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Am OGO 25 Klassen und 81 Kurse

Höchststand an Schülerzahlen und Lehrkräften - Einstieg in das neue Schuljahr

Oberviechtach. (lg) Einen Höchststand an Schülerzahlen und Lehrkräften verzeichnet das Ortenburg-Gymnasium im neuen Schuljahr. 843 Schülerinnen und Schüler werden von 69 Lehrkräften unterrichtet. Neun neue Lehrer mit Planstelle und acht Referendare werden ab Montag am Ortenburg-Gymnasium im Einsatz sein.

In den 25 Klassen, die gebildet wurden, besteht eine durchschnittliche Schülerstärke von 26,9. Die 171 Kollegiaten der 12. und 13. Jahrgangsstufe werden in insgesamt 81 Leistungs- und Grundkursen unterrichtet.

Neu ist in diesem Schuljahr die Abordnung einer Grundschullehrkraft an die Gymnasien. Tanja Pirler von der Grundschule Neunburg vorm Wald wird an zwei Tagen mit insgesamt acht Stunden in den 5. Klassen eingesetzt. Sie ist im Bereich der Intensivierung und Beratung tätig. Studienrätin Katrin Schäufl wurde als Musiklehrerin auf eigenen Wunsch vom Gymnasium Oberasbach an das Ortenburg-Gymnasium versetzt.

Der erste Schultag am Dienstag beginnt um 7.55 Uhr und endet um 12.50 Uhr. Schulleiter Günter Jehl wird am Morgen alle Fünftklässler in der Mensa begrüßen und ihnen ihre jeweiligen Klassleiter vorstellen. Für die Schüler der 6. bis 11. Jahrgangsstufe beginnt das neue Schuljahr in den Klassenzimmern laut aushängendem Plan. Die Kollegiaten werden von den Oberstufenkoordinatoren im Neubau empfangen.

Bereits am ersten Schultag werden die Anfangsgottesdienste gefeiert. Die Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe begeben sich hierfür nach der 1. Pause in die evangelische Auferstehungskirche. Die Schüler der Jahrgangsstufen 7 mit 13 feiern ihren Anfangsgottesdienst nach der 2. Pause in der Sporthalle.

Die Mittagsverpflegung durch die Niedermuracher Firma Gillitzer läuft in der zweiten Schulwoche wieder an. Bereits für Montag, 22. September, lädt die Schulleitung die Mütter und Väter der Fünftklässer zu einem ersten Elternabend ein.

Am 25. September ist die Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Christa Meves, bei einer Vortragsveranstaltung am OGO. Ab 19 Uhr signiert sie auf Wunsch ihre Bücher. Begrüßung und Vortrag ist um 19.30 Uhr. Zu dieser Veranstaltung der Pfarrei Oberviechtach lädt auch das Ortenburg-Gymnasium ein. Karten zum Preis von fünf Euro gibt u.a. im Sekretariat der Schule.

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"Dies Academicus" zur beruflichen Orientierung

Helmut Deischl: Die Bundespolizei benötigt in den nächsten Jahren zahlreiche Nachwuchskräfte. Bild: lg

Vorträge und workshops - Spektrum unterschiedlicher Berufe - Erwartungen der Wirtschaft

Oberviechtach. (lg) "Dies Academicus" nennt sich der berufskundliche Informationstag, der am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach seit vielen Jahren zum festen Programm gehört. In Vorträgen und workshops konnten sich am Dienstag die 170 Kollegiaten der 12. und 13. Jahrgangsstufe über Studiengänge wie z.B. Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik und Humanmedizin informieren. Aber auch "Wege in den Beruf ohne Studium" wurden gewiesen.

Demografischer Wandel und die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge waren Themenschwerpunkte im Eingangsreferat des Kommunikations- und Medientrainers Jörg Hallberg, der in Regensburg das Management-Trainingcenter "topfit jobfit" führt. Der Personalchef von F.EE Neunburg, Gert Weymayr, informierte über die Personalpraxis des 440 Mitarbeiter zählenden mittelständischen Unternehmens mit den Geschäftsbereichen Automatisierungstechnik, Maschinenbau und Informatik.

Zu Beginn des "Dies Academicus" begrüßte Schulleiter Günter Jehl die Referenten und unterstrich die Notwendigkeit eines Gymnasiums, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Wer bereits in der Schulzeit für sich Berufsfelder abstecke, habe später Vorteile. Studiendirektor Günter Jehl dankte den beiden Oberstufenkoordinatoren Ludwig Pfeiffer und Georg Lang, die mit der Organisation dieser traditionellen Info-Veranstaltung des Oberviechtacher Gymnasiums bereits grundlegenden Zielsetzungen des neuen achtjährigen Gymnasiums gerecht werden.

"Auf dem Weg zur Poleposition - Akademiker gehen in Führung" betitelte Jörg Hallberg seinen Vortrag zur beruflichen Orientierung der Kollegiaten im Alter von 17 bis 20 Jahren. Ausführlich stellte er eingangs den "Bologna-Prozess" von 1999 vor, der bis 2010 europaweit einheitliche Bachelor- und Masterabschlüsse mit international vergleichbaren Standards intendiert. Die Studiengänge setzen sich aus austauschbaren Modulen mit zu vergebenden "Credit Points" zusammen. Hallberg ging aber auch auf die Reduzierung der Studienabbrüche, auf duale Studiengänge, auf die Arbeitsmarktsituation für Berufseinsteiger und auf die Konsequenzen des demografischen Wandels ein.

Vornehmlich aus der Region holt F.EE Neunburg seine Mitarbeiter. Gert Weymayr gab Einblicke in die Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung des Neunburger Unternehmens, das neben der regionalen Kundschaft vor allem die Automobilindustrie u.a. mit Steuerungstechnik ausstattet. In den einzelnen workshops konnten sich die Kollegiaten über unterschiedliche Studien- und Ausbildungsgänge informieren: Maschinenbau (Prof. Dr. Stefan Beer von der FH Amberg), Informatik (Angela Klotz von der Fa. Klug), Medizin (Katrin Sturm), Bundespolizei (Helmut Deischl), Lehramt Gymnasium (Florian Keidel), Wege in den Beruf ohne Studium (Peter Schuierer von der Bundesanstalt für Arbeit Schwandorf). Bei der Absteckung beruflicher und privater Karriereziele gab Ellen Miesen wertvolle Basisinformationen.

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Klimawandel in "erschreckenden" Bildern

Erstaunliche Zusammenhänge über Konsumverhalten und Klimawandel zeigte der Umweltpädagoge Michael Geisler bei seiner "s´cooltour" am OGO auf. Bild: lg

Klimaexpedition am Ortenburg-Gymnasium - Aktuelle Infos über Satellit - Zeit zum Umdenken

Oberviechtach. (lg) Mit aktuellen Satellitenbildern wurde Schülern des Ortenburg-Gymnasiums die Verflechtung globaler Umweltprobleme dokumentiert. "Klima on s´cooltour" nennt sich mehrdeutig der Projektwettbewerb, mit dem die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Schüler für Umweltfragen sensibilisieren will.

Unter der Betreuung der Lehrkräfte Matthias Schaller (Biologie) und Elisabeth Frisch (Kunst) nahmen mehrere Klassen an dieser Klimaexpedition teil. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Umweltministeriums und und wurde von der UNO-Generalversammlung für die Jahre 2005 bis 2014 als Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen.

"Das Problem der Wasserknappheit in einigen Teilen der Erde ist häufig eng mit dem Klimawandel verbunden!", betonte Michael Geisler, der Referent der Geoscopia. Am Beispiel der Schrumpfung des westafrikanischen Tschadsees in den zurückliegenden 30 Jahren zeigte er ebenso die "erschreckende Entwicklung" auf wie am Rückgang der Gletscher in den Alpen oder der Abnahme der Eisfläche in der Arktis um 45 Prozent im Zeitraum 1978 bis 2000.

Von den Eisflächen wanderte der Blick, den die Satellitenbilder eröffneten, auf die tropischen Regenwälder in Südamerika, die für die Abkühlung der Atmosphäre wichtig sind. Gründe für die Abholzung sind dort u.a. forcierte Rinderhaltung und der Sojaanbau als Futtermittel für die Tierhaltung in Europa. Der Umweltpädagoge plädierte daher für weniger Fleischkonsum und mehr Gemüse und Obst aus der heimischen Region.


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Cambridge-Zertifikat in der Tasche

Stolz präsentieren die Oberstufenschüler die erworbenen Zertifikate. Bild: lg

Überreichung der Urkunden im Direktorat - Bei Bewerbung von Nutzen

Oberviechtach. (lg) Fremdsprachenkenntnisse sind heute in sehr vielen Berufen unerlässlich. Wer gute Englischkenntnisse mit einem Zertifikat nachweisen kann, hat bei Bewerbungen die Nase vorn. Am Ortenburg-Gymnasium wurden jetzt mehrere Schüler mit dem Zertifikat der Universität von Cambridge ausgezeichnet, das Schulleiter Günter Jehl und die Englischlehrerin Dr. Sabine Jackson im Direktorat der Schule überreichten.

"Mit Hilfe dieses Zertifikats kann vor allem die praktische Anwendung der Sprache nachgewiesen werden!", betonte Dr. Jackson. Sprechen, Schreiben und Hörverstehen sind diese Anwendungsmöglichkeiten des Englischen. Cambridge ist das älteste und bekannteste Zertifikat, das ein wertvoller Bestandteil im Lebenslauf sein kann.

Das "First Certificate of Englisch" (FCE) erhielten Daniela Schießl, Susanne Schmid, Markus Hofstetter, Matthias Sperl und Silvia Schmidbauer. Das höherrangige "Certificate of Advanced Englisch" (CAE) wurde von Phyllis Gilch, Regina Stieß und Sebastian Gebhard erworben. Studiendirektor Günter Jehl zeigte sich erfreut über den Erfolg der Schüler, die mit dem Erwerb dieses Zertifikats über den regulären Unterricht hinaus Einsatzbereitschaft gezeigt hätten.

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"Zauber, der immer wieder hierher zurückzieht"

- Pflege einer frühen Schulpartnerschaft

Oberviechtach. (lg) "Prag ist ein Zauber, der immer wieder hierher zurückzieht!" Dieses Bekenntnis des deutschsprachigen Prager Schriftstellers Egon Erwin Kisch übertrug Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth auf die Schüler und Lehrer des Ortenburg-Gymnasiums anlässlich deren 19. Partnerschaftsbesuch in der "Goldenen Stadt".

Die Verantwortlichen der Obchodni Akademie hatten für die Gäste aus der Eisenbarth-Stadt wieder ein attraktives und anspruchsvolles Programm vorbereitet. Mit ihren Begleitern Erik Waengler und Ulrich Wohlgemuth erlebten die Schüler aus Oberviechtach neben der Prager Altstadt und der Burg die Judenstadt, die diesmal einen Schwerpunkt des Besuchsprogramms darstellte. Die wechselvolle Geschichte des jüdischen Viertels, aber auch Einblicke in die religiösen Riten wurden von den Oberstufenschülern mit Interesse aufgenommen.

Im Gedenkjahr des "Prager Frühlings" von 1968 besuchten die Gäste aus Oberviechtach historische Schauplätze dieser geschichtlichen Ereignisse vor 40 Jahren, z.B. das Denkmal für den Studenten Jan Palach, der sich aus Protest gegen die Invasion der Warschauer-Pakt-Staaten vor dem Nationalmuseum verbrannt hatte. Auch ein Ausflug zur Burg Karlstein und die Traditionsgaststätte "U Flecku" gehörten zum Besuchsprogramm.

Ganz im Sinne der gegenseitigen Vertiefung der Beziehung beider Schulen standen die gemeinsamen Unterrichtseinheiten an der Obchodni Akademie. Diese reichten von Informationen zur Landeskunde und Stadtgeschichte über Tschechisch-Unterricht bis hin zu einer bilingual angelegten Einheit, bei der sich die Partner gegenseitig über persönliche Daten informierten, um dann die Ergebnisse im Plenum zu präsentieren.

Im Hinblick auf eine Fortsetzung des Austausches wurden für das Jahr 2009 beim 20jährigen Jubiläum gemeinsame Projekte ins Auge gefasst, die bereits vor Beginn des Besuchs der Prager Gäste im Juni in Angriff genommen werden sollen.

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Bei der Stadtbesichtigung machten die Austauschpartner vor dem Denkmal für den Dichter Franz Kafka Station. Bild: lg

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Junge Symphonie gastiert am OGO

Orchester mit 60 Mitwirkenden - Schumann, Mercadante und Beethoven

Oberviechtach. (lg) Alle Freunde der klassischen Musik können sich am Sonntag auf ein künstlerisches Highlight freuen, wenn um 18 Uhr in der Turnhalle des Ortenburg-Gymnasiums das Konzert der "Jungen Symphonie" aus Regensburg eröffnet wird. Auf dem Programm stehen Werke von Robert Schumann, Saverio Mercadante und Ludwig van Beethoven.

Auf Vermittlung von Hans Kistler bietet sich in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Gelegenheit, ein voll besetztes Symphonieorchester mit 60 Mitwirkenden und dem dazugehörigen Instrumentarium in Oberviechtach zu erleben, ohne hierzu einen Kulturtourismus unternehmen zu müssen. Solistin in Mireille Vicogne, Markus Schindlbeck dirigiert die "Junge Symphonie", die sich aus Schülern, Studenten und berufstätigen Hobbymusikern aller Altersgruppen zusammensetzt. Die Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Schwung macht den Reiz dieses Ensembles aus: "Alte Orchester-Veteranen" musizieren zusammen mit jungen, noch wenig orchestererfahrenen Instrumentalisten.

Das Orchester wurde vor acht Jahren von Anke und Markus Schindlbeck gegründet, wobei alles mit einem losen Verbund befreundeter Musiker begann. Inzwischen gehören zwei Projekte pro Jahr zum festen Programmbestandteil. Nach dem Erfolg im letzten Jahr mit Tschaikowskys 5. Symphonie werden dieses Jahr Werke von Robert Schumann (Ouvertüre, Scherzo und Finale, op. 54), Saverio Mercadante (Konzert für Flöte und Orchestre, op. 57) und Ludwig van Beethoven (Symphonie Nr. 3 "Eroica", op. 55) geboten.

Der Eintritt beträgt acht Euro, Jugendliche zahlen vier Euro. Für die Mitglieder der Freunde der Kunst übernimmt der Verein die Eintrittskosten. Der Erlös aus der Konzertveranstaltung fließt der Anschaffung eines neuen Flügels am OGO zu.

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Klanggewaltige "Eroica" in der OGO-Halle

Regensburger Ensemble zu Gast - Klassische Musik auf hohem Niveau - Erlös für Flügel

Oberviechtach. (lg) "Da, wo die Sprache aufhört, beginnt die Musik!" Für das Ortenburg-Gymnasium galt dieser Ausspruch von Schulleiter Günter Jehl am Sonntag im doppelten Sinn. Einerseits wurde damit das Konzert der "Jungen Symphonie" Regensburg in der OGO-Dreifachturnhalle eröffnet, zum anderen brachte der Erlös aus diesem Konzertabend die Schule ein Stück näher an den Flügel heran, dessen Anschaffung angestrebt wird.

Rund 240 Besucher, darunter zahlreiche Mitglieder der Freunde der Kunst, hatten sich zu dem Symphoniekonzert des Regensburger Ensembles eingefunden, das innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal an das Ortenburg-Gymnasium gekommen war. Tags zuvor waren die 60 Musiker unter der Leitung von Markus Schindlbeck im Audimax der Regensburger Universität aufgetreten. In dem Orchester, das im Oktober 2000 gegründet wurde, spielen Laienmusiker aus unterschiedlichen Berufssparten, angefangen von Ärzten über Lehrkräfte bis hin zu Rechtsanwälten und Hochschuldozenten, aber auch eine beträchtliche Anzahl von Schülern und Studenten.

Eröffnet wurde das Konzert am frühen Sonntagabend mit Robert Schumanns Ouvertüre, Scherzo und Finale, op. 54. Bei dem eingängigen symphonischen Werk konnten sich die jungen Musiker warm spielen. Es begann mit einer für den Komponisten gewohnten langsamen Einleitung in Moll. Anknüpfend an den ersten Satz kam das mit der Ouvertüre verwandte Thema des Scherzos, wobei der punktierte Rhythmus eine erfreuliche Belebung brachte.

Bei Saverio Mercadantes Konzert für Flöte und Orchester in e-Moll brillierte die aus Nordfrankreich stammende Solistin Mireille Vicogne, die in den zurückliegenden Jahren in mehreren Ensembles mitwirkte. Die mit äußerster Konzentration spielende Musikerin wurde vom Orchester sehr einfühlsam begleitet. Beim Schlussapplaus zeigte sie sich von ihrer emotionalen Seite und entließ dann mit einer Zugabe von Claude Debussy das Publikum in die Pause.

Im zweiten Teil des Konzertabends genossen die Zuhörer Beethovens imposantes Werk, die Symphonie Nr. 3 Eroica. Die große Besetzung der Jungen Symphonie mit Blechbläsern, Hörnern und Pauken wirkte hier wuchtig und stürmisch. In dieser gewaltigen Komposition zeigt sich Beethovens Bewunderung für die Französische Revolution und Napoleon, wenngleich er später nach dessen Selbstkrönung von diesem abrückte. Mit dem Titel seiner "Heroischen Sinfonie" (Eroica) wollte er das "Andenken eines großen Mannes" bewahren.

Für zwei Stunden klassische Musik auf hohem Niveau hatte Schulleiter Günter Jehl vielfältige Dankesworte bereit. Blumen gab es nicht nur für die Musiker, sondern auch für die Organisatoren des Konzerts, allen voran Hans Kistler, der als Verbindungsmann zum Regensburger Orchester wirkte. Für das Sponsoring des Konzertabends dankte Günter Jehl dem Busunternehmen Bauer und der Firma Klug.

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Dank von Schulleiter Günter Jehl für die Solistin Mireille Vicogne und Dirigent Markus Schindlbeck. Bild: lg

Gratulation des Dirigenten an die 1. Geigerin. Bild: lg

Der Auftritt des Symphonieorchesters war ein Erlebnis für die über 200 Zuhörer. Bild: lg

Konzentriertes Spiel von Mireille Vicogne. Bild: lg

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Von Québec an das Ortenburg-Gymnasium

Oberstudiendirektor Günter Jehl (rechts) und Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth (links) begrüßten die Mädchen aus der Region Québec zusammen mit ihren Gastschwestern. Bild: lg

Kanadische Gastschülerinnen am OGO - Besuch in unterschiedlichen Klassen

Oberviechtach. (lg) Andrée-Anne Richard und Roxanne Pleau sind zwei kanadische Gastschülerinnen, die auf Vermittlung des Bayerischen Jugendrings für drei Monate das Ortenburg-Gymnasium besuchen. Die 15- und 16-jährigen Mädchen, die aus Saint-Basile und Québec stammen, wurden von der Schulleitung willkommen geheißen.

Außerhalb der Schulzeit wohnen die Mädchen bei den Familien ihrer Mitschülerinnen Miriam Döring (Klasse 10c) in Neunburg vorm Wald bzw. Annika Setzer (Klasse 11c) in Oberviechtach, wo sie sich sehr wohl fühlen. Über den maßgeschneiderten Stundenplan, den Oberstudienrätin Bettina Meier für sie ausarbeitete, freuen sie sich ebenso wie über die Tatsache, dass sie den Tanzkursabschlussball mitfeiern dürfen.

"Wie ist der Unterricht in Québec? Hast Du Geschwister? Was machst Du in Deiner Freizeit?" waren Fragen, mit denen die kanadischen Gäste konfrontiert wurden, als sie im Rahmen ihres Stundenplans unterschiedliche Klassen besuchten und dort vom Schulsystem jenseits des Ozeans bzw. von ihren Familien erzählten. Im Dezember kehren die Gastschülerinnen wieder in ihre Heimat zurück.



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Niveauvoller Klavierabend zum 30. Jubiläum

Alle 24 Mitwirkenden des 30. Klavierabends zusammen mit Musiklehrer Hans Bock und Schulleiter Günter Jehl. Foto: Lang

Dank an Organisator Hans Bock - Chopin, Schubert und Mozart hervorragend interpretiert

Oberviechtach. (lg) Die Klavierabende haben die längste Veranstaltungstradition am Ortenburg-Gymnasium. Jetzt fand das 30. Klavierkonzert statt - und der Dank der Schüler und Lehrer galt dem Organisator all dieser musikalischen Angebote, nämlich Musiklehrer Hans Bock.

Für diesen war es eine Freude, dass die Jubiläumsveranstaltung mit 24 Teilnehmern eine Superlative erlebte. Grund zu Freude hatte Hans Bock aber auch, als die Schüler bei der Übergabe eines Geschenkkorbs die aufmunternde Bemerkung fallen ließen: "Hoffentlich machen Sie noch viele Jahre weiter, denn wir haben noch Bock!"

Oberstudiendirektor Günter Jehl überraschte den Jubiläumsorganisator gleich zu Beginn des Abends mit einem Präsent, während die Fachschaft Musik mit einer Urkunde aufwartete, deren ehrenden Worte Studienrätin Katrin Schäufl auf launige Art interpretierte. Zu den Ehrengäste des Abends zählten die Nachlass-Verwalterin der Schwarz-Stiftung, Erika Odemer, sowie Anne Gierlach, die sich als ehemalige Elternbeiratsvorsitzende nach wie vor für die Oberviechtacher Bildungsstätte engagiert.

Neben dem Jubiläumsprogramm erlebten die zahlreichen Zuhörer natürlich auch einen abwechslungsreichen Musikgenuss. Mehrere Schüler der 5. Jahrgangsstufe zeigten bei ihrer OGO-Premiere ein beachtliches Niveau, wobei besonders Julia Kleber bei ihrer Sonatine (M. Clementi) durch ihre technische Perfektion auffiel. Zum Schluss des ersten Programmteils glänzten die beiden K-12-Schüler Florian Sorgenfrei und Johannes Lohrer, die bei Diabellis Sonatine op. 163 Nr. 1 eine hohes Maß an Musikalität an den Tag legten.

Dem Jubiläumsanlass entsprechend schenkte die Schülermitverantwortung in der Pause Erfrischungen aus, wobei die gefällig dekorierten Stehtische den Gästen ein angenehmes Ambiente für Gespräche boten. Das Trio Katharina Wittmann (Violine), Sophie von Pelden-Cloudt (Violine) und Florian Sorgenfrei (Klavier) holte mit Piazollas argentinischem Libertango (eigene Bearbeitung) die Gäste in den Musiksaal zurück, wo die Mittel- und Oberstufenschüler im Folgenden mit einem bunten musikalischen Reigen an modernen und klassischen Klavierwerken aufwarteten.

Julia Schüller (11c) interpretierte Franz Schuberts Impromtu in As-Dur, ganz der freien Komposition des Stegreifstücks entsprechend, phantasievoll und in den Variationen nuancenreich. Den absoluten Höhepunkt bildete Florian Sorgenfreis Fantasie-Impromtu op. 66 von Chopin, mit dem der Preisträger von "Jugend musiziert" brillierte. Einen dezenten Abschluss setzten gekonnt die Zehntklass-Schülerinnen Katharina Reiml und Christina Tretter mit der bekannten Romanze aus Mozarts "Kleiner Nachtmusik".


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Seminar für bessere Konfliktbewältigung

Training bei Wochenendveranstaltungen für Kollegiaten der Grundkurse Wirtschaftsenglisch

Oberviechtach. (lg) Ein professionellerer Umgang mit Konflikten war das Ziel eines Seminars, das die Schüler der beiden Grundkurse Wirtschaftsenglisch des Ortenburg-Gymnasiums an den zurückliegenden Wochenenden unter der Leitung von Uwe Spandau erlebten. Dieser erklärte beim Seminareinstieg die Spielregeln und die Schüler konnten auf farbigen Blättern ihre Erwartungen kundtun.

Der Praxisbezug war ein Anliegen, das die Kollegiaten hierbei immer wieder formulierten. "Langweilige Theorie" war nicht gefragt und die Schüler wurden auch diesbezüglich nicht enttäuscht. Auf souveräne Art führte der Moderator die Jugendlichen in die Grundlagen der Gesprächsführung ein und übte mit ihnen auch Beispiele einer gewaltfreien Kommunikation. Die erfahrenen Techniken befähigen die Kollegiaten zu einem konstruktiven Umgang mit Konflikten im Privat- und Berufsleben.

Spandau, der Geschäftsführer beim Oberviechtacher Draht- und Litzenwerk Krämer ist, machte deutlich, dass es sich bei der Veranstaltung um ein Management-Training handelt, wie es auch in der Wirtschaft angeboten wird. Die Gymnasiasten würden hier auf ihre späteren Führungsaufgaben vorbereitet.

Dessen waren sich auch die Kursleiter Arwid Krauß und Hans Kistler bewusst, die wie Oberstudiendirektor Günter Jehl das Engagement von Uwe Spandau würdigten, der zusammen mit seinen Kollegen Karlheinz Hastreiter und Mario Weinfurtner die Samstage für das ganztägige Konflikttraining der Schüler opferten. Mitgetragen wird die Veranstaltung vom Rotary Club Oberpfälzer Wald/Oberviechtach, den Karlheinz Hastreiter vorstellte. Die Weiterbildung in der Realität und die Nutzung von Chancen legte der Unternehmer den Schüler als lebenslange Aufgabe nahe.

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Personaltrainer Uwe Spandau legte Wert auf eine aktive Einbringung der Kursteilnehmer. Bild:lg

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Analysefähigkeit und Entscheidungsstärke

Die "Schach-Gymnasiasten" vom OGO erreichten bei den Schulmeisterschaften in Regensburg einen Spitzenplatz. Bild: lg

"Schach-Gymnasiasten" des OGO waren bei Oberpfalzmeisterschaften vorne mit dabei

Oberviechtach. (lg) Konzentration und Disziplin sind Voraussetzungen, wenn man beim Schachspiel gute Leistungen erzielen will. Dass sie fit sind beim logischen vorausschauenden Denken, bewiesen jene Schülerinnen und Schüler des Ortenburg-Gymnasiums, die bei den diesjährigen Schulschachmeisterschaften der Oberpfalz in der Regensburger RT-Halle einen Spitzenplatz erreichten.

Innerhalb der 80 teilnehmenden Schulmannschaften (über 320 Schüler) aus der gesamten Oberpfalz erreichten die Oberviechtacher Gymnasiasten Johannes Hilburger (K 12), Markus Hofstetter (K 12), Maria Zinkl (11a), Sebastian Forster (K 13) und Andreas Schneider (9c) in der Wertungsklasse I einen ausgezeichneten zweiten Platz hinter der übermächtigen Konkurrenz vom Goethe-Gymnasium Regensburg.

Ein besonderes Lob zollte der Betreuer und Schulleiter Günter Jehl sowohl seinen Schützlingen als auch der Schachabteilung des TSV Oberviechtach. Die geehrten "Schach-Gymnasiasten" sind nämliche allesamt aktive Mitglieder des hiesigen Schachvereins und auch dort sehr erfolgreich am Brett. Oberstudiendirektor Günter Jehl ermunterte sie, auch weiterhin dem "königlichen Spiel" die Treue zu halten, weil nämlich erwiesener Maßen neben der sportlichen Komponente wertvolle Kompetenzen trainiert würden, z.B. Analysefähigkeit, Gedächtnistraining, Selbstdisziplin und Entscheidungsstärke.

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Kunstaktion macht auf Klimawandel aufmerksam

Die Jugendlichen präsentierten zusammen mit ihrer Kunsterzieherin Vera Holzleitner und 1. Bürgermeister Heinz Weigl ihr aufrüttelndes Plakat vor dem Oberviechtacher Bahnhof.





Oberviechtach. Mit einem großformatigen Gemälde zum Klimawandel erreichten sechs Schüler der Klasse 7d des Ortenburg-Gymnasiums überregionale Medienpräsenz beim Bayerischen Fernsehen und in OTV. Zwei Kameras machten Aufzeichnungen, als Doris Drexler, Antonia Reindl, Katharina Blattmeier, Katharina Grießl, Lisa Hölzl und Sascha Fuchs unter Anleitung ihrer Kunsterzieherin Vera Holzleitner ihr Riesenbild an einer eigens gemieteten Schautafel am Oberviechtacher Bahnhof präsentierten.

1. Bürgermeister Heinz Weigl und Studiendirektor Georg Lang griffen persönlich zu Leiter und Hammer, um die Jugendlichen bei der Platzierung des 3,60 mal 2,60 Meter großen Bildes zu unterstützen. Mit dem Hinweis "Die Erde ist krank" wollen die Schüler auf den Klimawandel aufmerksam machen. "Das Plakat verweist auf Katastrophen wie Vulkanausbruch, Wirbelsturm, Erdbeben und Brände", erzählte Katharina Grießl im Fernsehinterview. Ein fliehendes Mädchen im Vordergrund des Bildes wirkt als Integrationsfigur.

Mit Linolschnitten hatten sich die übrigen Schüler der Klasse 7d dem aktuellen Thema Klimawandel genähert. Die Grundkurse Kunst der Oberstufe wollen auf Ölgemälden und großformatigen Zeichnungen den Blick für die aus dem Gleichgewicht geratene Natur schärfen. Mit ihren Umweltaktivitäten beteiligen sich die Schüler am Wettbewerb "Klima on scooltour".


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1. Preis bei Bundeswettbewerb Mathematik

Der Leiter des Leistungskurses Mathematik, Oberstudiendirektor Günter Jehl, freut sich zusammen mit Thomas Kühner über dessen herausragenden Erfolg. Bild: lg

Auszeichnung für Abiturient Thomas Kühner - Einer von 19 bayerischen Preisträgern

Oberviechtach. (lg) Unter den diesjährigen Siegern im Bundeswettbewerb Mathematik (2. Runde) ist ein Abiturient des Ortenburg-Gymnasiums. Thomas Kühner aus Fuchsberg schaffte den Sprung in diese hohe Wettbewerbskategorie. Von den 70 Preisträgern bundesweit kommen 19 aus Bayern.

Dass einer davon seinem Leistungskurs Mathematik angehört, darüber freut sich Oberstudiendirektor Günter Jehl, der seinem erfolgreichen Kollegiaten mit einem Buchpräsent gratulierte. Vorher hatten schon Ministerialdirigent Walter Gremm, der Leiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium, und Arbeitdirektor Michael Ernst von Pfleiderer AG in Neumarkt eine Urkunde und einen Geldpreis überreicht. Das Neumarkter Unternehmen richtete den Festakt für die bayerischen Sieger aus.

Mit diesem ersten Preis hat sich Thomas Kühner für das Kolloquium der dritten Wettbewerbsrunde qualifiziert. Der 19-Jährige hat jetzt die Chance, Bundessieger zu werden. Wie kniffelig die zu lösenden Mathematikaufgaben sind, stellte der Kandidat mit einer Beispielaufgabe unter Beweis. Hier mussten im Innern einer Kugel drei paarweise aufeinander senkrecht stehende Ebenen durch einen Punkt gelegt werden. Mit den daraus entstandenen acht krummlinigen Dreiecken an der Kugeloberfläche hatten die Teilnehmer weitere Berechnungen und Beweisverfahren anzustellen.

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Rudolf Tomsu zum Tag der Menschenrechte am OGO

Rudolf Tomsu und Svetlana Krausová vermittelten anschaulich die Entwicklung des Prager Frühlings 1968. Bild: lg

Waches Auge gegenüber eigener Gesellschaft - Prager Frühling niedergewalzt - Autor und Unternehmer

Oberviechtach. (lg) Vor 60 Jahren verständigten sich die Staaten der Welt auf einen Katalog von Menschenrechten, der über alle Grenzen und Kulturen hinweg gelten sollte. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth erinnerte beim Tag der Menschenrechte an diese feierliche Proklamation der UNO am 10. Dezember 1948.

Die 10. Jahrgangsstufe, die am Ortenburg-Gymnasium unter der Koordination der Sozialkundelehrer Dr. Christine Paschen, Martina Lang und Georg Lang den Tag der Menschenrechte ausrichteten, bezogen aber auch noch ein anderes Jubiläum ein, nämlich den Prager Frühling vor 40 Jahren, als in der Tschechoslowakei der Sozialismus unter Alexander Dubcek liberalisiert werden sollte. Der Einzug von Grundrechten wie Meinungsfreiheit und Reisefreiheit wurde allerdings von den sowjetischen Panzern niedergewalzt.

Daran erinnerten zeitgenössische Filmdokumente und von den Schülern gestaltete Info-Tafeln. Noch aufschlussreicher für die Jugendlichen war aber der Zeitzeuge Rudolf Tomsu aus Tachov (Tachau), der als Referent am Ortenburg-Gymnasium kein Unbekannter mehr ist. Diesmal brachte Tomsu auch seine Tochter Mgr. Svetlana Krausová und seinen Enkel Vojtech Kraus mit.

Tomsu, der hervorragend Deutsch spricht und seine Worte sehr gezielt setzt, zeigte die Entwicklung vom kommunistischen Putsch 1948 bis 1968 auf, als er als Redakteur der Tachauer Zeitung tätig war. Zwangskollektivierung, Mangelwirtschaft und Anpassung der Bevölkerung an das kommunistische Diktat prangerte Tomsu an, der die Entwicklung im eigenen Land kritisch bewertete. Im Juni 1968 wurde in Tachau eine "Gesellschaft für Menschenrechte" gegründet, doch im August kam die Rote Armee, die einst Befreier vor den Nazis gewesen war, selbst als Besatzer. "Das Pflänzchen der Hoffnung war unter Panzerketten verschwunden".

Reiseverbot, Berufsverbot, die Diktatur der Parteiführung folgten wieder. Dabei hatte Dubcek ohnedies nur "kosmetische Veränderungen" vorgenommen. Die Entwicklung der 70er Jahre in der Tschechoslowakei wertete Tomsu als "moralischen Verfall unserer Gesellschaft". Er selbst verlor seine Arbeit als Journalist und musste als Schweißer arbeiten. Heute ist Tomsu neben seinen publizistischen Tätigkeiten Unternehmer. Er leitet in Tachau einen Schreinereibetrieb mit 25 Beschäftigten. "Wir leben in einer Demokratie und sind auch im politischen Sinn in Europa zurück", stellte Tomsu für die Gegenwart mit Genugtuung fest.

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Einstimmung auf Fest der Freude und des Lichts

Internationale Weihnachtslieder sang der Chor unter Leitung von Studienrätin Katrin Schäufl. Bild: lg

Besinnlich, klassisch und international - OGO-Weihnachtskonzert in der Auferstehungskirche

Oberviechtach. (lg) Mit dem Handschuhsheimer Reitermarsch eröffneten Niklas Uschold und Lukas Eckl klanggewaltig das Weihnachtskonzert des Ortenburg-Gymnasiums in der Auferstehungskirche, bevor die Klasse 5e zusammen mit Studienrätin Silke Zettlmeißl Gedanken zum Advent vortrugen: "Da klopft einer an und du machst nicht auf! Da kommt einer und du siehst immer nur dich!"

"Christus, dein Licht verkehrt unsere Schatten!" lautete der Refrain des Taize-Liedes, mit dem die Unterstufenschüler zu Ludwig van Beethovens "Equale" für vier Posaunen überleiteten - von der Empore aus vorgetragen von Theo Gilch, Peter Prey, Annika Setzer und Martin Hinkel. Anschließend erhielten die zahlreichen Besucher einen Einblick in Rolf Zuckowskis Weihnachtsbäckerei, deren Türen die OGO-Engel mit spitzbübischem Charme weit öffneten. Zwischenzeitlich hatten sich die Music Kids in einen amerikanischen Gospelchor verwandelt, der das Spiritual "Go, tell it on the mountain" unter Leitung von Virginia Götze mitreißend interpretierte.

A. Corellis "Pastorale" und H.P. Kennings "Song for a young lady" waren anspruchsvolle Instrumentalbeiträge der Flötistinnen Julia Lang, Magdalena Greiner, Silke Zettlmeißl und Virginia Götze. Internationales Flair kam bei den südafrikanischen Liedbeiträgen (z.B. "Hambani Kahle") des Chores unter der Leitung von Katrin Schäufl auf. Mozarts Divertimento für drei Klarinetten Nr. 1 brachten Christina Dommer, Verena Sinzger und Hans Kistler trotz krankheitsbedingter Ersatzbesetzung hervorragend zur Aufführung, bevor die gesamte Zuhörerschaft unter Begleitung des Blechbläserensembles (Leitung Martin Hinkel) in das klanggewaltige "Tochter Zion, freue Dich" einstimmte.

Schulleiter Günter Jehl dankte allen Interpreten und überreichte den Leiterinnen der Chöre Blumen. Das Konzert habe die Schulfamilie auf zeitgemäße Art auf das "Fest des Friedens, der Freude und des Lichts" eingestimmt.

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Römische Spezialitäten zum SMV-Tag

Zum "römischen Essen" luden die Schülerinnen der Klasse 8b zusammen mit ihrer Lateinlehrerin Katharina Ebnet ein. Bild: lg

Aktionsreicher SMV-Tag vor Ferienbeginn - Eltern und Ehemalige feierten mit Schülern

Oberviechtach. (lg) Die Schüler und zahlreich erschienene Eltern und Ehemalige erlebten am Ortenburg-Gymnasium einen aktionsreichen letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. Die K 12 lud zum Bastelworkshop in den Kunstsaal, die K 13 zum Kickerturnier in die Aula, während die 7. Jahrgangsstufe eine traditionelle Christbaumversteigerung anbot oder nach dem Quizmodus "Wer wird Millionär" die Dialektkenntnisse der Kandidaten testete.

Wer mit einem schrägen Foto in die Weihnachtsferien gehen wollte, der konnte sich bei der Klasse 9a selbst ein neues Outfit zulegen und dann ablichten lassen. Neben dem "Eine-Welt-Laden" der Klasse 6a gab es ein vielseitiges Verpflegungsangebot das von Weißwürsten über Fruchtbar und Schokospießen bis zu Cocktails, Kaffee und Kuchen reichte. Ihre römischen Spezialitäten servierten die Schülerinnen der Klasse 8b stilgerecht in der Toga.

Die Schüler-Big-Band wartete im Musiksaal mit schmissigen Rhythmen auf, bevor der SMV-Tag sportlich mit einem Fußballspiel der K 12 gegen die K 13 beendet wurde. Den Erlös aus all den Veranstaltungen konnten die Verbindungslehrer Stefan Obendorfer und Michael Teplitzky in Empfang nehmen. Nach den Weihnachtsferien wird sich hieraus ein Spendensegen bei örtlichen sozialen Einrichtungen ergeben.

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Mit dem Vortrag aus spannenden Jugendbüchern bewie

Mit dem Vortrag aus spannenden Jugendbüchern bewiesen sie ihre Lesekompetenz. Bild: lg

Siegerehrung beim Vorlesewettbewerb - Judith Höcherl beste Vorleserin

Oberviechtach. (lg) Auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter wird der 12-jährige Miesel von den schwarzen Hexen verfolgt. Tief unter der Erde muss er gegen den gewaltigen Drachen Acturion und seinen grauenhaften Hüter kämpfen. Mit dem spannenden Buch "Miesel und der Drachenhüter" von Jan Ogilvy wurde Judith Höcherl (6c) Siegerin im OGO-Vorlesewettbewerb. Sie wird nach den Weihnachtsferien das Gymnasium auf Kreisebene vertreten.

Auf Platz 2 kam Johannes Lang (6c) mit seinem Abenteuerbuch "Stormbreaker", während der dritte Rang gleich zweimal vergeben wurde. Anna Rustler (6a) und Tobias Leitl (6b) teilten sich diesen Platz mit den aufregenden Büchern "Die Jagd nach den Millionendieben" und "Der schwarze Storch". Den 4. Platz belegte Philipp Wurzer (6d) mit dem Klassiker "Der Graf von Monte Christo".

Bei der Siegerehrung im Direktorat der Gymnasiums lobte Schulleiter Günter Jehl die Leistungen der jungen Leser. Diese zeigten mit der Wahl ihrer Werke die Vielfalt der Jugendliteratur auf. Ihr Erfolg wurde mit Buchpreisen und Siegerurkunden belohnt.

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Dank an ehrenamtliche Helfer

Dank für den ehrenamtlichen Büchereidienst an Susanne Setzer und Inka Karger. Bild: lg

Oberviechtach. (lg) Zum Jahresende zieht mancher Bilanz. An der Schul- und Kreisbibliothek des Ortenburg-Gymnasiums fiel dieser Rückblick sehr positiv aus. Dies ist mit ein Verdienst der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Susanne Setzer und Inka Karger, deren ehrenamtliches Engagement Oberstudiendirektor Günter Jehl und Büchereileiterin Bettina Meier würdigten. Ohne den Einsatz der Schülermütter würde sich die Bücherei heute nicht auf dem organisatorischen Topzustand befinden. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth überreichte namens des Fördervereins "Die Ortenburger" den Mitarbeiterinnen Geschenkgutscheine, die als Dankesgeste für den ganzjährigen Einsatz gesehen werden sollten. "Ihr ehrenamtlicher Dienst ist unbezahlbar!", lautete das Fazit der Schulleitung.

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Gipfeltreffen

Humorvolle Krimistücke

Oberviechtach. (lg) Im Hotelzimmer eines berühmten französischen Physikprofessors treffen ein russischer, ein amerikanischer und ein italienischer Spion aufeinander. Jeder von ihnen hat es auf die neuesten Entdeckungen abgesehen, die das Genie im Schlaf ausplaudert. Als der Professor mit seiner Geliebten heimkehrt, entwickelt sich alles ganz anders.

Schüler der Mittel- und Oberstufe des Ortenburg-Gymnasiums präsentieren am Freitag die dreißigminütige Kriminalgroteske "Gipfeltreffen" unter der Regie von Wolfgang Pöhlmann. Zusätzlich wird bei diesem Theaterabend auch die Kriminalkomödie "Ein unglücklicher Zufall" gezeigt. Die englischen Damen aus der Mittelklasse, Penelope und Camilla, erschießen ihre Männer - aber unter ganz unterschiedlichen Umständen.

Zu den humorvollen Aufführungen sind alle Theaterfreunde am Freitag, 19.30 Uhr, ins Emil-Kemmer-Haus geladen.

Tiefgründiger Humor beim OGO-Schulspiel

Zwei Einakter auf der Bühne des Emil-Kemmer-Hauses - Ensemble der Mittel- und Oberstufe überzeugte

Oberviechtach. (lg) So schnell kann es gehen. Penelope (Julia Ruhland) erschießt in der tiefgründigen Kriminalkomödie "Ein unglücklicher Zufall" von James Saunders ihren Ehemann (Florian Zimmet) und ruft in der Not ihre Freundin Camilla (Katharina Reiml), die im selben Haus wohnt. Ein langes Gespräch lässt erahnen, wie es zu dem "Unglücksfall" kam. Während Camilla dies gut nachvollziehen kann, entwickelt ihr hinzu gekommener Ehemann Robert (Selcuk Akdogan) keinerlei Phantasie für den Vorfall. Als Penelope und Camilla versuchen, es ihm zu erklären und zu illustrieren, wird auch ihm das Ganze zum Verhängnis.

"Gipfeltreffen" hieß der zweite Einakter, den das Ortenburg-Ensemble nach einer launigen Begrüßung durch Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth im Emil-Kemmer-Haus aufführte. Im Hotelzimmer des berühmten französischen Physikprofessors (Matthias Bodensteiner) treffen der russische Spion Fürst Peter (Katharina Reiml), der amerikanische Agent Lee (Manuel Träger) und deren italienische Kollegin Stella (Saskia Fuchs) aufeinander. Jeder von ihnen möchte den Professor abhören, wenn er im Schlaf die mathematischen Formeln seiner militärisch nutzbaren Entdeckung ausplaudert.

Ihr mit Wortwitz und Situationskomik garnierter Streit wird unterbrochen, als der Professor sturzbetrunken mit seiner Geliebten (Jacqueline Hötzel) im Hotelzimmer erscheint. Alle drei Agenten kommen nicht zum Ziel - aber die "Geliebte": Sie ist ebenfalls Spionin und horcht den Professor aus, nachdem die drei anderen unverrichteter Dinge abgezogen sind.

Beide Stücke wurden unter der bewährten Regie von Wolfgang Pöhlmann mit Spielfreude auf die Bühne gebracht. Die Akteure vermittelten die jeweilige Stimmung der beiden Stücke, die mit ihrem hintergründigen Humor in die Jahreszeit passten. Als die Spieler ihrem Regisseur zum Schluss ein Präsent überreichten, da wünschte er sich, dass alle weiterhin "zum Zeug halten mögen". Pöhlmann dankte aber auch der Technik (Matthias Sperl) und dem Bühnenbau (Stefan Zimmet), wo die Antiquitätenfirma Zimmet die idealen Möbel für das Hotelzimmer und das englische Wohnzimmer der Penelope zur Verfügung gestellt hatte.

Bildtexte:

Das Bett des Professors war umringt von Spionen, die alle auf die geheimnisvollen Formeln warteten. Bild: lg

Tiefgründige Gespräche über einen "unglücklichen Zufall" in der englischen Mittelklasse. Bild: lg

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Mathematik-Preis für Andreas Schneider

Mit Andreas Schneider (9c) hat das OGO wieder einen Sieger im Landeswettbewerb Mathematik. Bild: lg

Beim Landeswettbewerb Mathematik erfolgreich - Rechnen für die zweite Runde

Oberviechtach. (lg) "Andreas Schneider hat am 11. Landeswettbewerb Mathematik Bayern 2008 teilgenommen und in der 1. Runde einen 1. Preis erzielt", heißt es in einer von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle unterzeichneten Urkunde, die Oberstudiendirektor Günter Jehl dem erfolgreichen Schüler überreichte.

Vier von sechs kniffligen Wettbewerbsaufgaben hatte Andreas Schneider (9c) aus Tännesberg zu Hause bearbeiten müssen. Das Resultat brachte ihn in die Spitzengruppe in ganz Bayern, denn neben mehreren 1. Preisen wurden auch zahlreiche 2. und 3. Preise vergeben. Als Mitglied der Siegergruppe darf Andreas in der zweiten Runde teilnehmen. Zur Zeit schlägt er sich hierbei schon wieder mit schwierigen Aufgaben herum, denn der Abgabetermin ist der 12. Februar.

Bei der Urkundenverleihung im Direktorat des Ortenburg-Gymnasiums, an der auch Studiendirektor Karl Frisch als Fachbetreuer für Mathematik teilnahm, bekam der erfolgreiche Schüler ein Fachbuch überreicht. "Die Top Ten der schönsten mathematischen Sätze" spornten zu weiteren Aktivitäten an.

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Schüler bei "global player" zu Gast

Leistungskurs Wirtschaft/Recht bei Gerresheimer Wilden KG - Medizinische Kunststoffsysteme

Oberviechtach. (lg) Hinter die Kulissen einer weltweit agierenden Firma durften die Kollegiaten des Leistungskurses Wirtschaft und Recht der 12. Jahrgangsstufe zusammen mit ihrer Kursleiterin Lydia Wein blicken, als sie der Gerresheimer Wilden AG in Pfreimd einen Besuch abstatteten. Robert Fröhler, der seit 29 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist, gab den Schülern des Ortenburg-Gymnasiums zu Beginn einen Abriss der Firmengeschichte.

"Von der Produktidee bis zur industriellen Fertigung läuft alles im Betrieb selber ab", betonte Fröhler, als er über die Produktion medizinischer Kunststoffsysteme (Pharma, Diagnostik und Medizintechnik) informierte. "Die Geburtsstätte für jedes neue Produkt ist Pfreimd", wo trotz hochautomatisierter Fertigung rund 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Produktion des global player erfolgt in den Gerresheimer Unternehmen weltweit, und zwar in der Schweiz, Tschechien, Bulgarien, Großbritannien sowie USA und China.

Im Showroom wurden den Schülern die Produkte vorgestellt; die Fertigungshallen selbst nahmen sie durch Schaufenster in Augenschein, da die Produktionshallen als "Reinräume" nicht betreten werden durften. Auch über die zahlreichen Ausbildungsberufe des Unternehmens gab es detaillierte Informationen für die Gäste aus Oberviechtach, die sich mit einem Geschenkkorb für die freundliche Aufnahme bedankten.

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Elternbeirat am OGO vielfältig präsent

Der neu gewählte Elternbeirat verabschiedete die bisherigen Mitglieder Hildegard Duschner und Ingrid Reitinger (nicht auf dem Foto) mit Präsenten. Bild: lg

Gremium beriet über Aktivitäten der nächsten Monate - Informationen des Schulleiters

Oberviechtach. (lg) Im Herbst wurde der Elternbeirat des Ortenburg-Gymnasiums neu gewählt. Das Gremium traf sich jetzt unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Iris Steindl im Gasthof Post, um das anstehende Programm für die nächsten Monate zu beraten. Anwesend waren auch Oberstudiendirektor Günter Jehl und sein neu ernannter Stellvertreter Matthias Schaller.

Die beiden ausgeschiedenen Mitglieder des Elternbeirats, Hildegard Duschner aus Oberviechtach und Ingrid Reitinger aus Neunburg v. Wald, wurden zu Beginn der Sitzung mit gerahmten Bildern aus dem Kunstunterricht verabschiedet. Iris Steindl würdigte den über zehn Jahre währenden Einsatz der beiden ausgeschiedenen Mitglieder und bedankte sich für die engagierte Mitarbeit.

Im neu gewählten Gremium ist Maria Baumann 2. Vorsitzende, während Irene Träxler als Schriftführerin und Manfred Ebnet als Schatzmeister in der Vorstandschaft mitarbeiten. Ursula Eder ist Rechnungsprüferin und im Schulforum sind neben der Vorsitzenden Martin Fuchs und Richard Kiener vertreten.

In seiner Tagesordnung beriet der Elternbeirat u.a. über die finanzielle Unterstützung von Schulfahrten, etwa dem Rope-Skipping-Wettbewerb in Nürnberg. Er wirkt auch beim Schnuppertag im März wieder mit und entwickelt sein bekanntes gastfreundliches Engagement, wenn im April die französischen Schulpartner ans OGO kommen.

Oberstudiendirektor Günter Jehl informierte über den Stand der laufenden Evaluation sowie über die personelle Entwicklung am Ortenburg-Gymnasium. Im Hinblick auf die im Frühjahr anstehenden Anmeldungen ans Gymnasium verwies er auf den erforderlichen Notendurchschnitt von 2,33. Wird dieser Schnitt überschritten, so unterzieht sich der Schüler dem Probeunterricht. Abschließend stellte Jehl den seit Beginn dieses Schuljahres herausgegebenen Elternbrief vor, in dem die Schulleitung regelmäßig über Aktivitäten und die Entwicklung des Gymnasiums berichtet.

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Aufrüttelnde Gemälde über Klimawandel

Ausstellung des LK Kunst in der Raiffeisenbank Ovi ab Freitag 16.01.2009

Ausstellung des LK Kunst in der Raiffeisenbank - Motto: "Unsere Erde hat Fieber"

Oberviechtach. (lg) Vier Monate lang setzte sich der Leistungskurs Kunst (K 12) am Ortenburg-Gymnasium mit dem Thema Klimawandel auseinander. Unter der Betreuung von Kursleiterin Elisabeth Frisch entstanden großformatige Gemälde, die jetzt in der Schalterhalle der Raiffeisenbank Oberviechtach der Öffentlichkeit präsentiert werden.

"Unsere Erde hat Fieber" ist das aufrüttelnde und anklagende Leitthema dieser Ausstellung, mit der sich der Leistungskurs Kunst am Wettbewerb "klima on s´cooltour 2008" beteiligt. Die Oberstufenschüler übersetzten ganz individuell und kreativ ihre Vorstellungen von der Bedrohung der Erde durch den Klimawandel.

Alle Interessenten können sich von der phantasievollen Ausstellung in der Schalterhalle der Raiffeisenbank selbst ein Bild machen.

Hervorragend aufgebaut und phantasievoll gestaltet: das Gemälde von Carolin Eder: Bild: lg

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Hochwissenschaftlich und dennoch Praxisbezug

Schulleiter Günter Jehl (links) und sein Stellvertreter Matthias Schaller hießen die Referenten am OGO willkommen. Bild: lg

Lehrerfortbildung für Naturwissenschaftler am OGO - Referenten von zahlreichen Hochschulen

Oberviechtach. (lg) Hochwissenschaftlich ging es bei der 5. Lehrerfortbildung für naturwissenschaftliche Lehrkräfte am Ortenburg-Gymnasium zu und dennoch wurde bei allen Vorträgen und Vorführungen auch der Praxisbezug nicht aus dem Blickfeld verloren.

Das Oberviechtacher Gymnasium richtet diese Veranstaltungen im Rahmen seiner Kooperation mit Hochschulen für die Gymnasiallehrer der nördlichen Oberpfalz aus. Vertreten waren die Fachrichtungen Physik, Chemie, Biologie und Informatik. "Sie nehmen gute Vorträge mit!", prophezeite Oberstudiendirektor Günter Jehl in seiner Begrüßung, wobei er nachdrücklich Prodekan Dr. Ernst Wild (Regensburg) und Prof. Dr. Stefan Beer (Amberg-Weiden) willkommen hieß, die als Absolventen des Ortenburg-Gymnasiums ihrer Schule besonders verbunden sind.

Die von Prof. Dr. Rupert Schreiner (Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg) vorgestellte Vakuumssensorik findet in der Praxis vielfältige Anwendung. Nicht anders ist es mit den Time-of-Flight-Kameras, die die Operationssäle erobern. Diese Kameras berechnen im Unterschied zu den herkömmlichen Geräten für jedes Pixel im Bild zusätzlich die Entfernung zum aufgenommenen Objekt. Der Name Time-of-Flight kommt daher, dass die Kamera ein Infrarotsignal aussendet und die Zeit des Fluges des Signals berechnet. In der medizinischen Diagnostik, z.B. in der Tumorbekämpfung, kommt dieser Technik eine besondere Bedeutung zu.

In diese Möglichkeiten der Tiefenbilder führten Prof. Dr. Joachim Hornegger und Dipl.-Informatiker Christian Schaller von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein, während, Prof. Dr. Stefan Beer über Luftreinhaltung und Emissionsmesstechnik referierte. Auch die örtliche Firma Klug GmbH integrierte Systeme war bei der Lehrerfortbildung vertreten. Die Lehrkräfte wurden über Optimierungen im Materialfluss und in der Lagerverwaltung informiert. Von der Universität Regensburg war Dipl.-Biologin Hannah Goetze am OGO und als ehemaliger Lehrstuhlinhaber der Universität Bayreuth referierte Prof. Dr. em. Herbert Zeitler über "Fraktale und ihre Anwendungen".

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Vertrauensvolles Schulumfeld als Basis

Oberstudienrat Matthias Schaller ist neuer stellvertretender Schulleiter am Ortenburg-Gymnasium

Oberviechtach. (lg) "Neben dem Lernen und Wissenserwerb ist für mich auch die Entwicklung der Sozialkompetenz wichtig!" Das betonte Oberstudienrat Matthias Schaller, den das Kultusministerium zum ständigen Stellvertreter des Schulleiters am Ortenburg-Gymnasium ernannte. Schaller unterrichtet seit September 2002 am Oberviechtacher Gymnasium die naturwissenschaftlichen Fächer Chemie und Biologie.

In diesen Jahren profilierte er sich aber neben seiner Lehrtätigkeit auch in verschiedenen weiteren Funktionen. So war er Verbindungslehrer der Schülermitverantwortung (SMV), Sicherheitsbeauftragter, Suchtbeauftragter und Kontaktlehrer für Universitäten.

Oberstudienrat Matthias Schaller (geb. 1971) besuchte das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium in Burglengenfeld, studierte an der Universität Regensburg Biologie und Chemie und war von 1998 bis 2000 an der Seminarschule in Deggendorf und am Gymnasium Parsberg im Referendariat tätig. Nach der Verbeamtung unterrichtete er zwei Jahre am Holbein-Gymnasium Augsburg, bevor er 2002 nach Oberviechtach wechselte.

Nachdem der frühere stellvertretende Schulleiter, Günter Jehl, im Sommer 2008 in die Chefstelle aufgerückt war, wurde nach einer halbjährigen Vakanz jetzt das Stellvertreteramt neu besetzt. Oberstudienrat Matthias Schaller hat in den zurückliegenden Jahren als Verbindungslehrer der SMV darauf geachtet, dass Toleranz, Team- und Konfliktfähigkeit, aber auch Selbstdisziplin und gegenseitiger Respekt für die Schüler keine leeren Begriffe waren. Diese sozialen Werte "müssen in das Lernen und den Wissenserwerb integriert sein", betonte der neue stellvertretende Schulleiter, dem ein vertrauensvolles Schulumfeld wichtig ist, in dem sich alle Beteiligten verwirklichen und wohlfühlen können. "So habe ich das Ortenburg-Gymnasium auch selbst kennen gelernt!", erklärte er bei der Übernahme seines neuen Amtes.

SMV-Spende für "Tafel" der Caritas

Michaela Hammer und Theresa Huber übergaben im Direktorat des Gymnasiums den SMV-Scheck über 1000 Euro an Wolfgang Reiner. Bild: lg

1000 Euro Erlös aus Weihnachtsbasar - "Tafel" als segensreiche Einrichtung vorgestellt

Oberviechtach. (lg) In der Weihnachtszeit berichteten wir über den gelungenen SMV-Tag, den die Schülermitverantwortung des Ortenburg-Gymnasiums am letzten Schultag vor den Ferien ausgerichtet hatte. Der Erlös aus den Bastelworkshops, Christbaumversteigerungen, sportlichen Wettbewerben und vielseitigen Verköstigungen in Höhe von 1000 Euro wurde jetzt an den Leiter des Caritasverbandes Schwandorf, Wolfgang Reiner, übergeben.

Bei der Scheckübergabe durch die SMV-Sprecherinnen Michaela Hammer und Theresa Huber sowie die Verbindungslehrer Stefan Obendorfer und Michael Teplitzky würdigte Reiner das Engagement der Schülerinnen und Schüler und dankte der SMV für die Spende, die für den laufenden Betrieb verwendet werden soll.

Die "Tafel" der Caritas versorgt in Schwandorf zweimal pro Woche 180 Bedarfsgemeinschaften mit Nahrungsmitteln, die kurz vor dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen. 70 ehrenamtliche Helfer wirken jeweils dienstags und freitags bei der Lebensmittelausgabe und -beschaffung mit, wobei 30 am Vortag als Fahrer und Vorsortierer agieren. Wolfgang Reiner informierte auch über den weiteren geplanten Ausbau der "Tafel".




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Friedensbrücken über fünf Kontinente gebaut

Musikalische Reise der fünften Klassen - Veranstaltung zur fünften Jahreszeit

Oberviechtach. (lg) "Schön ist die Welt, drum Brüder lasst uns reisen!", sangen die Schüler der 5. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums, als sie im Emil-Kemmer-Haus ihre Reise durch die fünf Kontinente eröffneten. Die traditionsreiche OGO-Veranstaltung in der fünften Jahreszeit bot auch heuer wieder ein kurzweiliges Programm im voll besetzten Saal des Soldatenfreizeitheims.

Es war ein Zusammenwirken der Fächer Musik, Kunst, Deutsch und Sport in den fünf 5. Klassen, bei dem die 120 Schüler ihre Eltern und Verwandten begeisterten. Ein souverän agierendes Technik-Team begleitete die Gäste per Beamer durch die Reise-Stationen in Amerika, Australien, Asien, Afrika und Europa. Parallel zu den mitreißende Aktionen auf der Bühne zeigten sie Bilder von den fünf Kontinenten bzw. Arbeiten aus dem Kunstunterricht, die sich auf die jeweiligen Darbietungen bezogen.

Mit einem schmissigen Line Dance und La Bamba eröffneten die Mädchen aus den Klassen 5b, 5d und 5c den Amerika-Reigen, bevor die Klasse 5b mit "Abeeyo" den Willkommensgruß der australischen Aborigines vorstellte und mit dem Eisvogel-Lied "Kookaburra" Einblicke in das Brauchtum der australischen Ureinwohner gewährte.

"Die Sternenfrau" ist ein japanisches Märchen, mit dem die Klasse 5d neben anderen Beiträgen mythologische Aspekte des asiatischen Kontinents vorstellte. Nach der Pause, in der eine aufschlussreiche Ausstellung aus dem Kunstunterricht besichtigt werden konnte, entführte die Klasse 5a die Gäste nach Afrika (Ayelevi, Bla Kulandyan), bevor man in Europa einen programmatischen Schwerpunkt setzte. Von Irland aus kehrten die Reiseteilnehmer nach Bayern zurück, das schließlich "ein Zentrum aller Kontinente" darstellt. Hier pflegten die Schüler den heimischen Volkstanz, der dank der versierten Choreographin Monika Bayer schwungvoll über die Bühne ging. Am Schluss waren alle Schüler der fünf 5. Klassen auf der Bühne und bauten die "Friedensbrücken der Welt", in die auch die Besucher einstimmten.

"Die musikalische Bildung hat am OGO einen hohen Stellenwelt!", bekundete Oberstudiendirektor Günter Jehl bereits bei der Begrüßung. Den Schulleiter freute besonders der fächerübergreifende Aspekt, unter dem die musikalische und künstlerische Reise durch die Kontinente stand. Gemeinschaftsgeist, Freude und Begeisterung prägten die Vorführungen, mit denen die OGO-Neulinge auftrumpften. Der Dank des Schulleiters galt allen beteiligten Lehrkräften, insbesondere aber den Koordinatorinnen des Abends, den Musiklehrerinnen Katrin Schäufl und Virginia Götze.

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Das traurige Schicksal der Sternenfrau thematisierte ein japanisches Märchen. Bild: lg

Schulleiter Günter Jehl lobte das Gemeinschaftswerk der fächerübergreifenden Darbietung. Bild: lg

Der bayerische Volkstanz gehörte auch zum internationalen Programm. Bild: lg

Internationale Fähnchen dokumentierten die programmatische Ausrichtung bei den "Friedensbrücken der Welt". Bild: lg

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Schülerinnen aus vier Ländern am OGO

Gymnasium international ausgerichtet - Erfahrungsaustausch im Direktorat - Gastfamilien Gilch und Winderl

Oberviechtach. (lg) "Jetzt laufen am Morgen neun Kinder zum Bus!", erzählt Gabi Gilch lachend im Direktorat des Ortenburg-Gymnasiums, wo sich eine Schar Mädchen um Frau Gilch und Oberstudiendirektor Günter Jehl versammelt hat.

Der Schulleiter hat alle derzeitigen Gastschüler des Ortenburg-Gymnasiums ins Direktorat geladen, damit die Schülerinnen aus Thailand, Australien, Frankreich und Tschechien frei von der Leber weg ihre Erfahrungen am OGO kundtun können. Drei der Mädchen wohnen bei der Familie Gilch in Schönthan, das in Anbetracht der ausgeprägten Gastfreundschaft der Gilchs zu einem international ausgerichtetem Ort im ganzen Landkreis geworden ist.

Lida Hamann aus Thailand spricht sehr gut Deutsch. "Aber jetzt ich muss Bayrisch lernen!", erzählt die aufgeschlossene Asiatin lachend, die vor Schönthan schon in Cottbus und Gotha Station gemacht hat und dort auch erfolgreich einen Deutsch-Kurs absolvierte. Der Besuch von Lida macht die Gilchs mit der thailändischen Küche vertraut. Doch ganz unbekannt ist ihnen die asiatische Kochkunst nicht, denn Tochter Kim Gilch hat von ihrem einjährigen Malaysia-Aufenthalt auch schon Erfahrungen der fernöstlichen Kochkultur mitgebracht. Die typische Durian-Frucht hat sich dabei besonders eingeprägt.

Neben Kim ist auch Kira Gilch am Tisch. Ihre Partnerin ist Fanny Albrand aus dem französischen Vayres. Nach dem zweimonatigem Aufenthalt von Fanny in Schönthan und am OGO geht Kira als Gastschülerin ans collège Jean Auriac in Arveyres. Im Vergleich zu den großen Distanzen Thailand und Frankreich hat Anezka Kasalová ihren Heimatort "nur um die Ecke". Die tschechische Gastschülerin kommt aus Kladruby und fühlt sich in der Großfamilie Gilch ebenfalls wohl. Am OGO nimmt sie bis Ende März am Unterricht in verschiedenen Klassen teil.

"Alle Betten sind besetzt!", stellt Gastmutter Gabi Gilch lachend fest und bekennt: "Unser Leben ist nicht langweilig!" Gemeinsames Kochen und Backen, Schlitten fahren, Shoppen und Besuche bei Sehenswürdigkeiten der Umgebung, z.B. der Walhalla, gehören zum Programm. Mit am Direktoratstisch ist auch Sam Pidgeon aus Port Douglas in Australien, die bei der Oberviechtacher Familie Winderl untergebracht ist. Auch Sam wird für einige Monate als Gastschülerin den Unterricht am Ortenburg-Gymnasium besuchen.

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Gastschülerinnen aus Thailand, Australien, Frankreich und Tschechien besuchen zur Zeit das Ortenburg-Gymnasium. Bild: lg

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OGO-Kollegium weiter aufgestockt

von Links StRefin Monika Satzl (M, Ph), StRef Virginia Götze, StR z.A. Thomas Koller (Sm, D), Schulleiter OStD Jehl; dahinter von rechts: StRef Kaspar Wieselhuber (D, K), LAss Daniel Reisinger (Mu), StRefin Karina Ertl (Ku), StRefin Carolin Häcker (Ku), StR z.A. Stephan Sturm (D, F); dahinter StRef Flroian Keidel (D, G), StRef Oliver Wiesmann (B, C), StRef Andreas Beck (Ev, Sm);

Junge Gymnasiallehrer traten Dienst an - Breite Fächerpalette abgedeckt

Oberviechtach. (lg) Zum Halbjahreswechsel wurden den Ortenburg-Gymnasium mehrere neue Lehrkräfte zugewiesen, die Oberstudiendirektor Günter Jehl offiziell im Kollegium willkommen hieß. Für den frisch ernannten Studienrat z.A. Stephan Sturm ist sein erster Einsatzort allerdings nicht unbekannt, den hier legte er vor Jahren selbst sein Abitur ab.

Wie Sturm so absolvierte auch Studienrat z.A. Thomas Koller am Oberviechtacher Gymnasium einen Teil seines Referendariats. Neuer Musiklehrer ist Lehramtsassessor Daniel Reisinger, während die Studienreferendarinnen Karina Ertl und Carolin Häcker im Fach Kunsterziehung unterrichten.

Die Studienreferendare Oliver Wiesmann (Biologie, Chemie) und Monika Satzl (Mathematik, Physik) sind in den Naturwissenschaften tätig, während Kaspar Wieselhuber als Lehrer für Deutsch und Katholische Religion und Andreas Beck für Evangelischer Religion und Sport zugewiesen wurden. Die Studienreferendare Florian Keidel (Deutsch, Geschichte) und Virginia Götze (Musik) sind auch im zweiten Halbjahr ihres Zweigschuleinsatzes am Oberviechtacher Gymnasium tätig.

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Zum Halbjahreswechsel konnte Oberstudiendirektor Günter Jehl (rechts) zahlreiche neue junge Kollegen am OGO willkommen heißen. Bild: lg

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Fleißigste Sammler kommen vom OGO

Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und Kurt Neudert zeichneten die fleißigen Sammler vom OGO aus. Bild: lg

Für Schullandheimwerk gesammelt - Auszeichnung durch Regierungspräsidentin

Oberviechtach. (lg) Die fleißigsten Sammler der Oberpfalz für das Schullandheimwerk wurden von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und dem Vorsitzenden des Schullandheimwerks, Kurt Neudert, ausgezeichnet. Unter den Gymnasien des Regierungsbezirks erbrachten die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums mit 1022,82 Euro den höchsten Betrag.

Zum offiziellen Empfang nach Regensburg durften drei Schüler der letztjährigen 5b fahren, die das höchste Ergebnis eingebracht hatte. Mercedes Meindl, Wolfgang Fersch und Tobias Vitzthum freuten sich zusammen mit ihrem Betreuer, Oberstudienrat Wolfgang Graf, als sie nach der Feierstunde im Rokoko-Saal der Regierung die Amtsräume der Regierungspräsidentin besichtigen konnten und sogar auf dem Papstsessel Platz nehmen durften, auf dem sich Benedikt XIV. bei seinem Regensburg-Besuch niedergelassen hatte.

Mit dem Ortenburg-Gymnasium pflegt die Regierungspräsidentin eine besondere Verbindung, da sie als gebürtige Oberviechtacherin hier Anfang der achtziger Jahre ihr Abitur abgelegt hat.

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Regierungspräsidentin Brigitta Brunner und Kurt Neudert zeichneten die fleißigen Sammler vom OGO aus. Bild: lg

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Neu: Wirtschafts- und Sozialzweig für das OGO

Wie das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus am Montagmorgen telefonisch mitgeteilt hat, erhält das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach (OGO) zum neuen Schuljahr 2009/10 zusätzlich zu den bestehenden naturwissenschaftlich-technologischen und sprachlichen Zweigen einen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Zweig mit wirtschaftswissenschaftlichem Profil (WSG-W). Durch diesen dritten Ausbildungszweig wird der Gymnasialstandort Oberviechtach enorm aufgewertet und bietet für die Schulregion in Zukunft neue attraktive Möglichkeiten der gymnasialer Bildung für die jungen Menschen.

Antrag im Herbst 2008 gestellt
Ein entsprechender Antrag der Schulleitung, der einstimmige Unterstützung im Kollegium, im Schulforum, in der Schüler- und Elternschaft sowie beim Sachaufwandsträger gefunden hat, ist im November 2008 an das Staatsministerium gestellt worden.
Für das Ortenburg-Gymnasium sprachen gute Argumente. So verfügt die Schule über vielfältige und langjährige Kooperationen und Kontakte zur Wirtschaft und zu Hochschulen. Diese werden regelmäßig bei Exkursionen, Vorträgen und Seminaren für Schüler, Lehrerfortbildungen und zahlreichen Projekten genutzt, um eine enge Vernetzung der Bildungsinhalte mit der Praxis herzustellen.

Einwöchige Berufspraktika
Darüber hinaus sind Schüler und Lehrkräfte des Ortenburg-Gymnasiums regelmäßig bei Projekten und Veranstaltungen wie z. B. den Festspielen in Oberviechtach oder Neunburg aktiv und stärken damit die Verankerung in der Region und seinen zahlreichen Vereinigungen.
Seit einigen Jahren gibt es zudem konkrete Maßnahmen, die nun gewinnbringend in den neuen Gymnasialzweig eingebaut werden können. So absolvieren beispielsweise alle Schülerinnen und Schüler in der 9. Jahrgangsstufe ein einwöchige Berufspraktikum in unterschiedlichsten Bereichen der Wirtschaft. Außerdem werden in der Oberstufe regelmäßig (mehrtägige) Seminare zu den Themenbereichen Bewerbung sowie Studien- und Berufsvorbereitung im Rahmen der Wirtschaftsenglisch Grundkurse durchgeführt.
Als große Chancen sind wohl auch die unmittelbare Nähe und die sehr guten Kontakte zu Tschechien zu nennen. In der Grenzüberschreitenden Wirkung des „wirtschaftswissenschaftlichen Ortenburg-Gymnasiums‘ liegt ohne Zweifel ein hoch einzuschätzendes Potenzial.
In der Stundentafel wird Wirtschafts- und Rechtslehre im WSG-Zweig bereit 5 ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet, ebenso das neue Fach Wirtschaftsinformatik Außerdem beginnt Sozialkunde ein Jahr früher bereits in der 9. Jahrgangsstufe.

Weitere Info folgt
Entsprechende Informationsveranstaltungen für die aktuelle 7. Jahrgangsstufe werden demnächst folgen, um eine reibungslose Umsetzung des neuen Schulzweiges in das bisherige Schulprofil zu ermöglichen.

Quelle MZ 10.03.2009 Onlineausgabe: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3077&pk=368574

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Gymnasium bietet regulären Weg zum Abitur

Informationsabend zum Übertritt - Vorstellung des Ortenburg-Gymnasiums - Absage an 6jährige Grundschule

Oberviechtach. (lg) "Das Gymnasium ist der reguläre Weg zum Abitur!", betonte Oberstudiendirektor Günter Jehl beim Informationsabend zum Übertritt an ein Gymnasium. Die "Sonderwege" seien im Sinne der Durchlässigkeit im Gesamtschulsystem erfreulich, aber meist auch beschwerlicher.

"Schauen Sie kritisch auf alles, was Ihnen vorgesetzt wird und hinterfragen Sie es!", ermunterte der Schulleiter die über 100 Eltern in der Mensa des Ortenburg-Gymnasiums, wo der stellvertretende Schulleiter Matthias Schaller die Schule mit 835 Schülern und 68 Lehrkräften vorstellte. Im Durchschnitt würden in den 25 Klassen 26,6 Schüler unterrichtet.

Schaller zeigte in seiner Präsentation die vielfältigen Aktivitäten des OGO auf und machte deutlich, wie bewusste Regionalität und zugleich Weltoffenheit praktiziert werden. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth informierte ausführlich über den Ablauf des Schnuppertags, bei dem übertrittswillige Schüler und ihre Eltern am Samstagvormittag, 14. März, an verkürzten Unterrichtseinheiten der 5. Jahrgangsstufe teilnehmen können. Der Schnuppertag beginnt um 8.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums.

Klare Worte fand Oberstudiendirektor Günter Jehl im Hinblick auf die derzeitige erneute Diskussion zur 6jährigen gemeinsamen Grundschulzeit. Laut PISA-Studie von 2006 hat das bayerische Gymnasium noch vor dem PISA-Gesamtsieger Sachsen bundesweit am erfolgreichsten abgeschnitten. Warum sollte man ein derartiges Erfolgsmodell grundsätzlich verändern? Jehl ging in diesem Zusammenhang auch mit einseitigen Verbandsaussagen ins Gericht und zitierte eine Grundschullehrerin, die seit diesem Schuljahr in einem bayernweiten Projekt auch in der 5. Klasse eines Gymnasiums unterrichtet. Sie habe die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Schüler in den 5. Klassen erkannt und festgestellt: "Es ist dringend notwendig, den Übertritt nach der 4. Klasse durchzuführen.

Auch der öffentlich diskutierten Abschaffung von Noten und Zeugnissen erteilte Oberstudiendirektor Jehl eine Absage. Das seien keine "unpädagogischen Instrumente aus grauer Vorzeit". Gleichmacherei und schulische Mittelmäßigkeit ließen sich nicht mit den Ansprüchen von Gesellschaft und Wirtschaft an "berufliche Höchstqualifikation und damit ein hohes Lebensniveau" vereinbaren. "Das achtjährige Gymnasium ist in der Schullandschaft gewiss die anspruchsvollste Schulart. Wir verlangen viel, aber wir bieten auch viel!", stellte Jehl fest.

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Schnuppertag 2009

Die Werteerziehung in der Schule und im Elternhaus sprach Schulleiter Günter Jehl in seiner Begrüßung an. Bild: lg

Beim Schnuppertag wurde das OGO erkundet

Musikalische Begrüßung - Kurze Unterrichtseinheiten vorgestellt - Mensa ausprobiert

Oberviechtach. (lg) "Gehen Sie bei der Musik den Tönen nach und bei der Chemie dem Geruch nach!", lautete der nicht ganz ernst gemeinte Rat von Oberstudiendirektor Günter Jehl, als er beim "Schnuppertag" am OGO den Schulneulingen und ihren Eltern eine Orientierungshilfe im weitläufigen Schulgebäude zuteil werden ließ. Musikalisch schwungvoll begrüßte der Fünftklass-Chor unter Leitung von Virginia Götze die zahlreichen Gäste, bevor diese etwa 20-minütige Unterrichtseinheiten in den Kernfächern, aber auch in Natur und Technik, Geografie und Musik besuchten.

Der "Kennenlerntag" bot der ganzen Familie die Möglichkeit, das Oberviechtacher Gymnasium näher zu erkunden. Während die Geschwister oder Eltern im Unterricht saßen oder in den Fachräumen experimentierten, konnten sich die ganz Kleinen in der Turnhalle austoben. Dort boten die Sportlehrer und der Leistungskurs Sport abwechslungsreiche Bewegungsspiele an dem aufgebauten Geräteparcours an.

Ihr "Blaues Wunder" erlebten die Schulneulinge und ihre Eltern bei den Experimenten des Faches Natur und Technik, bei dem Petra Zillner und Wolfgang Graf mit ihren Assisten aus der 5. Jahrgangsstufe für manche Überraschung sorgten, etwa im Hinblick auf die Verwendung von Blaukraut oder wenn sich auf Filterpapier verschiedenfarbige Kreise bildeten. Währenddessen war im Musiksaal Rappen angesagt, denn dort ließ Musiklehrerin Götze dem Rap-Huhn freie Bahn und die jungen Gäste kamen sehr schnell in den gewünschten Rhythmus.

Im Gesprächscafe in der Aula, wo Schulleitung, Lehrkräfte und Vertreter des Elternbeirats für Informationen zur Verfügung standen, nutzten die Eltern bei Cafe und Kuchen die Möglichkeit zur individuellen Information. SMV und Eltern sorgten für eine angenehme Gesprächsatmosphäre. Ein Info-Blatt, das in kindgerechter Form gestaltet war, bot den Neulingen die Möglichkeit zu einer Runduminformation.

Nach der Absolvierung der unterschiedlichen Stationen winkte ein Mittagessen in der Schulmensa. Wiener Schnitzel oder Kaiserschmarrn standen auf dem Speisezettel, den viele Familien nutzten.

Erfahrungen vom Jakobsweg

Zertifikat zur französischen Sprache

Ein Sprachzertifikat von hohem Wert erhielten Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe;

Diplom bestätigt Fremdsprachenkenntnisse - Internationale Anerkennung

Oberviechtach. (lg) In mehr als 30 Ländern ist Französisch offizielle Amtssprache und weltweit kommunizieren über 160 Millionen Menschen in dieser Sprache. Für all diejenigen, die Französisch als Fremdsprache erlernen und hierbei ein bestimmtes Niveau erreichen, hält das französische Kulturministerium ein Zertifikat bereit, das jetzt wieder an Oberviechtacher Gymnasiasten übergeben wurde.

Das "Diplom d´etudes en langue francaise" (DELF), das in abgestufter Form von A 1 bis C 2 vergeben wird, erwarben mehrere Schüler, die sich in einer mehr als zweistündigen Prüfung den vier Disziplinen Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und Sprechfertigkeit unterzogen. Zur B-1-Qualifikation gratulierten Oberstudiendirektor Günter Jehl und Fachbetreuer Arwid Krauß den Schülern der K 12 bei der Aushändigung der Diplome.

Der Schulleiter unterstrich die Bedeutung von Zusatzqualifikationen, etwa bei klassischen Bewerbungsgesprächen oder bei Aufnahmeverfahren an den Universitäten. Weltweit wird dieses Diplom des französischen Staates anerkannt und in seiner differenzierten Aussagekraft auch verstanden.

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Ein Sprachzertifikat von hohem Wert erhielten Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe bei der Überreichung des DELF-Diplome. Bild: lg

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Große Vertrautheit mit Gästen aus Frankreich

Keine Süßigkeiten, sondern Lebensweisheiten hatte Schulleiter Günter Jehl in seinem geheimnisvollen Behälter mitgebracht. Bild: lg

36 Schüler aus Saint-Pourcain am OGO - Eisenbarth-T-Shirts vom Bürgermeister - 30jährige Kontakte

Oberviechtach. (lg) Einen geheimnisvollen Lederbehälter hatte Oberstudiendirektor Günter Jehl zum Empfang der 36 Schülerinnen und Schüler aus Saint-Pourcain mitgebracht. Jeder durfte hineinlangen und bekam ein Röllchen mit einer "Botschaft", die er in den nächsten Tagen ins Französische übersetzen und wieder an den Schulleiter zurückleiten sollte.

Der offizielle Empfang für die jungen Gäste aus der französischen Partnerstadt war also mit einer Hausaufgabe verbunden. Den Jugendlichen fiel diese aber nicht schwer, denn die Kontakte zu den deutschen Gastgebern sind sehr gut und wenn die eigenen Deutschkenntnisse nicht ausreichten, so halfen die Partnerschüler. Zum Wochenende konnte sich der Schulleiter auf ein Konvolut an Sprüchen in deutscher und französischer Sprache freuen.

Die Kontakte des Ortenburg-Gymnasiums zu französischen Partnerschulen bestehen seit nahezu 30 Jahren, speziell zu Saint-Pourcain seit sieben Jahren. Dies hob der Organisator auf deutscher Seite, Studiendirektor Arwid Krauß, hervor, als Oberviechtachs 1. Bürgermeister Heinz Weigl auf die langen Verbindungen zurückblendete. Für die Jugendlichen hatte das Stadtoberhaupt die gefälligen Doktor-Eisenbarth-T-Shirts mitgebracht, die die jungen Franzosen gleich begeistert überstreiften. "Man kann sie tragen oder auch als Deco ins Zimmer hängen!", lautete der Tipp des Oberviechtacher Stadtoberhaupts, das mit Anerkennung für das OGO nicht sparte, denn mit einer derart langen und niveauvollen Schulpartnerschaft werde das Deutsch-Französische Jugendwerk von einst mit Leben erfüllt.

Eine Überraschung gab es für die jungen Franzosen, als Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl in geschliffenem Französisch begrüßte. Nicht nur Kultur und Sprache des jeweiligen Gastgeberlandes lerne man kennen, sondern die Fahrten seien immer auch eine "Reise zu sich selbst", weil mit der Entdeckung des Neuen auch eine Selbstfindung verbunden sei. Der Alltag in beiden Ländern sei ähnlich, aber es werde damit anders umgegangen.

"Wir freuen uns, in Oberviechtach zu sein!", betonte Claire Brochot als Sprecherin der Schüler. Manche seien schon zum wiederholten Male in Oberviechtach, für alle sei der Besuch aber ein besonderes Ereignis. Die Sprecherin der Lehrer und Organisatorin Monique Lachérade (Deutschlehrerin) zählt dank ihres ungezwungenen Verhaltens fast schon zum Kollegium am OGO. "Da muss man keine große Rede mehr halten!"

Fahrten nach München, Nürnberg, Regensburg und Waldsassen gehören zum Programm des elftägigen Aufenthalts. Aber auch die Teilnahme am Unterrichts, sportliche Veranstaltungen oder ein Gemeinschaftsabend mit Lehrern und Gastgebereltern bestimmen das Besuchsprogramm mit.





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Fahrt nach Hannover

Die 95 Kollegiaten des bisher stärksten Abiturjahrgangs am OGO in der Halle der Bundesagentur für Arbeit auf der Hannover Messe. Foto: glg

Mit den "Guides" durch die Hannover Messe

12. Jahrgangsstufe besuchte renommierte Messe - Von "Autostadt" in Wolfsburg beeindruckt

Oberviechtach. Technik und Wirtschaft standen im Mittelpunkt einer Exkursion, die die Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums zur Hannover Messe unternahmen. Zum Rahmenprogramm der zweitägigen Unterrichtsfahrt mit ihrem dichten Terminplan gehörten auch ein Besuch der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld und der VW-Autostadt in Wolfsburg.

Der Berufsberater für Abiturienten und Hochschüler, Josef Haberl aus Regensburg, empfing die 95 Kollegiaten des Ortenburg-Gymnasiums nach einer nächtlichen Busfahrt am Westtor der Hannover Messe, wo die Jugendlichen aus Oberviechtach in vier Gruppen den bereit stehenden "Guides" der Betreuungsfirma "TectoYou" zugewiesen wurden. Begleitet wurden die 95 Jugendlichen von ihrem Oberstufenkoordinator Georg Lang sowie von den Fachlehrern für Wirtschaft Ludwig Pfeiffer und Lydia Wein und für Chemie/Biologie Petra Zillner.

Das Erleben einer High-Tech-Messe war auch für jene Schüler ein Erlebnis und eine Bereicherung an Erfahrung, die nicht erstrangig technische Berufsziele ansteuern. Die Organisationsabläufe einer renommierten Messe bzw. deren Informations- und Kommunikationspraktiken zählen zu den Bildungsstandards eines Kollegiaten. Möglich wurde der Messebesuch durch die namhafte finanzielle Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit. (glg)





OGO-Theaterabend mit Überraschungen

Einen turbulenten Theaterabend boten die Spieler der Unter- und Mittelstufe mit ihrem originellen Stück. Bild: lg

Hausmannskost und Science Fiction - Im Pfarrheim ideale Spielbedingungen

Oberviechtach. (lg) Was hat bayerische Hausmannskost mit Science Fiction zu tun? Diese Frage stellten sich wohl viele Besucher, als sie zum OGO-Theaterabend mit dem originellen Titel "Fleischpflanzl in Outer Space" ins Pfarrheim kamen.

Auch Oberstudiendirektor Günter Jehl, der die zahlreichen Zuschauer begrüßte, stellte sich diese Frage. Bevor das Geheimnis gelüftet wurde, dankte er den Schülern für ihr Engagement und würdigte die gastfreundliche Aufnahme im Pfarrheim mit den idealen Spielbedingungen.

Die abwechslungsreiche Komödie, die von Beate Schwarz, Susanne Kiowski und Amanda Rieß einstudiert worden war, führte das Publikum in die futuristische Szenerie eines Raumschiffes, das auf der Reise durch die Weiten des Weltalls etliche Gefahren zu meistern hat. In einer überraschenden Wendung wird dem Zuschauer aber klar, dass es sich nur um die Dreharbeiten zu einem zweitklassigen Science-Fiction-Streifen handelt. Die Handlung am Set erweist sich jedoch als nicht minder spannend und turbulent, zumal sich der Hauptdarsteller als unfähiger Schauspieler entpuppt, der seinen Regisseur beinahe zur Verzweiflung bringt. Eine Konkurrenzfirma, die einen ähnlichen Film in Arbeit hat, will die Dreharbeiten kippen. Dies alles führt zu Verwicklungen, die der gewitzte Hausmeister als erster durchschaut.

Die jungen Akteure der Unter- und Mittelstufe des Gymnasiums spielten die zahlreichen komödiantischen Elemente in Christine Steinwassers Stück geschickt aus und ernteten reichlich Beifall. "Fleischpflanzl" war übrigens ein störendes Code-Wort der Konkurrenzfirma , das die Dreharbeiten zu Fall bringen sollte. Das Organisationsteam des Theaterabends griff diesen spielerischen Gag auf und bot in der Pause diese Hausmannskost an, die reißend Absatz fand.

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Abitur

Beginn der Abiturprüfung

Oberviechtach. (lg) Zum Auftakt der diesjährigen Abiturprüfungen in Bayern wurde gestern die Mensa am Ortenburg-Gymnasium in einen Examenssaal verwandelt. Alle 71 Kollegiaten des Jahrgangs 2009 stellten sich den Prüfungen in den Grundkursfächern. Die Mathematiklehrer rechneten bereits ab 6 Uhr die unterschiedlichen Aufgaben in Wahrscheinlichkeitsrechnung, Geometrie und Analysis durch, um etwaige Unstimmigkeiten noch vor Prüfungsbeginn zu erfassen.

Im Fach Biologie bezogen sich die Aufgaben auf die Vererbungslehre bei Schafen oder den Energieverbrauch bei Spinnen, während in Wirtschaft und Rechtslehre u. a. so aktuelle Themen wie Rezession und Geldpolitik Gegenstand der Prüfungen waren. Im Fach Deutsch konnten die Schüler bei der Erschließung literarischer Texte u.a. zwischen einem romantischen Liebesgedicht von Ludwig Tieck und Carl Sternheims expressionistischem Lustspiel "Die Hose" wählen. Die Leseförderung in der Schule konnte alternativ als Erörterungsthema gewählt werden.

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Big Band Sound am OGO

Big Band Sound am OGO

Oberviechtach. Die "Isle of Swing Big Band" kommt am 20. Mai, 19.30 Uhr in die Dreifachturnhalle des Ortenburg-Gymnasiums. In ihrer Mischung aus professionellen und Hobbymusikern aus dem gesamten ostbayerischen Raum garantiert die Band unter der Leitung von Daniel Reisinger einen mitreißenden Swing-Abend, bei dem Erinnerungen an Count Basie und Bill Holman aufkommen.

Der Bandleader, der mit einer original Bigband-Besetzung nach Oberviechtach kommt, ist zugleich Musiklehrer am Ortenburg-Gymnasium. Daher fließt der Erlös dieses "swingenden Events" der Anschaffung eines neuen Flügels für den Unterricht zu. Die Besucher erleben Sounds der Count Basie Big Band, die Musik des Rat-Pack bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Roger Cicero oder Bert Joris. Auch lateinamerikanische Rhythmen sind im Gepäck dieser tanztreibenden historischen Sightseeing-Tour.

Karten gibt es im Vorverkauf im OGO-Sekretariat zum Preis von acht Euro (Abendkasse 10 Euro) und ermäßigt für Schüler zum Preis von sechs Euro. (glg)

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Musikalische Reise: Swing, Jazz, Samba am OGO

Die "Isle of Swing Big Band" mit den Sängern Irmi Haagen und Thomas Zinnbauer. Foto: lg

Big Band Konzert der Extraklasse - Hervorragende Sänger - "Isle of Swing" brachte Flügel ein Stück näher

Oberviechtach. (lg) "Einsteigen und Spaß haben, das ist die Devise! Alle, die am Vorabend von Christi Himmelfahrt zum Big Band Konzert ans Ortenburg-Gymnasium kamen, hatten ihre Freude an dieser musikalischen Sightseeing-Tour durch die Welt des Swing, Jazz und Samba, für die Bandleader Daniel Reisinger den Spaßfaktor als Motto angekündigt hatte.

Dass die Veranstaltung ein so großer Erfolg wurde, war vor allem auch sein Verdienst, denn der Musiklehrer des Ortenburg-Gymnasiums entpuppte sich an diesem Swing-Abend nicht nur als souveräner Bandleader, sondern erwies sich als lockerer Moderator und exzellenter Trompeter.

"Isle of Swing Big Band" heißt die Formation aus professionellen und Hobbymusikern, die bereits seit 13 Jahren Regensburger Bürgerfesten, Firmenjubiläen oder Tanzgalas ihren musikalischen Stempel aufdrückt. Schüler, Studenten, angehende Lehrer oder auch Computerfachleute gehören zur gut eingespielten Crew. Als Daniel Reisinger zum Halbjahr als Musiklehrer ans Oberviechtacher Gymnasium kam, da wusste man nicht, dass er eine derart profilierte Band im Gepäck hat. Um so erfreuter war Oberstudiendirektor Günter Jehl, als nach ersten Andeutungen Reisingers jetzt dieser beschwingte Konzertabend in der Dreifachturnhalle zustande kam.

Wenn der Bandleader von einer Sightseeing-Tour sprach, dann war das ein musikalischer Ausflug zurück zu den Größen des Swing und Jazz. Mit "I love Paris" begann die Reise in den sechziger Jahren mit der Stan Kenton Big Band und führte über Bill Homann zum Samba "Mira Mira", in dem der 18jährige Schlagzeuger glänzte. Die Sängerin Irmi Haagen, die aus Würzburg angereist war, erwies sich als die Überraschung des Abends. "My baby just cares for me" (Nina Simone in der Originalversion) oder "Pick yourself up" (Ella Fitzgerald) waren Höhepunkte des ersten Programmteils, wobei Thomas Zinnbauer mit seinen Stücken von Roger Cicero das Publikum nicht minder begeisterte - noch dazu, wo es um "Männersachen" ging. Sie sehen sich auswärts selbst als Größen, aber wenn sie nach Hause kommen, heißt es nur: "Zieh die Schuh aus!" (Roger Cicero).

Auch im zweiten Programmteil erlebte das Publikum Big-Band-Klassiker (Cruisin for a bluesin) oder weltbekannte Hits z.B. von Barbara Streisand (Send in the clowns). In den Zugaben glänzten Irmi Haagen und Thomas Zinnbauer im Duett mit "Unforgetable", im Original gesungen von Natalie Cole und Nat King Cole, und mit dem weltbekannten Tom Jones Stück "It´s not unusual".

Der geplanten Anschaffung eines neuen Flügels kam das OGO mit diesem Konzert wieder ein Stück näher, denn die Musiker aus Regensburg und Umgebung spielten wirklich unentgeltlich - eben ihrem Bandleader zuliebe. Der Erlös des Benefizkonzerts wurde durch zwei namhafte Spenden der Familien Stoppa (Oberviechtach) und Irlbacher (Schönsee) noch deutlich erhöht, wodurch an diesem beschwingten Frühsommerabend nicht nur bei Schulleiter Günter Jehl das Stimmungsbarometer stieg. Zur entspannten Atmosphäre des Abends trug auch die Schülermitverantwortung bei, die als versierte Service-Geister im Hintergrund agierten - von der Gestaltung der Konzerthalle bis zum Ausschank der Erfrischungen. Daniel Reisinger zeigte auch darin sein Moderatorengeschick, dass er allen dankte und die vielfältigen Hilfsdienste nicht als Selbstverständlichkeit nahm.

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Beim Gesprächskonzert darf man Fragen stellen

Schulleiter Günter Jehl und die Musiklehrer Hans Bock und Daniel Reisinger dankten Ecaterina Baranov und Verena Sorgenfrei. Bild: lg

Hörgenuss und Hintergrundinformationen - Ecaterina Baranov stellte sich Schülerfragen

Oberviechtach. (lg) In einem Gesprächskonzert kommen die Zuhörer nicht nur in den Spielgenuss einer musikalischen Darbietung, sie erfahren auch wertvolle Informatationen zum Werk, zu dessen Komponisten oder zum Künstler selbst, der gerade das Werk interpretiert. Am Ortenburg-Gymnasium gab die junge moldawische Pianistin Ecaterina Baranov Gesprächskonzerte für Schüler von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe.

Ihre Zuhörer erfuhren nicht nur Zusammenhänge zu den Komponisten Franz Liszt und Karol Szymanowski und ihrem Werk, sondern erhielten auch Einblicke in die Ausbildung und Übungspraxis der sympathischen Künstlerin, die zur Zeit in Paris ein Stipendium absolviert. Sechs Stunden üben pro Tag ist die Norm, zur Zeit ist sie aber ganztägig am Klavier im Einsatz. Die Künstlerin gab bereitwillig Auskunft zu den ganz unterschiedlichen Fragen der Schüler, etwa auch über ihre Herkunft und die vererbte Musikalität, aber auch über die schwierigen Berufschancen im Heimatland Moldawien.

Verena Sorgenfrei, ein Absolventin des OGO, die mit der Pianistin befreundet ist, wirkte als Dolmetscherin in französischer Sprache. Schulleiter Günter Jehl dankte der Künstlerin und ihrer Übersetzerin für den Einsatz am Ortenburg-Gymnasium während eines ganzen Schulvormittags.



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Minimarathon

Urkunden und Pokale gab es für die 62 Teilnehmer des Minimarathon am Regensburger Westbad. Bild: lg

OGO mit starken Läufern beim Minimarathon

Oberviechtach. (lg) Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gingen 62 Schülerinnen und Schüler des Ortenburg-Gymnasiums an den Start des Regensburger Minimarathon, wobei einige Teilnehmer sogar das Siegerpodest erklommen. Dabei galt es für die jüngeren Teilnehmer 2,1 km, für die älteren sogar 4,2 km Straßenkurs durch den Stadtrandbereich am Westbad zu absolvieren, wobei alle auf der profimäßig präparierten Strecke und bei begeisterter Anfeuerung durch unzählige Zuschauer spätestens beim Einlauf durch das große Marathon-Ziel ein wenig echte Marathon-Atmosphäre schnuppern konnten. In nahezu allen Läufen konnten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit sehr respektablen Ergebnissen aufwarten, einigen gelang sogar der Sprung aufs Siegerpodest:
In der Altersgruppe weibliche Jugend A belegte Anna Haberl ( K 12), einen herausragenden 1. Platz mit der Zeit von 17:42 Minuten, gefolgt von Christina Hutzler
( 11a) auf dem 2. Platz mit einer Zeit von 19:12 Minuten. Magdalena Kellner ( 10b) konnte ihre Vorjahresleistung sogar noch auf 18:08 Minuten verbessern und durfte sich über einen 2. Platz in der Gruppe weibliche Jugend B freuen. Verena Pflug ( 10b) verpasste mit der Zeit von 19:49 Minuten nur knapp eine Platzierung unter den besten drei Läuferinnen und belegte den 4. Platz.
Darüber hinaus verschafften sich auch die Jungen mit sehr erfreulichen Ergebnissen Respekt unter der sehr starken Konkurrenz aus den Regensburger Vereinen: Jonas Siegel ( K 12) erreichte mit der hervorragenden Zeit von 14:46 Minuten in seiner Altersgruppe männliche Jugend A den 2. Rang, dicht gefolgt von Johannes Bruckner ( 11c), der mit 15:43 Minuten den 3. Platz belegte, und Christoph Nickl ( 11c) auf dem 6. Platz ( 18:08 Min.). Andreas Betz verpasste mit seiner Zeit von 15:08 Minuten und dem Rang 4 in der Gruppe männliche Jugend B ebenfalls nur sehr knapp einen Platz auf dem Siegerpodest. Erfolgreich in der Spitzengruppe seiner Altersklasse konnte sich auch Simon Schlagenhaufer ( 7a) behaupten, der sich in dem großen Teilnehmerfeld bei Lauf 4 mit der Zeit von 7:49 Minuten einen beachtlichen 3. Platz erkämpfte.
Zusammen mit allen Beteiligten freut sich das Betreuerteam Gisela Bader, Andreas Beck, Beate Schwarz und Ludwig Pfeiffer über die tollen Erfolge ebenso wie über das schöne Gemeinschaftserlebnis bei dieser gelungenen sportlichen Veranstaltung.



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20 Jahre Schulpartnerschaft mit Prag

20 Jahre Schulpartnerschaft mit Prag Die jungen Gäste aus Prag probierten ihre T-Shirts sofort an und formierten sich zu einem Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Weigl und den Lehrkräften. Foto: lg

Freundschaftliche Kontakte mit Obchodni Akademie - Seit 1989 gegenseitige Besuche von Schülergruppen

Oberviechtach. (lg) Vor 20 Jahren, in der damaligen Tschechoslowakei war noch nicht einmal die Wende gänzlich vollzogen, wurde die Schulpartnerschaft zwischen dem Ortenburg-Gymnasium und der Prager Obchodni Akademie besiegelt. Die guten Anfangskontakte von damals haben bis heute gehalten. Zur Zeit sind wieder 24 Schülerinnen und Schüler aus der "Goldenen Stadt" am OGO bzw. bei den Gasteltern der Schulregion.

"Die Partnerschaft hat eine erfreuliche Beständigkeit erreicht", resümierte 1. Bürgermeister Heinz Weigl beim Jubiläumsempfang für die Prager Gäste und ihre deutschen Partner in der Mensa des Gymnasiums. Die Politiker könnten Verträge schließen, aber die guten Kontakte müssten an der Basis gepflegt werden, erklärte der Bürgermeister, der sich gute Erinnerungen der Prager Jugendlichen an die Eisenbarth-Stadt wünschte. Das T-Shirt, das er für jeden mitgebracht hatte, wirkt bestimmt in diesem Sinne.

"Freunde, Partner, gute Nachbarn" - mit diesem Begriffen umriss Oberstudiendirektor Günter Jehl das gute Verhältnis zum Nachbarland. Der Schulleiter dankte besonders den Lehrkräften Dr. Christine Paschen, Ulrich Wohlgemuth und Erik Waengler für die kontinuierliche Pflege der Schulpartnerschaft. Von Seiten der Obchodni Akademie gehören die begleitenden Lehrerinnen Vera Hylisová und Ivana Vrzalová zu den tragenden Kräften der Schulpartnerschaft.

Als Sprecherin des Elternbeirats blendete Maria Baumann auf die zahlreichen Jubiläen in diesem Jahr, die alle auf ein Miteinander in Europa zielten. Neben der großen Gemeinschaft fördere die Partnerschaft aber auch die Entwicklung jedes einzelnen Schülers. Maria Baumann dankte besonders den Gasteltern, die sich alle am Mittwoch mit Schülern und Lehrern beim "Böhmischen Abend" in der Mensa des Gymnasiums treffen. Die Schüler besuchen in diesen Tagen aber auch den Unterricht in den Klassen ihrer deutschen Partner, das CeBB in Schönsee und das Doktor-Eisenbarth-Museum. Aber auch Fahrten nach Nürnberg und Amberg stehen unter anderem auf dem Programm des zehntägigen Aufenthalts. (glg)





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Ein quirliger Mephisto auf der Festspielbühne

Der alte Faust (Ulrich Wabra) liefert sich Mephisto aus (Julia Hofmeister). Bild: lg

Eindrucksvolle Faust-Inszenierung - Wolfgang Pöhlmann bringt Ehemalige und Schüler zusammen

Oberviechtach. Ein weiblicher Mephisto, gespielt von Julia Hofmeister, trieb am Sonntag bei der Jubiläumsaufführung des Ortenburg-Ensembles sein Unwesen auf der Festspielbühne. Besser müsste man sagen, er hielt die Dinge in Bewegung, ganz wie es Goethes Drama verlangt. Für Regie und Inszenierung zeichnete Wolfgang Pöhlmann verantwortlich, der vor 30 Jahren das Ortenburg-Ensemble aus der Taufe gehoben hatte.

Diese Theatergruppe des Ortenburg-Gymnasiums hat in den zurückliegenden drei Jahrzehnten ganz bedeutende Werke auf die Bühne gebracht: Antigone, Jedermann, Dreigroschenoper und der Faust zählen dazu. Letzterem wurde - wie Jedermann im zurückliegenden Jahr - eine erneute Inszenierung gewidmet. Das Jubiläum der Schulspielgruppe und das 45-jährige Bestehen des Oberviechtacher Gymnasiums waren der äußeren Anlässe für die beeindruckende Darbietung.

Nachdem die Samstagsvorstellung einem Platzregen zum Opfer gefallen war, freuten sich alle Theaterfreunde auf die Sonntagsaufführung, die bei idealem Festspielwetter über die Bühne ging. Das Ensemble zeigte ein spannendes und eindrucksvolles Stück, das ins volle Leben griff. Die nuancenreiche, fein differenzierende Beleuchtung und die szenengerechten Musikeinspielungen trugen neben dem Bühnenbild wesentlich zur Wirkung der Inszenierung bei. "The Book of Secrets" als musikalisches Leitmotiv und Auszüge aus Richard Wagners "Rheingold" und "Götterdämmerung" bereicherten das Spiel. Bei Bühnenbau und Requisite hatte die gesamte Familie Zimmet aus Teunz ein glückliches Händchen.

Eine besondere Leistung des Regisseurs ist bereits im Vorfeld des Faust-Projekts anzuerkennen. Wolfgang Pöhlmann wirkt als Integrationsfigur, wenn er Stammspieler seines Ensembles immer wieder für Theaterprojekte begeistern kann, auch wenn diese Talente längst das Ortenburg-Gymnasium verlassen haben und fernab von Oberviechtach einen neuen Lebensmittelpunkt gefunden haben. Die exzellent spielende Julia Hofmeister musste Hunderte von Kilometer fahren, um als quirliger und verschlagener Mephisto auf dem Oberviechtacher Marktplatz agieren zu können.

Auch die beiden Faust-Darsteller - Ulrich Wabra als alter Faust und Uwe Niederdräing als verjüngter - sind seit Jahrzehnten herausragende Stammspieler im Ensemble. In dieser Reihe sind auch Julia Gruber (Gretchen), Miriam Ferstl (Frau Marthe) Klaus Zirkelbach (Der Herr, Geist), Dominik Gierlach (Valentin) und Regina Wutz (Hexe) zu nennen. Aber auch unter den jetzigen Schülern sind hervorragende Spieler erkennbar: Selcuk Akdogan als Wagner und Manuel Träger als Schüler seien nur beispielhaft für die zahlreichen verheißungsvollen Nachwuchstalente im Ensemble genannt.

Wolfgang Pöhlmann ist zusammen mit seinem hochmotivierten Team eine erfreulich frische und lebendige Inszenierung gelungen, die unstrittig eine Bereicherung für die diesjährige Doktor-Eisenbarth-Wochen war.



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Benefiz-Lauf für die Naab-Werkstätten - Sponsoren

Schulleiter Günter Jehl, die Fachschaft Sport und die Schülermitverantwortung bei der Übergabe des Gesamterlöses an Hermann Prüfling von den Naab-Werkstätten. Foto: glg

2000 Runden für einen guten Zweck

Oberviechtach. Einen Gesamterlös von 2600 Euro erbrachte der diesjährige Benefiz-Lauf des Ortenburg-Gymnasiums. Die Fachschaft Sport richtet alljährlich diese Veranstaltung aus, an der alle Schüler teilnehmen können. Pro Runde im Jahnstadion wird ein Euro gespendet, wobei sich die Klassen in der Regel Sponsoren für die Finanzierung suchen. Am eifrigsten war diesbezüglich die Klasse 6b, die sich mit 223 Runden als die engagiertesten Läufer entpuppten. Als am späten Vormittag über 2000 Runden geschafft waren, zeichnete sich neben dem sportlichen auch der große finanzielle Erfolg der Veranstaltung ab.

Nicht nur die Schüler, sondern auch viele Lehrer stellten ihre Fitness in den Dienst einer guten Sache und drehten unter Anfeuerung ihrer Schüler eine Runde nach der anderen. Abgeschlossen wurde die gelungene Veranstaltung mit einem Fußball-Spiel der K 12 gegen die Lehrer, wobei in diesem Fall die jungen Kicker die Nase vorn hatten. Zum beachtlichen Gesamterlös trugen auch namhafte Firmenspenden von Intersport Meier, Malerbetrieb Pfeiffer, Weinisch GmbH, F.EE Neunburg und Karl-Heinz Stoppa bei. (glg)



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Ansehnliche Sprünge mit dem "Känguru"

Ehrung für Erfolg im Mathematik-Wettbewerb

Sebastian Bindl als Spitzen-Mathematiker - 20 Preisträger am Ortenburg-Gymnasium

Oberviechtach. (lg) Eine Rekordzahl von 454 Schülern beteiligte sich dieses Jahr am Mathematik-Wettbewerb Känguru. Dabei machten die Mathematiker des OGO durchaus ansehnliche Sprünge, wenn man auf die 20 Preisträger schaut, die sich über einen Spitzenplatz freuen können.

Räumliches Anschauungsvermögen, logisches Denken und taktisches Geschick sind Voraussetzungen, wenn man bei diesem Wettbewerb vorne mitmischen will, denn die 30 gestellten Aufgaben gehen deutlich über die im regulären Mathematikunterricht geforderten Kenntnisse hinaus. Innerhalb von 75 Minuten musste der anspruchsvolle Test bearbeitet werden.

Oberstudiendirektor Günter Jehl und die beiden Kontaktlehrer des Känguru-Wettbewerbs, Karl Frisch und Elisabeth Hüttner, freuten sich mit Sebastian Bindl (6c) über dessen 1. Preis. Einen 2. Preis erreichten Manuel Rettinger (6c), Christina Dobmeier (7c), Matthias Lohrer (8a), Andreas Schneider (9c) und Sebastian Roith (11a).

Einen ebenfalls beachtenswerten 3. Preis erhielten die Schüler Fabian Jonas (5d), Jolanda Lorenz (5a), Jakob Spickenreither (5a), Jan Hölzl (5b), Fabian Stilp 86a), Alexander Reichenberger (6c), Lukas Fuchs (7a), Florian Ferstl (7b), Stefanie Beer (7b), Julian Hartinger 87b), Albert Kiener (8a), Tina Wiecorek (8a), Tobias Neuwirth (10c) und Alexander Albang (11a).

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Die Preisträger des Mathematik-Wettbewerbs mit Schulleiter Günter Jehl und den betreuenden Lehrkräften Karl Frisch und Elisabeth Hüttner. Bild: lg

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Fitness beim Jobinterview in englischer Sprache

Über einen längeren Zeitraum betreute Kommunikationstrainer Uwe Spandau die Kollegiaten der beiden Kurse Wirtschaftsenglisch. Bild: lg

Konfliktlösung und Köpersprache - Bewerbungen eingereicht - Professionelle Betreuung

Oberviechtach. (lg) Sicheres Auftreten in Situationen, die über die berufliche Zukunft entscheiden, kann gelernt werden. Studiendirektor Arwid Krauß und Studienrat Hans Kistler haben dieses Unterrichtsziel in ihren Grundkursen Wirtschaftsenglisch am Ortenburg-Gymnasium umgesetzt.

Es versteht sich von selbst, dass man bei einem derart ehrgeizigen Projekt über den Tellerrand der Schule hinausschauen muss. Deshalb holten sich die Lehrkräfte weit im Vorfeld der jetzt absolvierten Jobinterviews professionelle Hilfe beim Rotaryclub Oberpfälzer Wald/Oberviechtach. In einer fünftägigen Veranstaltungsreihe trainierte Uwe Spandau (Geschäftsführer beim Draht- und Litzenwerk Krämer) das Konfliktverhalten der Kollegiaten. Konfliktkommunikation und das Erkennen körpersprachlicher Signale waren u.a. Ziele der Kurse, für die mehrere Wochenenden geopfert wurden.

Als Vorbereitung auf das Jobinterview am vergangenen Wochenende hatten elf freiwillige Schüler ihre kompletten Bewerbungsunterlagen in englischer Sprache auf elektronischem Weg bei Uwe Spandau eingereicht. Zusammen mit dem Unternehmer Karl-Heinz Hastreiter (Innenarchitekt) wurden die Bewerbungen gesichtet. Anschließend erhielten die Kollegiaten ein schriftliches Feedback mit nützlichen Hinweisen.

Das jetzt durchgeführte Jobinterview gilt als "Mündliche Schulaufgabe" in den beiden Grundkursen Wirtschaftsenglisch am Ortenburg-Gymnasium. Für eine authentische Prüfungssituation sorgten mehrere Vertreter des Rotaryclubs, der mit dieser Sponsoringmaßnahme die soziale Kompetenz der Jugendlichen gezielt fördern will. Als Interviewpartner für die mündliche Prüfung stellten sich neben den bereits genannten Rotariern noch Mario Weinfurtner (Unternehmer), Marion Lersch (Unternehmerin, Schwarzenfeld) und Ulrike Laupichler (Ärztin, Lindenlohe) zur Verfügung. Ihnen allen dankte Oberstudiendirektor Günter Jehl für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der berufsorientierenden Ausbildung der Kollegiaten.



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Klimawandel, Mobilität und Europafest

Für ihre künstlerischen Arbeiten erhielten die Schüler Urkunden und Sachpreise. Ihre Kunsterzieherin freut sich mit ihnen über den Erfolg Bild: lg

Erfolge beim 56. Europäischen Wettbewerb - Elf Preisträger am Ortenburg-Gymnasium

Oberviechtach. (lg) Farbenfroh präsentierten sich die Bilder von Ronja Rupprecht (5c) und Patrick Kühner (7c), die mit ihrem Europafest im Weltraum einen Bundespreis beim 56. Europäischen Wettbewerb erhielten. Traditionsgemäß sahnen die jungen Künstler des Ortenburg-Gymnasiums bei diesem internatinalen Schülerwettbewerb besonders gut ab.

Von den 95 eingesandten künstlerischen Arbeiten wurden elf ausgezeichnet. Über fünf Landessiege und sechs Bundessiege durften sich die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Kunsterzieherin Vera Holzleitner freuen.

Mobilität in der Zukunft und Klimawandel waren neben der europäischen Weltraumexpedition weitere Themenbereiche, in denen Doris Drexler und Raphael Guttenberger, beide Klasse 7d, neben Maresa Zierer (9a) und Muhammed Akdogan (9b) Bundespreise erhielten. Die phantasievoll gestalteten Brettspiele der 7. Klassen, die den globalen Klimawandel zum Thema hatten, wurden in Form von Fotos eingereicht.

Landessiege gingen an Laura Ippisch, Franziska Liegl und Nike von Pelden-Cöoudt (alle 7. Jahrgangsstufe) sowie Verena Süß (9a). Neben den Urkunden wurden die erfolgreichen Teilnehmer auch mit Sachpreisen bedacht.

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Projekt zur Gewaltprävention - Vermittlung von Str

Im Stuhlkreis wurden eigene Konflikterfahrungen eingebracht. Wer den Ball hatte, durfte sprechen. Bild: lg

Richtiges Verhalten bei Konflikten



Oberviechtach. (lg) Wer einen Beitrag leisten will, bekommt von Polizeihauptkommissar Alexander Landgraf den Ball zugeworfen. Die Schüler der Klasse 7a haben einen Stuhlkreis gebildet und bringen ihre Erfahrungen beim alltäglichen Umgang mit Konflikten ein.

Dass die Zunahme von Gewalt auf verschiedenen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens sowohl erlebt als auch thematisiert wird, ist eine Tatsache. Sich aber damit gezielt auseinander zu setzen, um ggf. Mittel zur Durchbrechung der Gewaltspirale anzuwenden, ist das Anliegen eines Projekts, das PHK Alexander Landgraf mit den vier siebten Klassen des Ortenburg-Gymnasiums durchführte.

Die Schüler sollten lernen, inwieweit sie ihre eigenen Fähigkeiten in Konfliktsituationen einsetzen können. Um Zivilcourage im Alltag zu zeigen, bedarf es gewisser Fertigkeiten, wie z.B. Konfliktlösungsstrategien, die erlernt und eingeübt werden können. Im Konfliktfall können die Jugendlichen kompetent handeln, wenn sie sich mit derartigen Situationen schon einmal eingehend beschäftigt haben.



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Sommerkonzert

Klassisches und Pop beim OGO-Sommerkonzert

Hommage an Michael Jackson - Musik, Gesang und Tanz - Musikalischer Schwung in der Sporthalle

Oberviechtach. (lg) Die "OGO Tanzlmusik" präsentierte beim Sommerkonzert des Ortenburg-Gymnasiums sogar eine bayerische Version von Michael Jacksons Welthit "Beat it". Die Hommage von Musiklehrer Daniel Reisinger an den verstorbenen Megastar war einer der Farbtupfer in dem bunten musikalischen Programm, das die zahlreichen Besucher in der OGO-Sporthalle erlebten.

Der Konzertbeginn um 18.30 Uhr war die richtige Entscheidung: Für die einen war es eine Familienveranstaltung, für die anderen der Einstieg in das Sommernachtsfest, das von der Schülermitverantwortung und dem Ehemaligen-Verein "Die Ortenburger" alljährlich insbesondere für die Jubiläumsjahrgänge ausgerichtet wird. Viele von den "Ehemaligen" freuten sich, bei den Führungen von Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth wieder einmal Schulluft schnuppern zu können. Sie saßen bis nach Mitternacht in der festlich dekorierten Aula und tauschten Erinnerungen an die Schulzeit aus, während sich die zahlreichen Mitwirkenden des Sommerkonzerts über die positive Resonanz freuten, die sie von allen Seiten zu hören bekamen.

OGO Tanzlmusik trumpfte auf

Zum vielseitigen Programm gehörte ein "Nachtstück" in ungewöhnlicher Besetzung. Horn (Thomas Prey), Querflöte (Julia Lang) und Klavier (Florian Sorgenfrei) wirkten in den anspruchsvollen "Nocturnes" unter der Leitung von Studienreferendarin Virginia Götze zusammen. "Probiers mal mit Gemütlichkeit" sangen die OGO Engel in Begleitung der Music Kids, bevor Daniel Reisinger die "Früchte der dritten Musikstunde" in der 5. Jahrgangsstufe präsentierte. Alle vier fünften Klassen und die OGO Tanzlmusik begeisterten mit Reisingers Arrangement des bayerischen Volkslieds "Der Floh". Mit einem gemeinsamen "Sing mal wieder!" der 5. Klassen (Begleitung OGO Combo) wurden die Gäste in die Pause entlassen.

Hard Rock Cafe

Das Blechbläserensemble (El Choclo) und das Posaunenquartett (Main´Whoopee) eröffneten den zweiten Teil des Konzerts, bevor der "sentimentalste Teil des Abends" geboten wurden, wie Stephan Sturm seine Rockballaden von von Bruce Springsteen und den Toten Hosen ankündigte. Sturm gab den Namen für die begleitende Rockband "Die Stürmischen Fünf" her (Franziska Bauer, Franziska Beer, Ann-Katrin Weiß, Magdalena Zach). Das weibliche Pendant zum Sänger Stephan Sturm bildete die Kollegiatin Verena Forster, die mit "Hard Rock Cafe" und "Smooth" ebenso die Zuhörer in ihren Bann zog wie der Große Chor (Blue Moon) und der Frauenchor (Somethin´ Stupid).

Big Band in Schwarz

Zum "Peter Gunn Theme" im Schlussteil mit Melanie Müller formierte sich die Big Band, deren Mitglieder nach Aufforderung ihrer Leiterin Virginia Götze nach und nach die Bühne in Beschlag nahmen - alle schwarz gekleidet und mit Sonnenbrille. Mit "Gimme some lovin´" und "Everybody needs somebody" riss die Big Band die Zuhörer von den Stühlen, während die Tänzer der Klasse 7a noch zusätzlich einheizten. Zum Finale trafen sich alle Mitwirkenden auf der Bühne mit Daniel Reisingers Arrangement von "We have a dream". Zum Schluss gab es für alle Ensemble-Leiter Blumen von Schulleiter Günter Jehl, der sich mit den Spenden aus diesem hervorragenden Konzert der Anschaffung eines neuen Flügels für den Musikunterricht ein Stück näher sah: "Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr die Zielgerade erreichen!"



Bildtexte:

Schulleiter Günter Jehl und die beiden Musiklehrer Daniel Reisinger und Virginia Götze mit den mitwirkenden Sängern und Musikern im Gemeinschaftsbild. Bild: lg

Die OGO Tanzlmusik mit einer Hommage an Michael Jackson: "Beat it!" auf Bayerisch. Bild: lg

Musik, Gesang und Tanz - und das Publikum ging begeistert mit. Bild: lg

Die Sängerin Verena Forster: "Hard Rock Cafe!". Bild: lg

Mitglieder der Big Band im dunklen Outfit. Bild: lg



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In den Fremdsprachen Kompetenz bewiesen

Die Sieger des diesjährigen Fremdsprachenwettbewerbs mit Oberstudiendirektor Günter Jehl und den Fachbetreuern der Fremdsprachen. Bild: lg

Urkunden beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen - Übersetzung, Aufgaben und Hörverstehen

Oberviechtach. (lg) "Es war gar nicht so einfach!", meinte einer der Schüler, die am dreistündigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen hatten. "Im anspruchsvollen Aufgabenteil waren neben der Übersetzung Kenntnisse der wirtschaftlichen, politischen und religiösen Funktion des Forum Romanum gefragt", ergänzte Oberstudienrätin Monika Krauß und bezog sich damit auf das Fach Latein, in dem sich Schüler in hoher Zahl erfolgreich beteiligten. Aber auch in Englisch und in Französisch schnitten Schüler des Ortenburg-Gymnasiums beim Fremdsprachenwettbewerb 2009 hervorragend ab.

Zur Siegerehrung trafen sich die "Fremdsprachen-Spitzen" mit den Fachbetreuern Dr. Ludwig Schießl (Englisch), Arwid Krauß (Französisch) und Monika Krauß (Latein) im Direktorat, wo Schulleiter Günter Jehl die begehrten Urkunden aushändigte.

Das Prädikat "Gute Leistung" bekam in Englisch die Schülerin Veronika Kleber. Ilona Schneider und Corinna Kerscher (alle 9. Jahrgangsstufe) erhielten "ansprechende Leistungen" bestätigt. Isabella Vogl und Barbara Sochor (11. Jahrgangsstufe) wurden in Französisch mit dem Prädikat "Gute Leistung" gewürdigt, während Anja Dobmeier, Daniel G. Ring, Christoph Wurm und Annika Setzer Urkunden der nachfolgenden Ebene erhielten.

Ein wahrer Urkundensegen fiel auf die Teilnehmer im Fach Latein. Hier erreichte Thomas Prey (10a) einen 2. Landespreis. Dem Schüler wurden gute Lateinleistungen attestiert, ebenso wie Katharina Käsbauer, Alexandra Lottner und Christian Scharf (alle 10. Jahrgangsstufe). Ansprechende Leistungen erzielten Andreas Fleischer, Teresa Frey, Magdalena Höcherl, Peter Prey und Stefan Rom.

In allen Fremdsprachen mussten neben den Übersetzungen auch Aufgaben bearbeitet werden. Im dritten Prüfungsteil wurde das Hörverstehen getestet. Die Teilnehmerzahlen am OGO und die Erfolgsquote zeigen, dass diese Art Wettbewerb bei den Schülern des Oberviechtacher Gymnasiums eine erfreuliche Resonanz gefunden hat.

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Spiel, Musik und Gesang für die Senioren

Die Jüngsten des Gymnasiums unterhielten die Senioren mit Musik und Gesang. Bild: lg

Darbietung im Innenhof des Altenheims - Dank an die Akteure der Klasse 5e

Oberviechtach. (lg) Der weitläufige, schön begrünte Innenhof des Alten- und Pflegeheims bildete Bühne und Tribüne zugleich für die Darbietungen der Klasse 5e des Ortenburg-Gymnasiums. Nach der Fanfaren-Eröffnung erlebten die Senioren unter den schattigen Schirmen einen einstündigen Auftritt der jungen Gymnasiasten, die unter der Leitung von Silke Zettlmeißl und Virginia Götze mit einem kurzweiligen Spiel- und Musikprogramm unterhielten, über das sich auch Oberstudiendirektor Günter Jehl freute.

Christian Lohrer und Annalena Breitschafter führten als versierte Moderatoren die Zuschauer durch das Programm. Bevor dieses aber losging, stellte sich jeder der mitwirkenden Schüler mit Namen und Herkunftsort vor.

"Frieden ernährt, aber Unfrieden verzehrt!" lautete die Lehre aus Johann Peter Hebels Kalendergeschichte "Das wohlfeile Mittagessen", die die Schüler als Spiel aufführten. Beim Wirt gab es ein verdutztes Gesicht, als der Gast das üppige Essen mit nur wenigen Groschen bezahlte. Dabei hatte dieser bei den Bestellungen immer gewitzt betont: "für mein Geld". Beim folgenden Lied "Lustig ist das Zigeunerleben" stimmten manche Senioren selbst mit ein. Ein "Holoroidi" aus den Zuschauerreihen signalisierte, dass dieses schmissige Volkslied besonders gut angekommen war. Rosmarie Paa und Simone Ostermeier erfreuten anschließend mit einem Klarinettenstück, bevor beim Sketch "Im Reisebüro" die Geduld der Vermittlerin auf eine übermenschliche Probe gestellt wurde, denn die Rentnerin hatte an jedem der vorgeschlagenen Reiseziele etwas auszusetzen.

"Surprise Symphony" war eine Klarinetten- und Saxophon-Stück, das auf das bayerische Volkslied "Der Floh" folgte. Mit "Hejo, spann den Wagen an" und "Sing mal wieder" ging für die Senioren die beschwingte Vormittagsdarbietung zu Ende, zu der auch Gäste von außerhalb gekommen waren. "Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit. Wenn die Gesundheit nachlässt, dann viel Kraft, das Älterwerden zu tragen", lauteten die aufmunternden Abschiedsworte von Moderator an die Senioren.

Geschäftsführer Karlheinz Stoppa und Heimleiterin Katharina Schneider luden die jungen Akteure anschließend in den Pavillon zu einer Brotzeit ein. Für das Engagement der beiden Lehrerinnen bedankte sich Karlheinz Stoppa mit Blumensträußen.






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