25.10.09
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- Festakt und Konzert am 25.10.2009
- Meilensteine der Schulgeschichte
- Presse
- Gottesdienst anl. 45 Jahre OGO am Sonntag 25.10.2009 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche von Oberviechtach
- 14.00 Uhr Begrüßung und offizieller Festakt in der Dreifachsporthalle des Gymnasiums
- 15.30 Uhr Buntes Programm: Schulhausführungen, Besichtigung von verschiedenen Ausstellungen, Imbiss
- 17.30 Uhr Konzert des Salonorchesters „Capriccio“ (Leitung von Thomas Pfeiffer) in der Dreifachturnhalle
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OGO - Meilenstein in der Schulgeschichte
Ministerpräsident Alfons Goppel und Gründungsdirektor Erwin Spitz bei den Einweihungsfeierlichkeiten 1966. Repro: G. Lang
1964 gegründet, 1966 Neubau bezogen - Am Anfang war Improvisation angesagt
Oberviechtach. (lg) "Für unsere Heimat ist die Errichtung eines
Gymnasiums in Oberviechtach ein bedeutsames Kultur-Ereignis",
schrieb Dr. Erich Mathieu 1966 in der "Heimat-Truhe". Der
Heimatforscher und Archivpfleger im damaligen Landkreis
Oberviechtach erkannte die fundamentale Weichenstellung auf dem
Bildunkssektor in einem strukturschwachen Gebiet.
Zu diesem Zeitpunk gab es das Oberviechtacher Gymnasium bereits
seit zwei Jahren. Es war aber provisorisch in der ehemaligen
Mädchenschule am Platz des heutigen Rathauses untergebracht. Am
30. September 1966 wurde der von der Firma Utz, Schönsee, in nur zwei Jahren erstellte Neubau feierlich eingeweiht.
Dr. Erich Mathieu war es auch, der nachdrücklich für die
Benennung der neuen Schule nach dem Geschlecht der Ortenburger
eintrat, die im 12. und 13. Jahrhundert die Herrschaft auf Haus
Murach ausübten. Dabei war die Namensgebung im Jahr 1966 im
Kreistag Oberviechtach nicht unumstritten. Es fiel sogar "das
böse Wort von den Raubrittern in Bezug auf die Ortenburger". Der Leistungskurs
Geschichte K 13 dokumentiert jetzt in einer Ausstellung der
Jubiläumsfeierlichkeiten am Sonntag die Bedeutung der
Ortenburger. In einer anderen Präsentation werden "Meilensteine
der Schulgeschichte" des OGO gezeigt, wobei die
weltgeschichtlichen Ereignisse kontrastierend gegenübergestellt
werden. Eine Power-Point-Präsentation, die in der Aula abläuft, zeigt
Fotos vom schulischen Leben und von der baulichen Entwicklung &a mp;n bsp;des
Ortenburg-Gymnasiums. Eine andere Ausstellung widmet sich den
jahrzehntelangen Auslandskontakten des OGO. Außerdem werden die
Fachbereiche Biologie und Physik interessante
naturwissenschaftliche Einblicke gewähren.
Schülermitverantwortung und Elternbeirat sorgen am Nachmittag für
das leibliche Wohl der Besucher.
Zu diesem "Bunten Programm" ab 15.30 Uhr und zum vorausgehenden
Festakt in der Dreifachsporthalle um 14 Uhr sind neben den
Ehrengästen natürlich auch ehemalige Schüler, Lehrer und Eltern
geladen. Das Ortenburg-Gymnasium präsentiert am kommenden Sonntag
für die gesamte Öffentlichkeit die Entwicklung zu einer
Bildungsstätte, die einst für etwa 450 Schüler konzipiert war und
heute 870 Schüler ausbildet, wobei allein in den drei
Oberstufenjahrgängen 11, 12 und 13 insgesamt 257 Jugendliche auf
das Abitur vorbereitet werden. Die Feierlichkeiten werden um 17.30 Uhr mit einem Benefiz-Konzert beschlossen.
"Vor 40 Jahren war es unvorstellbar - vor 20 Jahren wäre dieser
Gedanke als Phantasterei abgetan worden - heute ist es
Wirklichkeit: Oberviechtach hat sein Gymnasium!" Mit diesen
Worten leitete 1966 Bundesratsminister Alois Niederalt seine
Festrede bei der Einweihung des Ortenburg-Gymnasiums ein.
Niederalt, ein gebürtiger Niedermuracher, gehörte neben
Ministerpräsident Alfons Goppel zur Spitze der Ehrengäste beim
Weiheakt durch Domkapitular Josef Erhardsberger. Studienprofessor
Erwin Spitz leitete zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre das
Gymnasium, das provisorisch in der ehemaligen Mädchenschule
untergebracht war. "Improvisationskunst war angesagt", erinnert
sich Oberstudiendirektor a.D. Erwin Spitz an die Gründerjahre des
Oberviechtacher Gymnasiums.
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