Schule mit Courage – seit 2013

Offizielle Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Am Freitag, dem 15.11.2013, erhielt das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die feierliche Zeremonie fand während der letzten beiden Stunden im Musiksaal der Schule statt, den die Schüler zuvor mit selbst gebastelten Plakaten zum Thema „Gemeinsam gegen Rassismus – für ein verantwortungsbewusstes Miteinander“ geschmückt hatten. Im Rahmen der Feierstunde wurden durch die ehemalige Schülersprecherin Eva-Maria Prey (Q 12) Planung und Durchführung des Projekts erläutert, das während des Klassensprecherseminars im Herbst 2012 aus der Taufe gehoben worden war. In den Monaten danach waren durch die Mitglieder der SMV eifrig Unterschriften eines Großteils der Schüler des Ortenburg-Gymnasiums gesammelt worden, um die Bereitschaft des OGO auszudrücken, sich aktiv für eine tolerante, menschenfreundliche und offene Gesellschaft zu engagieren, mit der Zielsetzung, sich somit als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu qualifizieren. Bei ihrem Bericht über die Entstehungsphase des Projekts hob Eva-Maria Prey vor allem die Tatsache hervor, dass man „zunächst im Kleinen beginnen“ müsse, die Dinge positiv zu verändern. Verliehen wurde die Auszeichnung von dem Regionalbetreuer der bundesweiten Initiative, Dr. Thomas Kraus. Dieser griff einen wichtigen Aspekt aus dem Grußwort des Schulleiters, OStD Günter Jehl, auf und erklärte, dass man sich im Rahmen des Prädikats „Schule mit Courage“ nicht nur dazu verpflichte, gegen Rassismus vorzugehen, sondern dass man auch bei Mobbing oder jeglicher Art von Drangsalierung Schwächerer im Schulalltag den Auftrag habe, sich aktiv dagegen zur Wehr zu setzen. Im Anschluss daran wurde der Pate der Aktion vorgestellt. Der amtierende Schülersprecher Thomas Richthammer (10a) präsentierte ein Porträt des querschnittgelähmten Ausnahmetischtennisspielers Thomas Schmidberger, der seit Jahren als Spitzensportler, z.B. zuletzt 2012 bei den Paralympics in London, für Furore sorgt. Ein Statement des Athleten, der sich für Toleranz und Zwischenmenschlichkeit einsetzt, jedoch aufgrund von Wettkämpfen nicht persönlich anwesend sein konnte, wurde daraufhin vorgetragen, ehe die Urkunde den Schülervertretern offiziell  überreicht wurde. Abschließend bedankte sich der Schülersprecher bei den Verbindungslehrern Petra Lehner und Stephan Sturm, die das Projekt zusammen mit den Schülern durchgeführt hatten, sowie bei der Schülerin Verena Graf (9e), die den Kontakt zum Paten hergestellt hatte.

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