Sanitäter an der eigenen Schule

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An bayerischen Schulen ereignen sich täglich hunderte von Unfällen. Oft handelt es sich dabei lediglich um harmlosere Blessuren. Bei solchen kleineren Zwischenfällen aber auch bei größeren Notfällen, kann das Ortenburg-Gymnasium seit dem Schuljahr 2004/05 auf seinen eigenen Schulsanitätsdienst (SSD) bauen. Ein Schulsanitätsdienst ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die mit einer den Bedürfnissen der Schule angepassten Ausbildung in Erster Hilfe bei Schulunfällen und akuten Erkrankungen Erste Hilfe leisten können. Dabei steht den Schulsanitätern am OGO zur Versorgung von Verletzten ein eigener Sanitätsraum zur Verfügung. Dieser ist zusätzlich noch mit Erste-Hilfe-Materialien und Informationsbroschüren ausgestattet, um für kleinere und größere Notfälle gewappnet zu sein.

Durch den Schulsanitätsdienst lernen Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse aufwärts, bei Unfällen eigenverantwortlich und praktisch zu Handeln. Die Mitglieder des SSD werden in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst in Erster Hilfe ausgebildet und in Fragen zur Unfallverhütung geschult. Sie leisten bei Unfällen, welche sich im schulischen Bereich ereignen, Erste Hilfe und betreuen die verletzte Person notfalls bis zum Eintreffen des Arztes.

Um auch neuesten Anforderungen zu entsprechen, hat das Ortenburg-Gymnasium im Schuljahr 2013/14 in Sachen Sicherheit weiter aufgerüstet. Durch tatkräftige Unterstützung der Schüler der 9. Jahrgangsstufe und großzügige Spenden seitens der Eltern, des Elternbeirats und des Fördervereins des Ortenburg-Gymnasiums konnte ein automatisierter externer Defibrillator (AED) angeschafft werden, der es Ersthelfern ermöglicht, nun auch bei einem Kreislaufstillstand rettend einzugreifen. Das Gerät erkennt dabei selbstständig, ob ein Stromstoß sinnvoll ist, und führt mit Sprachansagen durch den Wiederbelebungsvorgang.