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Exkursion nach Regensburg

28.11.2024

Mord im Schatten der Republik: Ein Escape-Game zum Fall Matthias Erzberger

 

Am 28. November 2024 besuchten wir, die Klasse 9a mit ihrem Geschichtslehrer StRef Maximilian Scholler, das Haus der Bayerischen Geschichte und die Bavariathek in Regensburg. 

Im Museum erhielten wir zunächst eine Führung durch die Ausstellung zum Ersten Weltkrieg, den Anfängen der Weimarer Republik und den zahlreichen politischen Morden dieser Zeit. Es wurden verschiedene Exponate präsentiert, die die politischen Strömungen der Weimarer Republik veranschaulichten. Besonders eindrücklich waren die Informationen über die politischen Gewalttaten, die während dieser Zeit stattfanden, darunter die Ermordung von Matthias Erzberger, einem prominenten Politiker und Mitglied der Zentrumspartei, die die demokratisch orientierte Weimarer Koalition stützte. Erzberger wurde 1921 von Rechtsextremisten ermordet, was die Spannungen und die Gewaltbereitschaft in der politischen Landschaft der Weimarer Republik verdeutlichte.

Nach einem informativen Rundgang durch die Ausstellung nahmen wir an einem Escape-Game teil, das sich um den realen Mordfall Matthias Erzberger drehte. In kleinen Gruppen mussten wir verschiedene Rätsel lösen und Hinweise finden, die auf den originalen Ermittlungsdokumenten aus den 1920er-Jahren beruhten, um den Fall zu lösen. Das Spiel war nicht nur unterhaltsam, sondern bot auch eine interaktive Möglichkeit, mehr über die Hintergründe des Mordes und die politischen Verhältnisse der Weimarer Republik zu lernen. Am Ende des Spiels hatten wir nicht nur die Lösung des Falls gefunden, sondern auch ein tieferes Verständnis für die komplexe Geschichte dieser turbulenten Zeit gewonnen.

Der Besuch im Haus der Bayerischen Geschichte war sowohl lehrreich als auch spannend und hat unser Wissen über die Weimarer Republik und die Gefährdungen einer Demokratie durch extremistische Kräfte nachhaltig bereichert. 

 

 

 

 

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Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Kopien originaler Quellen aus der Zeit der Weimarer Republik, um den Mord an Matthias Erzberger realitätsgetreu aufzuklären. 

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