten werden.

Für die Schülerinnen und Schüler wurden die im Unterricht abstrakt behandelten Inhalte greifbarer und der direkte Bezug des Faches Wirtschaft und Recht zur Realität deutlich.

 

 

Selbstverständnis des Faches Wirtschaft und Recht

Das im Fach Wirtschaft und Recht erworbene Strukturwissen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ökonomisches Verhalten unterschiedlicher Akteure und wirtschaftliche Systemzusammenhänge zu analysieren, rechtliche Rahmenbedingungen zu verstehen und vor diesem Hintergrund Konfliktsituationen aus verschiedenen Perspektiven zu beurteilen. In aktuellen, handlungsorientierten Szenarien wenden sie geeignete Erklärungsmodelle an und werden sich der durch Märkte, Verträge und Normen gesetzten Handlungsanreize bewusst. Indem sie Möglichkeiten und Grenzen ökonomischen Handelns in unserer Wirtschaftsordnung und der globalisierten Weltwirtschaft reflektieren, entwickeln sie nicht nur Perspektiven der eigenen Zukunftsgestaltung (z. B. durch die Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt und der Globalisierung), sondern übernehmen auch Verantwortung für andere (z. B. durch nachhaltiges Wirtschaften).

Modul Berufliche Orientierung in Jahrgangsstufe 9

Seit dem Schuljahr 2021/2022 ist für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe das Modul Berufliche Orientierung vorgeschrieben. 

Zwei Fragen drängen sich in diesem Zusammenhang auf.

1. Welchen Nutzen ziehen die Schülerinnen und Schüler aus diesem Modul?

2. Wie gestaltet sich das Modul im Schulalltag?

 

Die erste Frage lässt sich umfassend beantworten:

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ihrer Persönlichkeit sowie ihren Lebensvorstellungen auseinander, um Orientierungspunkte für ihren Berufswahlprozess zu gewinnen. Dabei reflektieren sie auch Einflüsse ihres persönlichen Umfelds. Sie identifizieren vor dem Hintergrund dieser Überlegungen passende Berufsfelder. Dabei recherchieren sie Möglichkeiten schulischer und beruflicher Qualifikation. Außerdem erstellen sie ausgehend von ihrer Persönlichkeit eine adressatengerechte Bewerbung in digitaler Form. Dabei berücksichtigen sie Faktoren einer erfolgreichen Bewerbung und begreifen ihre berufliche Orientierung als kontinuierlichen Prozess.