Die Preisträger der Wissenschaftsmesse „Virtual Science Fair 2016“ des Ortenburg-Gymnasiums durften sich auf einen etwas anderen „Schultag“ freuen. Für die 19 Jungforscherinnen und einen Jungforscher der 7. Jahrgangsstufe stand nicht Mathematik oder Englisch auf dem Stundenplan, sondern Elektronik. Durchgeführt wurde der Kurs von der Firma TGW Software Services aus Teunz, ein wichtiger Kooperationspartner der Schule. Als Anwärterschule ins MINT-Excellence-Center-Netzwerk ist das OGO bemüht, Förderangebote mit externen Partnern auszubauen.

Unter der Leitung der Auszubildenden Anna-Lena Schmidt und mit intensiver Hilfestellung von den drei weiteren Auszubildenden im letzten Lehrjahr Peter Biegerl, Christopher Brenner und Maximilian Dietl konnten die Schüler verschiedenste Schaltungen auf einer Steckplatine aufbauen. So lernten die Schüler neben einer Dämmerungsschaltung auch die Funktionsweise eines Dimmers kennen. Die Schüler steckten verschiedenste Bauteile auf eine kleine Platine, die dann unter Aufsicht getestet wurde. Mögliche Fehler mussten die Schüler selber entdecken und beheben. So hatten die Schüler bis zur Mittagspause bereits Nachlaufsteuerungen und Berührungssensoren zusammengebaut.

Nach einer Stärkung in der Kantine – Getränke und Pizzen waren gesponsert – konnten die Schüler noch eine „ruhige Kugel“ an den Kickerkästen und am Billardtisch schieben. Nachmittags eiferten die Jugendlichen darum, wer die meisten Schaltungen bis zum Ende des Kurses schafft. Hier waren die Schüler nochmal stark gefordert und fanden heraus, wie eine 7-Segment-Anzeige, eine Alarmanlage oder ein Lauflicht funktioniert.

In einer kleinen Pause am Nachmittag stellte sich Marie Seidl von der Firma TGW vor, die vor allem den Schülerinnen ihren Werdegang bei Klug, den einjährigen Auslandsaufenthalt in Amerika und ihr jetziges Aufgabengebiet bei der Firma TGW vorstellte.

Jeder Schüler erhielten zum Abschluss ein Zertifikat der Firma TGW für die erfolgreiche Teilnahme am Elektronik-Praktikum. Der MINT-Beauftragte OStR Johannes Klug bedankte sich für das große Engagement der Auszubildenden und die gute Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsleiter Richard Gleißner.

geschrieben von OStR Johannes Klug