OGO gibt 800 Masken aus

Das Tragen von Mund-Nasen-Masken wird in der nächsten Zeit den Alltag vieler Menschen bestimmen. Das OGO hat jetzt schon gehandelt und gab die Masken nicht nur an der Schule selbst aus.

Noch bevor an diesem Montag der Unterrichtsbetrieb für die 12. Jahrgangsstufe wieder aufgenommen wird, hat das Ortenburg-Gymnasium kostenlose Mund-Nasen-Masken ausgegeben. In diese Aktion, die am Freitagnachmittag neben dem Gymnasium selbst noch an zwölf weiteren Orten der Schulregion von statten ging, sind alle Schülerinnen und Schüler einbezogen. Auch die Lehrerschaft und das gesamte Schulpersonal erhalten diese Alltagsmasken. 

„Wir haben frühzeitig reagiert und bereits gehandelt!“, erklärte Schulleiter Ludwig Pfeiffer und lobte in diesem Zusammenhang die schulischen Gremien. Denn die Initiative ging von Elternbeirat, Förderverein, Schülermitverantwortung (SMV) und den Projektseminaren der Q 11 aus. Die Oberstufenschüler dieser Jahrgangsstufe, die im nächsten Jahr das Abitur ablegen, waren auch maßgeblich an der fast generalstabmäßig organisierten Verteilung am Freitagnachmittag beteiligt.

Damit es zu keinen ungewollten Schüler- bzw. Elternansammlungen kommt, wurden die Masken neben dem OGO auch an den Grundschulorten der Schulregion von Moosbach bis Thanstein und Tiefenbach verteilt. Hierbei waren auch die Initiatoren vor Ort, und so war bei der Ausgabe in der Neunburger Schwarzachtalhalle der Elternbeiratsvorsitzende Hans Steinsdorfer mit von der Partie. In Eslarn gab der Vorsitzende des Fördervereins „Ortenburger“, Manfred Klug, die Masken mit aus und auch Schülersprecher Roman Fischer war durchgehend im Einsatz.

Insgesamt werden ca. 800 Personen mit Masken versorgt, die bei der Firma Ebnet in Dietersdorf fachmännisch gefertigt wurden. Da die Jugendlichen von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe größenmäßig differieren, hat das Gymnasium Masken in drei Größen anfertigen lassen, die sich auch in Farbe und Muster unterscheiden. „Dank gebührt den Initiatoren, denen die Gesundheit der Kinder unserer Schule am Herzen liegt!“, resümierte Schulleiter Ludwig Pfeiffer in einem Elternbrief.