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Abi-Verabschiedung 2006

Weitere Bilder und Informationen Bildergalerie und Presse

"Wir machen uns auf den Weg..."

Ökumenische Andacht der Abiturienten - "Time to say goodbye"

Oberviechtach. (lg) "Wir machen uns auf den Weg..." sang die Gruppe "Miteinander" beim Abschlussgottesdienst zusammen mit den 61 Abiturienten des Ortenburg-Gymnasiums. Damit war das Motto für die Jugendlichen vorgegeben, die ihren letzten Schultag zusammen mit ihren Eltern mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Johannesbergkirche eröffneten.

Pfarrer Leander Sünkel blendete bei der Begrüßung zurück auf sein Abitur vor 20 Jahren und munterte die jungen Schulabgänger auf bei allen Höhen und Tiefen realistisch im Leben zu stehen. Pfarrer Leo Heinrich hatte ein "Schiedsrichter-Pfeiferl" mitgebracht, mit dem er vier Lebenstationen markierte. "Lebt so, dass ihr einmal den Siegeskranz erlangt!", mahnte der Abiturient Josef Hauer in seiner Lesung, während mehrere Abiturientinnen ihre Fürbitten vortrugen.

Die Gruppe "Miteinander" unter Leitung von Thea Schwärzler gestaltete nicht nur den Abschlussgottesdienst musikalisch, sondern auch die Entlassfeier am Gymnasium, wo es hieß "Time to say goodbye". Mit dem gemeinsam gesungenen "Irischen Reisesegen" wurde die Feier beendet.

Fotos in der Bildergalerie!

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"Spitzen-Lateiner" des OGO ganz vorne

Die "Spitzen-Lateiner" des OGO wurden im Direktorat ausgezeichnet. Bild: lg

1. Platz für Stefan Rückerl - Er startet für Bayern auf Bundesebene

Oberviechtach. (lg) Stefan Rückerl und Johannes Frank aus der Klasse 10b des Ortenburg-Gymnasiums zählen zu besten Lateinschülern in Bayern. Beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen erreichte Stefan Rückerl einen 1. Platz und Johannes Frank einen 2. Zu den prämiierten Teilnehmern des OGO zählten bei insgesamt 198 Teilnehmern aber auch Nadine Bayerl, Daniela Eder, Veronika Lindner, Stefanie Rahe, Vera Stadler, Julia Zitzmann, Angelika Hunger und Simone Kiener.

Anspruchsvolle Übersetzungsaufgaben, kulturelle Kenntnisse über die Antike und das sinntragende Vorlesen eines lateinischen Textes gehörten zu den zu meisternden Aufgaben, die über das Niveau herkömmlicher Schulaufgaben hinausgingen. Schwerpunktthema war dieses Jahr Gallien.

Stefan Rückerl darf im September das Ortenburg-Gymnasium und Bayern beim deutschen Sprachenturnier in Neuendettelsau mit der Sprache Latein vertreten. Dort treten die 80 besten Lateinschüler aus ganz Deutschland an.

Schulleiter Hans Wurm und die Fachbetreuerin für Latein, Monika Krauß, zeichneten die Preisträger aus und freuten sich mit den Schülern über ihre Erfolge.

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Eine der ersten Schulpartnerschaften mit Prag

Immer begehrt: die Eisenbarth-T-Shirts von Bürgermeister Wilfried Neuber. Bild: lg

Im Jahr 1989 gegründet - Europa-Gedanke immer wieder neu vermitteln

Oberviechtach. (lg) Ein offenes Herz und einen wachen Blick wünschte Oberstudiendirektor Hans Wurm den 17 Schülerinnen von der Prager Obchodni Akademie, die seit Dienstag am Ortenburg-Gymnasium und bei Eltern der Schulregion zu Gast sind. Wenn sie in gut einer Woche die Rückreise in die Goldene Stadt antreten, dann beginnen dort bereits die langen Sommerferien.

Der Schulleiter und 1. Bürgermeister Wilfried Neuber blendeten gemeinsam zurück auf das 17-jährige Bestehen dieser Schulpartnerschaft, die zu den ältesten Austauschinitiativen in Bayern zählen. Neuber dankte jenen Lehrern, die die Partnerschaft begründeten, und denen, die sie heute engagiert im Leben erfüllen.

Viele von den Schülerinnen sind zum ersten Mal in Oberviechtach, einzelne zum zweiten oder dritten Mal, informierte Hana Bubenicková, die zusammen mit Marisa Vsetulová die Schülerinnen begleitet. Die Sprecherin dankte der Stadt Oberviechtach, den Lehrern und den Eltern, die dafür sorgen, "dass wir uns hier zu Hause fühlen können".

Während auf politischen Gebiet der Europagedanke weit vorangekommen sei, müsse diese Idee auf dem pädagogischen Feld für jede Generation neu vermittelt werden, so Schulleiter Hans Wurm in seiner Begrüßung. Dies erfolge durch persönliche Kontakte. 1. Bürgermeister Wilfried Neuber wünschte sich, dass die bei den Schulpartnerschaften geknüpften Verbindungen auch über die Schulzeit hinaus halten mögen und sich sogar zur Freundschaften entwickeln könnten. Für alle Mädchen aus Prag hatte das Stadtoberhaupt die begehrten Eisenbarth-T-Shirts mitgebracht.

Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl plädierte für ein stärkeres Zusammenrücken Bayerns und Böhmens zu einer Einheit in der Mitte Europas. In den menschlichen Kontakten sah sie hierfür den Wegbereiter.

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Satirische Halbzeit-Bilanz zur WM 2006

Literatur und Tanz im Zeichen des Fußballs - "Fußballwahn eine Krankheit"

Oberviechtach. (lg) Bernhard Setzwein hat den Fußballern - Spielern wie Funktionären - aufs Maul geschaut und hierbei einen satirischen Abend kreiert, der das gesamte Spektrum um das runde Leder abdeckt. Natürlich kann es bei einer derartigen Zwischenbilanz zur WM 2006, die am Mittwoch im fußballgeschmückten Emil-Kemmer-Haus stattfand, nicht bloß mit einer Tisch-Fußball-Partie der beiden Stammtischtrainer Bernhard Setzwein (Waldmünchen) und Ernst Walk (Cham) abgehen.

Die Literatur-Revue von Karl Valentin über Nick Hornby und Peter Esterhazy bis Bohumil Hrabal wurde durch fantastische Tanzeinlagen von Lisa Burkert und Lena Setzwein begleitet, so dass die Gäste vom Ortenburg-Gymnasium und dem Rotary Club Oberviechtach, die gezielt zu diesem Kabarettabend geladen hatten, nicht aus dem Staunen herauskamen. Raffinierte Übergänge, nicht nur zwischen Lesung und Tanz, sondern auch bei der Musik von Andreas Ernst begeisterten die Zuschauer.

"Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär", lautete das geradezu philosophische Motto des Abends, das von Karl Valentin stammen könnte. Für die 11. Klassen des Ortenburg-Gymnasiums war der Kabarettabend eine ideale Einstimmung auf ihren Studientag, der dieses Jahr im Zeichen des Sports steht. Studienrätin Monika Krauß begrüßte die Gäste und lieferte mit ihrem Ringelnatz-Zitat vom "Fußballwahn", der wie eine Krankheit alle ergreift, das ideale Stichwort für das Ensemble.

Jodler contra Bauchtanz

Der Literat Bernhard Setzwein und der Literaturfreak Ernst Walk begannen mit Texten zur 4000-jährigen Geschichte des Fußball im alten China, in Ägypten, Japan und Griechenland. Leichtfüßig begleiteten die beiden Tänzerinnen die historischen Ausflüge. Aber auch reale Spiele der Weltmeisterschaft brachten die beiden Damen unter dem Applaus der Fußballfreaks vom OGO auf die Bühne. Das Spiel Schweiz gegen die Türkei beginnt mit einem bodenständigen Jodler von Lisa Burkert in Lodentracht und unter Akkordeonbegleitung von Andreas Ernst. Da bricht Lena Setzwein mit einem Bauchtanz herein, die Musik kippt, orientalische Rhythmen verdrängen den biederen Jodler. Da ein Pfiff, der Schiedsrichter zeigt die Rote Karte und macht dem Spuk ein Ende.

Räsonierende Stammtischtrainer

So geht es die ganze Zeit einschließlich des Nachspiels. Literatur, Musik und Tanz auf der Bühne des Soldatenheims. Das kurzweilige Konzept kommt an. Setzwein und Walk in der Rolle der räsonierenden und grantelnden Stammtischtrainer und in der Rolle der Vortragenden, wo sie auch aberwitzige Texte wie Fanny van Dannens Traum nicht auslassen, in dem ein junger Fußballspieler von seinem Vater Adolf Hitler angefeuert wird.

"Die Breite von der Spitze ist dichter geworden!" Berti Vogts´ Ausspruch zeigt die philosophische Tiefe der Fußballsprache. Bernhard Setzwein hat derartige Tiefgründigkeiten von Fußballern gesammelt und dem Publikum als "Fachterminals" gebündelt präsentiert. Der zur Zeit oft gehörte Slogan "Das Runde muss ins Eckige" passt ebenfalls in die Anthologie fußballerischer Aberwitzigkeiten.

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"Känguru" Mathe-Asse ermittelt

Die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums machten beim Känguru-Mathematikwettbewerb "große Sprünge". Bild: Lang

Europaweiter Mathematikwettbewerb - Elf Preisträger am OGO

Oberviechtach/Neunburg v. Wald. (glg) Dreißig besonders knifflige Mathematikaufgaben mussten die 207 Schüler des Ortenburg-Gymnasiums bearbeiten, die sich im Frühjahr am europaweit durchgeführten Mathematikwettbewerb "Känguru" beteiligten. Dass es auch am Ortenburg-Gymnasium Mathematiker gibt, die die Konkurrenz nicht zu scheuen brauchen, bewiesen die elf Preisträger, unter ihnen Sebastian Roith (8b) und Martin Zwack (8a) mit jeweils einem ersten Platz.

Bei der Bearbeitung der Aufgaben innerhalb von 75 Minuten zählen nicht nur mathematische Kenntnisse und räumliches Anschauungsvermögen, sondern auch eine rasche Auffassungsgabe und taktisches Geschick.

Die Teilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums kamen von der 6. bis zur 12. Jahrgangsstufe. Einen 2. Preis sicherten sich Melanie Müller (6c) und Stefan Fuchs (8c), während 3. Preise auf folgende Schüler entfielen: Bianca Bauer (6b), Alexander Albang (8c), Sarah Fleischmann (8a), Julia Maderer (10c), Johannes Höcherl (9a), Julian Fleischmann (8b) und Kristina Kramer (9b). Zudem empfingen die jahrgangsstufenbesten Teilnehmer aus der Hand von stellvertretendem Schulleiter Günter Jehl Buchpreise.

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Erfahrungen und Einblicke in der Jakobs-Kirche

Meditative Musik von Eva Graf (Flöte) und Maria Zimmermann (Gitarre). Bild: lg

Meditativer Abend zur Jakobspilgerschaft - Texte, Berichte und Musik

Oberviechtach/Fuchsberg. (lg) "Gehen und Nachdenken miteinander verbinden", so Oberstudiendirektor Hans Wurm, war eine Erfahrung der traditionellen Jakobs-Pilger. Aber auch alle, die sich heute auf den über 2000 Kilometer langen Weg ins Sternenfeld nach Santiago de Compostela machen, kommen zu demselben Ergebnis.

Die Wanderung nach Nordspanien, die von fast allen Pilgern in Etappen zurückgelegt wird, ist zugleich eine Reise zum eigenen Ich. Die Selbstfindung bei psychischen und physischen Grenzerfahrungen ist allen gemeinsam. Dies machten die Erlebnisberichte des Teunzer Pfarrers Leo Heinrich und des Weidener Augustinerpaters Jeremias Kiesl ebenso deutlich wie die interessanten Ausführungen von Rita Köppl und Walter Hanauer. Sie alle kamen bei einem meditativen Abend in der Fuchsberger Jakobi-Kirche zusammen, zu dem das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach geladen hatte.

"Gebt mir die Muschel der Ruh für die Reise!", gab Teresa Lang in einleitenden Gedanken von Sir Walter Raleigh die Grundvoraussetzung einer gedeihlichen Pilgerschaft wieder: Ruhe, Muße, Zeit muss der Jakobs-Pilger mitbringen und die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Manuel Schöberl informierte mit Worten von Paolo Coelho über die interessanten historischen Hintergründe der Jakobs-Bewegung, während Eva Graf und Maria Zimmermann zwischen den Textbeiträgen mit Flöte und Gitarre die passende meditative Musik aus dem neuen Musical "Via Jacobi" in die Fuchsberger Rokoko-Kirche zauberten.

Der Waldmünchner Schriftsteller Bernhard Setzwein zeigte in literarischen Beispielen wie Cees Nooteboom, Peter Handke und der Regisseur Werner Herzog ganz unterschiedliche religiöse, geschichtliche, physische und psychische Erfahrungen auf ihren Fußmärschen machten. Handke beispielsweise war von 1987 bis 1990 ohne Wohnsitz und in zahlreichen Ländern meist als Wanderer unterwegs.

Den eindrucksvollen Lese- und Meditationsabend schloss Marina Spichtinger mit einem irischen Reisesegen.

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Vielseitiges und bewusstes Essen

Ernährungsberaterin gab Tipps - Aktion "Gesünder leben" am OGO
Oberviechtach. (lg) "Vollwertig Essen und Trinken nach den zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung" war das Thema eines Vortrags für die 9. Klassen des Ortenburg-Gymnasiums, wo man sich in letzter Zeit in mehrfacher Weise mit gesunder Ernährung befasste. "Gesünder leben am OGO" heißt die Aktion der Schülermitverantwortung.
Die Ernährungsberaterin von der AOK Amberg erläuterte die zehn Regeln und ging mit den Schülern auch in die Praxis. Beim gemeinsamen Schokoladenessen erlebten die Jugendlichen die unterschiedlichen Wirkungen eines schnell verzehrten Stücks Schokolade und eines Essens mit Genuss. Getreideprodukte, Gemüse, Obst, Fisch und Milchprodukte favorisierte die Ernährungsberaterin und warnte andererseits vor fettreichen Lebensmitteln und vor übermäßigem Zucker und Salz. "Nehmt Euch Zeit, genießt Euer Essen!" lautete ein grundsätzlicher Tipp. Neben einer ausgewogenen Ernährung sind Bewegung und Sport für die Gesundheit förderlich.

Aktion "Gesundes Frühstück"

Auch Schulleiter Hans Wurm bot Schülern und Gästen ein gesundes Pausenfrühstück an.

Aktion "Gesünder leben" am OGO
Einmal pro Woche Vollkorn und Rohkost - Bewusstsein für gesunde Lebensweise
Oberviechtach. (lg) Unter dem Motto "Gesünder leben am OGO" hat die Schülermitverantwortung des Ortenburg-Gymnasiums eine viel versprechende Initiative gestartet, bei der eine verfehlte Pausenverköstigung zurückgedrängt werden soll. Obstsalate, Quarkspeisen, Rohkostplatten, Müsli, Vollkornprodukte, Joghurt und Fruchtsäfte stehen einmal pro Woche als Pausenfrühstück ganz oben. Zubereitet werden die leckeren und gesunden Speisen von jeweils einer Klasse der 7. und 8. Jahrgansstufe, sodass sich die Aktion über acht Wochen erstreckt.
Am vergangenen Mittwoch besuchte auch ein Vertreter des Gesundheitsamtes Schwandorf den dicht umlagerten Schülerverkaufsstand in der Pausenhalle. Besondere Gäste kamen an diesem Tag auch von der benachbarten Hauptschule. Lehrer Albert Greß probierte mit seinen Schülern von der 7. Klasse die angebotenen Pausensnacks, die Schulleiter Hans Wurm persönlich anbot.
Die Aktion unter der Regie der beiden Verbindungslehrer Alexandra Dollinger und Matthias Schaller entwickelt auch die Teamfähigkeit und das Sozialverhalten innerhalb der jeweiligen Klasse und fördert so die Klassengemeinschaft. Zugleich wird sowohl bei den Anbietern als auch bei den Kunden das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise geschaffen.

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43 junge Franzosen in der Eisenbarth-Stadt

Das Eisenbarth-Logo wird künftig auch in Arveyres zu sehen sein, denn jeder der 43 Schüler bekam ein passendes T-Shirt der Stadt Oberviechtach als Gastgeschenk. Bild: lg

Lebendige Schulpartnerschaft mit Arveyres - Förderung durch die Stadt
Oberviechtach. (lg) Unter dem Applaus von 43 französischen Schülern aus dem südwestfranzösischen Arveyres bestätigte Oberstudiendirektor Hans Wurm dem Oberviechtacher Bürgermeister Wilfried Neuber "ein europafreundliches Herz". Wie der Schulleiter und das Stadtoberhaupt so hießen auch die Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl und Oberstudienrätin Bettina Meier als Organisatorin des Austauschprogramms die Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren am Ortenburg-Gymnasium willkommen.
Während der Osterferien waren die Oberviechtacher Gymnasiasten am Collège Jean-Auriac in Arveyres zu Gast, jetzt kamen die Partner unter der Begleitung der Lehrkräfte Marie-France Roulenq und Jean-Pierre Brisseau ans Ortenburg-Gymnasium. Neben dem Unterricht und gemeinsamen Sportveranstaltungen standen unter anderem auch Fahrten nach Regensburg und München sowie zu den Königsschlössern auf dem Besuchsprogramm.
Der Dank von Oberstudiendirektor Wurm galt den Schülereltern, die mit ihrer Gastfreundschaft den Austausch ermöglichen. Er dankte aber auch Madame Roulenq, die als engagierte Deutschlehrerin die Schulpartnerschaft in Arveyres am Leben erhält. "Das Interesse seitens der Schüler ist groß!", bekundete die agile Pädagogin beim offiziellen Empfang, wo Elternbeiratsvorsitzende Iris Steidl die 43 jungen Gäste mit einer Begrüßung in flüssigem Französisch überraschte.
"Lebendige Partnerschaften sind für ein zusammenwachsendes Europa sehr wichtig!", betonte 1. Bürgermeister Neuber in seiner Begrüßungsrede. Neben der Völkerverständigung und Freundschaft dienten die Begegnungen aber auch der Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen. In diesem Sinne wünschte der Schulleiter "Aufgeschlossenheit gegenüber dem, was sich in diesem vielfältigen Europa tut".

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"Der neue Reiz einer ganz alten Sache"

Hartmut Rauscher (links) im Gespräch mit Schulleiter Hans Wurm, der zum Vortrag geladen hatte. Bild:lg

Vortrag über Jakobsweg - Hartmut Rauscher bewältigte 2200 Kilometer
Oberviechtach. (lg) "Ich habe 2200 Kilometer aus eigener Kraft zurückgelegt!" Der das von sich behaupten kann, ist Hartmut Rauscher, geb. 1947 und Lehrer für Biologie und Chemie am Kepler-Gymnasium in Weiden. Die physische Leistung vollbrachte er auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Nordwestspanien, den er nach seinem 50. Geburtstag in Etappen während der Schulferien zurücklegte. Am Neujahrsmorgen 1998 brach er zum ersten Abschnitt auf.
"Von der Oberpfalz zum Sternenfeld" hieß der mit zahlreichen Dias veranschaulichte Vortrag am Ortenburg-Gymnasium, in dem der Weidener Lehrer auf eine sehr unmittelbare Weise die zahlreichen Zuhörer auf den Pilgerweg "mitnahm". Es wurde allen bewusst, dass die Bewältigung einer derartigen Strecke nicht nur eine physische, sondern auch eine psychische Leistung ist.
Spiritualität und Askese
"Es geht nicht nur darum Ortschaften zu erreichen, sondern irgendwie auch sich selber!" Diese Einführung von Oberstudiendirektor Hans Wurm machte deutlich, dass das "Einlassen auf diesen Jakobsweg" auch immer mit Spiritualität und Selbstfindung zu tun hat. "Der neue Reiz einer ganz alten Sache", kommentierte der Schulleiter die Jakobsbewegung, deren geschichtlichen und spirituellen Hintergrund Rauscher detailliert aufzeichnete. Die eigentlichen Jakobswege seien in Nordspanien und die Zubringer in Frankreich, die er mit einem Gewässersystem verglich. Teilweise existierten diese Wege bereits in der Antike und waren bedeutende Verbindungen im römischen Reich. "Ihnen haften Spiritualität, Mystik, Askese und Umkehr an!"
Erleben von Gastfreundschaft
Den in Nordspanien in Ost-West-Richtung verlaufenden Jakobsweg mit seinen Refugios (Herbergen) und ausgeprägten Markierungen stellte Rauscher detailliert vor. Anhand eines mitgeführten Pilgerführers sei die Orientierung relativ einfach. Die Etappen zwischen den einzelnen Herbergen betragen zwischen 13 und 35 Kilometer. Selbst wenn man sich alleine auf den Weg nach Santiago de Compostela macht, so trifft man auf der Strecke immer wieder Weggefährten. In den Unterkünften lässt man sich in einen Pilgerpass (Credential) die zurückgelegte Strecke mit Datum und Stempel bestätigen. Die Erreichung des Etappenziels im Refugio ist für die Pilger jedes Mal ein Erlebnis. Nach den Entbehrungen werde man in der Regel gastfreundlich aufgenommen. Die Versorgung der "Wegwunden" und das Gemeinschaftsempfinden wertete Rauscher als wesentliche Erfahrung dieser Pilgerbewegung, die seit etwa 20 Jahren eine starke Renaissance erlebt.

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OGO stellte sich den Neulingen vor

Kurze Unterrichtseinheiten von 20 Minuten - Führungen und Gesprächscafe der SMV
Oberviechtach. (lg) "Das OGO ist Spitze!", sang der Unterstufenchor des Ortenburg-Gymnasiums begeisternd beim Schnuppertag am vergangenen Samstag, als sich viele Eltern und übertrittswillige Grundschüler einen Eindruck vom Oberviechtacher Gymnasium verschafften.
Dies gelang, da ganz im Sinne des Schnuppertags auch Unterrichts- und Klassenzimmeratmosphäre erlebt werden konnte. Unterrichtseinheiten von nur 20 Minuten wurden in den Kernfächern, aber auch in Natur und Technik, Geographie und Musik angeboten. Vorher erlebten die zahlreichen Besucher aber eine mitreißende musikalische Begrüßung durch die Junior-Bigband und den Unterstufenchor unter Leitung von Stefanie Jehl. Die Mädchentanzgruppe der Unterstufe stimmte unter der Choreographie von Alexandra Dollinger ebenfalls auf diesen Schulinformationstag ein.
Zukunftschancen seien von Bildungschancen nicht zu trennen und eine gute Bildung sei die beste Mitgift für die Kinder, erklärte Oberstudiendirektor Hans Wurm. Der Schulleiter rief die Eltern auf, alle Chancen der Information zu nutzen.
Neben Lehrkräften standen auch Vertreter des Elternbeirats mit Vorsitzender Iris Steindl und der Schülermitverantwortung für die Beratung der Gäste zur Verfügung. Im "Gesprächscafe" konnten sich die Eltern über die Schullaufbahn informieren und anschließend bei Schulführungen unter Einbeziehung der neuen modernen Dreifachturnhalle das OGO kennen lernen. Die Schülermütter Inka Karger und Susanne Setzer luden zur Besichtigung der Schul- und Kreisbibliothek und zum Bücherbasar ein.
Der Biologiesaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als im Praxisfach Natur und Technik die Biologielehrer Wolfgang Graf und Matthias Schaller zu frappierenden Experimenten ermunterten, wobei jeweils jetzige Fünfklässler zusammen mit den jungen Gästen das Aha-Erlebnis der Verfärbungen beim Säurenachweis gemeinsam erlebten.

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Im Landkreis entsteht europäisches Drehkreuz

Landrat Volker Liedtke unternahm zusammen mit den

Landrat bei Kollegiaten des Ortenburg-Gymnasiums - Unterrichtsstunde zur Wirtschaftsstruktur
Oberviechtach. (lg) "Bei uns entsteht eines der wichtigsten Autobahnkreuze von ganz Europa!", erklärte Landrat Volker Liedtke, als er am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach vor den Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe über die wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven des Landkreises referierte und gemeinsam mit seiner jungen Zuhörerschaft dessen Standortvorteile unter die Lupe nahm.
Der Landrat knüpfte an der historischen Brückenfunktion zu Böhmen an, als er dem Autobahn-Drehkreuz von A 93 und A 6 bei Wernberg-Köblitz eine europaweite Funktion zuwies. "Der Landkreis Schwandorf auf dem Weg zum Drehkreuz in Europa", heißt es auf einer Hochglanzbroschüre, die den Schülern wertvolle Informationen über ihren heimatlichen Wirtschaftsraum lieferte.
Als Liedtke gemeinsam mit den Schülern die Wirtschaftsstruktur des Landkreises in einer Bestandsaufnahme festhielt, mochte er sich an seine einstige Tätigkeit als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde erinnert fühlen. Conrad Electronic, emz, Wilden KG, Benteler und den Innovationspark Wackersdorf nannten die Kollegiaten etwas zögerlich, als sie der Landrat nach großen Betrieben im Landkreis fragte und damit eine Strukturanalyse eröffnete, in die er auch die Jahre der WAA-Auseinandersetzungen von 1981 bis 1989 einbezog. "Damals ging der Riss oft durch die Familien!", erinnerte er an die Jahre stürmischer Kämpfe und stagnierender Investitionen im Landkreis.
Heute ist der Landkreis ein wichtiger Autozulieferer in verschiedenen Bereichen. Bei der Frage nach den Standortvorteilen lieferten die junge Zuhörerschaft ein ganzes Bündel an Faktoren, die der Landrat jeweils erläuterte. Verkehrsanbindung, Arbeitskräfte, Grundstückspreise, Schullandschaft, Lebenshaltungskosten und Fördermöglichkeiten führten die Schüler auf. Bei letzterem sehe es jetzt besser aus als vor Monaten, meinte der Landrat, bedauerte aber, dass nur der östliche Landkreis in den neuen Fördergürtel integriert sei. "Das macht im anderen Teil böses Blut!" Unterschätzt würden die vielfältigen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, z.B. im Oberpfälzer Seenland. Da bestehe noch Nachholbedarf im Binnen- und Außenmarketing. Rudi Reger, im Landratsamt zuständig für Kreisentwicklung, untermauerte abschließend die Ausführungen des Landrats mit aufschlussreichem Zahlenmaterial.

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"Bildung als Treibstoff für Berufskarriere"

Als ehemaliger OGO-Absolvent referierte Prof. Dr. Ernst Wild über heutige Schlüsselqualifikationen

Traditioneller "dies academicus" am OGO - Studiengänge und Berufsprofile vorgestellt
Oberviechtach. (lg) "Die Zahl der freien Stellen geht nach unten, aber qualifizierte Leute sind nach wie vor gefragt!" Diese Prognose machte Prof. Dr. Ernst Wild den 145 Oberstufenschülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums anlässlich des "dies academicus". Dieser berufskundliche Informationstag hat seit den neunziger Jahren am Oberviechtacher Gymnasium Tradition.
An diesem Tag kommen Vertreter ganz unterschiedlicher Berufs- und Studienrichtungen an die Schule, um über Berufsprofile bzw. Studiengänge zu informieren. Die Kollegstufenbetreuer eruieren die aktuelle berufliche Wunschliste der Oberstufenschüler, während Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth im Folgenden geeignete Referenten gewinnt. Die meisten von ihnen waren dieses Jahr frühere Absolventen des Ortenburg-Gymnasiums.
"Hängen Sie sich rein!" "Man kann es als OGO-Absolvent bis zum Professor bringen!", meinte Studiendirektor Günter Jehl in seiner Eröffnungsrede, als er Prof. Dr. Ernst Wild willkommen hieß, der in seinem einleitenden Vortrag heutige Schlüsselqualifikationen vorstellte. Prof. Wild ist gebürtiger Oberviechtacher und seit 1992 an der Fachhochschule Regensburg Lehrstuhlinhaber für Mikrosystemtechnik. "Bildung ist der Treibstoff für eine berufliche Karriere!", gab der Professor den Oberstufenschülern mit auf den Weg und mahnte daher zugleich: "Hängen Sie sich bei der Vorbereitung fürs Abitur rein!"
Engagement, Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und Flexibilität nannte der Professor als Bedingungen für ein erfolgreiches berufliches Wirken. Dazu gehören auch der "Blick über den Tellerrand", Fremdsprachenkompetenz sowie Teamfähigkeit: "Ein Genie mit Kommunikationsproblemen ist nutzlos!"

Persönliche Neigungen sehen
"Wenn Sie einen Hochschulabschluss haben, werden Sie immer eine Stelle finden!", beruhigte Prof. Wild die Schar seiner jugendlichen Zuhörer. Die Orientierung an persönlichen Neigungen und Fähigkeiten nannte er als wesentliches Kriterium bei der Berufswahl. Bei seinem Vergleich von Fachhochschule und Universität hob er für erstere die kürzere Studiendauer und den stärkeren Praxisbezug hervor, während bei der Universität die wissenschaftliche Bildung Priorität habe. "Frauen und Technik" ist nach Meinung des Referenten eine hervorragende Kombination. Den Beweis erbrachte er in Person von Katharina Rieger und Silke Bucher, die beide bei ihm Mikrosystemtechnik studieren.

Von Medizin bis Medien
Bei der folgenden Einzelinformation in Kleingruppen waren die beiden Damen für diese Studienrichtung bzw. verwandte Ingenieursbereiche zuständig, während Architekt Christian Schönberger neben dem Studiengang auch aktuelle Planungstechniken am Beispiel des ehemaligen Oberviechtacher Museums am Marktplatz demonstrierte. Die folgenden weiteren Studien- und Berufsrichtungen wurden ebenfalls vorgestellt: Humanmedizin (Dr. Armin Rettinger), Lehramt Gymnasium (Corinna Dommer), Chemie (Michael Pronold), Jura (Alexander Flierl), Pädagogik (Elisabeth Lohrer, Susanne Zach), Psychologie (Andreas Wohlgemuth), Touristik (Michaela Weber) und Journalismus und Medien (Manuel Köppl).

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Eintauchen in die Welt des Buches

Mit ihrem geheimnisvollen Koffer führte Anne Huf die Jungen und Mädchen wieder an das Buch heran.

Geheimnisvoller Bücherkoffer - Angebot aus ganz unterschiedlichen Genres
Oberviechtach. (lg) "Wirklich ausgeBUCHt?" stand auf einem geheimnisvollen bunten Koffer, mit dem Anne Huf von der Bücherwelt Schwandorf an das Ortenburg-Gymnasium kam. Die eigenartige Frage richtete sich an alle Schüler der 5. Jahrgangsstufe, die zusammen mit der Unterstufenbetreuerin Bettina Meier voller Spannung darauf warteten, dass das Koffergeheimnis gelüftet wird.
Dies geschah bei der zweistündigen Lesereise, zu der Anne Huf die Schüler einlud. Humor, Tiere, Krimi, Hobbies, Science fiction, Skurriles, Nachdenkliches, Spuk und Fußball waren Genres, mit denen die Jüngsten am Ortenburg-Gymnasium auf unterhaltsame Weise literarisch konfrontiert wurden. "Das Geheimnis des wandernden Schlosses" zählte zur Kategorie Fantasie oder "Miesel und der Kakerlakenzauber" zum Bereich spezielles Hobby, auf das die jugenbdlichen Zuhörer abfuhren.
Die Eingangsfrage wurde von allen mit "Nein" beantwortet, denn jeder hatte bei der Vorstellung der 14 Kinder- und Jugendbücher mindestens ein Lieblingswerk gefunden. Lesen ist "nicht out", sondern angesichts des fesselnden Angebotes an spannender Jugendliteratur aktueller denn je.

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Sieger beim Vier-Länder-Turnier

Innerhalb von acht Mannschaften aus vier Bundesländern gewann das OGO-Team den Peter-Breuer-Cup.

OGO-Mannschaft gewann Fußball-Wettkampf am Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau
Oberviechtach. (lg) Acht Schülermannschaften aus den vier Bundesländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern kämpften in Zwickau um den Peter-Breuer-Cup. Der Wanderpokal ging für ein Jahr an das Team des Ortenburg-Gymnasiums, das unter Leitung von Oberstudienrat Ludwig Pfeiffer das südliche Bundesland vertrat und souverän siegte.
Das Vier-Länder-Turnier wurde von der OGO-Partnerschule, dem Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau, ausgetragen, mit dem seit Jahren vielfältige Kontakte gepflegt werden. Hinter den Oberviechtacher Kickern kam das Benno-Gymnasium Dresden auf Platz zwei und ein Team des Gastgebers auf Platz drei. Stolz präsentierten die jungen Sieger (Geburtsjahrgänge 1993 - 1996) den Wanderpokal, aber auch den Siegerpokal und die Urkunde ihrem Schulleiter Hans Wurm, der sich mit seinen Schülern über den sportlichen Erfolg freute.

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Jugendroman über jüdisches Leben in NS-Zeit

An den Volksschulen in Winklarn und Oberviechtach sowie am OGO las Martin Zehrer aus seinem Jugendbuch über die Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Oberviechtach/Winklarn. (lg) Sein Erzählwerk "Als Herr Weimar starb" entstand aus einem Kindheitserlebnis heraus. Als Martin Zehrer nämlich als Dreizehnjähriger Anne Franks berühmtes Tagebuch las, ließ ihn ihr Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen nicht mehr los. Damals beschloss er ein ähnliches Buch mit "gutem Ende" zu schreiben.
Es dauerte noch Jahrzehnte, bis Zehrers Roman über Diskriminierung und Verfolgung der Juden verfasst wurde. Nach der Kindheit und Jugendzeit in einem kleinen Dorf in Oberbayern studierte Zehrer in Regensburg Biologie und Chemie. Dort und in Maria Ort lässt der Autor seinen Jugendroman spielen, in dessen Mittelpunkt die jüdische Familie Lodenstein steht, die in Maria Ort ein kleines Lebensmittelgeschäft betreibt.
Vielleicht war es das Oberpfälzer Regionalkoloritt, vielleicht auch die hervorragende Aufbereitung des geschichtlichen Stoffes oder der engagierte Vortragsstil des Autors, womit die intensive Aufmerksamkeit der Schüler hervorgerufen wurde, als Martin Zehrer kurz vor der Faschingszeit an den Volksschulen in Winklarn und Oberviechtach sowie am Ortenburg-Gymnasium vor 8. bis 10. Jahrgangsstufen las. Auf den ersten Blick schreckt das Buch mit 559 Seiten einen Leser ab, aber mit der Lektüre steigt die Spannung. Außerdem benötigt man keine Vorkenntnisse, denn die Zusammenhänge des Nationalsozialismus werden erklärt und für die besonders interessierten Schüler gibt es sogar einen Anmerkungsteil.
Der fiktive Roman entstand vor dem Hintergrund der realen Geschichte Regensburg von 1933 bis 1945. Zehrers Kenntnisse aus der Schul- und Studentenzeit lieferten neben den gezielten Recherchen die Grundlagen des Romans, der mit dem sechsten Geburtstag von David Lodenstein beginnt, als das verhängnisvolle Ermächtigungsgesetz das Ende der Weimarer Republik einleitete. Das aufkommende judenfeindliche Klima, die Repressalien für den Schüler Lodenstein auf dem Gymnasium, die Flucht der Familie vor der Gestapo und das Leben in Untergrund erzählte der Autor so packend, dass sich nach der Lesung zahlreiche Jugendliche aller drei Schulen das Buch kauften. Man merkte aber auch die Betroffenheit der Schüler, denn dass Juden versteckt wurden, war die Ausnahme. Sechs Millionen seien in den Konzentrationslagern ermordet worden, hebt der Autor hervor und verweist vergleichend auf Diskriminierungen in der Gegenwart.
Den Autorenanteil am Preis von fünf Euro für das Buch spendet Zehrer, der heute Lehrer am St.-Benno-Gymnasium in Dresden ist, für eine kirchliche Waisen- und Flüchtlingsbetreuung in Uganda. Zehrer war erstaunt über die unerwartet hohe Verkaufsquote an den Schulen der Region und lobte das Interesse und Engagement der Schüler. Diese freuten sich ihrerseits über die persönliche Widmung, die der Autor jedem Käufer ins Buch schrieb.

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Wertvolle OGO-Spende für UNICEF

Die Schülersprecher des OGO überreichten den stattlichen Betrag von 2111,11 Euro an die Vertreter von UNICEF.



Oberviechtach. (glg) Insgesamt 2111,11 Euro spendete die Schülermitverantwortung (SMV) des Ortenburg-Gymnasiums an das Deutsche Komitee für UNICEF. Diese beachtliche Summe ist der Erlös aus dem Weihnachts-SMV-Tag, bei dem alle Klassen mit ihren vielfältigen Aktivitäten zum Zustandekommen dieser Spende beitrugen.
Die drei Schülersprecher Manuel Schöberl, Anna Haberl und Matthias Zankl überreichten in Anwesenheit von Schulleiter Hans Wurm, StD Ulrich Wohlgemuth sowie den beiden Verbindungslehrern Alexandra Dollinger und Matthias Schaller den Scheck an die UNICEF-Vertreter. Von der UNICEF-Arbeitsgruppe in Regensburg kamen Alexandra Meindl-Müller und Rainer Friemel an das OGO, um die Spende für AIDS-kranke Kinder in Afrika entgegenzunehmen. In seinen Dankesworten listete Rainer Friemel auf, welch wertvolle Einzelhilfen mit dem stattlichen Spendenbetrag erbracht werden können. "Weil es jedes Kind nur einmal gibt!", unterstrich das Dankschreiben von UNICEF die Notwendigkeit eines weltweiten Engagements gegen AIDS bei Kindern.

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Empfang für 32 junge Franzosen

Wärme in den Familien kompensiert Winterkälte

Oberviechtach. (lg) Die Herzlichkeit des Empfangs sollte die Kälte der winterlichen Temperaturen wettmachen, mit denen die 32 Schülerinnen und Schüler aus Saint-Pourcain am Ortenburg-Gymnasium empfangen wurden. Sie bleiben für zehn Tage am Oberviechtacher Gymnasium sowie in den gastgebenden Familien der Schulregion.

Neben der Teilnahme am regulären Unterricht und einem speziellen Lehrprogramm erleben die 14- bis 16-jährigen Jugendlichen auch Informationsfahrten, z.B. nach Regensburg und Nürnberg. Bei einer Besichtigung der Fuchsberger Brauerei lernten die französischen Gäste die Herstellung des bayerischen Bieres kennen.

...ein Wintermärchen

Viele der jungen Gäste, von denen die meisten sehr gut Deutsch sprechen, sind nicht zum ersten Mal in Oberviechtach. Zwischen ihnen und ihren Partnern haben sich schon gute Bekanntschaften oder gar Freundschaften entwickelt. Auch die begleitenden Lehrkräfte Monique Lachérade, Madeleine Bodez und Nicolas Debas sind bereits ins Oberviechtacher Kollegium integriert.

Schulleiter Hans Wurm blendete beim offiziellen Empfang der Gäste auf den 150. Todestag von Heinrich Heine, der vom französischen Exil aus seinen Zyklus "Deutschland - ein Wintermärchen" geschrieben hatte. Die Wärme in den Familien werde hoffentlich ausreichen, um die derzeitigen Wintertemperaturen zu kompensieren, hoffte der Schulleiter. Aus der Begegnung der Jugendlichen im alltäglichen Leben baue sich die künftige europäische Einheit auf. Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl begrüßte die Gäste auf Französisch und wünschte die Mitnahme guter Eindrücke aus der Oberviechtacher Schulregion.

T-Shirts für die Schüler

1. Bürgermeister Wilfried Neuber ließ es sich nicht nehmen, die jungen Franzosen beim offiziellen Empfang persönlich zu begrüßen. Bei annähernd 2000 offiziellen Partnerschaften auf den Gebieten Kultur, Bildung und Sport würden die deutsch-französischen Beziehungen mit Leben erfüllt. Auch Neuber stufte die persönlichen Kontakte als wesentlichen Bestandteil eines europäischen Zusammenwachsens ein. Er dankte den Eltern und den Lehrern, die diese Begegnung ermöglichten. Wie immer wurden die T-Shirts des Bürgermeisters von den Jugendlichen begeistert aufgenommen.

Als "Motor" der französisch-deutschen Beziehungen in Saint-Pourcain dankte Monique Lachérade für die herzliche Aufnahme. Es sei schwierig, mit Worten auszudrücken, was man empfinde. "Wir fühlen uns hier wie zu Hause!", bekundete die französische Deutschlehrerin, die schon zum wiederholten Male mit großem Engagement Schülergruppen aus der französischen Auvergne nach Oberviechtach begleitet.


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RLFB: "Einführung in die Mikrotechnologie"

Die Professoren Dr. Hummel, Dr. Roth, Dr. Lechner, Dr. Wild und StD Günter Jehl gestalteten die Lehrerfortbildung am Ortenburg-Gymnasium.

Verblüffende Einblicke in die "Miniwelt"
Regionale Lehrerfortbildung mit FH-Professoren - 20 Lehrer drückten am OGO die Schulbank

Oberviechtach. (lg) Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurde am Ortenburg-Gymnasium die erste Regionale Lehrerfortbildung "Einführung in die Mikrotechnologie" mit großem Erfolg durchgeführt. Nun wurde mit einer Fortsetzung und Erweiterung der Thematik eine neue Runde dieser Veranstaltungsreihe organisiert, bei der 20 Lehrer (Mathematik, Physik, Informatik, Chemie, Biologie) von Gymnasien der nördlichen Oberpfalz am OGO die Schulbank drückten.
Sie wurden ebenso wie die vier Referenten von der Fachhochschule Regensburg von Oberstudiendirektor Hans Wurm willkommen geheißen. Organisation und Leitung der Fortbildungsveranstaltung lagen in den Händen seines Stellvertreters, StD Günter Jehl.
Mit seinem Vortrag zur Rasterkraft-Mikroskopie eröffnete Prof. Dr. Ernst Wild als ehemaliger Schüler des Ortenburg-Gymnasiums die RLFB, indem er den Zuhörern Einblicke in atomare Dimensionen ermöglichte. Mittels unglaublich feiner Siliziumspitzen ist es möglich, die Oberfläche von Materialien abzutasten. Dabei erschien es nahezu fantastisch, wie uneben und holprig selbst "glatte" und verspiegelte Oberflächen bei entsprechender Vergrößerung sein können.
Prof. Dr. Helmut Hummel veranschaulichte in seinem Beitrag, dass die Forschung auf dem Gebiet der "Miniwelt" gerade im medizinischen Bereich viele Anwendungen zur Marktreife bringen kann. Der Wissenschaftler stellte ein "Lab on a disc" vor, also ein Labor in der Größe einer Compact Disc (CD), an dem derzeit geforscht wird.
Nach der Mittagspause erläuterte Prof. Dr. Alfred Lechner grundsätzliche spektroskopische Untersuchungsmethoden von Materialien. Hierbei tritt "Licht" in Wechselwirkung mit der Materie und kann "verschluckt" oder durchgelassen werden. Anwendung findet diese Technologie in der Umweltanalytik oder in der Kriminalistik.
Prof. Dr. Richard Roth entführte als Vertreter der Informatik anschließend die Lehrer und die zeitweise auch anwesenden Kollegiaten in die Welt der Mikrorechner. Während heutzutage bei dem Begriff Computer fast jeder an die PCs in der Bürowelt denkt, spielen die Mikrorechner eine wesentlich größere Rolle. Als nahezu "unsichtbare Mikrokontrolleure" sind sie fast in jedem elektronischen Produkt der Neuzeit eingebaut, so z.B. in ABS, Airbag oder Einparkhilfe, wenn man auf die Kfz-Industrie blendet.
Alle Referenten der Fachhochschule machten in der abschließenden Diskussion deutlich, welch ausgeprägten Praxisbezug ihre Forschungen aufweisen.
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Auslandserfahrung prägt die Persönlichkeit

Sie alle blicken auf Gastschulerfahrungen zurück.



Infoabend über Gastschulaufenthalte - Jugendliche berichten am OGO über ihre Erfahrungen
Oberviechtach. (lg) Selbstbehauptung in einer fremden Umgebung, soziale Kompetenz und ein enormer Zuwachs an Wissen und Selbstvertrauen sind Ergebnisse eines Gastschulaufenthalts im Ausland, der am Ortenburg-Gymnasium vermittelt wird. Andrea Bergschneider, Barbara Dietlinger, Eva Graf, Phyllis Gilch und Donald Offers berichteten den Eltern und den Gästen vom Rotary-Club Oberviechtach/Oberpfälzer Wald von ihren Auslandserfahrungen.
"See the World" stellte Oberstudiendirektor Hans Wurm als Motto des Abends vor, aber auch als Programm, mit dem er innerhalb des Fremdsprachenunterrichts am Ortenburg-Gymnasium interkulturelle Kompetenz fördern will. Einen Jahresaufenthalt im Ausland wertet der Schulleiter als persönlichkeitsprägendes Bildungserlebnis für die Jugendlichen.

Antennen entwickelt ...
Manche der Jugendlichen machen aber zuerst einmal einen Schnupperbesuch von einigen Wochen in englisch- oder französischsprachigen Ländern bzw. im benachbarten Tschechien. Neben den Gastmüttern Anne Gierlach (Winklarn) und Christiane Steininger (Neunburg v. Wald) berichteten auch die beiden jetzigen Gastschüler am Ortenburg-Gymnasium, Akiko Miyazaki (Tokio) und Tibor Skalka (Krivoklat) über ihre Erfahrungen.
"Schüler, die im Ausland Antennen entwickelt haben, tun sich in einer internationalisierten und globalisierten Welt leichter!", stellte Wurm fest und verwies auch auf die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen mit Auslandserfahrung. Wurms Dank galt besonders den Lehrkräften Arwid Krauß und Marion Hilmer, die sich in Sachen Gastschulaufenthalt besonders engagieren.

In Neunburg integriert
Akiko Miyazaki aus Tokio, die seit Beginn des Schuljahres die Klasse 11b besucht, hat sich bei ihrer Neunburger Gastfamilie Steiniger gut eingewöhnt. In der Pfalzgrafenstadt bläst sie auch das Tenorhorn der Stadtkapelle und spielt Handball. Barbara Dietlinger berichtete, wie sie bei einem Tschechischkurs in Furth im Wald Tibor Skalka kennen lernte. Aus dieser Begegnung entwickelte sich der Austausch. Barbara lebt heute in Tibors Familie in Krivoklat (zwischen Pilsen und Prag), während Tibor in ihrer Familie in Tiefenbach aufgenommen wurde. "Zu Hause habe ich eine Schwester, jetzt habe ich sechs Geschwister", erzählt Tibor in lupenreinem Deutsch.

Den Menschen öffnen
"Wenn man ins Ausland geht, muss man sich für die Menschen öffnen!", erklärt der Abiturient Donald Offers, der ein Jahr Auslandserfahrung in Frankreich liebt und schätzt. Dort war er zuerst im Internat und dann in der Familie. Natürlich gehört für alle Gastschüler der reguläre Schulbesuch zum Programm. "Das Leben in der Gastfamilie bringt einen sprachlich voran!", resümiert Andrea Bergschneider, die mehrmals in St. Pourcain ihre französischen Erfahrungen sammelte, während Eva Graf vier Wochen in einer schwarzafrikanischen Arztfamilie bzw. im Internat in Südafrika verbrachte. Phyllis Gilch geht jetzt für drei Monate nach Quebec zu ihrer Gastschwester, die bis Weihnachten bei ihr in Schönthan lebte.
Für einen Aufenthalt von mindestens einem Jahr plädierte Christiane Steininger. Dieser Zeitraum sei wichtig, dass sich die Kinder eingewöhnen. Sie muss es wissen, denn sie war bereits für acht Jugendliche jeweils ein Jahr lang Gastmutter

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Regionalsieg der OGO-Basketballer

Betreuer: LAss Bernhard Ruf

Konzentriertes Spiel in Cham - Qualifikation für Oberpfalzfinale
Oberviechtach. (lg) Beim Schulsportwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" sicherte sich das Basketball-Team Jungen II des Ortenburg-Gymnasiums den Regionalsieg in Cham. Unter der Betreuung ihres Sportlehrers Bernhard Ruf traten sie gegen die Jungs von der dortigen Maristen-Realschule an. Die überlegt und konzentriert spielende Oberviechtacher Mannschaft der Mittelstufe kontrollierte das faire Spiel bis zum Abpfiff und gewann mit einem Punkteendstand von 41 : 35. Nun bereitet sich das OGO-Team auf das Oberpfalzfinale in Regensburg vor. Thomas Beer, Markus Karl, Christian Richthammer, Christian Scharf, Wolfgang Völkl, Johannes Brunner, Christoph Nickl, Mathias Brenner und Fabian Dimper freuen sich zusammen mit ihrem Betreuer über den erreichten Erfolg.

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Ortenburger erfüllen viele Wünsche

neues Logo Entwurf von Maximilian Ermer, Matthias Kraus, Jakob Simeth

NT vom 27.12.2005
Oberviechtach. (kö)
Sie sind längst nicht mehr weg zu denken, die "Ortenburger": Auch im zurückliegenden Vereinsjahr unterstützte der Förderverein das Ortenburg-Gymnasium auf vielfältige Weise. Von Preisgeldern bis hin zum Klassensprecherseminar reicht die Förderkulisse. Das bewährte Führungsteam erhielt bei der jüngsten Jahresversammlung für weitere zwei Jahre das Vertrauen.


Ergebnis der Neuwahl:
1. Vorsitzender: Dr. Karl-Heinz Foißner
Stellvertreter: Gottfried Högerl
Schriftführer: Ulrich Wohlgemuth
Finanzen: Ida Köppl
Beisitzer: Walter Wölfel, Alexandra Dollinger
Kassenprüfer: Ludwig Pfeiffer, Günter Robl

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