2011

Information

Afrika, „Dritte Welt“ – den meisten erscheint dieser Themenkomplex recht unüberschaubar und abstrakt.
Immer wieder sehen wir dieselben Bilder, hören dieselben Berichte über Armut und Verelendung, werden aufgerufen zu Spenden und wissen noch nicht einmal, wofür eigentlich genau.

Ohne diese ganzen im Grunde doch sinnvollen Projekte infrage stellen zu wollen, entsteht durch das teilweise recht oberflächliche Agieren eine gewisse Anonymität. Eine Anonymität, die den Menschen in Afrika, den Menschen, denen doch eigentlich geholfen werden soll, eher schadet.
Wenn die „dritte Welt“ angesprochen wird, verbindet man damit sofort negative Aspekte, Not und eben Armut. Aber das ist doch nicht das einzige, was sie ausmacht! Ja, es fehlt ihnen an finanziellen Mitteln, doch sind sie an anderen Dingen reich, manchmal sogar reicher als wir. Dinge, Werte, die in unserer Gesellschaft total untergehen wie Freundschaft, Aufgeschlossenheit, Toleranz und die mit keinem Geld der Welt bezahlbar sind.

Aus diesen Gründen gibt es am OGO seit einiger Zeit das „Projekt Uganda“.
Unser Ziel ist es nur sekundär, unsere „Partner“ in Uganda mit Geld zu unterstützen, uns geht es vor allem um Kommunikation, persönlichem Austausch, Aufklärung. Die erste große Etappe auf dem Weg zu diesem Ziel erreichen wir im Juli, wenn Pater Joseph, einer der Pfarrer, mit denen wir in Kontakt stehen, uns besuchen wird & bei der "Ugandischen Nacht", einem Event, das ganz im Zeichen der Aufklärung & des Näherbringens der afrikanischen Kultur, aber auch des Lebens unserer "Partner" stehen soll.

Über jede Art von Hilfe und Unterstützung, sei es durch Spenden oder Mitarbeit, würden sowohl wir als auch unsere ugandischen Partner sich freuen! (:

Maria Kulzer & Marius Klepser