Schuljahr 2010/11
Verkehrssicherheitsaktion 2010
Um die Fahranfänger der Q 12 bestmöglich auf ihre Verantwortung im Straßenverkehr vorzubereiten, wurde auch dieses Schuljahr eine Verkehrssicherheitsaktion durch Frau StRin A. Klug geplant und durchgeführt.
Hierfür hat sich – wie bereits im Vorjahr – wieder Herr Senft von der Polizeidirektion Oberviechtach bereitgestellt, der den interessierten Schülerinnen und Schülern mit Folien und einem Video anschaulich vermittelte, welchen Einfluss Alkohol und Drogen für die Fahrtüchtigkeit haben können.
So mancher kam ins Grübeln, wenn Herr Senft seine lebensnahen Beispiele erklärte: Zum Beispiel wurde festgestellt, dass man nach einer Party, die bis 2 Uhr nachts gefeiert wurde und auf welcher man soviel Alkohol getrunken hat, dass man auf 1 Promille Blutalkohol kommt (das können z. B. 3 halbe Bier und 2-3 Schnäpse sein), erst um 14 Uhr wieder Auto fahren darf, da erst dann der Blutalkoholspiegel wieder auf 0 Promille gesunken ist!
Natürlich wird auch beim „Begleiteten Fahren“ niemand seinen Begleiter „vergessen“, da dies nicht nur 50 € Buße kostet und 1 Punkt bringt, sondern die Konsequenz nach sich zieht, dass die Fahrerlaubnis wieder widerrufen wird!
Nachdem Herr Senft seinen Vortrag mit einem eindrucksvollen Video über die Situation in einer Clique nach dem Unfalltod eines Freundes beendet hatte, wurde das Autofahren durch das Team vom ADAC Nord, Herrn Uwe Hauber und Frau Sylke Neumann, vom ökologischen Aspekt her beleuchtet.
Wie in den Vorjahren konnte das Ortenburg-Gymnasium hierfür wieder dankenswerterweise das Gelände des Munitionslagers des Bundeswehrbataillons Oberviechtach nutzen.
Durch das Team des ADAC Nord, welches diese Aktion für Schulen unentgeltlich anbietet, wurden nun viele Aspekte rund ums Autofahren beleuchtet.
Lärmmessungen zeigten, dass sowohl ein Kavaliersstart, als auch das Fahren im falschen Gang tatsächlich als Lärmbelästigung zu bezeichnen sind.
Nun ist diese Lärmentwicklung beim Kavaliersstart wohl durchaus gewollt – der sehr unwirtschaftliche Nebeneffekt wohl eher weniger: wie der Bordcomputer des Versuchsautos zeigte, kann man hier kurzzeitig auf einem Benzinverbrauch von 480 l/100km kommen, sodass so ein eindrucksvoller Start schnell mal 2,5 € kosten kann.
Aber nicht nur dem eigenen Geldbeutel schadet solch eine unangepasste Fahrweise, sondern auch in hohem Maße unserer Umwelt. Dies wurde eindrucksvoll demonstriert, als Frau Sylke Neumann große, gelbe Luftballons am Auspuff des Versuchsautos befestigte und diese bei niedrigen und hohen Drehzahlen des Motors je eine Minute lang gefüllt wurden. Der Größenunterschied war enorm und nicht wenige Schüler rechneten mit einem Platzen der Luftballons!
Nach diesem lehrreichen Vormittag können unsere jungen Fahranfänger nun mit vielen neuen Eindrücken ihre nächste Runde hinterm Steuer eines Autos drehen.
StRin A. Klug.
Schuljahr 2009/10
Exkursion ins Gentechlabor Regensburg
Kaltwasseraquarium der 6-ten Klassen
Bereits zu Beginn des letzten Schuljahres 2008/09 wurde von den 6-ten Klassen des OGO ein Kaltwasseraquarium eingerichtet, um den Biologieunterricht möglichst lebendig zu gestalten. Das Projekt wird auch in diesem Jahr von den Schülern der diesjährigen 6-ten mit viel Begeisterung fortgeführt und soll ihnen vor allem eine praktische Ergänzung und Motivation zum theoretischen Unterricht über die Wirbeltierklasse der Fische bieten.
Durch den Aufbau des Aquariums in einem der beiden vorhandenen Schaukästen ist es den Schülern möglich, sich auch in den Pausen und Freistunden mit einheimischen Gewässerorganismen zu beschäftigen. Für den Besatz und die Pflege des Aquariums und seiner Einwohner sorgen die Schüler mit Unterstützung der Biologielehrkräfte selbst.
Da das Aquarium auch anderen Schülern, Lehrern und Besuchern des Gymnasiums Informationen liefern soll, werden im oberen Bereich Steckbriefe zu den verschiedenen Pflanzen und Tieren präsentiert, die von den Schülern erarbeitet werden. Da das Aquarium mit seinen 100 Litern Wasser nur begrenzten Lebensraum bietet, werden die verschiedenen Organismen nach einiger Zeit durch andere ersetzt, um den Schülern ein möglichst großes Spektrum unserer einheimischen Gewässerfauna und -flora nahe zu bringen.
Da eine ganze Reihe von Lebewesen unter das Naturschutzgesetz fällt, wurde eine Ausnahmegenehmigung zu Fang und vorübergehender Haltung geschützer Tiere von der Regierung der Oberpfalz beantragt. So dürfen entsprechende Arten nur aus Gartentümpeln oder privaten Fischweihern entnommen werden und müssen nach Erfüllung des Lehrzieles auch wieder dorthin gebracht werden.
08/09
Erfolg beim Chemie-Wettbewerb
In Teams wurde erfolgreiche Spurensuche in Chemie betrieben. Jetzt gab's die Auszeichnungen. Bild: lg
Gründliche Recherchen und bunte Versuche
Jung-Chemiker bei Spurensuche - Urkunden für erfolgreichen Wettbewerb
Oberviechtach. (lg) Wie kann man mit dem genetischen Fingerabdruck Täter überführen? Wie kann man Gold auflösen? Gab es auf dem Mars jemals Wasser? Mit diesen und anderen Fragen stiegen OGO-Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe in den Chemie-Wettbewerb Dechemax ein. Nach der erfolgreichen Internet-Recherche der ersten Runde ging's an Experimentieren.
Unter dem Motto "Von Tinten und ihren Geheimnissen" wurde mit Hilfe der Chromatographie aus einem schwarzen Strich einer bunter Regenbogen gezaubert, wenn beispielsweise mit Spiritus die verstecken Farben aus einem Edding hervorgelockt wurden. Auch das Versenden von Geheimschriften mit Zitronensaft und mit Rotkohlsaft ist für die Jung-Chemiker kein Problem mehr.
In drei Teams bewältigten die Mittelstufenschüler die unterschiedlichen Aufgaben. Ihre Chemielehrerin, Studienrätin Andrea Klug, war voll des Lobs für ihre jungen Forscher: "Sie haben sich ihre Urkunden redlich verdient!" erklärte sie, als ihnen stellvertretender Schulleiter Matthias Schaller die Auszeichnungen überreichte:
Co2_Maus
zu Aktivitäten der vergangenen Jahre
Exkursion ins Gentech-Labor
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Klima on s´cooltour
Als Auftaktveranstaltung zum Projektwettbewerb „Klima on s´cooltour“, an dem mehrere Klassen des Ortenburg-Gymnasiums teilnehmen, bot die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch vom 07.-10.10.2008 am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach eine Klimaexpedition an. Sie steht im Zeichen der von der UNO-Generalversammlung für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufenen Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Das Ziel der Veranstaltung, so Michael Geisler, der Referent der Geoscopia, sei es, den Jugendlichen eine Vorstellung der engen Verflechtung verschiedener globaler Umweltprobleme zu vermitteln: „Das Problem der Wasserknappheit in einigen Teilen der Erde ist häufig eng mit dem Klimawandel verbunden. Diese Zusammenhänge möchte ich den Schülern näher bringen.“ Die Knappheit der Ressource Wasser ist besonders in den Ländern des Südens von besonderer Bedeutung. Wie wirkt sich beispielsweise die Klimaerwärmung auf den Tschadsee am Südrand der Sahara aus? „Der Tschadsee war einst der größte Binnensee Westafrikas – ungefähr so groß wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In der Tschad-Region vollzieht sich aber seit wenigen Jahrzehnten ein Klimawandel, der den See zunehmend schrumpfen lässt. Der See ist innerhalb von nur 30 Jahren auf die Größe der Stadt Berlin geschrumpft“, erklärt der Referent.
Der Experte weist auf den Rückgang der Gletscher in den Alpen anhand von alten Satellitenaufnahmen hin, das Ergebnis ist erschreckend. Die Satellitenbilder zeigen eine Abnahme der Arktis Eisfläche der Jahre 1978 bis 2000 um 40 bis 45 Prozent. Der größte Rückgang fand im Jahr 2007 statt mit über einer Million Quadratkilometer geschmolzenem Eis. Dabei ist die Eisfläche auch für die Reflektion der Sonnenstrahlen wichtig. Die Erderwärmung verstärkt sich durch weniger Eisfläche.
Von den eisigen Regionen wandert der Blick auf die tropischen Regenwälder. Die Jugendlichen sehen auf den Satellitenbildern die Abholzung des tropischen Regenwaldes in Südamerika. Immerhin sorgt der Regenwald dafür, dass die Atmosphäre sich abkühlt. Gründe der Abholzung sind die Rinderhaltung für den amerikanischen Fleischbedarf und der Sojaanbau, der als Futtermittel für die Tierhaltung in Europa dient. Deshalb plädiert der Umweltpädagoge für weniger Fleischkonsum und für mehr Gemüse und Obst aus der Region. Mit der Frage was Klimaschutz mit Burgern zu tun habe, provozierte er dabei ganz bewusst.
Chemie
Biologie
-
„Dein Schuh denkt schneller als Du“ - Vortrag des Lehrstuhls für Mustererkennung der Universität Erlangen-NürnbergSelbstlernkurs zu Themen der Biologie
-
Biologieskript für die Oberstufe
-
Evolution des Menschen
-
weiteres Biologieskript für die Oberstufe
-
Prävention gegen Hörschäden
-
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
nach oben
Gk Chemie besucht Biogasanlage
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Klasse 5e auf Exkursion im Kainzbachthal
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei Biologieolympiade gepunktet
Urkunde für Katharina Biegerl - Erfolg bei internationalem Wettbewerb
Weshalb kocht Milch im Gegensatz zu Wasser so leicht über? Warum bildet sich beim Braten eines Steaks außen eine dunkle Kruste, während innen das Fleisch gart? Mit diesen und ähnlichen Küchenweisheiten musste sich die Oberviechtacher Kollegiatin Katharina Biegerl bei der Biologieolympiade auseinandersetzen, bei der sie jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde. Der zu bearbeitende Fragenkatalog, z.B. auf dem Gebiet der Zellbiologie und Genetik, ging über das reguläre Biologiewissen hinaus.
Schulleiter Günther Jehl und Oberstudienrat Matthias Schaller als betreuender Lehrer überreichten Katharina Biegerl die Auszeichnung. Die Schülerin beteiligt sich seit Jahren regelmäßig an dem international ausgerichteten Wettbewerb. Er dient der Förderung biologisch begabter Schülerinnen und Schüler und richtet sich speziell an Jugendliche der Oberstufe weiterführender Schulen. In Deutschland ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Technik der Träger dieses Wettbewerbs.
Projektwettbewerb "Klima on s´cooltour"