Inhaltsverzeichnis
- Dank der SMV
- Typisierungsaktion 28.07.
- Dank Kommunikationstraining fit fürs Berufsleben
- Zurück in die Heimat
- Die "Schönseer Frauen" übergaben Spende
- Biotechnologie und Landwirtschaft
- Verabschiedung der Elternbeiratsvorsitzenden
- Abiturienten spenden für Typisierungsaktion
- Sommerkonzert
- Matthias Kneip als Mittler zwischen den Kulturen
- sportliche Glanzleistung Rope skipping
- Scheckübergabe Spendenlauf
- Europabeamter Bücherl am OGO
- MZ-Bericht Abitur [169 KB]
- Känguru-Wettbewerb
- Böhmischer Abend
- Regional verorterte Facharbeit [628 KB]
- zwei herausragende Facharbeiten
- Talente beim Minimarathon
- Prag-Austausch
- Elternforum WEG
- Bezirksmeister Handball
- Bundeswettbewerb Fremdsprachen
- Elternforum: Entstehung eines "Oberviechtacher Wörterbuchs"
- Europatag
- Besuch in der Moschee
- Kammerkonzert 2010
- Abitur 2010
- Gewaltprävention: Ohne Faust geht's auch
- Die Kollegiaten des Leistungskurses Geschichte bei TV-Aufzeichnung
- Benefizkonzert mit Stefan Mickisch
- Elternforum: Lerntipps für Grammatik und Wortschatz
- Weites Feld bei Themen und Techniken im LK Kunst
- Schnuppertag 2010
- Ausstellung des LK Kunst im Stadtmuseum
- Gymnasium: schnellster und direktester Weg zum Abitur
- Neuwahl beim Förderverein
- Ankündigung des Konzertereignis des Jahres
- SMV spendet für Erdbeben-Opfer in Haiti
- neue Gesichter am OGO
- Faschingskonzert 2010
- Von der Auvergne in die winterliche Oberpfalz
- klicksalat
- Mit Programmiersprache "Java" vertraut
- Internationales Sprachenzertifikat in der Tasche
- "Café Francais" erinnert an Freundschaftsvertrag
- Urkunden für versierte Jungchemiker
- Fortbildung für Naturwissenschaftler am OGO
- Über die Codeknacker von gestern und morgen
- Auslandsaufenthalt stärkt die Persönlichkeit Jugendlicher
- Tina Wieczorek als Mathe-Ass ausgezeichnet
- Pfarrer Kammermayer erzählt am OGO von seinem Leben und seiner Bibelübersetzung
- Skitage der Jgst. 7 am Hohen Bogen
- OGO: Aus der Arbeit des Schuldnerberaters
- Weihnachtskonzert
- Schulschachmeisterschaft
- Fußschwächen den Kampf angesagt
- Tag der Menschenrechte
- Handball
- SMV-Aktivitäten
- Studienwahlmesse
- Klavierabend
- Cambridge-Zertifikat
- erstes Elternforum
- Schuljubiläum
- „Prager Frühling“ im Herbst 2009
- Information zum Schuljahresanfang
- Deutsche NS-Gegner in den böhmischen Ländern
Verwaltungstrakt am OGO wird erweitert
Nichts Ungewohntes am OGO: Die steigenden Schülerzahlen erfordern bauliche Erweiterungen des Oberviechtacher Gymnasiums. Bild: lg
Anbau für Verwaltung und Lehrer - Schülerzahl hat mit 873 Höchstmarke erreicht
Oberviechtach. (lg) Wenn die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums am Dienstag aus den Ferien zurückkehren, denn finden sie auf ihrem Pausenhof eine Baustelle vor. In den zurückliegenden Wochen wurde mit einem Anbau begonnen, mit dem der Raumbedarf für Verwaltung, Schulleitung und Lehrerzimmer gedeckt wird.
Vor mehr als vier Jahrzehnten wurde das Oberviechtacher Gymnasiums für 400 Schüler und 40 Lehrkräfte gebaut. Im aktuellen Schuljahr besuchen 873 Schülerinnen und Schüler das OGO. Das ist ebenso ein Höchststand in der 45-jährigen Geschichte des Gymnasiums wie die Zahl der unterrichtenden Lehrkräfte, die mit 75 eine Höchstmarke erreicht hat. Die Anpassung der Räumlichkeiten an diese Entwicklung ergibt sich als selbstverständliche Notwendigkeit. Dringender Nachholbedarf besteht aber auch noch im Bereich der Naturwissenschaften. So verfügt das OGO nach wie vor nur über einen Chemiesaal.
Wegen der Baumaßnahmen sind Sekretariat und Schulleitung zu Beginn der Ferien ins Parterre in die ehemalige Bibliothek verlegt worden. Diese Büros sind jetzt unmittelbar von der Aula aus zu erreichen.
Bedingt durch die Parallelität von achtjährigen Gymnasium und auslaufendem G 9 gibt es heuer drei Oberstufenjahrgänge. In der 11. Jahrgangsstufe des neuen G 8 werden 72 Schüler unterrichtet, in der Kollegstufe K 12 sind es 95, während in der K 13 90 Kollegiaten das Abitur anstreben. Ansprechpartner für spezifische Fragen der Oberstufe sind Oberstudienrat Ludwig Pfeiffer und Studiendirektor Georg Lang.
Als Betreuer der Unter- und Mittelstufe sind Oberstudienrätin Bettina Meier und Oberstudienrätin Amanda Rieß neben Beratungslehrer Harald Höpfl und den Klassenleitern erstrangige Ansprechpartner. Die durchschnittliche Klassenstärke liegt mit 26,7 unter dem Vorjahresstand. Am Dienstag treten 126 Schülerinnen und Schüler erstmals ihren Weg ans Oberviechtacher Gymnasium an. Für sie wurden fünf 5. Klassen eingerichtet. Oberstudiendirektor Günter Jehl begrüßt die Neulinge und ihre Eltern um 7.55 Uhr in der Mensa, bevor sie von ihren Klassleitern in Empfang genommen werden.
"Wir wollen im Bereich des Wahlunterrichts noch stärkere Akzente setzen!", erklärt Schulleiter Günter Jehl und verweist auf auf das breit gefächerte Angebot, z.B. Chor, Orchester, Bigband, Posaune, Trompete, Schulspiel, EDV, Schach, differenzierter Sport. Die Teilnahme an diesen Aktivitäten sollte für das ganze Schuljahr verbindlich sein. Zusatzangebote, z.B. im Bereich der Musik, und individuelle Förderung werden also am OGO groß geschrieben.
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Deutsche NS-Gegner in den böhmischen Ländern
25.09.2009 Olga Sippl (links) im Gespräch mit Kollegiaten des Leistungskurses Geschichte (K 13) im CeBB. Bild: lg
LK Geschichte befragt Zeitzeugin Olga Sippl - Ausstellung "Vergessene Helden"
Oberviechtach/Schönsee. (lg) Das Schicksal der deutschen Antifaschisten im Sudetenland dokumentierte eine Ausstellung im Centrun Bavaria Bohemia. Olga Sippl aus München referierte als Zeitzeugin beim Podiumsgespräch und stellte sich auch zu einem ganz persönlichen Gespräch für den Leistungskurs Geschichte (K 13) des Ortenburg-Gymnasiums zur Verfügung.
Be ihrem Besuch im CeBB erfuhren die Jugendlichen, in welchen Formen sich nach 1938 der Widerstand von deutschen Sozialdemokraten, Kommunisten und Geistlichen in den böhmischen Ländern vollzog. Nach dem Krieg wurden aber die meisten dieser NS-Gegner ebenso aus der Tschechoslowakei vertrieben wie die übrigen Sudetendeutschen. "Vergessene Helden" hieß daher die Ausstellung, die die 89-jährige Olga Sippl als Zeitzeugin begleitete. Sie selbst sieht sich allerdings nicht als "Heldin".
Olga Sippl war mit ihrer reichen Lebenserfahrung und ihrer unkomplizierten Kommunikationsfähigkeit und Eloquenz für die Kollegiaten eine beeindruckende Zeitzeugin.
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„Prager Frühling“ im Herbst 2009
Oberviechtach. (lg) 23 Schülerinnen und Schüler des Ortenburg-Gymnasiums hielten sich im Rahmen des Austausches mit der Prager Obchodní Akademie vom 30. September bis zum 8. Oktober 2009 in der tschechischen Hauptstadt auf. Begleitet wurde die Gruppe von den Lehrkräften Dr. Christine Paschen und Ulrich Wohlgemuth.
Hervorzuheben ist, dass diese Fahrt heuer zum 20. Mal stattfinden konnte. Da erste offizielle Kontakte zwischen beiden Schulen bereits 1989 geknüpft wurden, stand das Jahr 2009 im Zeichen des Jubiläums der Austauschbeziehungen. Nicht nur in dieser Hinsicht wurde beim offiziellen Empfang der Teilnehmer durch die Schulleiterin der Obchodní Akademie, Jana Meierová, und Dr. Christine Paschen die historische Bedeutung des Jahres 1989 in den Mittelpunkt gestellt. Hier bot es sich an, auf die Ereignisse des 30. September 1989 einzugehen, als der damalige Außenminister Hans Dietrich Genscher den in deutschen Botschaft in Prag ausharrenden DDR-Flüchtlingen die Ausreiseerlaubnis verkündete, ein Ereignis, das den anwesenden Erwachsenen noch lebendig in Erinnerung war, für die Schülerinnen und Schüler jedoch bereits Geschichte. Mit Hilfe einer Blumenzwiebel demonstrierte Dr. Christine Paschen daraufhin die Entwicklung des Austauschs aus kleinsten Wurzeln hin zu einer lebenskräftigen und reich verzweigten Pflanze.
Am Donnerstag und Freitag standen mit einer Führung rund um den Altstädter Ring und einer Besichtigung der Prager Burg klassische Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Nach dem in den jeweiligen Gastfamilien individuell gestalteten Wochenende waren am Montag Theresienstadt/Terezín und Leitmeritz/Litomeřice Ziel eines gemeinsamen Ausflugs. Mit dem Besuch der Kleinen Festung in Theresienstadt, die während der deutschen Besetzung seit 1939 Konzentrationslager und Gefängnis für Widerstandskämpfer war, um nach Kriegsende als Internierungslager für Deutsche zu dienen, wurden auch historisch problematische Aspekte der Beziehung beider Länder thematisiert. Bei der anschließenden Führung durch Leitmeritz wurde bei fast sommerlichen Temperaturen deutlich, dass die Bezeichnung „Prager Frühling“ für den Herbst 2009 eine ganz neue Bedeutung gewonnen hatte.
Diese Witterungsverhältnisse begünstigten auch den folgenden Tag: Hier gab es mit einem Sporttag für die deutschen und tschechischen Schüler/innen ein einmaliges Erlebnis, das nur durch das äußerst großzügige Sponsoring eines tschechischen Schülervaters möglich geworden war. Mit Feuereifer widmeten sich gemischte deutsch-tschechische Schülerteams Frisbee, Flag Football, Bowling sowie Geschicklichkeitsaufgaben verschiedenster Art. Die abschließende Siegerehrung zeigte, dass die Teams binnen kurzer Zeit über alle Sprachgrenzen hinweg zusammengewachsen waren.
Trotz gelegentlichen Muskelkaters absolvierten alle mit Interesse das Programm des folgenden Tages: Der Turm des Altstädter Rathauses bot bei strahlendem Sonnenschein vielfältige Ausblicke auf die Türme und Dächer der Stadt. Erneut historisch orientiert war eine Foto-Ausstellung, die eindrucksvolle Bilddokumente zu den Ereignissen des Jahres 1989 in Prag und Berlin zeigte. Ein nachmittäglicher Spaziergang über die Karlsbrücke, die Kampa und die Kleinseite mit einem Kurzbesuch beim Prager Jesulein führte zur deutschen Botschaft. Hier konnte die Gruppe den Originalschauplatz der dramatischen Ereignisse des Spätsommers 1989 in Augenschein nehmen.
Einen letzten Programmpunkt bildete am Donnerstag der Besuch in der Prager Universität: Bei einer Führung durch deren ältesten Teil, das sogenannte Karolinum, erhielt die Gruppe einen Einblick in die Geschichte der bereits 1348 von Kaiser Karl IV. gegründeten Hochschule. Die Äußerungen bei der Abschlussbesprechung und der tränenreiche Abschied am Nachmittag machten eines deutlich: Es hat sich um rundum gelungene Tage gehandelt, in denen Austausch nicht nur durchgeführt, sondern gelebt wurde.
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Breite Anerkennung für das OGO am 45. Geburtstag
Jubiläumsfeier mit vielseitigem Programm - Gottesdienst und Festakt - Mit Optimismus in die Zukunft
Oberviechtach. (lg) "Wir sind alle stolz auf unser OGO!" 1. Bürgermeister Heinz Weigl brachte damit allgemeine Anerkennung und Lob für das Oberviechtacher Gymnasium auf den Punkt, das am Wochenende sein 45-jähriges Gründungsjubiläum feierte. Über die zahlreichen Besucher des abgerundeten Festprogramms vom Gottesdienst bis zum abendlichen Konzert mit dem Salonorchester "Capriccio" freuten sich Lehrer, Eltern und Schüler, die an diesem Tag ihr OGO präsentierten.
Studiendirektor a.D. Lothar Kittelberger zelebrierte am Sonntagvormittag den Festgottesdienst mit Ministranten des Gymnasiums. Dessen Eingangsrelief, das die Schöpfungsgeschichte darstellt, war für den Geistlichen der Einstieg in die Predigt, in der er den Gedanken des Weltmissionssonntags mit dem Bildungsauftrag eines Gymnasiums verband. Bilanz über die "Entsendung von Abiturienten" zog auch Landrat Volker Liedke in seinem Grußwort.
Gesellschaftliche Verankerung
"Die Schule sei zahlenmäßig und von der Akzeptanz her so groß wie nie zuvor!", stellte der Landrat als Vertreter des Sachaufwandsträgers fest. Er verwies aber auch auf den "Millionenaufwand", mit dem der Landkreis in den zurückliegenden Jahren die Schule erweitert und verbessert habe. "Jetzt bin ich wieder auf eine Baustelle gekommen!", meinte der Landrat lakonisch mit Blick auf die derzeitige Erweiterung des Verwaltungstrakts.
Wie Landrat Liedke so verwies auch 1. Bürgermeister Heinz Weigl auf die herausragenden Aufgaben vieler Absolventen, die in Gesellschaft und Wirtschaft "ihren Mann stehen". Das Gymnasium habe seit 1964 hervorragende Bildungschancen im ländlichen Raum eröffnet. Das Stadtoberhaupt dankte sowohl dem Landkreis für die Investitionen als auch den Lehrern für ihre verantwortungsvolle Arbeit. Beim Hineinwirken in das gesellschaftliche Leben habe sich das OGO besonders beim Doktor-Eisenbarth-Festspiel verdient gemacht, das es ohne das Gymnasium nicht gäbe.
"Liebenswürdiges Kürzel OGO"
Die Wissensvermittlung und die Kulturarbeit über die Schulmauern hinaus hob auch Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl hervor. In ihrer bekannten launigen Art dachte sie über die Zahl 45 als Jubiläumsanlass nach und brach eine Lanze für das "liebenswürdige Kürzel OGO", das sich im zurückliegenden Jahrzehnt etabliert habe. "Seit 1964 hat sich das Gymnasium prächtig entwickelt!", lautete das Resümee der rührigen Leiterin des Elternbeirats.
Launige Wort über die Ortenburger als mutmaßliche Raubritter auf Haus Murach fand auch der Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Dr. Stefan Beer, als er zu Eingang seines Grußworts auf die Historie der Namensgebung in den sechziger Jahren zurückblendete. Prof. Beer stellte die Arbeit seines Vereins vor, der u. a. dort finanzielle Unterstützung gewährt, wo den öffentlichen Stellen die Hände gebunden sind. Materiell und ideell gebe es für "Die Ortenburger", so nennt sich der Förderverein, vielfältige Betätigungsmöglichkeiten.
Verantwortung für Region
Über die breite Anerkennung für das OGO freute sich auch dessen Leiter, Oberstudiendirektor Günter Jehl, der in seiner Festrede auf den Ausbau in den zurückliegenden Jahren blendete. Mit 870 Schüler und 75 Lehrkräften hätten sich die Zahlen seit der Gründung der Schule fast verdoppelt. "Unser Gymnasium im ländlichen Raum kann sich sehen lassen!", lautete die positive Bilanz des Schulleiters, die in einem engagierten Kollegium, in aufgeschlossenen jungen Menschen und in einer hervorragenden gesellschaftlichen Verankerung der Schule Belege findet. Der Begriff Schulfamilie sei keine Worthülse, wenn man an das Verhältnis Lehrer - Schüler - Eltern denke.
Auf die Zukunft bezogen plädierte Jehl für eine Stärkung der Region angesichts sinkender Schülerzahlen und der Sogwirkung von Städten wie Regensburg. Echte gymnasiale Bildung und die kulturelle Wirkung in die Region hinein seien für deren Stärkung unabdingbar. Als Beispiel für ein optimistisches Engagement nannte der Schulleiter das "Flügel-Projekt". 50 000 Euro seien hierfür veranschlagt. Das Benefiz-Konzert mit dem Salonorchester "Capriccio" (eigener Bericht folgt) trägt zur Finanzierung der ehrgeizigen Anschaffung bei.
Beim Tag der offenen Tür OGO erkundet
Ausstellungen und Präsentationen - Von Stabschrecken und rotierenden Rädern
Oberviechtach. (lg) Dass es den zahlreichen Gästen am Jubiläumssonntag des Ortenburg-Gymnasiums nicht langweilig wurde, dafür sorgten Schüler, Lehrer und Elternbeirat mit einem "Bunten Programm" und einer hervorragenden Verpflegung. Anlaufpunkt war die Aula, wo permanent eine aufschlussreiche Power-Point-Präsentation über die vielfältigen Facetten des Schullebens und die bauliche Entwicklung des Ortenburg-Gymnasiums ablief.
Ausstellungen über die Schulpartnerschaften mit Saint-Pourcain, Arveyres und Prag sowie über das Geschlecht der Ortenburger als Namensgeber der Schule waren ebenso zu sehen wie "Meilensteine in der Schulgeschichte" oder die Lateinbücher am OGO. Äußerst reich dokumentiert waren der Kunstunterricht und das Theaterleben - sowohl vom "Ortenburg-Ensemble" als auch vom Doktor-Eisenbarth-Festspielverein.
Wer sich stärken wollte, hatte hierzu Gelegenheit am Stand des Elternbeirats oder in der Cafeteria der Schüler, für die die Schülermitverantwortung eigens T-Shirts im "OGO-Grün" angeschafft hatte. Eltern, Service-Schüler und Verbindungslehrer hatten hier alle Hände voll zu tun.
Spannend ging es im Physik- und Biologiesaal zu. Beide Räume waren den ganzen Nachmittag propervoll, denn die spektakulären Vorführungen begeisterten sowohl die Schüler als auch deren Eltern. Luftdruck, Zentrifugalkräfte und Hochspannung waren die Fachgebiete, mit denen Oberstudienrat Ulrich Hanf zusammen mit seinem Schülerteam die Besucher fesselte. Wie stark Zentrifugalkräfte wirken können, zeigte beispielsweise Katharina Bösl auf einem Drehhocker durch Verändern der Drehachse eines rotierenden Rades. Dieses Prinzip kommt auch in Flugzeugen beim Kreiselkompass zur Anwendung.
Die Biologielehrkräfte Petra Zillner und Wolfgang Graf ermöglichten den Besuchern die Arbeit an Mikroskopen oder sie unterhielten mit Suchspielen, wo es an Pflanzen versteckte Stabschrecken zu entdecken galt. Wer noch tiefer in die Biologie eintauchen wollte, konnte sich beim Präparieren von Schweineaugen versuchen.
Während des "Tags der offenen Tür" wurden auch Schulführungen durchgeführt - ein Angebot, das viele Gäste und vor allem "Ehemalige" gerne nutzten.
Ehrengäste beim Schuljubiläum
Am Rande der Feierlichkeiten informierte Schulleiter Günter Jehl Landrat Volker Liedke über den Fortgang der Bauarbeiten am Verwaltungstrakt. Bild: lg
Oberviechtach. (lg) Zahlreiche Ehrengäste erwiesen dem Ortenburg-Gymnasium bei der Jubiläumsfeierlichkeiten am Sonntag ihre Referenz. Oberstudiendirektor Günter Jehl begrüßte u.a. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner als ehemalige Absolventin des Oberviechtacher Gymnasiums, MdL Franz Schindler, MdL Otto Zeitler, Landrat Volker Liedke, 1. Bürgermeister Heinz Weigl stellvertretend für zahlreiche weitere Bürgermeister der Schulregion, Gründungsdirektor Erwin Spitz (Weiden), Oberstleutnant Christian Nawrat, Prof. Dr. Stefan Beer (FH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Ernst Wild (FH Regensburg), Oberstudiendirektorin Dr. Beate Panzer (Burglengenfeld), Oberstudiendirektor Franz Huber (Nabburg).
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Aktuelle Themen im Elternforum
Oberstudiendirektor Günter Jehl eröffnete das Elternforum mit einem Vortrag über "Mathematik in der 5. Jahrgangsstufe". Bild: lg
Grundrechenarten, Zahlenmengen, Dreisatz - Einstieg in ein neues Angebot am OGO
Oberviechtach. (lg) "Mathematik in der 5. Jahrgangsstufe" lautete das erste Thema im neu gegründeten Elternforum des Ortenburg-Gymnasiums. Oberstudiendirektor Günter Jehl, der den ersten Vortragsabend dieser Reihe selbst gestaltete, referierte über die mathematischen Inhalte des ersten Gymnasialschuljahres.
Die Veranschaulichung der Grundrechenarten und die schrittweise Erweiterung der Zahlenmengen wurden vorgestellt. Der weite zeitliche Bogen spannte sich von den großen griechischen Mathematikern zu Carl-Friedrich Gauß, der bereits als neunjähriger Grundschüler eine geniale Summierungsformel entdeckt hatte.
Mit der Vorstellung der verschiedenen Subtraktionsverfahren, die heute in den Schulen unterrichtet werden, wollte der Referent zur Versachlichung der Diskussion um diese Verfahren beitragen. Unterhaltsame Informationen zu den Begriffen Prozent und Dreisatz sowie zum Kopfrechnen rundeten den Abend ab.
Die weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Elternforums sind der Klavierabend unter Leitung von Musiklehrer Hans Bock am 17. November und ein Vortrag zum Thema "Sport und Gesundheitserziehung" von Studienreferendar Andreas Beck am 15. Dezember.
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Mit Cambridge zum Erfolg
Im Beisein von Schulleiter Günter Jehl und Fachbetreuer Dr. Ludwig Schießl händigte Dr. Sabine Jackson die Cambridge-Zertifikate aus. Bild: lg
Internationales Zertifikat der Universität Cambridge für Kollegiaten des Ortenburg-Gymnasiums
Oberviechtach. (lg) In Zeiten der Globalisierung und des zunehmenden internationalen Handels ist Flexibilität in vielerlei Hinsicht gefragt. Kaum eine Stellenanzeige trägt nicht den Zusatz “Englischkenntnisse erforderlich”. Die Universität Cambridge bietet ein internationales Zertifikat an, mit dem Kenntnisse in der englischen Sprache in unterschiedlichen Graden bestätigt werden.
Unter der Betreuung der Englischlehrerin Dr. Sabine Jackson erwarben am Ortenburg-Gymnasium mehrere Kollegiaten dieses Zertifikat auf Niveau B2, das jetzt im Direktorat ausgehändigt wurde, wobei Schulleiter Günter Jehl und Studiendirektor Dr. Ludwig Schießl als Fachbetreuer für Englisch die Fremdsprachenkompetenz der Schüler würdigten. Tanja Bergschneider, Julia Ebnet, Anja Walbrun, Simone Wartha und Christoph Wurm können sich über das „First Certificate of Englisch“ der renommierten Universität freuen.
Um diesen Nachweis interkultureller Kompetenz zu erwerben, muss der Teilnehmer an einer Prüfung teilnehmen, die alle Kompetenzen des Fremdsprachenlernens abdeckt: Leseverstehen, Schreiben, Hörverstehen, grammatikalische Kenntnisse und natürlich das Sprechen. Je nach Lernstufe können verschiedene Zertifikate erworben werden, die nach einem international abgesteckten Referenzrahmen gestaffelt sind. Somit ist garantiert, dass eine internationale Vergleichbarkeit der Leistung möglich ist. Dies erleichtert zukünftigen Arbeitgebern oder Universitäten die Einstufung der Sprachkenntnisse.
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Klavierabend
Die Pianisten von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe mit Musiklehrer Hans Bock und Schulleiter Günter Jehl. Bild: lg
Klassik, Romantik und Moderne auf dem Spielplan
31. Klavierabend am OGO - Interpreten von 5. bis 13. Jahrgangsstufe - Bewährte Leitung von Hans Bock
Oberviechtach. (lg) Antonia Schneider aus der Klasse 6c eröffnete mit einem wohl temperierten Präludium des Spätromantikers Krentzlin den diesjährigen 31. Klavierabend am Ortenburg-Gymnasium. Musiklehrer Hans Bock hat sich mit diesem jahrzehntelangen musikalischen Angebot, das heuer in die Reihe des neu gegründeten Elternforums aufgenommen wurde, einen Namen gemacht.
Oberstudiendirektor Günter Jehl freute sich in seiner Begrüßung über diese musikalische Tradition am Oberviechtacher Gymnasium, das sich nach wie vor in der Ansparphase für die Anschaffung eines qualitätsvollen Flügels befindet. Der Spendenerlös aus dem sehr gut besuchten Klavierabend wanderte ebenfalls in den "Topf OGO-Flügel".
Von der Klassik bis zur Moderne reichte das Repertoire der jungen Interpreten, wobei die Schüler der Unter- und Mittelstufe im ersten Programmteil des Abends ihren pianistischen Fähigkeiten freien Lauf ließen. Einfühlsam spielte Nirja Gebhard (6e) ihr romantisches "Märchen", ebenfalls von Krentzlin, bevor Cara-Anna Lehner (5d) als einzige Pianistin der Schulneulinge ihr Debüt gab. Julia Kleber (6a) demonstrierte mit einem Mozartstück ihr technisches Können und Felizitas Kellner (8a) und Sabine Gürtler (8c) führten schließlich mit dem San Francisco Blues vierhändig in die Pause.
Hier überraschte die SMV mit angenehmen Erfrischungen, die die über hundert Gäste an adrett dekorierten Stehtischen genossen, bevor Andreas Fleischer (Q 11) mit Clementis Rondo G-Dur den zweiten Programmteil eröffnete. Mit dem "Venetianischen Gondellied" von Mendelssohn bot Ilona Schneider (10a) ein typisch romantisches Charakterstück und nach den Darbietungen von Verena Brunner (10a), Magdalena Schnupfhagn (10a) und Franziska Beer (Q 11) frönte Lisa Bindl (10a) mit einer Mazurka von Chopin erneut der romantischen Stilrichtung.
Zum Finale hatte Florian Sorgenfrei ebenfalls Chopin gewählt. Seine ruhige Etüde op. 25 Nr. 7 interpretierte der Abiturient und angehende Musikstudent technisch und musikalisch hervorragend. Die jungen Interpreten von der 5. bis zur 13. Jahrgangsstufe freuten sich zusammen mit Musiklehrer Hans Bock über den überwältigenden Besuch des Klavierabends, der wegen der aktuellen Baumaßnahmen am OGO in einem Ausweichsaal stattfinden musste. Andreas Fleischer dankte am Schluss namens der gesamten Musikercrew dem Ausrichter Hans Bock mit einem Geschenk.
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Studienwahlmesse
Kollegiaten, Schulleiter Günter Jehl und die Oberstufenkoordinatoren Ludwig Pfeiffer und Georg Lang im Gespräch mit dem akademischen Berufsberater Peter Schuierer und Richard Brunner, Geschäftsstellenleiter der IHK Cham. Bild: lg
Über 30 Aktionen bei Studienwahlmesse
Kollegiaten des OGO loteten Möglichkeiten aus - Bachelor, Master und duale Studiengänge
Oberviechtach/Cham. (lg) Bei fast 9000 grundständigen Studienmöglichkeiten zum Bachelor und Master und einer Vielzahl von dualen Studienangeboten ist die Entscheidung für das richtige Studium nicht leicht. Um im Vorfeld eine Hilfestellung zu bieten, wurde den Kollegiaten der 12. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums am Donnerstag der Besuch der erstmalig in Cham angebotenen Studienwahlmesse "ACADEMICUS-live" geboten, wo in der Stadthalle Hochschulen, Firmen und Behörden aus Ostbayern ihre Studien- und Berufsmöglichkeiten präsentierten.
An Info-Ständen und in zahlreichen Vorträgen konnten sich die Jugendlichen ein Bild von einer breiten Palette an regulären Studiengängen und dualen Ausbildungsmöglichkeiten machen. "Wir wollen Wirtschaft und Gymnasium zusammenbringen", so der Chamer Landrat Theo Zellner in seiner Begrüßung, der in den über 30 Aktionen der Studienwahlmesse "eine Chance für Informationen aus erster Hand" sah. Mit einer Erinnerung an seine einstige Unterrichtstätigkeit als Hauptschullehrer in Niedermurach begrüßte der Chamer Landrat und Präsident des Bayerischen Städtetags besonders die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums, die von Oberstudiendirektor Günter Jehl und den beiden Oberstufenkoordinatoren Ludwig Pfeiffer und Georg Lang begleitet wurden.
Die Kollegiaten und die Lehrerschaft nutzten die zahlreichen Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Firmen- und Hochschulvertretern, z.B. auch mit dem Präsidenten der Hochschule Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl, der mit 14 Studiengängen zum Bachelor aus den Bereichen Wirtschaft und Technik aufwarten konnte. Die Mädchen wurden besonders für so genannte MINT-Berufe begeistert, wobei die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steht.
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Weichen für Schuljahr gestellt
Kreative Vorschläge zur Gestaltung des Schullebens brachten die Klassensprecher bei ihrer Klausurtagung in Waldmünchen vor. Bild: lg
OGO-Klassensprecher in Jugendbildungsstätte - Zahlreiche Aktionen in Planung
Oberviechtach. (lg) Zum SMV-Tag vor den Weihnachtsferien sind dieses Jahr am OGO auch die Schülereltern, Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums geladen. Das beschlossen die 53 Klassensprecher bei ihrem Seminar in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen, wo zusammen mit den Verbindungslehrern Alexander Krämer und Stefan Sturm die Weichen für das Schulleben der nächsten Monate gestellt wurden.
Nikolausaktion, Schnuppertag, Valentinstag und Sommernachtsfest wurden bereits von Organisationskomitees ausgelotet und in Grundzügen geplant. Als die Vorschläge in die Plenumssitzung eingebracht wurden, waren auch Oberstudiendirektor Günter Jehl, die Verbindungslehrerin der Mittelstufe, Oberstudienrätin Amanda Rieß, und die Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl anwesend. Bei dieser Sitzung nahmen sich die Schülervertreter kein Blatt vor den Mund und brachten Verbesserungsvorschläge und Wünsche vor.
Beim letzten Tag des Seminars diskutierten die Jugendlichen untereinander. Dabei wurde deutlich, dass sich auch die Schüler der Unterstufe souverän behaupteten, als sie den Älteren ihre Konzepte vortrugen. Das Seminar in Waldmünchen förderte somit auch die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Schülervertreter.
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Handball
Faire Handball-Begegnungen lieferten sich die drei Teams beim Kreisfinale in der OGO-Sporthalle. Bild: lg
Handball-Kreisentscheid der Schulen
Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium im Regionalentscheid - OGO-Gastgeber auf Platz drei
Oberviechtach/Schwandorf. (lg)Das Team des Schwandorfer Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums (Jungen, Wettkampfklasse III/1) wurde dieses jahr Sieger im Handball-Kreisfinale der Schulen, das am Dienstag in der OGO-Dreifachturnhalle ausgetragen wurde. Auf Platz zwei kam die Mannschaft von der Konrad-Max-Kunz-Realschule aus Schwandorf, während sich die Gastgeber vom Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach mit dem 3. Platz begnügen mussten.
Die Schwandorfer Gymnasiasten besiegten ihre Gegner-Teams spielbeherrschend mit 16:2 und 16:5 Toren. Sie qualifizierten sich somit klar für den Regionalentscheid,in dem sie gegen den Sieger aus dem Landkreis Cham antreten müssen. Christian Walter vom Handballverein Oberviechtach leitete alle Begegnungen als souveräner Unparteiischer.
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Fußschwächen den Kampf angesagt
Auch Oberstudiendirektor Günter Jehl nahm am Fußtraining der Eltern in der OGO-Sporthalle teil. Bild: lg
Eltern erlebten eine besondere Sportstunde - Funktionelle Fußgymnastik auf dem Programm
Oberviechtach. (lg) Wer seinen Füßen etwas Gutes tun will, der sollte diese mit regelmäßiger Gymnastik pflegen. Wie dies mit wenig Anstrengung vonstatten geht, das erfuhren die Schülereltern am Ortenburg-Gymnasium beim Elternforum, als Studienreferendar Andreas Beck zum Thema "Gesundheitserziehung im Sportunterricht" referierte.
Aber es blieb an diesem Abend nicht bei der bloßen Theorie. Der jungen Sportlehrer hatte mit seinen Schülern einen Parcours aufgebaut, auf dem "funktionelle Fußgymnastik" spielerisch durchexerziert wurde. Dabei wurde deutlich, dass einzelne Aufgaben, bei denen es um Balance und Beweglichkeit der Zehen ging, gar nicht so einfach zu bewältigen waren.
Andreas Beck hatte diesen Parcours anlässlich seiner vorausgegangenen Lehrprobenstunde schülergerecht gestaltet. Das Überqueren einer Brücke bzw. eines Flusses war noch leicht, aber das Umblättern einer Zeitung oder das Schreiben mit den Füßen verlangte den Eltern schon einige Geschicklichkeit ab. Fußballspiel, Zimmeraufräumen und Kissenschlacht gehörten ebenfalls zum Programm mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Wie wichtig Fußtraining ist, machte Beck in seinem Vortrag deutlich. Über 60 Prozent der Schüler weisen Fußschwächen mit möglichen Auswirkungen auf die Körperhaltung auf. Die Kräftigung der Füße und Waden hilft verhindern, dass aus Fußschwächen ein dauerhafter Fußschaden entsteht.
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"Wer nicht mitgemacht hat, bekam Ärger"
Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth leitete den "Tag der Menschenrechte", bei dem der evangelische Theologe Dr. Karl Zehrer als Zeitzeuge referierte. Bild: lg
Dr. Karl Zehrer als Zeitzeuge am OGO - Alltag von Christen in der DDR
Oberviechtach. (lg) "Wir sind das Volk - 20 Jahre Mauerfall 1989" lautete das Leitthema, unter dem die 10. Jahrgangsstufe am Ortenburg-Gymnasium den Tag der Menschenrechte beging. Der evangelische Theologe Dr. Karl Zehrer, der heute in Regnitzlosau lebt, war für die Jugendlichen des Oberviechtacher Gymnasiums ein wertvoller Zeitzeuge, der aus eigenem Erleben über die Machenschaften des DDR-Regimes berichtete.
Mit der Analyse von drei unterschiedlichen Filmen hatten sich die Schüler im Klassenverband mit Problematiken der DDR vertraut gemacht und anschließend ein Filmprotokoll erstellt. Im Plenum präsentierten sie sodann ihre Ergebnisse in der Mensa, wo Dr. Zehrer bereits als kritischer Zuhörer im Publikum saß. "Filme geben nicht immer ein authentisches Bild wieder", gab er zu bedenken, lobte aber auch die Herausarbeitung grundlegender Erkenntnisse zum Leben in der DDR.
Der Theologe, der sowohl den Nationalsozialismus als auch das DDR-Regime erlebt hatte, wollte vor jedweder Art von Extremismus warnen. In der DDR "konnte keiner dem anderen trauen", lautete eine seiner Grundaussagen. "Wer nicht mitgemacht hat, bekam Ärger" - und das betraf besonders auch jene Christen, die sich vom Regime nicht vereinnahmen ließen.
"Alles, was anderen heilig war, wurde lächerlich gemacht - auch Gott und die Kirche!" Wehe aber, wenn man die geringste Ironie gegenüber der Partei äußerte. Dr. Zehrer zeigte an Beispielen, mit welcher Keule dann der Staat in die Biographien der Menschen eingriff. Studienverbot oder Inhaftierung konnten die Folgen sein.
Die Vereinnahmung der Jugendlichen in der FDJ (Freie Deutsche Jugend) und die Jugendweihen der SED waren auch gegen die Jugendarbeit der Kirchen gerichtet. Die Schulen der DDR seien in diesem Sinne auch eine "ideologische Anstalt" gewesen.
Dr. Zehrer beleuchtete die Alltagswirklichkeit in der DDR auch noch an anderen Beispielen und zeigte auf, wie Menschen an dem Regime zerbrachen. Die Schüler der 10. Klassen erlebten einen anschaulichen Geschichtsunterricht, wofür sich auch Oberstudiendirektor Günter Jehl beim Gastreferenten bedankte.
Aus der Biographie
Dr. Karl Zehrer, 1932 in Thüringen geboren, erlebte Nationalsozialismus und DDR-Regime. Er machte in der DDR Abitur an einer kirchlichen Schule; Hochschulstudium mit der Lehrbefugnis für alle Hochschulen, bekam aber keine Stelle. Er arbeitete während des DDR-Regimes an kirchlichen Einrichtungen und lebt heute in Regnitzlosau. Bereits 2007 war er beim "Tag der Menschenrechte" Gastreferent am Ortenburg-Gymnasium.
Sechs OGO-Teams bei Schulschachmeisterschaften
OStD Günter Jehl richtete Oberpfälzer Schulschachturnier aus - OGO-Mädchen wurden Vizemeister
Oberviechtach. (lg) Mit sechs Mannschaften war das Ortenburg-Gymnasium bei der diesjährigen Schulschachmeisterschaft der Oberpfälzer Schulen vertreten, darunter erfreulicher Weise mit vier Nachwuchsteams aus den 5. und 6. Klassen. Mit 86 Mannschaften und rund 350 Aktiven am Schachbrett war das Turnier nicht nur das größte Schulschachturnier in der Geschichte des Bezirks, sondern zugleich das größte Schachturnier, das an einem Tag in der Oberpfalz ausgetragen wurde. In der Regensburger RT-Halle waren die Bedingungen ideal und so konnten auch die OGO-Schachkünstler gute Ergebnisse erzielen.
In der WK I konnten Johannes Hilburger, Markus Hofstetter, Johannes Höcherl und Andreas Schneider leider nicht an den zweiten Platz im letzten Jahr anknüpfen und landeten etwas unglücklich auf Rang 7 unter 10 Mannschaften. In der WK IV waren vier Nachwuchsmannschaften am Start, die unter den 29 Mannschaften die Ränge 18, 22, 25 und 27 belegten. Für Kilian Bindl, Johannes Bayer, Fabian Weig, Tobias Winderl, Dominik Seidig, Sebastian Putzer, Johannes Mösbauer, Teresa Mauerer, Chris Henrichs, Georg Hollmann, Fabian Schmid, Benedikt Blendl, Tim Spangler, Thomas Hertl, Stefanie Boger und Clara Wurm war es das erste Schachturnier, an dem sie überhaupt teilnahmen. Mit deutlich größerer Erfahrung traten in der WK M Maria Zinkl, Lisa Steindl, Katharina und Theresia Wittmann an. Da ihnen in der letzten Runde das Quäntchen Glück fehlte, wurden sie noch vom 1. Platz verdrängt. Sie eroberten sich aber einen Pokal und den Vizemeistertitel.
Oberstudiendirektor Günter Jehl, der als Schulschachreferent der Oberpfalz das Turnier organisierte, gratulierte allen Beteiligten für ihre Leistungen und überreichte jedem Teilnehmer eine eigene Urkunde. Am erfolgreichsten waren dabei Maria Zinkl und Johannes Bayer.
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Skitage am Hohen Bogen
OGO-Skitage am Hohen Bogen
Abfahrt und Snowboarden auf dem Stundenplan - Neulinge erstmals auf der Piste
Oberviechtach. (lg) Die schneereichen Tage vor Weihnachten nutzten die vier 7. Klassen des Ortenburg-Gymnasiums, um sich an den "Skitagen" auf die Schulskikurse in Saalbach/Hinterglemm im nächsten Jahr vorzubereiten. Abfahrt und Snowboarden standen an den drei Tagen auf dem Stundenplan. Am Schluss hatten alle den Schwung heraus, der für den sportlichen Bestand auf der Piste unerlässlich ist.
Die Sportlehrer, die unter der Regie von Oberstudienrat Ludwig Pfeiffer die drei Skitage durchführten, freuten sich über den Lernerfolg ihrer Schützlinge, von denen manche das erste Mal auf Skiern standen. Dass sich die Schüler am Hohen Bogen bei idealen Schneeverhältnissen wohl fühlten, dazu trug auch der gute Service am Lift und im Liftstüberl bei, wo sich die Jugendlichen vom Pisteneinsatz erholten.
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Weihnachtskonzert: "Freut euch, ja freut euch"
Mit kräftigen Hallelujah-Klängen stimmte der Große Chor unter Leitung von Daniel Reisinger auf das Fest ein. Bild: lg
Blechbläser, Streicher und Chöre - Gelungene Darbietung des Ortenburg-Gymnasiums - Einstimmung auf das Fest
Oberviechtach. (lg) "Lieber ein Licht anzünden als über die Finsternis zu klagen!" Unter diesem Motto stand das diesjährige Weihnachtskonzert, zu dem das Ortenburg-Gymnasium zwei Tage vor Heiligabend in die evangelische Auferstehungskirche einlud. Die zahlreichen Konzertbesucher erlebten Chöre, Blechbläser und Streicher und konnten so für eineinhalb Stunden dem "alljährlichen Trubel der Vorweihnachtszeit entfliehen", so wie es in der Einladung an die Eltern und Freunde der Schule ausgewiesen war.
Spirituals, volkstümliche und romantische Klänge sowie klassische Werke bestimmten das vielfältige Programm, das unter der Gesamtleitung von Studienrat Daniel Reisinger stand. Ihm sowie den Ensemble-Leitern Martin Hinkel und Stefan Schäufl dankten am Schluss des Konzerts die mitwirkenden Schüler, aber auch Oberstudiendirektor Günter Jehl mit Präsenten. Dass die Einkehr zu Stille und Ruhe gar nicht so einfach ist, hatte der Schulleiter in seinen Begrüßungsworten zu bedenken gegeben.
Mit dem klanggewaltige Ouvertüren-Marsch aus Georg Friedrich Händels "Gelegenheitsoratorium" eröffnete die OGO Brass von der Empore aus das Konzert, bevor der Abiturient Florian Sorgenfrei mit dem getragenen Pastorale Op. 59 Nr. 2 von Max Reger eine romantische Weihnachtsstimmung aufkommen ließ. Das Ensemble von Studienrat Hans Kistler stand für weihnachtliche Klarinettenmusik (Maria durch ein Dornwald ging) und und das Streicherensemble mit der couragiert aufspielenden Solistin Maria Wabra (Klasse 5b) überraschte mit dem "Winter" aus Vivaldis "Die vier Jahreszeiten".
Nach den Music Kids, OGO Engeln und Posaunenquartett kam die Stunde des Großen Chors, der zusammen mit der OGO Brass ein Arrangement von Daniel Reisinger darbot, bevor er begeisternd auf das Hallelujah von Leonard Cohen und "Freut euch, ja freut euch" einschwenkte. Franziska Beer (Klavier), Ann-Kathrin Weiß (Bass) und Stefan Rom (Schlagzeug)wirkten als versierte Begleitung. Nach weiteren Darbietungen der OGO Brass stimmten alle Mitwirkenden und auch die Besucher das gemeinsame Lied "O du fröhliche..." an. Der Schlussapplaus war gewaltig. Vorher hätten die Besucher mitunter gerne spontan ihrer Begeisterung Ausdruck verliehen, aber das hätte die Stimmung entzaubert.
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Wenn einem die Schulden über den Kopf wachsen
Schuldnerberater Günter Noß von der Arbeiterwohlfahrt Schwandorf informierte, wie man Schulden in den Griff bekommt. Bild: lg
Schuldnerberater berichtet über seine Arbeit – Wie Leute in Schuldenfalle gelangen – Hilfsangebote nutzen
Oberviechtach. (lg) Oft sind die Kinder die Verlierer in verschuldeten Familien. Doch es gibt auch einen Weg aus den Schulden. Wie dies vonstatten geht, erfuhren die Schüler der neunten Klassen am Ortenburg-Gymnasium im Rahmen eines Projektes der Fächer Wirtschaft/Recht und Katholische Religionslehre. Als Referent wurde der Schuldnerberater Günter Noß von der Schwandorfer Arbeiterwohlfahrt zum Thema „Insolvenz“ von Wirtschaftslehrerin Lydia Wein eingeladen.
Noß berichtete aus der Praxis und zeigte anschaulich und anhand verschiedener Beispiele Gründe für Verschuldung in unserer heutigen Gesellschaft auf. Dazu gehören laut Noß nicht nur Scheidung, Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch oder Spielsucht, sondern oft auch unwirtschaftliches Verhalten und unrealistische Einschätzung der finanziellen Lage vieler Menschen. Kinder leiden häufig besonders unter der finanziellen Notlage, da häufig an ihrer Versorgung gespart wird und so das Kindergeld nicht für den vorgesehenen Zweck verwendet wird. Bevor aber der Gang zur Beratungsstelle erfolgt, wird oft noch gepfändet. Noß zeigte anhand einer Pfändungstabelle auf, wie viel vom Einkommen gepfändet werden darf. Dies sei abhängig vom Einkommen und von der Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen.
In solchen Fällen ist der Gang zu den Beratungsstellen der letzte Ausweg und die Verbraucherinsolvenz die einzige Möglichkeit, irgendwann wieder ein normales Leben ohne Schulden führen zu können. Der Schuldnerberater erklärte ferner, dass oft nicht die nötigen Voraussetzungen für eine Verbraucherinsolvenz gegeben seien: Die Schuldner müssen nämlich freiwillig und kooperationsbereit zur Schuldenbekämpfung kommen und alle Einnahmen, Ausgaben und Konten offenlegen. Eine weitere wichtige Voraussetzung sei zudem, dass während des Beratungszeitraums keine neuen Schulden mehr gemacht werden. Erst dann kann die Arbeit des Schuldnerberaters beginnen, der anschließend die Gläubiger kontaktiert und die Privatinsolvenz in die Wege leitet.
Überrascht waren die Schüler vor allem über den relativ kurzen Zeitraum, in dem eine Insolvenz abgewickelt wird. Nach nur sechs Jahren ist man wieder schuldenfrei. Eine Beratung durch Stellen der AWO ist übrigens kostenlos.
Wie wichtig eine frühe Aufklärung über die Ursachen der Verschuldung ist, machte Noß an einigen Beispielen deutlich. Immer mehr junge Menschen suchen die Anlaufstelle auf, da sie oft nicht in der Lage sind, mit ihrem verfügbaren Geld angemessen umgehen zu können. Alles müsse das Beste und Neueste vom Markt sein und am besten auch sofort. Gefährlich sind dabei unter anderem Handyverträge. Eine Aufklärung in den Schulen könne helfen, das Bewusstsein beim Umgang mit Geld zu sensibilisieren und dadurch verhindern, dass junge Menschen in die Schuldenfalle geraten.
Diese Thematik wurde vor allem auch im Religionsunterricht von Studienrätin Nadine Schwarz aufgegriffen und diskutiert. Dabei wurde intensiv auf moralische und gesellschaftliche Aspekte eingegangen, die durch eine leichtsinnige Verschuldung und anschließende Verbraucherinsolvenz entstehen.
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Ein Leben voller „Zu-Fälle“
Der 90-Jährige könnte in seiner bescheidenen Art und aufgrund seiner Lebensgeschichte und seiner biblischen Kenntnisse die Schüler begeistern. zm
Pfarrer Kammermayer erzählt am OGO von seinem Leben und seiner Bibelübersetzung
„Es sind nicht Zufälle, die willkürlich mein Leben bestimmten, sondern es sind Ereignisse, die mir von Gott zugefallen sind, d.h. zugedacht waren.“ Mit diesen Worten begann Pfarrer Kammermayer, der 40 Jahre in Rom gelebt und gearbeitet hat, seinen Vortrag vor Schülern der 11. und 13. Klassen am OGO. Auf Einladung des Schulleiters OStD Günter Jehl kam der 90-jährige Referent, der u. a. in Schwarzenfeld im Passionistenkloster als Gast willkommen ist, in die Religionskurse. In einer sehr beeindruckenden Lebensschilderung erzählte der 1919 in Regensburg geborene Kammermayer u.a. von seiner „zweiten Geburt“ am 27.11.1943, als er als Soldat der Kriegsmarine einen Torpedoangriff auf sein mit Munition voll beladenes Schiff nahe der griechischen Insel Samos als einziger von 50 Matrosen überlebte. Nach einem eineinhalbjährigen Lazarettaufenthalt in Athen, Salzburg und Regensburg, studierte er ab 1945 an der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt am Main Theologie. 1948 erkrankte Kammermayer dann bei einem Erholungsaufenthalt in der Schweiz, den die Schweizer Caritas für 200 deutsche Theologiestudenten organisiert hatte, noch dazu an Kinderlähmung. Mit halbseitiger Lähmung, die von den Beinen am Körper entlang wanderte und sich wieder lebensbedrohlich der Lunge näherte, behandelte man ihn sieben Monate im Kantonspital Luzern. „Wieder einer dieser Zu-Fälle“, die mein Leben prägten“, kommentiert er diese Erzählung. Ein weiterer „Zu-Fall“, eine doppelseitige Lungenentzündung, Rippenfellentzündung und Lungenembolie – eigentlich ein sicheres Todesurteil - hinderte ihn daran, 1949 die Priesterweihe im Regensburger Dom zu empfangen, die am 9. November des gleichen Jahres dann aber nachgeholt wurde. Nach seelsorglichen Tätigkeiten, u.a. im Kloster Mallersdorf, lernte er 1960 den weltberühmten Charismatiker Pater Riccardo Lombardi , SJ, kennen, der Albert Kammermayer überredete, mit nach Rom zu gehen, um an der von Papst Pius XII. gegründete kirchlichen Erneuerungsbewegung „Bewegung für eine bessere Welt“ aktiv mitzuarbeiten. Dort wurde Kammermayer in Rocca di Papa Direktor eines großen Exerzitienhauses, in dem während des II. Vaticanums (1962-65) 1000 Konzilsväter ihre Wochenenden verbrachten.
Neben dieser Lebensschilderung beeindruckte der Referent aber auch durch seine Kenntnisse bzgl. des Neuen Testaments. Nach vielen Jahren des intensiven Studiums und im Austausch mit den wichtigsten Exegeten weltweit erschien im Jahr 2008 die 5. Auflage seiner Übersetzung des Neuen Testaments, die „unsere Sprache spricht“. In absoluter Treue zum Original des Bibeltextes, aber für die Menschen von heute auch so frei und so verständlich wie nötig, gelingt es dem Autor in den Augen der Fachwelt, in einem verständlichen und gepflegten Deutsch die biblische Botschaft zu übersetzen. Auch Papst Benedikt XVI. versicherte Pfr. Kammermayer: „Ihr Neues Testament wird immer auf meinem Schreibtisch liegen.“ Beim gemeinsamen Lesen von Bibelstellen sensibilisierte der Referent die Schüler, dass Übersetzen der Heiligen Schrift zwar heißt, den Urtext so wörtlich wie möglich zu übertragen, aber aufgrund der Kenntnisse der Lebenswelt und der Sprache der damaligen Zeit für die heutigen Leser so verständlich wie möglich zu machen, dass sie also nicht Theologie oder Griechisch studiert haben müssen, um die Botschaft des Neuen Testaments zu verstehen. Dem Referenten gelang es in seinem Vortrag, die Jugendlichen in seinen Bann zu ziehen und sie für die Arbeit am Bibeltext als spannendes Ringen um die Botschaft zu begeistern.
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Tina Wieczorek als Mathe-Ass ausgezeichnet
Eine Urkunde und ein Buchpräsent überreichte Oberstudiendirektor Günter Jehl an die erfolgreiche Jungmathematikerin Tina Wieczorek. Bild: lg
Preisträgerin beim Landeswettbewerb Mathematik - Reihe der Preisträger am OGO fortgesetzt
Oberviechtach. (lg) Tina Wieczorek aus der Klasse 9a des Ortenburg-Gymnasiums war wiederholt dem Mathelehrer Alexander Krämer aufgefallen, weil sie im Unterricht immer wieder mit alternativen Lösungswegen aufwartete. Jetzt konnten ihr Studienrat Krämer und Schulleiter Günter Jehl zum 2. Platz beim Landeswettbewerb Mathematik gratulieren. Die Neunburger Schülerin erhielt im Direktorat des Ortenburg-Gymnasiums eine Urkunde ausgehändigt, unterzeichnet von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle.
Voll des Lobs waren die versammelten Mathelehrer, darunter auch Studiendirektor Karl Frisch als Fachbetreuer. "Talentschmiede OGO" stand schnell im Raum, denn der jungen Dame gingen mehrere männliche Preisträger in den zurückliegenden Jahren voraus. So erhielt Thomas Kühner 2008 einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik, Sebastian Roith und Andreas Schneider erwarben 2007 einen 2. Preis beim Landeswettbewerb.
Mit dem jetzigen Erfolg sicherte sich Tina Wieczorek schon einen Platz in der Mathe-Elite des Ortenburg-Gymnasiums. Aber die Wettbewerbsreihe geht noch weiter. Auf die Frage, ob sie denn bei der 2. Runde auch mitmache, antwortete die spontan: "Na logisch, sonst hätte sich die Mühe bei der 1. Runde nicht gelohnt!" Der Landeswettbewerb, der heuer zum 12. Mal stattfindet, besteht aus zwei Aufgabenrunden. Zum Schuljahrsbeginn werden sechs Aufgaben gestellt, von denen die Schüler einzeln oder in Gruppen vier bearbeiten müssen. Der Schwierigkeitsgrad liegt größtenteils über dem Niveau, was sonst im Unterricht üblich ist. Neben mathematischem Grundwissen müssen die Schüler Kreativität bei der Entwicklung der Lösungsstrategien beweisen.
In diesem Schuljahr nahmen 1123 Schüler aus ganz Bayern an der ersten Aufgabenrunde teil, wobei nur 322 einen 1. oder 2. Platz erhielten. Jetzt befindet man sich bereits in der zweiten Runde, für die im Februar Einsendeschluss besteht. Die 60 besten Schüler werden zu einem mathematischen Seminar in den Osterferien geladen. Vielleicht ist Tina dabei. Sie liebt es, "Rätselaufgaben" zu lösen. Deshalb hat sie am Mathematikwettbewerb teilgenommen und sich manchmal bis spät in die Nacht durch die Aufgaben des Wettbewerbs "durchgebissen". Nicht nur einmal mahnte die Mutter: "Geh doch endlich zu Bett!"
Der normale Mathematikunterricht fällt ihr leicht. Für die anderen Fächer wendet sie mehr Zeit auf, aber auch dort ist sie eine gute Schülerin. Sie liest auch gerne Bücher, ist Mitglied bei den Neunburger Stockschützen und spielt auch gerne Tennis. Alle ihre Freunde wünschen ihr Erfolg bei der weiteren Wettbewerbsrunde.
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Auslandsaufenthalt stärkt die Persönlichkeit
Info-Abend über Gastschul-Aufenthalte - Zahlreiche Jugendliche als selbstsichere Referenten
Oberviechtach. (lg) "Wer sich als Gastschüler im Ausland aufhält, der lernt auch sich selber besser kennen!", verriet eine der Austausch-Schülerinnen, die beim Info-Abend am Ortenburg-Gymnasium ihre Erfahrungen vorstellten. In seiner Begrüßung lud Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth zu einer Reise nach Kanada, USA, Brasilien, Neuseeland, Australien und Südafrika ein.
In diesen und in weiteren Ländern hielten sich Schüler des Ortenburg-Gymnasiums auf, um die Kultur, die Sprache und den Alltag der Menschen kennen zu lernen. Seitens des Rotary Club Oberviechtach/Oberpfälzer Wald referierte Oberstudiendirektor a.D. Hans Wurm über die Vorzüge eines Gastschulaufenthalts. Christine Wagner von der Fachoberschule Schwandorf stellte als Betreuerin des American Field Service organisatorische Maßnahmen vor.
Neben den Partnerschaften mit Schulen in Frankreich und Prag sollen den Schülern des OGO zusätzliche Chancen eröffnet werden, einen Teil ihrer Schulzeit im Ausland zu verbringen. "Von Seiten unseres Gymnasiums wird diese Möglichkeit als sehr Gewinn bringend angesehen", stellte Studiendirektor Wohlgemuth klar, nach dessen Erfahrung die Persönlichkeit eines Jugendlichen enorm gestärkt wird, wenn dieser das Leben in ausländischen Gastfamilien und Bildungseinrichtungen meistern muss.
Für Aufgeschlossenheit und Öffnung der Jugendlichen plädierte auch Hans Wurm, der die Anschauungen jener Menschen als problematisch einstuft, "die sich selbst nichts angeschaut haben". Die brasilianische Gastschülerin Maisa Machado, die ein Schuljahr am Ortenburg-Gymnasium verbringt, erzählte von ihren Erfahrungen in Deutschland, während zahlreiche Schüler des OGO von ihren Erlebnissen und Eindrücken im Ausland berichteten. So trugen Kim Gilch (Malaysia), Miriam Döring und Annika Setzer (beide Quebec/Kanada), Verena Brunner (Frankreich), Kira Gilch (Frankreich) und Julia Ruhland (Südafrika) mit ihren Schilderungen zu einem kurzweiligen Abend bei, der noch dazu bei einem kleinen Imbiss durch persönliche Gespräche bereichert wurde. Für einen reibungslosen organisatorischen Ablauf sorgten die Fremdsprachen-Lehrkräfte Hans Kistler und Arwid Krauß sowie die Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl.
"Jeder Schüler kann es schaffen, eine gewisse Zeit auf sich allein gestellt im Ausland zu verbringen", lautete das Resümee des Abends. Natürlich habe man die Unterstützung der Gastfamilie. Man lernt kulturelle Unterschiede z.B. in Ernährung, Kleidung und Religion kennen und findet auch heraus, was man an der eigenen Kultur schätzt.
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Über die Codeknacker von gestern und morgen
Für den kurzweiligen Vortrag bedankte sich Schulleiter Günter Jehl (links) bei Prof. Dr. Martin Kreuzer (Mitte), der in seiner Präsentation auch historische Persönlichkeiten auftreten ließ. Bild: lg
Aus der Geschichte der Verschlüsselungskunst - Anschauliche Präsentation mit historischen Persönlichkeiten
Oberviechtach. (lg) Die verschlüsselte Weitergabe von geheimen Nachrichten hat in der Geschichte der Menschheit eine große Rolle gespielt. Und so lange es geheime Mitteilungen gibt, so lange sind auch die Codeknacker aktiv, die die chiffrierten Informationen entschlüsseln wollen. "Kryptographie" heißt der Fachbegriff für die Verschlüsselungskunst, während unter "Kryptoanalysten" die Codeknacker zu verstehen sind.
Einen Crash-Kurs in der Kunst der Verschlüsselung bekamen in dieser Woche die Besucher des Elternforums am Ortenburg-Gymnasium geboten, wo nach einer ganztägigen mathematischen und naturwissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltung für Lehrer aus der Oberpfalz am Abend ein besonderes "Zuckerl" auf dem Programm stand, als Prof. Dr. Martin Kreuzer von der Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Paussau in die Kryptographie einführte. Oberstudiendirektor Günter Jehl stellte ihn bei der Begrüßung als Studienkollege und Schachgegner vor. Seine Frau ist eine gebürtige Oberviechtacherin.
Schon Cäsar verschlüsselte
Die zahlreichen Zuhörer - Eltern, Schüler und Lehrer - bekamen an diesem Abend einen hochinteressanten Ausflug in die Geschichte der Verschlüsselungskunst geboten, sie erhielten aber auch Einblicke, wie künftige Verschlüsselungssysteme bei Computern und Banken gestaltet sein können. Der geschichtliche Rückblick führte in die Zeit 1500 v. Chr. nach Seleucia am Tigris, wo die Rezeptur für eine Glasur in einer Keilschrift-Verschlüsselung gezeigt wurde. Als "ersten Code-Knacker der Geschichte" stufte der Referent den Propheten Daniel ein, der Belsazars Menetekel ("Gezählt - Gewogen - Geteilt") deutete. Interessant war auch der Code der Spartaner 475 v. Chr., wo aus einem Schriftband mit Buchstaben nur ein sinnvoller Text herauskam, wenn man beim Aufrollen einen Holzstab von bestimmter Dicke verwendete. Hatte man nicht den richtigen Stab, konnte man auch mit der Buchstabenfolge nichts anfangen.
Zur Überraschung der Zuhörerschaft benannte Prof. Kreuzer nicht nur geschichtliche Persönlichkeiten, die sich der Verschlüsselungskunst bedienten, sondern er ließ sie auch auftreten. So hat Cäsar in seinen geheimen Botschaften einen relativ einfaches Code-System angewendet, bei dem die Buchstaben einfach um drei Stellen verschoben wurden. Statt einem A verwendete er z.B. ein C. Trotz der simplen Art sei dieses System noch 1915 in der russischen Armee eingesetzt worden, wusste Prof. Kreuzer zu berichten.
Verschiedene Kryptosystheme
Nach Cäsar ließ der Referent auch Casanova und Kaiserin Maria Theresia auftreten. Mitarbeiter am "Lehrstuhl für Symbolic Computation", so die offizielle Bezeichnung von Kreuzers Lehrstuhl, schlüpften in diese Rollen und bewiesen, dass Naturwissenschaftler auch exzellente Schauspieler sein können. In so genannten "Schwarzen Kammern" von Maria Theresias Geheimer Staatskanzlei wurden im Wien des 18. Jahrhunderts die Briefe der Botschaften geöffnet und die Codes der verwendeten Geheimschriften geknackt.
Ein erstes Codeknacker-Buch wurde bereits 850 in Bagdad veröffentlicht. Das erst 1987 wieder entdeckte Buch wendete bereits ein Dechiffrierverfahren an, das in seinem Grundprinzip bis heute praktiziert wird, nämlich die Häufigkeitsanalyse. Die Entschlüsselung orientiert sich an der Häufigkeit der Buchstaben bzw. Symbole. Üppige Codebücher mit einer Nomenklatura an Wortersetzungen gab es beispielsweise unter dem Antipapst Clemens VII. in Avignon. Eine Weiterentwicklung ist in der "polyalphabetischen Verschlüsselung" zu sehen, wo mit Hilfe einer Verschlüsselungsscheibe gearbeitet wurde. Hier wechselt die Substitution. Je nach der Stellung der Scheibe werden die Buchstaben unterschiedlich verschlüsselt. Blaise de Vigenière gab eine Sammlung aller bekannten Kryptosystheme heraus. Einer der genialsten Codeknacker des Viktorianischen Zeitalters war Charles Babbage, der den "ersten mechanischen Computer" gebaut hat. Erst in seinem Nachlass wurden die Leistungen dieses genialen Wissenschaftlers aus Cambridge offenbar.
Heute RSA-Schlüssel
Der so genannte RSA-Schlüssel, benannt nach den Anfangsbuchstaben der drei Erfinder Rivest, Shamir und Adleman funktioniert nach den System des Mathematikers Euler. Diese Codierung wurde in den siebziger Jahren entwickelt und ist die Grundlage der heutigen Verschlüsselungssysteme, etwa beim Online-Banking. In seinem Ausblick auf die Zukunft verwies Prof. Kreuzer auf die Quantenkryptographie. "Sobald der Quantencomputer entwickelt ist, können Sie wieder mit dem Papierzettel zur Bank gehen!", lautete seine Warnung. Aber wenn es so weit ist, "werden Mathematiker, Informatiker oder Quantenpyhsiker die Menschheit retten".
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Fortbildung für Naturwissenschaftler am OGO
Die Organisatoren, Oberstudiendirektor Günter Jehl, Oberstudienrat Matthias Schaller und Studienrat Alexander Krämer, im Kreis der Fortbildungsreferenten. Bild: lg
Referenten von zahlreichen Hochschulen - Auch Kollegiaten konnten sich informieren
Oberviechtach. (lg) Zum sechsten Mal war das Ortenburg-Gymnasium Ausrichter einer Fortbildungsveranstaltung für Oberpfälzer Lehrkräfte im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Das Oberviechtacher Gymnasium richtete dieses Weiterbildungsangebot für 43 Gymnasiallehrer der Fachrichtungen Physik, Chemie, Biologie, Mathematik und Informatik in Kooperation mit Hochschulen der Region aus.
Die Referenten kamen von den Universitäten Regensburg, Passau und Erlangen sowie von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Amberg-Weiden und Regensburg. Der Abiturient Daniel Woschée durfte im Kreis der Wissenschaftler seine Facharbeit aus dem Leistungskurs Physik über den "Kelvingenerator" vorstellen. Referenten aus der Region waren auch Angelika Klotz und Detlef Keil von der Firma Klug, Integrierte Systeme, in Teunz. "Von Rucksäcken, Tabus und mathematischer Optimierung" lautete ihr spannend formuliertes Vortragsthema über das Duale Studium, während Dieter Beckmann aus Schönsee über "Geburt, Leben und Tod der Sterne" referierte.
Schüler der Oberstufe des Ortenburg-Gymnasiums konnten ebenfalls die Vortragsveranstaltungen besuchen. Die Jugendlichen bekamen aber auch spezifische Informationen, die sie für ihre Studienorientierung nutzen konnten.
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Urkunden für versierte Jungchemiker
Zahlreiche Schüler wurden von Oberstudiendirektor Günter Jehl (Mitte) mit Urkunden ausgezeichnet. Bild: lg
Mit Obst, Joghurt und Waschmitteln experimentiert - Eigenständige Versuche der Schüler
Oberviechtach. (lg) "Experimente antworten" heißt der Landeswettbewerb für Jungchemiker, bei dem die Jugendlichen dreimal im Schuljahr selbst experimentieren. Die Schüler müssen sich hierbei immer mit einem naturwissenschaftlichen Phänomen auseinandersetzen, das sie aber mit Hilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt eigenständig zu Hause bewältigen können. "Wäscht auf Reisen manches rein" lautete der Slogan der ersten Runde, bei der vier Experimente durchzuführen und zu beschreiben waren. Hierbei ging es um die Bearbeitung verschiedener Obstsorten und die Vermischung mit Joghurt oder Gelatine. In einem weiteren Versuch wurden die Veränderungen durch Vollwaschmittel und Wollwaschmittel untersucht. Die Experimente mit einem "hausfraulichen Ansatz" wurden von den Schülern gut gelöst, denn die betreuenden Lehrkräfte Matthias Schaller und Oliver Wiesmann konnten einen wahren Urkundensegen erteilen.
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"Café Francais" erinnert an Freundschaftsvertrag
Französisches Flair in der Aula des Ortenburg-Gymnasiums: Elsässer Flammkuchen und croissants au chocolat für die Mitschüler. Bild: lg
Ausstellung: Französisch im Alltag - Elsässer Flammkuchen und Croissants
Oberviechtach. (lg) "Französisch im Alltag - Bring Französisch ins Spiel!" lautete das Motto der Klassen 8b und 10b des Ortenburg-Gymnasiums, die zusammen mit ihrem Fremdsprachenlehrer Stephan Sturm den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag vom Januar 1963 in Erinnerung rufen wollten. Hierzu gestalteten die Klassen eine Ausstellung in der Pausenhalle und boten zudem am Jubiläumstag selbst ein "Cafe Francais", in dem die Mitschüler Croissants und Elsässer Flammkuchen kosten konnten. Die Elsässer Spezialität, die von den Jugendlichen unter Mithilfe von Studienreferendar Oliver Wiesmann selbst gebacken worden war, fand reißenden Absatz.
Beim Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag vom 22. Januar 1963 bauten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle auf die Jugend. Nur wenn man diese zusammenführe, könne die so genannte Erbfeindschaft überwunden werden. In Jahrzehnte währenden Partnerschaften zwischen dem Ortenburg-Gymnasium und französischen Schulen wird diese Weichenstellung der Nachkriegs-Politiker von 1963 heute noch in Oberviechtach mit Leben erfüllt.
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Internationales Sprachenzertifikat in der Tasche
DELF Scolaire ist ein begehrtes Diplom - Internationale Vergleichbarkeit bei Französisch-Kenntnissen
Oberviechtach. (lg) "Ich kann Euch gratulieren! Alle 17 Schüler des Ortenburg-Gymnasiums haben die Prüfung DELF Scolaire B1 mit Bravour bestanden!" Harald Krämer vom Fachbereich Sprachen, Gesellschaft, Kultur der Volkshochschule Weiden kam nicht zum ersten Mal an das Oberviechtacher Gymnasium, um das begehrte Internationale Sprachenzertifikat auszuhändigen. Zu den Gratulanten gehörten auch Oberstudiendirektor Günter Jehl und Studiendirektor Arwid Krauß, der die Jugendlichen auf die zweistündige Prüfung vorbereitet hatte.
Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftlicher und mündlicher Ausdruck waren die vier Disziplinen, denen sich die Kollegiaten an der vhs Weiden zu stellen hatten. Die Teilnahme an dieser Prüfung ist freiwillig, aber mit der Urkunde haben die Jugendlichen ein international anerkanntes Sprachenzertifikat in der Hand, das gerade in der Zeit der Globalisierung eine weltweite Vergleichbarkeit der Fremdsprachen-Kenntnisse ermöglicht. Für die Zulassung an einer Hochschulen im Ausland oder bei Bewerbungen ist dieses Französisch-Zertifikat von hohem Wert.
Nach Meinung von Harald Krämer lässt es aber auch Rückschlüsse auf die Qualität des Fremdsprachenunterrichts an einer Schule zu. Fachbetreuer Arwid Krauß ermunterte die Schüler, sich für das nächst höhere Niveau B2 der DELF-Prüfungen vorzubereiten. Die dafür notwendigen Französisch-Kenntnisse seien am Ortenburg-Gymnasium gegeben.
Harald Krämer händigte 17 Schülern das Ortenburg-Gymnasiums ihr erworbenes DELF-Sprachenzertifikat aus. Bild: lg
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Mit Programmiersprache "Java" vertraut
Programmierkurs der Firma Klug am OGO - Seit Jahren gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Firma
Oberviechtach. (lg) Seit sechs Jahren bewährt sich die Zusammenarbeit des Ortenburg-Gymnasiums mit der Firma "Klug Integrierte System" in Teunz, deren Mitbegründer Adolf Klug auch heuer wieder einen Programmierkurs am OGO leitete. Die Schüler waren mit Eifer bei der Sache, als sie im vierzehntägigen Kurs in die Programmiersprache Java eingewiesen wurden.
Diese oberflächenunabhängige Sprache wird auch bei der Firma Klug eingesetzt, die mit ihrem Unterrichtsangebot die Jugendlichen an die Informatik heranführen möchte. Im Team des Teunzer Unternehmens arbeiten bereits zahlreiche Absolventen des Oberviechtacher Gymnasiums. Für den Kurs am OGO installierte der Mitarbeiter des Systembetreuers, Studienrat Johannes Klug, auf den Rechnern eines Computerraums die frei zugänglichen und von der Firma benötigten Programme Java Development Kit und Joe.
Jetzt konnten die Schüler des letztjährigen Kurses im Direktorat die Urkunden für den bestandenen Programmierkurs in Empfang nehmen, wozu der betreuende Informatik-Lehrer Johannes Klug und Oberstudiendirektor Günter Jehl gratulierten.
Bildtext:
Schulleiter Günter Jehl (links) überreichte die Urkunden zum bestandenen Programmierkurs. Rechts der betreuende Lehrer Johannes Klug. Bild: lg
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„Klicksalat“ – Risiken und Gefahren des Internets
In pädagogisch einfühlsamer Weise vermittelte Jörg Kabierske seine Tipps über Internet- und Handy-Nutzung. Bild: lg
Tipps von bekanntem Medien-Trainer - Keine Verteufelung der Neuen Medien - Eltern als Vorbild
Oberviechtach. (lg) „Es gibt 50 Milliarden websides, aber keine Internet-Polizei“, gab Jörg Kabierske zu bedenken, als er in mehreren Info-Veranstaltungen die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums auf die Gefahren dieses Mediums aufmerksam machte. Aber nicht nur die Jugendlichen, sondern auch Lehrer und Eltern klärte der bekannte Regensburger Medien-Trainer über virulente Sicherheitsfragen bei Internet und Handy auf.
Die Veranstaltungen für die Erwachsenen machten deutlich, dass sich viele Erziehungsberechtigte bei der Beurteilung der Gefahren durch die Neuen Medien verunsichert fühlen. Denn zweifelsohne bergen diese Neuen Medien Chancen hinsichtlich Wissens- und Informationsvermittlung, die Risiken dürften aber nicht übersehen werden. Den Kindern riet er, auf jeden Fall Erwachsene des Vertrauens zu kontaktieren, falls sie mit schockierenden Seiten oder Meldungen konfrontiert werden.
Wenn Medien süchtig machen
„Im wirklichen Leben schützen Sie Ihre Kinder – dann machen Sie es doch auch im Internet.“ Diese Botschaft eines Werbespots von klicksafe, einer Initiative der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, legte der Referent Eltern und Lehrern ans Herz. Erziehungsberechtigte fühlen sich bei der Gefahrenbeurteilung durch die Neuen Medien häufig verunsichert. Einerseits können das Internet, PC- Spiele, E-Mails, Chats und die Nutzung von Spielkonsole, Handy und MP3-Player für die Entwicklung der Kinder förderlich sein. Andererseits zeigte Jörg Kabierske aber auch auf, welche Gefahren diese Medien bergen. Thematisch reichten seine Beispiele von Online-Veröffentlichung eigener und fremder Personendaten, über Gewaltverherrlichung und Pornographie, Rassismus und Extremismus, Kostenfallen und Abkassiermodelle bis zu Cybermobbing.
Ein besonderes Anliegen ist dem Referenten, die neuen Medien nicht zu verteufeln, sondern alle Altersgruppen dafür zu sensibilisieren, dass nur ein verantwortungsbewusster Umgang mit „Kopf und Bauch“ hilft, die Gefahren zu sehen und z.B. auch das Suchtrisiko zu minimieren. Dabei betonte er bei der Abendveranstaltung sehr eindringlich, dass es die Aufgabe der Erziehungsberechtigten sei, ihre Kinder in diese Welt einzuführen, sie zu begleiten, aber auch den Kindern klare Grenzen aufzuzeigen.
Medienbudget vereinbaren
Als Möglichkeit empfahl Kabierske, mit den Kindern ein Medienbudget zu vereinbaren, das auch durch Software, die z.B. die zeitliche Nutzung des PCs einschränkt, unterstützt werden kann. Gerade durch die Ergebnisse neuer Studien im Bereich der Gehirnforschung oder der Psychologie konnte der Referent anschaulich vor Augen führen, welche Auswirkungen ein unkontrollierter Medienkonsum haben kann, denn „wenn Ihre Kinder nach dem Lernen von Vokabeln sich mit einer halben Stunde Fernsehschauen belohnen, werden die gelernten Vokabeln aus dem Gedächtnis gelöscht.“ Durch seinen sehr engagierten und informationsreichen Vortrag gelang es Jörg Kabierske, sein Publikum in den Bann zu ziehen, aber auch die Botschaft, die darin steckt, zu hören: „Nehmen Sie diese Verantwortung als Eltern ernst, denn nur wenn Sie mit Ihren Kindern auch über Gefahren und Probleme der neuen Medien reden, kann es gelingen, den Kindern gute Vorbilder zu sein.“
Oberstudiendirektor Günter Jehl und Studienrätin Silke Zettlmeißl, die den Referenten ans OGO geholt hatte, bedankten sich bei Jörg Kabierske für die aufschlussreichen Informationen. „Ihr sollt etwas mitnehmen fürs Leben!“, hatte dieser als Ziel seiner Vortragsreihe gegenüber den Schülern bekundet.
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Von der Auvergne in die winterliche Oberpfalz
Die Schüler aus Saint-Pourcain überraschten die Gastgeber mit Geschenken. Auch 1. Bürgermeister Heinz Weigl durfte sich über einen edlen Tropfen freuen. Bild: lg
34 Gastschüler aus Saint-Pourcain am OGO - Seit 30 Jahren Schulpartnerschaft mit Frankreich
Oberviechtach. (lg) Mit seiner Deutsch-Französischen Schulpartnerschaft kann das Ortenburg-Gymnasium ein Jubiläum feiern. 1. Bürgermeister Heinz Weigl gratulierte dem OGO, dass zum 30. Mal Gäste aus Frankreich die Schulfreundschaft pflegen. 34 Jungen und Mädchen aus Saint-Pourcain sind für zehn Tage in Oberviechtach und in den gastgebenden Familien, wobei sich die Jugendlichen sowohl am Schulleben beteiligen als auch über ein bayernweites Besichtigungsprogramm freuen können.
Beim offiziellen Empfang am OGO wurden die jungen Gäste von Schulleiter Günter Jehl und 1. Bürgermeister Heinz Weigl willkommen geheißen. Deren besonderer Dank galt den Organisatoren des Austauschprogramms, Studiendirektor Arwid Krauß und Monique Lachérade. Die Deutschlehrerin aus Saint-Pourcain, die zum 8. Mal am OGO weilt, überbrachte den Dank ihrer Schule und der französischen Eltern.
"Kleine Weisheiten" verteilt
1. Bürgermeister Heinz Weigl blendete in seinem Grußwort auf die Agenda 2020, die unter anderem deutsch-französische Schulbücher und eine verstärkte Zusammenarbeit an den Hochschulen vorsieht. Als entscheidend wertete das Stadtoberhaupt aber die Arbeit an der schulischen Basis und hierbei leiste die Stadt Oberviechtach gerne Unterstützung. Als "zusätzliches Kleidungsstück" während der unerwartet kalten Besuchszeit hatte der Bürgermeister für jeden Schüler aus Saint-Pourcain ein Doktor-Eisenbarth-Shirt mitgebracht. Der besondere Dank von Elternbeiratsvorsitzender Iris Steindl, die die Gäste auf Französisch willkommen hieß, galt den Eltern, ohne die die Schulpartnerschaft nicht durchführbar wäre. Oberstudiendirektor Günter Jehl verteilte "kleine Weisheiten". Aus einem Lederbehälter durften die Schüler einen Spruch ziehen, den sie ins Französische übersetzen sollten. Der Schulleiter freut sich auf möglichst viele Rückmeldungen - vielleicht entsteht daraus einmal ein Buch.
Gäste der Schlossbrauerei
Während ihres Aufenthalts sollen die Schüler aus der Auvergne auch einen Eindruck von Bayern gewinnen. Der bayerische Barock war daher das Leitthema einer Besichtigungsfahrt, die die Jugendlichen nach München, Augsburg und Ulm führte. Aber auch das tief verschneite Stiftland mit Waldsassen und der Bayerische Wald standen auf dem Besuchsprogramm.
Bei der Besichtigung der Schlossbrauerei Fuchsberg lernten die Schüler eine traditionsreiche heimische Brauerei kennen, in der ihnen Brauereichef Franz Vogl alle Schritte des Bierbrauens vorstellte. Die Jugendlichen erlebten, wie sich Tradition und moderne Produktionsformen ideal vereinbaren lassen. Begeisterte Zuhörer waren die jungen Franzosen auch beim OGO-Faschingskonzert. Das Gastgeschenk an die Eltern war an diesem Abend ein edler Tropfen aus Saint-Pourcain, den Monique Lachérade und ihre Begleiter mitgebracht hatten. Es gibt eben viele Formen für Völker verbindende Aktivitäten.
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Mit der "oiden Kath" in die Ferien
Beim Finale swingten alle Mitwirkenden zu Martin Hinkels Arrangement "Tipitipitipso", das einst durch Caterina Valente bekannt geworden war. Bild: lg
Beim OGO-Faschingskonzert wurde experimentiert - Sprechgesang, Percussion und Arrangements
Oberviechtach. (lg) Mit einem beschwingten Faschingskonzert gingen Schüler und Lehrer des Ortenburg-Gymnasiums in die Ferien. Zur Überraschung der hochmotivierten Musiker und Sänger ließen sich ihre Fans durch widriges Winterwetter nicht von einem Besuch abhalten. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth konnte daher in der Dreifachturnhalle nicht nur begeisterte Schülereltern und Freunde des Gymnasiums begrüßen, sondern auch die französischen Austauschschüler aus Saint-Pourcain, die von der Vielfalt des Programms überrascht waren.
Wie immer bei den OGO-Konzerten führte der "Chef-Musiker" des Gymnasiums, Studienrat Daniel Reisinger, nicht nur einen strammen Taktstock, sondern als Conferencier auch locker durch das Programm des Abends, der bei Probentagen in Windisch-Eschenbach vorbereitet worden war. Mit dem gewaltigen "Olympic Spirit" eröffnete das OGO-Brass mit festlichen Fanfaren das Konzert.
Innovation und Experimente der Music Kids und der OGO-Engeln prägten den ersten Programmteil. Bei Percussion, Rap und Sprechgesang kamen wohlklingende Reime heraus, wobei der Sinn um den "Ratz unter der Matratz mit dem Schatz" nicht bis in jedes Detail erschließbar sein musste, wie Musiklehrer Andreas Kraus das Publikum wissen ließ. Er verstand es, die Unter- und Mittelstufenschüler für rhythmische Kreationen zu begeistern, die in einer gelungenen Percussion-Darbietung von Carlos Santanas "El Farol" gipfelten.
Nach der Pause, in der die Besucher als Gastgeschenk der französischen Lehrkräfte einen edlen Tropfen kosten konnten, trumpften das Posaunenquartett unter Leitung von Martin Hinkel (Mister Sandman) und der Große Chor (Major Tom) auf, bevor die OGO Big Band mit "Blast off" die Show-Bühne eroberte. Experimentiert wurde auch im zweiten Programmteil mit dem landläufigen Zwiefachen "Unser oide Kath" von den OGO-Engeln und den Music Kids. Wie dieser volkstümliche Tanz aber im "funkigen Chicago" gespielt würde, das führten die Big Band vor und das Streicherensemble gab anschließend noch eine weitere Variante dieses "alten Schlagers" zum Besten. Alle diese Arrangements stammten von Daniel Reisinger, der zum Schluss alle Mitwirkenden zu Caterina Valentes Evergreen der fünfziger Jahre "Tipitipitipso" auf die Bühne holte.
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Februar 2010
Neue Gesichter am Ortenburg-Gymnasium
Oberviechtach. (lg) Zahlreiche neue Lehrer haben zum Halbjahr ihren Dienst am Oberviechtacher Gymnasium aufgenommen. Oberstudiendirektor Günter Jehl hieß folgende Studienreferendare am OGO willkommen: Andrea Bücherl (Englisch, Französisch), Teresa Dintenfelder (Biologie, Chemie), Jenny Hoffmann (Deutsch, Geschichte), Katharina Kraus (Latein, Sport weiblich), Gerhard Lehminger (Mathematik, Physik), Teresa Link (Englisch, Geographie), Michael Mayr (Mathematik, Physik), Stefanie Meier (Biologie, Chemie), Thomas Oswald (Evangelische Religion, Sport männlich), Susanne Stuber-Penzenstadler (Mathematik, Physik). Zu den neuen Gesichtern am OGO zählen auch der Kunsterzieher Johannes Mihalyi und die Lehramtsassesoren Iris König (Deutsch, Geschichte) und Patrick Kienle (Deutsch, Geschichte). Aus der Elternzeit zurückgekehrt ist die Studienrätin Isabel Komossa (Englisch, Französisch). Die gestiegene Schülerzahl am OGO spiegelt sich auch in der turnusmäßigen Fluktuation des Lehrkörpers wider.
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SMV spendet für Erdbeben-Opfer in Haiti
Freude über einen 1000-Euro-Scheck, den Schwester Cornelia Braun aus Altendorf am OGO in Empfang nehmen durfte. Bild: lg
Scheck von 1000 Euro übergeben - Schwester Cornelia Braun berichtet von ihren Einsätzen
Oberviechtach. (lg) "Ich bin überrascht über die große Geldspende", bekannte die junge Rotkreuz-Schwester Cornelia Braun aus Altendorf. Sie durfte am Ortenburg-Gymnasium einen Scheck über 1000 Euro in Empfang nehmen, der für die Erdbeben-Opfer in Haiti bestimmt ist. Cornelia Braun von der Schwesternschaft Wallmenich-Haus in Amberg war die richtige Empfängerin dieser Spende der Schülermitverantwortung. Die Rotkreuz-Schwester kam gerade von einem Einsatz in Haiti zurück.
Beim SMV-Tag vor den Weihnachtsferien, zu dem auch die Schülereltern geladen waren, hatten sich die Jugendlichen zahlreiche Aktionen von der Christbaumversteigerung über Kerzengestaltung bis zum Weißwurstessen einfallen lassen. Der stattliche Erlös aus diesen Unternehmungen wurde jetzt gespendet.
Cornelia Braun, die mit ihrer Oberin Brigitte Wedemeyer an das Ortenburg-Gymnasium gekommen war, bedankte sich bei allen Klassensprechern und SMV-Verantwortlichen, denen sie ganz aktuelle Bilder aus Haiti präsentierte, von wo sie gerade erst zurückgekommen ist. "Wie ist es, wenn man alles stehen und liegen lässt und ins Ausland geht?" Diese Frage warf sie bei der Vorstellung ihres beruflichen Werdegangs auf. Krankenschwester in der Gefäßchirurgie in Amberg, Sprachkurs, Stipendium des Entwicklungshilfeministeriums, drei Monate Einsatz in einer "Slum-Klinik" in Kalkutta - mit diesen beruflichen Stationen beeindruckte sie ihre jugendlichen Zuhörer. Bei all den Einsätzen sei aber Fachwissen von eminenter Bedeutung.
Über den enormen Spendenerlös der SMV-Aktion freuten sich auch Oberstudiendirektor Günter Jehl und die beiden Verbindungslehrer Alexander Krämer und Stephan Sturm. Neben dem Scheck für Haiti geht auch noch ein Spendenbetrag nach Afrika. Die Schülersprecher Theresa Huber und Johannes Lohrer dankten ihren Mitschülern für den engagierten Einsatz.
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Konzertereignis
Der Stargast des Benefiz-Konzerts: Stefan Mickisch - ein international anerkannter Pianist, der in Schwandorf geboren wurde. Bild: privat
Stefan Mickisch Stargast bei OGO-Konzert
Oberviechtach. (lg) Das Ortenburg-Gymnasium kündigt das Benefiz-Konzert am 27. März zu Recht als "das Musikereignis des Jahres 2010" an, denn neben ehemaligen Schülern, die die Musik zu ihrem Beruf gemacht haben, tritt an diesem Abend auch der in Schwandorf gebürtige Starpianist Stefan Mickisch in der zum Konzertsaal verwandelten Sporthalle des OGO auf.
Dank persönlicher Verbindungen von Oberstudiendirektor Günter Jehl zu dem bekannten Musiker konnte Stefan Mickisch als Stargast des Abends gewonnen werden. Bei diesem Konzert das bereits um 19 Uhr beginnt, wird kein Eintritt erhoben. Aber natürlich sind Spenden für das "Flügelprojekt" des Oberviechtacher Gymnasiums willkommen. Bekanntlich spart die Schule seit geraumer Zeit für die Anschaffung eines qualitätsvollen Flügels.
Die Konzerte des Pianisten und Musikwissenschaftlers Stefan Mickisch haben in wenigen Jahren Kultstatus erreicht. Seit 1998 gibt der in Wien als "Opernführer des 21. Jahrhunderts" titulierte Oberpfälzer zu sämtlichen Aufführungen der Bayereuther Festspiele seine berühmten Einführungsmatineen, die jährlich Tausende von Zuhörern begeistern. Sie zeichnen sich durch ihre Mischung aus humorvoll-spannender Präsentation, glänzender Pianistik, profundem musikgeschichtlichem Wissen und breiter Repertoirekunst aus.
Bereits in jungen Jahren empfing der 1962 in Schwandorf geborene Künstler mehrere internationale Klavierpreise. Seine Ausbildung erhielt er in Nürnberg, Hannover und Wien. Mit eigenen Klavier-Transkriptionen und Fantasien erarbeitete er sich die musikdramatische Welt Wagners, die zweifellos im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht, ohne dass diese darauf beschränkt wäre. Gegenstand seiner vielfach auf CD dokumentierten Gesprächskonzerte sind seit geraumer Zeit auch Komponisten wie z.B. Mozart, Beethoven, Rossini, Schumann, Offenbach, Puccini und Richard Strauß. Stefan Mickisch wird zu Konzerten und Vorträgen in alle Welt eingeladen.
Die ehemaligen Schüler des Ortenburg-Gymnasiums, die sich auch beruflich der Musik verschrieben haben und beim Benefiz-Konzert mitwirken, sind Jasmin Bösl, Eslarn (Abitur 1999), Michael Braun, Tännesberg (Abitur 2002), Markus Held, Neunburg v. Wald (Abitur 2002), Michael Käsbauer, Seebarn (Abitur 2004), Verena und David Sorgenfrei, Neunburg v. Wald (Abitur 2005 und 2007) und Florian Sorgenfrei, Schwarzhofen, der heuer sein Abitur ablegt.
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Neuwahl beim Förderverein - weu
Die neu gewählte Vorstandschaft des OGO-Fördervereins „Ortenburger“: Dr. Karl-Heinz Foißner, Prof. Dr. Stefan Beer, Gottfried Högerl, Ida Köppl, Günther Robl, Ulrich Wohlgemuth, Ludwig Pfeiffer, Günter Jehl (von links). Foto: weu
Oberviechtach. (weu) Zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Ortenburg-Gymnasiums (OGO) begrüßte der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Stefan Beer im Gasthaus „Zur Sonne“ die Mitglieder der „Ortenburger“. Sein besonderer Gruß galt dem Schulleiter, Oberstudiendirektor Günter Jehl. In seinem Grußwort dankte Jehl dem Förderverein für die gute Zusammenarbeit, die sich besonders in dem „Flügelprojekt“ und in laufenden, „stillen“ Projekten wie Förderung von Klassenfahrten zeige. Schriftführer Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth verlas das Protokoll, Kassenwartin Ida Köppl gab einen einwandfreien positiven Kassenbericht, der von den Prüfern Günther Robl und Oberstudienrat Ludwig Pfeiffer bestätigt wurde. Der Vorsitzende begann seinen Bericht mit einem kurzen Rückblick auf seine Wahl vor zwei Jahren. „Es macht sehr viel Spaß, bei den Ortenburgern Vorsitzender zu sein“, hob er hervor, „die Arbeit im Gremium und mit der Schulleitung war immer hervorragend.“ Beer blickte auf die Ziele zurück, die er sich gesetzt hatte. Die Mitgliederzahl solle sich erhöhen, im Moment stagniere sie. Gut funktioniere die soziale Ausrichtung des Fördervereins, schwache Familien erhielten Unterstützung bei schulischen Maßnahmen. Hervorragend werde die vereinseigene Homepage (www.dieortenburger.de) von Studienrätin Silke Zettlmeißl gepflegt, was mit viel Zeitaufwand verbunden sei. Dafür überreichte ihr der Vorsitzende ein kleines Präsent. Beer erinnerte an viele Spendenprojekte, die von den Schülern organisiert und durchgeführt wurden und die auch vom Förderverein mit unterstützt und verwaltet werden. Sein Dank galt der Schulleitung, den Lehrern und den Schülern. Die Neuwahlen führte Oberstudienrat Josef Biebl zügig durch. Per Akklamation wurden die bewährten Mitglieder der Vorstandschaft jeweils einstimmig wiedergewählt. In seinem Ausblick bekundete der Vorsitzende ein klares „weiter so“ bezüglich des „Konzertflügelprojekts“. Ludwig Pfeiffer machte den Vorschlag, ab dem Doppelabiturjahrgang 2011 alle zwei Jahre eine „Abiturmesse“ am Ortenburg-Gymnasium zu veranstalten. Durch Kontakte zu ehemaligen Abiturienten und in Verbindung mit der Internationalen Handelskammer, dem Landkreis und einheimischen Firmen solle eine Plattform geschaffen werden, auf der sich Schüler und Eltern über Studiengänge und Berufe ausgiebig informieren können. Schulleiter Jehl warb um rege Beteiligung an dem am 27. März um 19 Uhr stattfindenden Benefiz-Konzerts mit ehemaligen Schülern und Stefan Mickisch in der Dreifachturnhalle am OGO. Vorsitzender Beer konnte dies nur unterstützen: „Der Schwandorfer Stefan Mickisch ist ein Künstler von hohem Format. Ich kann nur jedem empfehlen, das Konzert zu besuchen!“ Die Versammlung wurde mit einer Arbeitssitzung der Vorstandschaft beendet.
Die Neuwahlen:
1. Vorsitzender: Prof. Dr. Stefan Beer
2. Vorsitzender: Gottfried Högerl
Schriftführer: Ulrich Wohlgemuth
Kassier: Ida Köppl
Beisitzer: Roman Sorgenfrei, Dr. Karl-Heinz Foißner
Kassenprüfer: Günther Robl, Ludwig Pfeiffer
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Informationsveranstaltung Übertritt
Gymnasium: schnellster und direktester Weg zum Abitur
Oberviechtach. (lg) "Sie suchen die passende Schule für Ihr Kind! Wir wollen Ihnen dabei helfen!", versprach Oberstudiendirektor Günter Jehl bei der Info-Veranstaltung für Eltern, die in der Mensa des Ortenburg-Gymnasiums stattfand. Jehl ging von den derzeitigen "stürmischen Schuldikussionen" aus, in denen vielfach mit "plakativen Aussagen Stimmung gegen das Gymnasium gemacht" werde. "Wir wollen bei offenen Gesprächen mit Sachinformationen beraten", hielt der Schulleiter dagegen.
Bei der sehr gut besuchten Info-Veranstaltung stellte der stellvertretende Schulleiter Matthias Schaller das OGO vor, während Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth für den Schnuppertag warb, der an diesem Samstag ab 8.30 Uhr den ganzen Vormittag für übertrittswillige Schüler und ihre Eltern angeboten wird. An diesem Tag kann man sich ein Bild vom Unterricht in der fünften Jahrgangsstufe machen. Außerdem gibt es Gesprächsmöglichkeiten mit Lehrern, Elternbeirat und SMV und man kann sich das Oberviechtacher Gymnasium genau ansehen. Einen ersten Überblick über den Aufbau des Ortenburg-Gymnasiums erlebten die Eltern schon am Montag bei Schulhausführungen durch die Lehrkräfte Bettina Meier, Alexander Krämer und Georg Lang.
"Das Gymnasium ist der schnellste und direkteste Weg zum allgemeinen Abitur!", machte Oberstudiendirektor Jehl zu Beginn seiner Rede klar. Dabei sei der Wert der allgemeinen Bildung für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder auch dann von Nutzen, wenn ein Studium nicht zwingend angestrebt.werde. Mit der anspruchsvollsten Schulart Gymnasium habe die Bevölkerung im ländlichen Raum die gleichen Bildungschancen wie in städtischen Gebieten. Leistung solle nicht abschrecken, sondern sei eine Herausforderung, der sich lernwillige Kinder gerne stellten. Das Prinzip "Fordern und Fördern" gelte nach wie vor. Begabte und interessierte Kinder, die sich anstrengen wollen, sollten das Gymnasium besuchen. Dabei spiele der Bildungshintergrund der Familie oder der Sozialstatus der Eltern keinerlei Rolle. "Hören Sie nicht auf Verbandslobbyisten und hinterfragen Sie alles kritisch, was Ihnen vorgesetzt wird!", riet Jehl und zog das Fazit: "Bei Eignung sollte man die sich bietende Chance nutzen!"
Stellvertretender Schulleiter Matthias Schaller stellte anhand der Stundentafeln die drei Bildungszweige des Ortenburg-Gymnasiums vor. Er informierte auch über die Modalitäten des Übertritts, der nach der vierten Klasse Grundschule bei einem Notenschnitt von 2,33 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachkunde möglich ist. Bei einem schlechteren Schnitt kann der Schüler den Probeunterricht vom 18. bis 20. Mai besuchen, bei dem zentral gestellte Aufgaben zu bearbeiten sind. Der Probeunterricht ist auf jeden Fall als zusätzliches Gutachten zu empfehlen, gerade wenn sich der Notendurchschnitt kurzfristig verschlechtert haben sollte. Die Anmeldung zum Gymnasium ist in der Woche vom 10. bis 14. Mai möglich. Anschließend informierte Oberstudienrat Schaller über das Schulprofil des Ortenburg-Gymnasiums, indem er auf Fördermöglichkeiten für Schüler, Wahlkurse, das Fahrtenprogramm, Exkursionen und Schulpartnerschaften einging. "Das OGO ist weltoffen und heimatverbunden zugleich!", lautete Schallers Resümee.
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Ausstellung des LK Kunst im Stadtmuseum
Am Samstag eröffnet der Leistungskurs Kunst des Ortenburg-Gymnasiums seine Ausstellung im Kulturzentrum des Stadtmuseums. Bild. lg
Oberviechtach. (lg) Zum Abschluss seiner zweijährigen Ausbildung präsentiert der Leistungskurs Kunst des Ortenburg-Gymnasiums seine Arbeiten im Kulturzentrum in der Marktmühle. Die Abiturienten und ihre Kursleiterin, Oberstudienrätin Vera Holzleitner, laden für Samstag, 19 Uhr zur Vernissage ein. Die Schüler zeigen Gemälde, Studien, Skizzen, Tonarbeiten und Architekturmodelle. Die jungen Künstler freuen sich, wenn sie möglichst vielen Besuchern ihre Arbeiten in den Techniken Acryl, Aquarell, Bleistift, Pastellkreide und Sprachtelmasse erläutern können. Eines der gezeigten Themen ist der Klimawandel.
Bei einer musikalischen Umrahmung und einem kleinen Imbiss sorgt der Leistungskurs Kunst für eine angenehme Ausstellungsatmosphäre im Stadtmuseum, das in der ehemaligen Marktmühle von Oberviechtach untergebracht ist. Am Sonntag, 14. März, ist die Ausstellung von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet. Am Donnerstag, 18. März (16 -19 Uhr), am Samstag, 20. März (10 bis 12 Uhr) und am Sonntag, 21. März (13 - 17 Uhr) sind weitere Öffnungszeiten der Kunstausstellung.
Bild
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Beim Schnuppertag wurde das OGO erkundet
Musikalische Begrüßung - Unterrichtseinheiten - Gespräche - Mensa ausprobiert |
in zehn parallel angeboten Unterrichtsschienen angeboten. Dabei weckten vor allem die naturwissenschaftlichen Themen großes Interesse. „Bleibt Blaukraut wirklich Blaukraut?“ Diese Frage stellte Studienrätin Petra Zillner im Fach Natur und Technik, als Haushaltchemikalien wie Essigessenz, Waschmittel, Seife und Zitronensaft auf ihren Säuregehalt untersucht wurden. Der dazu verwendete Blaukrautsaft veränderte seine Farbe von rot (stark sauer) über blau (neutral) bis zu leuchtend gelb (stark alkalisch). Jeder Schüler durfte selbst experimentieren, um möglichst viele Farben zu erzeugen. |
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Weites Feld bei Themen und Techniken im LK Kunst
weites Feld bei Themen und Techniken im LK Kunst Die sieben Künstlerinnen und Selcuk Akdogan als einziges männliches Kursmitglied waren zusammen mit Oberstudienrätin Vera Holzleitner umsichtige Gastgeber bei der Vernissage.
Ausstellung im Kulturzentrum - Arbeiten der zurückliegenden zwei Jahre - Noch geöffnet |
Sonntag von 13 bis 17 Uhr. |
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Lerntipps für Grammatik und Wortschatz
Fachbetreuer gaben praktische Hinweise - "Aus Fehlern lernen" - Ordnung und Konzentration
Oberviechtach. (lg) Grammatik und Wortschatz sind wesentliche Standbeine beim Erlernen von Fremdsprachen. Tipps, wie man am besten lernt und wie man sich auf Schulaufgaben vorbereitet, gaben die Fachbetreuer für Latein, Monika Krauß, und Französisch, Arwid Krauß, bei der März-Veranstaltung des Elternforums. Oberstudiendirektor Günter Jehl konnte hierzu zahlreiche Schülereltern in der Mensa des Ortenburg-Gymnasiums begrüßen.
Äußerer Anlass war die anstehende Wahl der 2. Fremdsprache unter den Bedingungen des achtjährigen Gymnasiums, in dem die Schüler ein Jahr früher in die zweite Fremdsprache einsteigen. Studiendirektor Arwid Krauß verwies im so genannten "magischen Dreieck" auf die Verantwortlichkeit von Eltern, Schülern und Lehrern. Die konstruktive Unterstützung der schulischen Lehrtätigkeit und die Kontaktpflege mit der Schule wertete Krauß als wesentliche Grundhaltung für einen Lernerfolg.
Oberstudienrätin Monika Krauß stellte Wege zum Erlernen des Wortschatzes vor, z.B. die Vokabelgleichung oder die Schiebemethode, wobei aber immer auch die Wiederholung und Vertiefung eine Rolle spielten. Die Fachbetreuerin für Latein gab Tipps zur Abfragetechnik, zur Sicherung des Wortschatzes und auch zur prinzipiellen Zeiteinteilung beim Lernen. "Aus Fehlern lernen" schließe eine schriftliche Verbesserung der Hausaufgabe mit ein.
Die Konzentrationsfähigkeit erfordere Pausen, am besten verbunden mit Bewegung an der frischen Luft, und ausreichend Schlaf. Fernsehen und Computerspiele dienten nicht der gewünschten Erholung. Ordnung auf dem Schreibtisch, in der Schultasche und im Heft wurden als grundsätzliche Voraussetzungen für den schulischen Erfolg angesehen.
"Die zweite Fremdsprache ist eine Herausforderung! Also sind Schwierigkeiten normal! Das ist aber kein Grund zu resignieren!", lautete das aufmunternde Resümee an die Eltern.
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"Flügelprojekt" beschert Konzert mit Starpianist
Stefan Mickisch begeisterte sein Publikum mit seiner musikalischen Reise durch die Tonarten des Sternzeichens "Steinbock". Bild: lg
Moderiertes Konzert über die zwölf Tonarten - Stefan Mickisch zieht Publikum in seinen Bann
Oberviechtach. (lg) Ein "Flügelprojekt" geistert seit geraumer Zeit am Ortenburg-Gymnasium umher. Gemeint ist die Anschaffung eines neuen Flügels, der sowohl für den Musikunterricht als auch für profunde Konzertveranstaltungen geeignet ist. Ursprünglich sollte es ein "normaler Flügel" für vielleicht 15 000 Euro werden. Doch mittlerweile sind die Ansprüche hochgeschraubt worden. 45 000 Euro müssen für das qualitätsvolle Schulmodell von "Steinway & Sons" aufgebracht werden.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich dieses ehrgeizige Projekt nicht nur als ein mühevolles Suchen nach Sponsoren entwickelt, sondern dem Ortenburg-Gymnasium schon manch beschwingten Konzertabend beschert hat, bei dem natürlich auch auf das Spendenaufkommen geschaut wird. Den Höhepunkt der Benefizkonzerte erlebte das Oberviechtacher Gymnasium jetzt beim Übergang in die Osterferien, als der Schwandorfer Starpianist und Musikwissenschaftler Stefan Mickisch in einem dreiviertelstündigen Gesprächskonzert die zahlreichen Gäste in seinen Bann zog. Der profilierte Musiker, der ansonsten auf Bühnen in Bayreuth, München und Wien auftritt, spielte und moderierte zugunsten des "Flügelprojekts" auf der Bühne der OGO-Sporthalle - und die Zuhörer waren begeistert.
Bei diesem Abend stand übrigens ein Konzertflügel im Wert von 120 000 Euro auf der Bühne, den die Firma Piano Metz aus Regensburg kostenlos zur Verfügung stellte. Hans-Heinrich Schalkowski von Steinway & Sons war eigens nach Oberviechtach gekommen, um die Konstruktion eines derartigen Meisterwerks der Klavierbaukunst zu erläutern. 12000 Teile und zahlreiche Holzarten sind in einem Flügel dieser Kategorie verarbeitet.
Als die Einführung in die Klavierbaukunst beendet war, nahm Stefan Mickisch die Besucher mit auf eine beschwingte musikalische Reise durch die zwölf Tonarten, die er zu den zwölf Sternzeichen in Beziehung setzte. Dass die Zahl zwölf eine "esotherische Bedeutung" hat, davon ist der Künstler überzeugt: Es gab zwölf Titanen in der griechischen Mytholgie, zwölf Apostel zählten zu den Jüngern Jesu und auf dem Klavier gibt es zwölf Halbtöne. Mickisch ließ zwar alle Tonarten "durchwirbeln", konzentrierte sich dann aber - "zu Ehren von Günter Direktor Jehl" - auf die Tonarten des Sternzeichens Steinbock. Dem Schulleiter Günter Jehl ist es zu verdanken, dass der bekannte Musiker, der sein Nachbar und Feund ist, beim Benefizkonzert mitwirkte.
Die konträren Tonarten Es-Dur und c-Moll werden dem Steinbock zugeordnet. Es-Dur wird musikgeschichtlich mit einem Beginnen und mit etwas Heiligem in Verbindung gebracht. Mickisch spielte den Brautgang aus Wagners Lohengrin an, den Anfang von Mozarts Zauberflöte und den Beginn von Bruckners 4. Sinfonie. "Man wundert sich, wie die Komponisten die Tonarten einsetzen", erklärt der Künstler und leitet zu weiteren Es-Dur-Beispielen für das Heroische über. Mickisch spielt alles auswendig, er erzählt und spielt und scheint eins mit dem Flügel zu werden. Dann kommen Beispiele für die parallele Tonart c-Moll, die für Finsternis und pathetische Tragik steht. Beethovens 5. Sinfonie wird angespielt, Bachs Passion, wenn Christus stirbt und Wagners Trauermarsch beim Tod Siegfrieds. Der Künstler verausgabt sich fast, er schwitzt, er redet und spielt gleichzeitig, seine eigene Begeisterung reißt das Publikum mit. Es gibt standing ovations. "Für mich ist ein Traum wahr geworden!", bekennt Schulleiter Günter Jehl am Schluss. "Dieses Konzert wird sicherlich in die Geschichte des Ortenburg-Gymnasiums eingehen!"
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Ehemalige des OGO spielten für das "Flügelprojekt"
Schulleiter Günter Jehl (rechts) dankte den Interpreten des Konzertabends, die sich alle in den Dienst des "Flügelprojekts" gestellt hatten. Foto: lg
Beruflich oder beim Studium der Musik treu geblieben - Vielseitige musikalische Beiträge beim Benefizkonzert
Oberviechtach. (lg) Mit klanggewaltigen barocken Trompetenstücken unter Klavierbegleitung umrahmten David Sorgenfrei (Abitur 2007) und Michael Käsbauer das Benefizkonzert am Ortenburg-Gymnasium, bei dem neben Stefan Mickisch zahlreiche ehemalige Schüler des OGO auftraten. Eine Ausnahme in der Riege der Interpreten bildete der diesjährige Abiturient Florian Sorgenfrei aus Schwarzhofen, der einen Satz aus Mozarts Sonate B-Dur KV 333 vortrug.
Dem Musiklehrer Hans Bock war es gelungen, zahlreiche ehemalige Schüler, die längst im Berufsleben bzw. Studium stehen, für dieses Benefizkonzert zu gewinnen. Ihm dankte Oberstudiendirektor Günter Jehl nachdrücklich für seine Organisationsarbeit ebenso wie Ludwig Pfeiffer, der mit seinem Projektteam für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt hatte. Dazu gehörte auch die Bewirtung der zahlreichen Besucher während der Pause.
Zwei Sätze von Jules Mouquet für Flöte und Klavier trugen Verena Sorgenfrei (Abitur 2005) und Michael Käsbauer vor, bevor Jasmin Bösl aus Eslarn (Abitur 1999) zwei Arabesken von Claude Debussy souverän interpretierte. Michael Käsbauer aus Seebarn (Abitur 2004) studiert an der Musikhochschule in München. Neben den bereits genannten Auftritten war er mit Werken von Beethoven und Gershwin einer der Hauptakteure des Konzertabends.
Motorik, Romanze, Finale waren die drei Eigenkompositionen des Tännesbergers Michael Braun (Abitur 2002) überschrieben, der den Steinway-Flügel für eine dynamische Interpretation nutzte. Musikalisch blieb der Musikstudent seiner Linie treu, die er bereits während seiner Schulzeit am OGO entwickelt hatte. Mit einem Satz aus Carl Maria von Webers Klarinettenkonzert glänzte Markus Held (Abitur 2002), begleitet von Florian Sorgenfrei auf dem Flügel.
Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte allen Mitwirkenden für ihren engagierten Einsatz zugunsten des "Flügelprojekts" und für ihre Treue zu ihrer ehemaligen Schule. Er vergaß auch nicht der ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden Anne Gierlach zu danken, die das "Flügelprojekt" mit auf den Weg gebracht hatte. Als Ehrengäste des Abends und Unterstützer des Projekts begrüßte Jehl die stellvertretende Landrätin MdB Marianne Schieder und 1. Bürgermeister Heinz Weigl. (glg)
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LK Geschichte wirkt bei Fernsehdokumentation mit
LK G wirkt mit bei Fernsehdokumentation des BR Die Kollegiaten des Leistungskurses Geschichte scheuten nicht die Konfrontation mit brisanten geschichtlichen Themen.
Oberviechtach. In der zu Ende gegangenen Ausstellung "Städtedreieck unterm Hakenkreuz" in Maxhütte-Haidhof drehte das Bayerische Fernsehen eine größere Dokumentation über die NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum. Die Abiturienten des Leistungskurses Geschichte des Ortenburg-Gymnasiums, die sich im Unterricht mit dieser Thematik auseinandergesetzt hatten, wurden in dieses Filmprojekt eingebunden. Die Kollegiaten bewerteten die NS-Zwangsarbeit, die sich sowohl auf den Einsatz in der Landwirtschaft als auch aber auf die Arbeit in den Großbetrieben des Städte-Dreiecks Burglengenfeld - Maxhütte - Teublitz bezog.
Für die Jugendlichen war die differenziert präsentierte Thematik der umfangreichen Ausstellung von besonderer Bedeutung im Rahmen ihrer vorausgegangenen Unterrichtsarbeit. Andererseits konnten sie aber auch mediale Erfahrungen bei ihrer Einbindung in die Fernsehdokumentation sammeln. Unter anderem war die Umbenennung der Friedrich-Flick-Straßen in Schwandorf und Maxhütte-Haidhof, die in den genannten Städten für Diskussionsstoff gesorgt hat, ein brisantes Thema der Dokumentation.
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Gewaltprävention: Ohne Faust geht's auch
Lehrer des Ortenburg-Gymnasiums im Gespräch mit Schulpsychologin Dr. Alexandra Übele und Polizeihauptkommissar Alexander Landgraf. Bild: lg
Projekt für gewaltfreie Konfliktlösung - Mobbing erkennen und bekämpfen
Oberviechtach. (lg) In Zusammenarbeit von Schule, Polizei und Schulpsychologin findet in der sechsten Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasium das Projekt "Gewaltprävention im Team" statt. Eltern, die sich über diese Präventionsinitiative informieren wollten, hatten dazu im monatlichen Elternforum Gelegenheit. Oberstudienrat Matthias Schaller und Studienrätin Silke Zettlmeißl stellten zusammen mit Polizeihauptkommissar Alexander Landgraf und Schulpsychologin Dr. Alexandra Übele Ablauf und Inhalte dieses "PIT-Projekts" vor.
"Ohne Faust geht's auch!", lautet die Devise, die auf eine Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls der Schüler hinausläuft. In einer Auftaktveranstaltung mit der Polizei werden die Schüler klassenweise für das PIT-Projekt motiviert. Dieses soll aber dann im Fachunterricht und mit konkreten Hausaufgaben fortgeführt werden, bevor bei der Abschlussveranstaltung im Juli ein Fazit gezogen wird.
Skala der Gewalt
"Die Schüler sollen lernen, sich mit Worten zu behaupten und Konflikte gewaltfrei auszutragen", betonte der stellvertretende Schulleiter Matthias Schaller. Hierbei stehen aber auch die Eltern in der Verantwortung, damit Höflichtkeit, Respekt und Rücksichtnahme Platz greifen. Dass rücksichtsvolles Handeln im Alltag keine Selbstverständlichkeit ist, machte Polizeihauptkommissar Alexander Landgraf den Eltern mit einigen Filmsequenzen deutlich, die auch mit den Sechstklässern ausgewertet werden. Verbale und körperliche Aggression, Sachbeschädigung, Handy-Gewalt und Erpressung markieren die Gewaltskala. Den Jugendlichen wird gezeigt, wie sie als Opfer richtig reagieren. Eltern und Lehrer dürften keineswegs wegschauen, sondern müssen den Kinder das Gefühl der Unterstützung zuteil werden lassen.
Merkmale des Mobbings
Auf die Formen des Mobbings ging Schulpsychologin Dr. Alexandra Übele ein. Anhand von zwei Fallbeispielen stellte sie "Opfermerkmale" vor und gab den Eltern konkrete Tipps, wie zwischen Mobbing und einem normalen Streit zwischen Jugendlichen zu unterscheiden ist. Kräfteungleichheit, Häufigkeit, längerer Zeitraum nannte die Schulpsychologin als Merkmale des Mobbings, wobei zudem der Jugendliche den Konflikt nicht aus eigener Kraft lösen kann. Bei diesen Schikanen gebe es Täter und Opfer, aber auch Mitläufer und eine meist passive Restgruppe von Schülern. Bei der Lösung sollten Eltern das ruhige Gespräch mit dem Opfer suchen, Kontakt zur Schule herstellen (nicht zu den Eltern des Täters) und für das Kind ein Bewusstsein schaffen, dass es keine aussichtslose Situation sei.
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Gestern Auftakt für die 90 Abiturienten am OGO
Mit 90 Prüfungskandidaten wurde heuer am Ortenburg-Gymnasium ein Höchststand erreicht. Deshalb erfolgte der Abiturauftakt in der Dreifachturnhalle. Bild: lg
Prüfung in zehn Grundkursfächern - Praxisbezug in Naturwissenschaften - Colloquium nach Pfingsten
Oberviechtach. (lg) Zum Auftakt der diesjährigen Abiturs unterzogen sich gestern 90 Kollegiaten des Ortenburg-Gymnasiums den schriftlichen Prüfungen in den Grundkursfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Geschichte, Geographie, Wirtschaft und Rechtslehre sowie Katholische Religion.
Wegen der hohen Zahl an Prüfungskandidaten musste diesmal die Dreifachturnhalle in einen Examenssaal umfunktioniert werden.
"Wahrscheinlichkeitsberechnungen am Beispiel eines Skikursaufenthalts" stellten beispielsweise im Fach Mathematik einen praktischen Bezug her, während es in Chemie um Desinfektionsmittel und Bier (Bitterstoffe, Gärung) ging und in Physik Berechnungen bei Joseph von Fraunhofers Sonnenspektrum angestellt werden mussten. Ein eher amüsantes Thema konnten die Kandidaten im Fach Englisch bearbeiten, wenn sie sich beim literarischen Text auf die "Lesegewohnheiten der Queen" einlassen wollten. In Geschichte standen unter anderem die Lebensbedingungen im Nachkriegsdeutschland im Focus, während im Fach Deutsch unter anderem zwischen expressionistischer Lyrik und romantischem Erzähltext von Eichendorff gewählt werden konnte.Oberstudiendirektor Günter Jehl sieht vor allem in den Naturwissenschaften und in Mathematik eine "Weiterentwicklung der Aufgabenkultur" hin zu einem ausgeprägteren Praxisbezug.
In den nächsten zwei Wochen stehen die Prüfungen in den einzelnen Leistungskursen an, bevor sich die Kollegiaten nach den Pfingstferien noch den Colloquiumsprüfungen zu stellen haben.
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Beschwingte Klänge bei Kammerkonzert
Vom Barock bis zu Jazz und Pop - Ensembles und Solisten begeisterten
Oberviechtach. (lg) Jazzcombo, Posaunentrio und Blechbläser sowie zahlreiche Solisten boten am Ortenburg-Gymnasium erstmalig ein Kammermusikkonzert, bei dem die Zuhörer einen Querschnitt durch die Musikgeschichte seit dem Barockzeitalter erlebten. Bei der kurzweiligen beschwingten Veranstaltung unter der Leitung von Studienrat Daniel Reisinger traten Schüler von der 6. bis zur 13. Jahrgangsstufe auf, nachdem Kim Gilch, Martin Hinkel und Peter Prey mit Benjamin Brittens "Fanfare for St. Edmundsbury" den Konzertabend eröffnet hatten.
Neben Werken von Bach, Mozart und Schubert wagten sich die Schüler auch an moderne Komponisten wie Miles Davis (Solar) und Boots Randolph (Yakety Sax). Oberstudiendirektor Günter Jehl bedankte sich in seiner Begrüßung bei den Organisatoren und den zahlreichen Mitwirkenden für ihren breiten musikalischen Querschnitt. Der Schulleiter würdigte besonders das Engagement jener Kollegiaten, die seit vielen Jahren die Musikveranstaltungen des Ortenburg-Gymnasiums bereicherten.
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Besuch in der Schwandorfer Moschee
Schüler des OGO bei islamischer Gemeinde - Grundsätze des Islam vorgestellt
Oberviechtach. (lg) "Es ist besser, Kontakt mit Menschen anderer Religionen zu haben, als nur im Unterricht davon zu hören!" Diese Erkenntnis nahm der Schüler Markus Wild von der Exkursion zur islamischen Gemeinde in Schwandorf mit. Dorthin fuhren die Klassen 7b und 7d des Ortenburg-Gymnasiums, um unter Leitung der Religionslehrer Lothar Haas und Kristin Scherm der Moschee einen Besuch abzustatten.
Im Vorraum der Moschee wurden die Besuchergruppe aus Oberviechtach von Koz Cebrail begrüßt, wobei der türkische Stadtrat von Schwandorf, Eraslan Ferdi, als Übersetzer fungierte. Als Glaubensinhalte wurden die fünf Säulen des Islam, d.h. das Glaubensbekenntnis, das Beten, das Almosengeben, das Fasten im Monat Ramadan und, wenn möglich, die Wallfahrt nach Mekka näher erläutert. Auch den Koran mit seinen 6666 Sätzen und den 114 Suren bekamen die Gymnasiasten vorgestellt.
Zum Abschluss ihres Besuchs wurden die Jugendlichen im Vorraum der Moschee mit Tee, Keksen und Kuchen bewirtet. Stadtrat Eraslan Ferdi machte deutlich, dass es im Landkreis Schwandorf kaum Vorbehalte gegen Muslime gebe. Das hänge auch damit zusammen, dass sich diese nicht abschotteten, sondern offen für Kontakte seien.
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Hoca Koz Cebrail empfing die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums mit ihren Religionslehrern. Bild: lg
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Aus Krise lernen: künftig mehr Kontrollen
MdB Karl Holmeier stellte sich der offenen Diskussion mit den Kollegiaten des Ortenburg-Gymnasiums. Bild. lg
MdB Karl Holmeier bei Kollegiaten am OGO - Offene Diskussion brisanter Fragen zu Europa
Oberviechtach. (lg) In der währungspolitisch hochbrisanten Situation des Wochenanfangs war MdB Karl Holmeier bei den Kollegiaten der K12 am Ortenburg-Gymnasium zu Gast. Als man anlässlich des Europatags den Termin festmachte, wusste man noch nicht, dass der Besuch des Bundestagsabgeordneten von hochaktuellen wirtschafts- und währungspolitischen Entscheidungen der europäischen Regierungschefs begleitet sein würde.
Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth, der die Vortrags- und Gesprächsrunde leitete, ging in seiner Begrüßung auf die aktuelle Entwicklung in Europa und Griechenland ein und lieferte damit zugleich Stichworte für die Fragen der Oberstufenschüler, die interessiert und engagiert in die Diskussionsrunde einstiegen.
Sollte man Griechenland nicht gleich Pleite gehen lassen? Werden die Kredite irgendwann zurückgezahlt? Gibt es Alternativen zu den aktuellen Hilfsaktionen? Welche Rolle spielen die Rating-Agenturen? Mit diesen und weiteren Fragen stürmten die Schüler auf den Bundestagsabgeordneten ein, der den Jugendlichen keine Antwort schuldig blieb.
Holmeier stellte klar, dass der drohende griechische Staatsbankrott längst nicht nur mehr ein Problem Griechenlands sei. Die Stabilität der europäischen Währung sei gefährdet und die Auswirkungen beträfen alle Bürger in Europa. Für die Rückzahlung der Kredite gebe es keine Garantie, aber die Gewährung der gigantischen Staatsbürgschaften sei alternativlos, um den Spekulanten gegen die Eurowährung die Basis zu entziehen. "Vertrauen in den Markt ist das wichtigste!", bekräftigte MdB Holmeier, der eigene europäische Rating-Agenturen forderte. "Aus der Krise lernen" bedeute auch, künftig mehr Kontrollen einzubauen. Kritisch äußerte er sich zur "schnellen Erweiterung Europas" in der Vergangenheit. Damals seien vielleicht zu bedenkenlos politische Wünsche umgesetzt worden.Für Deutschland als Exportland und für die Menschen in der ostbayerischen Grenzregion sei der europäische Weg aber der einzig richtige.
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MdB Schindler am OGO
Bei einer Veranstaltung zum Europa-Tag für die Schüler der Grundkurse Geschichte kam MdL Franz Schindler am 12. Mai an das Ortenburg-Gymnasium. In seiner Begrüßung hob StD Wohlgemuth die große Bedeutung von Kontakten zwischen Schülern und politischen Vertretern hervor.
Zunächst stellte Franz Schindler seinen Werdegang vor: Er stammt aus Teublitz und engagierte sich schon während seiner Gymnasialzeit als Schülersprecher. Nach dem Abitur studierte er Jura und Politikwissenschaft an der Universität Regensburg. Er ist selbstständiger Rechtsanwalt in Schwandorf.
Franz Schindler war zunächst bei den Jungsozialisten aktiv. Nachdem er für die SPD dem Stadtrat in Teublitz angehört hatte, wurde er 1990 in den Stadtrat von Schwandorf gewählt, wo er auch SPD-Fraktionsvorsitzender ist. Außerdem ist er seit 1984 Kreisrat für den Landkreis Schwandorf.
Ebenfalls seit 1990 gehört Franz Schindler dem Bayerischen Landtag an, wo er in Ausschüssen wie dem Petitionsausschuss und verschiedenen Untersuchungsausschüssen tätig war. Aktuell ist er Vorsitzender des Ausschusses für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz und Mitglied der Richter-Wahl-Kommission.
Im Anschluss referierte MdL Schindler über das Verhältnis zwischen Europa und den deutschen Bundesländern, denen über den Bundesrat laut Grundgesetz ein Mitwirkungsrecht in Angelegenheiten der EU zusteht. Erläutert wurde dies an Beispielen wie der Datenschutzaufsicht oder der Umsetzung der europäischen Dienstleistungsrichtlinien. Ausgehend von der Frage, ob es sich bei der Europäischen Union um eine Art „Superstaat“ handle, wurde der Staatsbegriff diskutiert, wobei Franz Schindler betonte, dass auch auf europäischer Ebene das föderale Prinzip gewahrt wird, weswegen ein europäisches Staatsvolk nicht gewollt sei.
Aus gegebenem Anlass ging MdL Schindler auf die momentane Euro-Krise ein und stellte sich hierbei den engagierten Fragen der Schülerinnen und Schüler, die die Rolle der EU bei der Entstehung und Eindämmung der Krise kritisch hinterfragten. Trotz der aktuellen Probleme brach er dabei eine Lanze für die griechische EU-Mitgliedschaft und den Europa-Gedanken. Nur die europäische Einigung sichere langfristig den Frieden in einem Gebiet, das Jahrhunderte lang von Kriegen heimgesucht worden sei. Außerdem sieht er eine große Chance in der Freizügigkeit über Grenzen hinweg. Die Zeit der Kleinstaaterei sei angesichts globaler Wirtschaftsräume unwiederbringlich vorbei. Franz Schindler warnte allerdings vor der Gefahr, dass aufgrund der momentanen Diskussion Ressentiments entstehen könnten, die den europäischen Einigungsprozess gefährden. Andererseits sei die Krise auch eine Chance, die soziale Verantwortung der Wirtschaft einzufordern.
Zum Abschluss der Diskussionsrunde ging MdL Schindler auf einige sehr kritische Fragen zum schulpolitischen Konzept der SPD ein und dessen Folgen für das Leistungsprinzip ein, wobei er die Bedeutung der Chancengleichheit hervorhob.
(Dr. C. Paschen)
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"Oberviechtacher Wörterbuch" im Entstehen
Vortrag beim OGO-Elternforum - Einblicke in nordbairischen Dialekt - Beispiele aus der Praxis
Oberviechtach. (lg) Am Schluss des Vortrags von Studiendirektor Dr. Ludwig Schießl entwickelte sich eine Diskussion über Dialektbegriffe, die im Aussterben begriffen sind. Soderer (Nörgler), Zegerer (Stofftasche mit runden Metallgriffen) und verurrastn (vergeuden) waren nur einige der Wörter, die nach den aufschlussreichen Ausführungen des Dialektologen erörtert wurden. Die Veranstaltung im Rahmen des OGO-Elternforums machte deutlich, dass der Referenzraum Oberviechtach-Neunburg v. Wald für Sprachforscher ein höchst interessante Region ist, weil hier das nordbairische und mittelbairische Dialektgebiet aufeinander treffen.
Dialektwörterbücher sind Nachschlagewerke für die Schreibweise, Bedeutung und Expressivität des Wortschatzes eines Dialekts, der als eine eigenständige Sprachform eingestuft wird. Dr. Schießl arbeitet – zusammen mit seinen Mitarbeitern vom Oberviechtacher Dialektforum im Heimatkundlichen Arbeitskreis – an einem "Oberviechtacher Wörterbuch", mit dem nicht nur der Dialekt vor dem Aussterben bewahrt werden soll. Es diene auch als Geschichtsdokument, erschließe Landschaft und Kultur und sei Hilfsmittel verschiedener Wissenschaften.
Wörterbücher vorgestellt
Bei der Vorstellung bereits existierender Dialektwörterbücher schlug der Referent einen Bogen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zu den gelungenen Werken zählte Dr. Schießl das Glossarium Bavaricum von Johann Ludwig Prasch von 1698 und das neueste von Dr. Nadine Kilgert-Bartonek (2009), die ebenfalls am Ortenburg-Gymnasium unterrichtet und sich mit dem "Regensburger Bairisch" beschäftigt. Das von Ludwig Schießl geplante Werk ist ein "synoptisches onoma-semasiologisches Dialektwörterbuch": Das Referenzgebiet ist der Raum Oberviechtach, die Gliederung erfolgt nach Sachgruppen und Untergruppen, wobei innerhalb der letzten Gruppe eine alphabetische Ordnung erfolgt.
Hierbei muss ein Dialektwortschatz von Tausenden von Begriffen in dieses Schema übertragen werden. Als ein schlüssiges Beispiel für das Ordnungssystem wurde folgende Gliederung vorgestellt: der Mensch als Individuum, Aussehen, der menschliche Körper, Kopf, Haare. Hier folgt eine Auflistung von Dialektbegriffen, die sich auf das Haar beziehen, z. B. Birschtn, Bolg, Scheppl, Zo(d)l, Zon, Blattn.
Lesetreue und Lautung
Das von Dr. Schießl ausgeklügelte System ist völlig neu, weil es die thematische und alphabetische Wortschatzdarstellung vereinigt. Schießl ist sich aber im Klaren darüber, dass die Realisierung eines derartigen Vorhabens "eine Arbeit von Jahrzehnten" ist. Bei den bisher über hundert Dialektabenden wurde bereits eine Fülle von Material gesammelt und besprochen und damit der Vergessenheit entrissen – "aber es kommt immer neues dazu, ein Ende ist vorerst nicht abzusehen", ist sich Dr. Schießl in realistischer Einschätzung der weiteren Erhebungsarbeit bewusst.
Für Erheiterung der Zuhörerschaft sorgten Beispiele von Redensarten aufgrund ihrer griffigen und prägnanten Aussagen: "àf Gãnt kumma (Bankrott gehen), a Baderl falln laoua (für jemanden beten), daou hod's Rufern (da gibt es Probleme)" waren nur einige Beispiele, bei denen auch besonders die Lautung in den Mittelpunkt rückte. Dr. Schießl stellte Charakteristika der nordbairischen Lautung dem Mittelbairischen gegenüber, das von Süden her im Vormarsch begriffen ist. Für die Schreibung hat Schießl ein eigenes logisches System entwickelt, unabhängig vom internationalen Lautalphabet, das für ein breites Leserpublikum schwerer verständlich wäre. "Lesetreue und Lautung werden unter einen Hut gebracht."
Oberstudiendirektor Günter Jehl bedankte sich beim Referenten, der Ergebnisse seiner jahrelangen Forschungsarbeiten vorgestellt und den Zuhörern einen interessanten Vortragsabend beschert habe.
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Dr. Ludwig Schießl (rechts) stellte verschiedene Dialektwörterbücher vor. Bild: lg
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Sicherheit in den Fremdsprachen bewiesen
Mit den erfolgreichen Teilnehmern des Budeswettbewerbs "Fremdsprachen" freuen sich auch die Fachbetreuer und Oberstudiendirektor Günter Jehl.
Am OGO Erfolge beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Latein, Englisch und Französisch
Oberviechtach. (lg) Vertreter aller drei am Ortenburg-Gymnasium unterrichteten Fremdsprachen beteiligten sich erfolgreich am Bundeswettbewerb 2010. Dass die gestellten Aufgaben über die regulären Anforderungen des Unterrichts hinausgehen und für die Teilnehmer eine Herausforderung darstellen, machten die Fachbetreuer bei der Siegerehrung im Direktorat der Schule deutlich.
"Ihr habt Angebote auf hohem Niveau angenommen", lobte Oberstudiendirektor Günter Jehl die erfolgreichen Schüler und richtete zugleich Dankesworte an die Organisatoren des Wettbewerbs. Oberstudienrätin Monika Krauß verwies auf die außerunterrichtliche Vorbereitung für den Wettbewerb im Fach Latein, bei dem in diesem Jahr "Aeneas" im Mittelpunkt stand. In der dreistündigen Prüfung waren neben der Übersetzung Grammatikaufgaben, Kulturfragen und ein Hörtest zu bewältigen.
Beim Thema "London" des Englisch-Wettbewerbs standen Kreatives Schreiben, Wortergänzungsaufgaben, Landeskunde sowie Lese- und Hörverstehen auf dem Programm. "Zum gymnasialen Profil gehört auch außerunterrichtliches Engagement", stellte Studiendirektor Dr. Ludwig Schießl bei der Siegerehrung heraus. Der Französisch-Wettbewerb verlangte von den Schülern auch eine freie Meinungsäußerung zu den gesellschaftspolitischen Werten in Frankreich bzw. Kenntnisse auf dem Gebiet der Landeskunde, die in einem Quiz getestet wurden.
Alle teilnehmenden Schüler bekamen Urkunden mit einer abgestuften Qualifikationsbescheinigung. Erfolgreichste Oberviechtacher Teilnehmerin war Johanna Lindl (Klasse 10a), die mit ihrem 2. Landespreis neben der Urkunde auch einen Geldbetrag erhielt. Zum Schuljahrsende wird der Fleiß der Wettbewerbsteilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums noch mit Buchpreisen belohnt.
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Oberpfalzmeister im Schulhandball
Vom Außenseiter in die Favoritenrolle - Spannendes Finale gegen Neutraubling klar gewonnen
Oberviechtach. (lg) Die Mannschaft des Ortenburg-Gymnasiums sah sich beim Handball-Bezirksfinale am Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt als "krassen Außenseiter". Mit dem Gedanken "Dabeisein ist alles" reisten die Oberviechtacher Jungsportler zusammen mit ihrem Betreuer Michael Teplitzky nach Neumarkt. Nachdem sie aber das erste Spiel gegen den Gastgeber überraschend sicher gewonnen hatten, entwickelten sie bei den folgenden Begegnungen immer mehr Selbstsicherheit, bis sie schließlich in die Favoritenrolle gelangten. Somit war das Abschlussmatch gegen das ebenfalls ungeschlagenen Neutraublinger Team ein "finaler Showdown", den die OGO-Mannschaft dank konzentriertem Spiel und disziplinierter Abwehrarbeit mit einer Trefferausbeute von 13:6 klar für sich entschied. Am 16. Juni reist das erfolgreiche Oberviechtacher Team nach Erlenbach bei Aschaffenburg, wo es beim Nordbayernfinale die Oberpfalz vertreten darf.
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Mosaik aus Literatur, Musik und Religion
Mit "Irischen Segenswünschen" entließ der Große Chor unter Leitung von Daniel Reisinger die Zuhörerschaft in der Auferstehungskirche. Bild: zm
Thema "Weg" beim OGO-Elternforum - Konzert, Denkanstöße und Meditation
Oberviechtach (lg) „Einen so wunderbaren Tagesabschluss sollte man häufiger haben“, resümierte eine Besucherin des OGO-Elternforums, bei dem unter dem Symbol "Weg" ein meditativer Abend mit Musik, Literatur und Religion in der evangelischen Auferstehungskirche angesagt war. Einen passenden Auftakt setzte die OGO Brass durch die "Intrada" von Georg Friedrich Händel. In seiner Begrüßung zeigte sich Schulleiter Günter Jehl im Anschluss daran sehr erfreut, dass aus der Idee, die Tradition der Veranstaltungen zum Jakobsweg wieder aufleben zu lassen, ein Kirchenkonzert mit ca. 75 Mitwirkenden wurde.
Jehl dankte hierfür den beiden Organisatoren Daniel Reisinger und Silke Zettlmeißl für ihr Engagement und auch dem evangelischen Kirchenvorstand, der die Auferstehungskirche zur Verfügung stellte. Eine erste thematische Annäherung bildete die Sprech-Collage der Klasse 6e, die Redensarten und Sprichwörter rhythmisiert und durch Percussion unterstützt im Kirchenraum präsentierte.
Die OGO-Engel - unterstützt durch Instrumentalisten - öffneten den Blick für die religiöse Dimension des Symbols Weg durch die Lieder „Miteinander auf dem Weg“ und „Ich geh den Weg“ von Kathi Stimmer-Salzeder. Die einzelnen Beiträge wurden durch die Moderatoren Nicole Frisch und Andreas Fleischer thematisch verbunden, so dass die Zuhörer die literarischen Texte wie z.B. die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ oder „Ich bin ein Sucher“ von Günter Kunert, die von Kim Gilch (K 12), Annalena Breitschafter, Katharina Ruhland und Anna Maria Schmauß (alle 6e) gekonnt vorgetragen wurden, gut in die Literaturgeschichte einordnen konnten. Dass auch in der Popularmusik der Gegenwart der Weg zum Thema gemacht wird, zeigten die Chorstücke „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer, dargeboten von den OGO-Engel, und „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo, ein sehr facettenreiches, aber dadurch auch anspruchsvolles Arrangement von C. Gerlitz, das der Große Chor meisterte.
An die Instrumentalstücken „My Way“ und „Die letzte Rose“ (OGO Brass) reihten sich weitere Lieder des Großen Chores, die den Weg des Menschen mit oder zu Gott hin einfühlsam aufzeigten. Nach dem Text „Das unruhige Herz ist die Wurzel der Pilgerschaft“ des großen Kirchenlehrers Augustinus dankte Silke Zettlmeißl allen Beteiligten, die die Veranstaltung durch ihren Beitrag möglich machten und zu einem so gelungen Abend werden ließen. Die irischen Segenswünsche „Möge die Straße uns zusammenführen“ bildeten einen würdigen Abschluss dieses Abends.
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Prager Gäste für zehn Tage in der Schulregion
Gastgeber und Gastschüler zusammen mit den Organisatoren der Schulpartnerschaft und Bürgermeister Heinz Weigl. Bild: lg
20. Partnerschaftsbesuch in Oberviechtach - Schüler wohnen in Gastfamilien - Empfang mit Bürgermeister
Oberviechtach. (lg) Die Wirkung der neuen Kommunikationsmedien zeigte sich am Mittwochabend, als die Prager Schüler von der Obchodni Akademie zum 20. Partnerschaftsbesuch an das Ortenburg-Gymnasium kamen. "Früher mussten wir die Schüler per Liste zuteilen - jetzt kennen sich schon alle!", stellte die Prager Lehrerin Hana Bubenicková mit Genugtuung fest, als der Bus aus der Goldenen Stadt etwas verspätet am Ortenburg-Gymnasium eintraf. Internet und Handy hatten im Vorfeld des persönlichen Zusammentreffens für ein Kennenlernen gesorgt.
Während ihres zehntägigen Aufenthalts am OGO und in der Schulregion bei den Familien der Partnerschüler erleben die 20 jungen Gäste aus Prag nicht nur den Schulbetrieb am Oberviechtacher Gymnasium, sondern vertiefen auch ihre Deutschkenntnisse und unternehmen Fahrten nach München und Regensburg. Aber auch eine Vorstellung der Schulstadt, eine Wanderung nach Plöß und ein "Böhmischer Abend" gehören zum Besuchsprogramm.
Unterstützung durch Stadt
Mit dem offiziellen Empfang durch Schulleitung, Elternbeirat und Stadt in der Schulmensa wurde der 20. "Pragaustausch" eröffnet. Als Gastgeschenk hatten die Prager Besucher einen Kunstkalender mit Gebäuden der Goldenen Stadt mitgebracht. Diese Motive nahm Oberstudiendirektor Günter Jehl zum Anlass, von den Gebäuden aus Stein zum Gebäude der Freundschaft überzuleiten, das in den 21 Jahren der Partnerschaft tragfähig geworden sei. Jehl wünschte den Jugendlichen eine schöne und lehrreiche Zeit in der Schulregion und bedankte sich bei 1. Bürgermeister Heinz Weigl für die ideelle und finanzielle Unterstützung durch die Stadt sowie bei den Lehrkräften Dr. Christine Paschen, Ulrich Wohlgemuth und Hans Kistler für die Organisation.
"Europa wird erlebbar"
Bürgermeister Weigl unterstrich die Bedeutung der kontinuierlichen Schülerbegegnung für den "Aufbau eines friedlichen Europa ohne Grenzen" und dankte Lehrern und Eltern für den eingebrachten Idealismus. Über die mitgebrachten T-Shirts - persönlich überreichte vom Stadtoberhaupt - freuten sich die Schülerinnen und Schüler aus Prag. Elternbeiratsvorsitzende Iris Steindl ermunterte die Jugendlichen, sich "auf Neues einzulassen" und mit Flexibilität und Mobilität Erfordernissen unserer Gesellschaft gerecht zu werden: "Europa wird erlebbar, wird im wörtlichen Sinn begreifbar".
"Die Kleinseitner Geschichten" des Prager Schriftstellers Jan Neruda überreichte Hana Bubenicková zusammen mit ihrer Kollegin Marisa Vsetulová als Geschenk für die Schulbibliothek. Beide bedankten sich für die Einladung, insbesondere auch für die Ermöglichung einer Hospitation von drei Schülerinnen im Anschluss an das Austauschprogramm.
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Magdalena Kellner und Andreas Betz an der Spitze
Sieger des Minimarathon geehrt - Überraschend viele Spitzenplätze für das OGO
Oberviechtach. (lg) Einen dreifachen Triumph konnten Schülerinnen des Ortenburg-Gymnasiums in der Altersklasse A-Jugend beim Ostwind-Minimaraton Regensburg feiern. Magdalena Kellner erreichte auf der Strecke von 4,2 km einen 1. Platz mit einer Zeit von 17:49 Minuten, gefolgt von Sabrina Reiml (K 12) auf Platz 2 mit 18:15 Minuten und Christina Hutzler (K 12) auf Platz 3 mit einer Zeit von 19:23 Minuten.
Bei der männlichen Jugend A überzeugte Andreas Betz (K 12), der sich nach einer starken läuferischen Leistung und einem entschlossenen Endspurt mit 15:15 Minuten den wohlverdienten 1. Platz seiner Altersklasse sicherte. Zu den weiteren Lauftalenten des OGO, die sich im vordernen Bereich positionierten, gehörten Leonard Plößl (K 12), Felizitas Kellner (8b), Sabine Gürtler (8c), Simon Fröhler (8a) und Simon Schlagenhaufer (8a). In Anbetracht der herausragenden sportlichen Erfolge würdigte Oberstudiendirektor Günter Jehl zusammen mit den Betreuern Gisela Bader, Ludwig Pfeiffer und Beate Schwarz das läuferische Engagement der Oberviechtacher Gymnasiasten, die sich in hoher Zahl für diesem Wettbewerb begeisterten.
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Über den heiligen Jakobus und die Gaukler
An den Pfarrer der Jakobikirche Fuchsberg, Leo Heinrich, überreichte Johannes Hilburger im Beisein von OStD Günter Jehl und StD Georg Lang ein Exemplar seiner Facharbeit. Bild: lg
Zwei herausragende Facharbeiten übergeben - Bezug zum Eisenbarth-Festspiel - Jakobikirchen Fuchsberg und Willhof
Oberviechtach. (lg) "Ein zweifarbiges, in der Mitte geteiltes Gewand" trugen die Spielleute und Gaukler im Mittelalter, die allein oder in kleinen Gruppen durch die Lande zogen. Die Abiturientin Stefanie Singer aus Weiding befasste sich in ihrer Facharbeit am Ortenburg-Gymnasium mit dem "Leben der Gaukler von der Antike bis in die heutige Zeit". Man könnte annehmen, es wäre ein Thema aus dem Fach Geschichte gewesen, aber weit gefehlt: Stefanie Singer bearbeitete dieses Thema im Leistungskurs Sport.
Was das praktische "Gauklertum" anbelangt, kennt sie sich schon lange aus, engagiert sie sich doch von Anbeginn an in Ludwig Pfeiffers Artistentruppe, die alljährlich beim Doktor-Eisenbarth-Festspiel das Publikum in Staunen versetzt, wenn gewaltige Menschenpyramiden auf der Treppe vor der Stadtpfarrkirche entstehen oder die Feuerspucker beeindruckende Illuminationen erzeugen. Unterhaltung und Abwechslung wollten die Gaukler bereits in der Antike den Zuschauern bescheren. Diese Zielsetzung gilt nach den Arbeitsergebnissen der Abiturientin auch heute noch.
Von der Kirche geschmäht
Gaukler, Musikanten und Komödianten begleiteten auch den Einzug und die Auftritte von Johann Andreas Eisenbarth, der in seiner Zeit ein Meister der Werbung war. Auf Flugblättern und in Zeitungsinseraten wurde sein Kommen angekündigt. In manchen Städten wie Wetzlar und Jena fiel er aber wegen seines Trupps bei den Behörden in Ungnade und musste zeitweise sogar spürbare Einschränkungen bei seiner Werbertätigkeit akzeptieren. In Jena waren seine Narren und Marktschreier 1713 bei den Professoren der Universität in Ungande gefallen. Bei der Kirche waren die Gaukler gänzlich abgeschrieben, weil man in ihnen ein "Sprechrohr des Teufels" sah.
Stefanie Singer arbeitet nicht nur spektakuläre Vorfälle heraus, sie geht in ihrer Arbeit auch auf die Ausbildung der Spielleute ein, auf ihre gesellschaftliche Stellung und ihre rechtliche Lage. Zum Schluss der Spielsaison 2010 überreichte sie ihr Werk, das eine sehr gute Bewertung erfuhr, an Festspielleiter Manfred Beer und Dr. Reiner Reisinger, dem Darsteller von Eisenbarths Geist.
Pilger und Krieger
Ein nicht minder aufwühlendes Thema hat Johannes Hilburger aus Kühried im Leistungskurs Geschichte bearbeitet. Er befasste sich mit der "Ikonographie des Heiligen Jakobus des Älteren anhand ausgewählter Beispiele". In Absprache mit seinem Kursleiter Georg Lang wählte er aus der Vielzahl von Oberpfälzer Jakobskirchen die Kirchen von Fuchsberg, Willhof und Sindelbach aus. Sie schienen am ehesten geeignet, das zweifache Bild des heiligen Jakobus vorzustellen. Er wird nämlich in diesen Kirchen als Pilger mit Muschel, Pilgerstab und Pilgerhut präsentiert, aber andererseits auch als Krieger. Die Zusammenhänge der Türkenkriege im 17. Jahrhundert mit der legendären Schlacht von Clavigo (844) wurden in Hilburgers Facharbeit unter anderem anhand der Fuchsberger Kirchenbilder auf schlüssige Weise erarbeitet.
Im Direktorat des Ortenburg-Gymnasiums übergab Johannes Hilburger ein Exemplar seiner profunden Facharbeit an Pfarrer Leo Heinrich, der als praktizierender Jakobspilger und Pfarrer der Jakobikirche von Fuchsberg hierfür prädestiniert ist.
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Auch Festspiel-Bezüge stellte Stefanie Singer in ihrer Facharbeit über die Gaukler her. Manfred Beer und Dr. Reiner Reisinger bekamen ein Exemplar. Bild: lg
An den Pfarrer der Jakobikirche Fuchsberg, Leo Heinrich, überreichte Johannes Hilburger im Beisein von OStD Günter Jehl und StD Georg Lang ein Exemplar seiner Facharbeit. Bild: lg
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Adios Amigos
"ABIos Amigos - Jetzt machen wir Fiesta"
Oberviechtach. (lg) Ein Meer von 3000 Luftballons mussten Lehrer und Schüler am Ortenburg-Gymnasium bezwingen, bevor sie die Dreifachturnhalle erreichten, wo die 90 Abiturienten beim Abistreich ein spritziges Unterhaltungsprogramm vorbereitet hatten, bei dem die Moderatoren Matthias Bock und Jonas Siegl die in der VIP-Lounge versammelten Lehrer zu allerhand Geschicklichkeitsspielen animierten. Bevor das Programm unter dem Motto "ABIos Amigos" ablief, wurde Oberstufenkoordinator Georg Lang gefesselt auf einem Schaukelpferd in die Halle gebracht. Sein Flehen um Befreiung wurde erst erhört, als die phantasievoll gekleideten Kolleginnen Dr. Christine Paschen, Beate Schwarz und Lydia Wein mit raffinierten Auftritten die Gunst des Schülerpublikums und des Conferenciers erlangten. Das rührige Aktionsteam um Johannes Lohrer und Michaela Hammer hatte keine Mühen gescheut, einen kurzweiligen Abistreich zu organisieren, bei dem auch an die stilgerechte Verpflegung mit Chili con carne gedacht wurde.
Die Schlussfeier der Abiturienten beginnt heute, Freitag um 9 Uhr mit einer Ökumenischen Andacht in der Stadtpfarrkirche. Nach einem Sektempfang um 10 Uhr erfolgt dir feierliche Verabschiedung mit Zeugnisverleihung, zu der auch zahlreiche Ehrengäste geladen sind. Die Abiturball steigt dann um 20 Uhr in der Gutsscheune auf Schloss Guteneck.
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Böhmischer Abend
Schmissige Blasmusik zum 20. Jubiläum
Bayerisch-böhmischer Abend in der OGO-Mensa - Vortrag über Kulturregion "Goldene Straße"
Oberviechtach. (lg) Das 20-jährige Jubiläum ihrer Schulpartnerschaft feierten Schüler und Lehrer des Ortenburg-Gymnasiums und der Obchodni Akademie mit einem "Böhmischen Abend", zu dem auch die Eltern geladen waren. Als Ehrengast des Abends begrüßten Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth und Oberstudienrätin Dr. Christine Paschen einen Fachmann des deutsch-tschechischen Kulturaustauschs, Prof. Manfred Dinnes aus Regensburg.
In seinem geschichtlich-philosphischen Vortrag vor dem Hintergrund der "Goldenen Straße" rief Prof. Dinnes die Jugendlichen auf, "in der Gegenwart zusammen zu kommen". Dies falle trotz vielfältiger Verbindungen von den Arkanthus-Altären bis zum Zoigl-Bier immer noch schwer. "Wir müssen lernen, uns gegenseitig zu respektieren, nicht nur zu tolerieren!" forderte der Redner. "Lassen Sie uns gemeinsam in der Gegenwart ankommen!"
Nach den tief greifenden Denkanstößen erklang zur Überraschung aller Gäste bayerisch-böhmische Blasmusik von der neu formierten OGO-Blaskapelle unter Leitung von Studienrat Daniel Reisinger, der ein ausgewogenes musikalisches Repertoire von diesseits und jenseits der Grenze zusammengestellt hatte. Zum Feiern gehörte auch die passende Verpflegung durch die Firma Gillitzer, so dass Schüler, Lehrer und Eltern "bei Speis, Trank und Gesprächen" einen rundum gelungenen Böhmischen Abend erlebten.
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Die OGO-Blaskapelle unter Leitung von Daniel Reisinger überraschte mit schmissiger Blasmusik aus der bayrisch-böhmischen Kulturregion. Bild: lg
Das Wirken der Goldenen Straße aus geschichtlicher und ethischer Sicht stellte Prof. Manfred Dinnes vor, dem Dr. Christine Paschen für seinen Vortrag dankte. Bild: lg
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Weite Sprünge beim „Känguru“-Wettbewerb in Mathe
Rekordergebnis des OGO mit 30 Teilnehmern – Räumliches Anschauungsvermögen und logisches Denken
Oberviechtach. (lg) Beim diesjährigen Mathematikwettbewerb „Känguru“ machten die Teilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums wieder weite Sprünge. 30 Schüler errangen einen Preis, womit das Gymnasium ein Rekordergebnis einfuhr. Die 437 Teilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums mussten innerhalb von 75 Minuten insgesamt 30 anspruchsvolle Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Mathematik bearbeiten, wobei besonders räumliches Anschauungsvermögen und logisches Denken gefordert waren.
Über einen hervorragenden 1. Preis freuten sich David Eiber (Q 11) und Jonathan Fuchs (Q 11). Einen 2. Preis erzielten Veronika Ruider (5 b), Ingrid Biegerl (5a), Stefanie Boger(5a), Stefan Winderl (6 d), Sebastian Bindl (7c), Timo Scheitinger(7 d), Stefan Hutzler (8a), Dobmeier Christina (8a), Andre Bauer (8a), Felix Lenner (9 b) und Franziska Zeiser(9 b).
Erfolgreichster langjähriger Teilnehmer ist Sebastian Roith (K12), der schon zum 7. Male mit einem Preis
ausgezeichnet wurde, gefolgt von Andreas Schneider (10 c) und Tina Wieczorek (9 a) mit je vier Preisen,
sowie Christina Dobmeier (8 a) und Sebastian Bindl (7 c) mit bereits je drei Preisen.
Die Ehrung der Preisträger und die Verleihung der Sachpreise und Urkunden erfolgte im Direktorat, wo Schulleiter Günter Jehl sowie die Kontaktlehrer des Känguruwettbewerbs, Oberstudienrätin Elisabeth Hüttner und Studiendirektor Karl Frisch, allen diesjährigen Preisträgern gratulierten und zu einer ebenso starken und erfolgreichen Beteiligung im nächsten Jahr aufriefen.
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Sie bewahrten beim Mathematikwettbewerb einen kühlen Kopf und holten sich Sachpreise und Urkunden. Bild: lg
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Karriere bei der Europäischen Kommission
Bildtext: Wolfgang Bücherl legte vor 21 Jahren das Abitur am OGO ab. Heute ist er leitender Beamter bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Bild: lg
Wolfgang Bücherl arbeitet in Brüssel - Am Anfang Abitur und NT-Praktikum - Beruf und Familie vereinbar
Oberviechtach. (lg) Von Heinrichskirchen nach Brüssel, so ist der Karriereweg von Wolfgang Bücherl verlaufen, der vor 21 Jahren am Ortenburg-Gymnasium sein Abitur abgelegt hat. Anlässlich eines Heimatbesuchs machte er auch einen Abstecher an seine ehemalige Schule, wo er zum Wochenanfang vor Schülern der 11. Jahrgangsstufe über seinen beruflichen Werdegang und seine Tätigkeit bei der Generaldirektion für Beschäftigung und Soziales berichtete. Bücherl ist dort Leiter des Redenschreiberstabs des Kommissars László Andor.
Angefangen hat die Karriere von Wolfgang Bücherl in der Redaktion des "Neuen Tag" in Oberviechtach. Dort absolvierte er nach seinem Abitur ein Praktikum mit dem Ziel, einmal Journalist zu werden. Diese Linie hat er auch bei der weiteren Ausbildung eingehalten, als er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Geschichte und Volkswirtschaftslehre studierte. Es folgten Auslandsaufenthalte, unter anderem ein halbjähriges Praktikaum bei der Europäischen Kommission, bei der er jetzt Beamter ist, und eine mehrjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni München.
Info zu Projektseminar
Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth, der den leitenden Europabeamten auch als Mitglied des Fördervereins gewinnen konnte, stellte in seiner Begrüßung den Bezug zu den Projektseminaren her, bei denen die Schüler der Qualifikationsphase (11. und 12. Jahrgangsstufe) auch berufskundliche Erfahrungen sammeln sollen. Bücherl machte deutlich, dass immer wieder Auswahlverfahren für den Beamtendienst bei europäischen Einrichtungen angeboten werden. Er selbst absolvierte diesen Parcours im Jahr 2003, als er bei 4000 Bewerbern unter den 80 glücklichen war, die genommen wurden.
Tests, ein Essay über ein aktuelles Thema, rasche Erfassung von Texten und ein Interview in Brüssel gehörten zum "Hürdenlauf", bis Bücherl auf die begehrte Brüsseler Auswahlliste kam, von der sich die Abteilungsleiter ihre Leute holen. Eine Uni-Laufbahn oder Journalismus wären alternative Berufsfelder für Wolfgang Bücherl gewesen. "Doch ich wollte nicht über Politik schreiben, sondern mitgestalten!", erzählt der Chef-Redenschreiber des Kommissars für Beschäftigung und Soziales, der aus Ungarn kommt. Bücherl ist damit ganz nah an der Politik dran, beispielsweise auch dann, wenn demnächst Arbeitsministerin von der Leyen nach Brüssel kommt.
Reden und Briefings
Die Teams in Brüssel sind international bestückt. Die Verständigung erfolgt primär in Englisch, Französisch oder Deutsch. Gute Kenntnisse zweier Fremdsprachen sind unerlässlich für ein Tätigkeitsfeld, in dem sich Wolfgang Bücherl bewegt. "Theoretisch arbeitet man mit Leuten aus 27 Staaten zusammen." Der Terminkalender des Kommissars sei gefüllt von 7 Uhr bis 22 Uhr, was jede Menge an Reden und Briefings erfordert, für die Bücherl mit seinem Team zuständig ist. Dennoch lassen sich Beruf und Familie für ihn gut vereinbaren. Wolfgang Bücherl ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von sieben und vier Jahren, wobei der Älteste eine europäische Schule besucht und der Vierjährige am Morgen in den Kindergarten gebracht wird. Seine Frau ist freiberuflich als Betreuerin von Studienfahrten in Brüssel tätig.
Wie man die unterschiedlichen Mentalitäten bei der Brüsseler Behörde unter einen Hut bringt, wollten Schüler beim Abschlussgespräch wissen, ob er mit seinem Verdienst zufriedenn sei und wie ein Bewerbungsverfahren für ein Praktikum abläuft. Wolfgang Bücherl beantwortete alles geduldig. Dann machte er sich auf den Weg, am Abend musste er schon wieder in Brüssel sein.
"Theoretisch arbeitet man mit Leuten aus 27 Staaten zusammen!"
Wolfgang Bücherl
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Scheckübergabe Spendenlauf
OGO-Spendenlauf für Missionsschule von Pater Brunner
Teilerlös an Pater Brunner übergeben – Bericht über Not in einem zerrütteten Land
Oberviechtach. (lg) Die Schüler des Ortenburg-Gymnasiums unterstützen aus dem Erlös ihres Spendenlaufs die Arbeit des Oberviechtacher Paters Alfons Brunner. Dieser kam am Mittwoch an das OGO, um im Kreise der Schulleitung, der Sportlehrer und der Schülermitverantwortung eine Spende von 500,- € in Empfang zu nehmen. Pater Brunner will mit diesem Betrag armen Kindern in Simbabwe einen Schulbesuch ermöglichen.
Der Missionar berichtete von seiner Tätigkeit in dem zerrütteten afrikanischen Land. Er erzählte Schülern und Lehrern von seiner früheren Bautätigkeit, etwa der Errichtung zweier kleiner Kirchen oder eines Mensagebäudes. Mit der jetzigen Spende will er aber ganz individuelle Hilfe zuteil werden lassen.
Nach der Unabhängigkeit Simbabwes im Jahr 1980 galt das Land lange Zeit als Vorbild für eine friedliche, postkoloniale Veränderung. Inzwischen aber leben vier bis fünf Millionen Simbabwer im Exil. Schuld hierfür sei die Politik der Regierung Simbabwes, die eine große Anzahl wirtschaftlicher Probleme verschuldet, so Pater Brunner beim Besuch am OGO. In mehreren chaotischen und zum Teil gewalttätigen Landreformen hat Präsident Robert Mugabe seit dem Jahr 2000 ca. 11 Millionen Hektar Land der weißen Farmer enteignet und offiziell an die schwarzen Landarbeiter neu verteilt. Die meisten Höfe gingen jedoch ohne eine Entschädigungszahlung an Politiker von Mugabes Regierungspartei ZANU-PF, die keinerlei landwirtschaftliche Fachkenntnisse besaßen und die Felder verrotten ließen. Durch die wilde Enteignung der weißen Farmer wurden die angestellten schwarzen Landarbeiter, ohnehin eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen, statt zu Landbesitzern zu Arbeitslosen, so dass sie noch weiter verelendeten.
Natürlich leiden in den ärmsten Bevölkerungsgruppen vor allem die Kinder, die neben der unzureichenden Versorgung auch auf dem Bildungssektor benachteiligt sind. Einen Lichtblick bieten die Missionsstationen der Mariannhiller Missionare, zu denen Pater Brunner gehört. Sie ermöglichen Kindern armer Familien durch finanzielle Unterstützung einen Besuch in ihren Missionsschulen. Pater Alfons Brunner, ein gebürtiger Oberviechtacher, lebt mittlerweile seit über 42 Jahren in Simbabwe und ist momentan verantwortlich für eine Missionsgrundschule, nachdem er von 2000 bis 2006 bereits im Bulawayo (ca. 1,3 Millionen Einwohner) eine Pfarrei betreute und dann eine Autowerkstatt der Diözese leiten sollte, was sich allerdings zerschlug.
Pater Brunners Predigten bei seinem letztjährigen Besuch waren für das Ortenburg-Gymnasium Anstoß für die Missionsspende. Bei der zur Tradition gewordenen Benefiz-Veranstaltung des OGO laufen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 mit 11 für einen guten Zweck. Wie viele Runden sie laufen wollen (mindestens drei maximal zwölf), entscheiden die Schüler dabei selbst. Für jede einzelne Runde spenden sie bzw. ihre Sponsoren einen Euro. Auch eine große Anzahl von Lehrerinnen und Lehrern lässt es sich nicht nehmen, ihre Fitness in den Dienst einer guten Sache zu stellen.
Bildtext:
Im Direktorat übergaben Schülersprecher und Lehrer die Missionsspende an Pater Alfons Brunner. Bild: lg
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Sportliche Glanzleistung der OGO-Seilspringerinnen
OGO-Schülerinnen beeindrucken beim Bayernfinale Rope Skipping in Ingolstadt
Oberviechtach. (sw)
Seit mehreren Jahren gibt es die Neigungsgruppe „Rope Skipping“ nun schon am OGO. Der Name bedeutet nichts anderes als „Seilspringen“, jedoch als Wettkampfform.
In den schweißtreibenden Übungsstunden eignen sich die Mädchen koordinativ anspruchsvolle Sprünge bzw. Sprungkombinationen an, trainieren die Schnelligkeit von Sprüngen im Einzelseil mit einem Partner oder stimmen sich bei Staffelformen im Langseil (z.B. Achterlauf) mit den anderen Gruppenmitgliedern ab.
Aber nicht nur Wettkampfformen werden trainiert. Besonders Spaß macht es den Mädchen auf aktuelle Musik eine Choreografie zu erstellen, in der sie Sprungformen kombinieren und genau auf die Musik abstimmen. Das Ergebnis konnte man beispielsweise am vergangenen Schnuppertag im März bewundern.
Auch in diesem Jahr nahmen wieder zwei Mannschaften vom OGO am Schulsportwettbewerb Rope Skipping am 25.03.2010 in Nürnberg teil.
In der Wettkampfklasse I (Klassen 5 und 6) sprangen die Schülerinnen Julia Hammer, Michaela Schwendner, Magdalena Galli, Laura Pflug, Franziska Uschold und Teresa Mauerer in ihrem ersten Wettkampf als Gruppe „Jumping Frogs“ gleich auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Gegen gewohnt starke Konkurrenz traten „Remix“ in der Wettkampfklasse II (Klassen 7 bis 9) an. Über einen tapfer erkämpften dritten Platz konnten sich Laura Schreiber, Laura Wild, Nicole Pauli, Nadine Reitinger, Andrea Wirnshofer und Nadine Wirnshofer freuen und wurden damit 3. Nordbayerischer Meister in der WK II.
Auch hier glänzten die OGO-Mädchen in der Disziplin „Long Rope Switch“ mit einem Hallenrekord.
Ein besondere Ehre wurde unseren Springerinnen in diesem Jahr zuteil, denn erstmals wurden nach diesem Wettkampf gesamtbayerische Meisterschaften ausgerichtet, für die sich beide Mannschaften qualifizieren konnten, um sich mit der südbayerischen Konkurrenz zu messen. Am 30. Juni war es dann soweit und die Mannschaften fuhren mit ihrer Betreuerin Beate Schwarz ans Katharinen-Gymnasium nach Ingolstadt.
Dass das Niveau hier deutlich höher lag, zeigte sich bereits beim Einspringen. Es waren schließlich in jeder Wettkampfklasse die jeweils besten acht Mannschaften aus ganz Bayern anwesend.
Doch anstatt eingeschüchtert zu sein, hat diese Tatsache die Mädchen offensichtlich noch beflügelt und zu Höchstleistungen angespornt.
Am Ende des Wettkampftages lagen unser jungen Springfrösche „Jumping Frogs“ nur knapp hinter den überstarken Vereinsspringern aus Niederbayern und freuten sich riesig über einen unerwarteten dritten Platz. Umso schöner war es dann, dass auch die „alten“ Springhasen „Remix“, die zum Großteil aus Altersgründen zum letzten Mal teilnehmen durften, noch einmal Bestform zeigten und auch hier auf einen hervorragenden dritten Platz sprangen.
Damit war das OGO die einzige Schule, die gleich zwei Treppchenplätze besetzen konnte.
Versüßt wurde der Titel „Dritter Bayerischer Meister“ für alle Mädchen noch mit Medaillen und Sachpreisen, wie Rucksäcke und Käppis.
Matthias Kneip als Mittler zwischen den Kulturen
"Polen entdecken" war das Ziel von Dr. Matthias Kneip und Dr. Christine Paschen bei verschiedenen Veranstaltungen am Ortenburg-Gymnasium. Bild:lg
Vorträge und Lehrerfortbildung am OGO - Bücher über Polen publiziert - Geschichte, Literatur und Landeskunde
Oberviechtach. (lg) "Das erste, was ich von Polen hörte, klang für mich chinesisch", erzählt Matthias Kneip. Es war ein Lied, mit dem ihn seine Eltern tradtionell an seinem Geburtstag weckten. Diese Kindheitserinnerung spiegelt die polnischen Traditionen in seiner Familie wider. Heute sieht er sich als "Pendler zwischen den Kulturen". Er lebt mit seiner Familie in Regensburg, wo er an der Universität Germanistik und Ostslawistik studierte. Sein Arbeitsplatz ist aber das Deutsch-Polnische Institut in Darmstadt, wenn er nicht gerade auf Literaturreise ist.
Eine solche führte ihn jüngst nach Oberviechtach, wo er am Vormittag vor Schülern des Ortenburg-Gymnasiums las, am Abend vor Lehrern und Gästen und am Nachmittag in einer regionalen Lehrerfortbildung sein reiches Wissen vermittelte. Das Thema war immer Polen. "Ich will Lust machen, das Land zu besuchen!", lautet sein Credo. "Polenreise. Orte, die ein Land erzählen" heißt sein 2007 erschienenes Buch, mit dem er den östlichen Nachbarn näher bringen will.
Dr. Matthias Kneip ist ein Fachmann, wenn es um Polen geht. Sprache, Literatur, Mentalität, Religion und sogar Polenwitze gehören zu seinem Metier. Letztere kontert er immer mit Italienwitzen, die in den sechziger Jahren die Vorläufer der heutigen Polenwitze waren. Zu den vielfältigen "Kunden", die die Dienste des Deutsch-Polnischen Instituts in Anspruch nehmen, gehört der Bundespräsident ebenso wie eine Hausfrau, die ein polnisches Rezept braucht.
Kneips Vorträge vor Schülern und Erwachsenen sind gewürzt mit trockenem Humor. Langeweile kommt nie auf, wenn er ohne ein Schmunzeln seine Erfahrungen und sein profundes Wissen einbringt und sich selbst oder die Zuhörer mit einem ironischen Seitenhieb trifft. In seinem Buch "Polenreise" stellt er 35 Orte vor, "wo ich sage, das ist Polen". Krakau, Danzig oder Breslau erhalten in Kneips Reiseskizzen ein Gesicht, wenn er beispielsweise von der Breslauer Annabergkirche erzählt, wo nach dem Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr alles in die benachbarten Kaufhäuser strömt, die am Sonntag geöffnet haben. In einem anderen Buch beschreibt er liebevoll und feinfühlig Szenen des polnischen Alltags, in Oppeln beispielweise, wo er 1995/96 an der Uni als Lektor für deutsche Sprache und Literatur tätig war, bevor er 1999 in Regensburg promovierte.
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Darmstädter Instituts und als freier Schriftsteller ist er unermüdlich Vermittler zwischen Deutschen und Polen. Breslau, das "halb deutsch und halb polnisch" sei, eigne sich als "Einstiegsstadt" besonders gut für einen Besuch. Für die Lehrer brachte Dr. Kneip neben der Landeskunde noch zahlreiche Berührungspunkte aus Geschichte und Literatur mit, die vorzüglich in den regulären Unterricht eingebaut werden können. Auch Dr. Christine Paschen, die die Ganztagesveranstaltung am OGO organisiert hatte, stellte ihre Handreichung "Deutsche und Polen - Wege zur Versöhnung" vor, die sie beim Volksbund Deutsche Kriegsgräbersürsorge e.V. herausgebracht hat. In einer Ausstellung, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung, konnten sich die Besucher zusätzlich über die deutsch-polnische Geschichte informieren.
Zur Person
Dr. Matthias Kneip, geb. 1969, lebt und arbeitet in Regensburg und Darmstadt, wo er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutsch-Polnischen Institut ist. Für seine Tätigkeit als Polenreferent und freier Schriftsteller bekam er verschiedene Auszeichnungen, insbesondere für seine gesellschaftskritischen und humorvoll pointierten Gedichte und Kurzprosatexte. Bereits 1997 erhielt er den Gedok-Literaturpreis, 2001 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg und 2008 die "Medaille der Kommission der nationalen Erziehung" des polnischen Unterrichtsministeriums. (lg)
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Partystimmung bei Konzert und Sommerfest am OGO
Buntes musikalisches Programm - Big-Band-Sound beeindruckte - Glanzleistungen von Solisten
Oberviechtach. (lg) Partystimmung herrschte am Samstag am Ortenburg-Gymnasium, als zahlreiche Jubiläums-Abiturjahrgänge an ihr ehemaliges Gymnasium kamen und mit Schülern, Lehrern und Eltern beim Sommernachtsfest feierten. Beim vorausgegangenen Konzert in der Dreifachturnhalle gaben die Music Kids unter der Leitung von Daniel Reisinger das Motto vor: "It´s my party" lautete der Titel der Nachwuchsmusiker, die zusammen mit den übrigen Ensembles von der OGO-Blasmusik bis zur Big Band ein musikalisch vielseitg ausgerichtetes Sommerkonzert boten.
Die Volksmusik war bisher bei OGO-Konzerten eher spärlich repräsentiert. Am Samstag eröffnete die Blasmusik mit einem schneidigen Einzug und dem "Chammünsterer Marsch" den Festabend, zu dem Oberstudiendirektor Günter Jehl in seiner Begrüßung "gute Gespräche, Geselligkeit und Freude" wünschte. Nach dem Kornblumenwalzer des Streicherensembles unter der Leitung von Stefan Schäufl und einem gefühlsbetonten, ernsten Stück von Edvard Grieg ("Ases Tod" aus "Peer Gynt Suite Nr. 1") leitete der OGO Brass mit Cariol Kings "You`ve got a friend" zur Popularmusik über.
Anschließend gehörte die Bühne den Musikwahlklassen der 5., 6. und 7. Jahrgangsstufe, die im Projektunterricht von Andreas Kraus den durch die Fußball-WM bekannten Song "Waving Flag" und Rapstücke inszenierten, bei denen sich der Rhythmus von der Bühne auf den ganzen Saal übertrug. "Augen auf!" von Sido warb für Sensibilität gegenüber Mitmenschen und bei "Run this town" animierten Jungs im Saal das Publikum zur Aktivität. Für Muisklehrer Kraus war es aber auch ein Weg, zum Schluss zu kommen: "Die Jungs rennen weg, die Mädchen gehen aufeinander los!" Mit dem "Üben der Kopfstimme" bei "September" von Earth, Wind and Fire entließen die OGO Engel und die Combo das Publikum in die Pause.
Nach Erfrischungen an den Theken des P-Seminars Veranstaltungsmanagement unter Leitung von Ludwig Pfeiffer wurde der zweite Programmteil mit einem Klassiker der bayerischen Wirtshauskultur eröffnet. Wie zum Auftakt des Konzerts zog die OGO Blasmusik wieder in die Halle ein, diesmal zu den Klängen des "Rehragout", bevor die Combo mit einer Intrumentalversion von "My Way" ganz andere Töne anschlug und die 40 Sängerinnen und Sänger des Großen Chors unter der souveränen Klavierbegleitung von Franziska Beer Xavier Naudoos getragenen Song "Dieser Weg" und das flotte "Obladi Oblada" der Beatles zum Besten gaben.
Mit den Beiträgen "In the mood" (Glenn Miller) und "California Dreamin´" (Mamas and Papas) der Big Band steuerte das Sommerkonzert auf seinen Höhepunkt zu. Dabei zeigte sich, dass mit Julia Lang (Querflöte), Franziska Beer (Klavier) und Jonas Sorgenfrei (Schlagzeug) nicht nur musikalische Solospitzen am OGO aktiv sind, sondern auch Klassesänger wie Andreas Fleischer ("Kleiner Teddybär") und Melanie Müller ("Valerie") das Publikum begeistern können. Mit dem Identifikationswerk "We go together" kamen alle Mitwirkenden zum Finale noch einmal auf der Bühne zusammen, bevor sich Publikum und Interpreten in die benachbarte Aula begaben, wo das Sommernachtsfest in die Startphase kam.
Die Schülermitverantwortung sorgte zusammen mit den Verbindungslehrern Alexander Krämer und Stefan Sturm sowie dem Catering Gillitzer für das leibliche Wohl der Gäste, die sich in der Aula und im überdachten Teil des Pausenhofs gut unterhielten. Erlesene Weine am Stand von Arwid Krauss rundeten das Serviceangebot hervorragend ab. Die Abiturientenjahrgänge, die an diesem Tag ihre Jubläumstreffen im Fünfjahreszyklus abhielten, hatten schon im Laufe des Tages unter der Führung von Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth die Veränderungen an ihrem ehemaligen Gymnasium unter die Lupe genommen und hierbei manche Erinnerung an die Schulzeit vor beispielsweise 20, 25 und 35 Jahren aufgefrischt.
Bildtexte:
Der volle Sound der Big Band unter Leitung von Daniel Reisinger riss das Publikum mit.
Andreas Fleischer war einer der Solisten des Konzertabends, denen besonderer Beifall gezollt wurde.
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Abiturienten spenden für Typisierungsaktion
Michaela Hammer und Johannes Lohrer übergaben im Beisein von Mitschülern und Lehrern die 500-Euro-Spende. Bild: lg
500 Euro aus Erlös der Abi-Zeitung - Registrierung als Stammzellspender
Oberviechtach. (lg) "Hilfe für Anna-Lena und andere" lautet des Motto der Typisierungskation, bei der sich Stammzellspender registrieren lassen können. Die 15-jährige Anna-Lena Steiner aus Teunz, die das Ortenburg-Gymnasium besucht, leidet an einer lebensbedrohlichen Störung des Immunsystems. Nur eine Stammzelltransplantation kann ihr helfen. Hierfür findet am Mittwoch, 28. Juli, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr eine Registrierung von Stammzellspendern statt. Die Aktionsgruppe hofft, das möglichst viele Personen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren in die Dreifachturnhalle kommen, um sich registrieren zu lassen. Da der Typisierungsprozess der Deutschen Knochenmarkspenderdatei mit erheblichen Kosten verbunden ist, sind Geldspenden dringend notwendig. Die diesjährigen Abiturienten des Ortenburg-Gymnasiums haben sich kurzerhand entschlossen, aus dem Erlös des Abiturzeitungsverkaufs 500 Euro zu spenden. Beim Sommernachtsfest übergaben die Abiturientensprecher Michaela Hammer und Johannes Lohrer des Betrag. An einem Info-Stand wurden die Gäste über die Hintergründe und Zusammenhänge der Aktion informiert, so dass sich auch viele Besucher spontan mit einem Spendeneinwurf in den bereit stehenden Glasbehälter beteiligten.
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Verabschiedung von Iris Steindl
Mit der Überreichung von Geschenken wurde Iris Steindl als Vorsitzende des OGO-Elternbeirats verabschiedet. Bild: lg
Oberviechtach. (lg) "In der unruhigen Zeit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums hat sie konstruktiv mitgearbeitet!" Mit diesen Worten würdigte Oberstudiendirektor Günter Jehl bei der Lehrerkonferenz zum Schuljahrsende den Einsatz der scheidenden Elternbeiratsvorsitzenden Iris Steindl, die nach dem Abitur ihrer Tochter das Amt niedergelegt hat. Iris Steindl gehörte insgesamt neun Jahre dem Elternbeirat des Ortenburg-Gymnasiums an, sechs Jahre leitete sie das Vertretungsgremium als Vorsitzende. Jehl würdigte ihre ruhige und besonnene Art, womit sie sich auf sehr effiziente Art in das Schulleben eingebracht habe. Nach der Überreichung von Geschenken durch den Schulleiter dankte die Vorsitzende für die konstruktive Zusammenarbeit und versprach, weiterhin dem Gymnasium verbunden zu bleiben.
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Biotechnologie und Landwirtschaft
Truck des Bildungsministeriums am OGO - Vorträge für interessierte Öffentlichkeit
Oberviechtach. (lg) "Wissenschaft zum Anfassen für Schüler und Öffentlichkeit" bietet das BIOTechnikum. Dieser Truck mit Ausstellungen über Biotechnologie und einem Labor macht vom 27. bis 29. Juli am Ortenburg-Gymnasium Station. Dahinter steht das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Schülern der 11. Jahrgangsstufe die Möglichkeit bietet, Versuche zur Biotechnologie durchzuführen.
Schüler der Q 11 dürfen am Mittwochvormittag ein DNA-Spezialpraktikum absolvieren. Die Jugendlichen haben hierbei Gelegenheit, sich selbst als Forscher zu betätigen. Unterstützt von projektbegleitenden Wissenschaftlern dürfen die Schüler Erbmaterial DNA isolieren. Sie lernen hierbei ein hoch modernes Verfahren zur Vervielfältigung von DNA-Abschnitten.
Am Nachmittag sind in der Zeit von 13 bis 16 Uhr auch alle Interessenten von außerhalb der Schule zum Besuch des BIOTechnikums auf dem Westparkplatz des Gymnasiums geladen. Um 19 Uhr bzw. um 19.45 Uhr bieten die begleitenden Diplombiologen Dr. Hella Tappe und Dr. Niklas Nold für die Öffentlichkeit zwei interessante Vorträge in der Mensa der Schule an, die von der zeitlichen Planung her bewusst kompakt gehalten sind: "Biotechnologie - was ist das?" informiert über Grundlagen, Anwendungen und Perspektiven dieser Schlüsseltechnologie. Wie der Einsatz der Biotechnologie im Bereich der Landwirtschaft helfen kann, erfahren die Besucher des Vortrags von 19.45 bis 20.30 Uhr: "Landwirtschaft: Ernährungsqualität verbessern und neue Rohstoffquellen erschließen" ist das Thema dieses Referats, das besonders auch Landwirte interessieren dürfte.
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Partystimmung bei Konzert und Sommerfest am OGO
Buntes musikalisches Programm - Big-Band-Sound beeindruckte - Glanzleistungen von Solisten
Oberviechtach. (lg) Partystimmung herrschte am Samstag am Ortenburg-Gymnasium, als zahlreiche Jubiläums-Abiturjahrgänge an ihr ehemaliges Gymnasium kamen und mit Schülern, Lehrern und Eltern beim Sommernachtsfest feierten. Beim vorausgegangenen Konzert in der Dreifachturnhalle gaben die Music Kids unter der Leitung von Daniel Reisinger das Motto vor: "It´s my party" lautete der Titel der Nachwuchsmusiker, die zusammen mit den übrigen Ensembles von der OGO-Blasmusik bis zur Big Band ein musikalisch vielseitg ausgerichtetes Sommerkonzert boten.
Die Volksmusik war bisher bei OGO-Konzerten eher spärlich repräsentiert. Am Samstag eröffnete die Blasmusik mit einem schneidigen Einzug und dem "Chammünsterer Marsch" den Festabend, zu dem Oberstudiendirektor Günter Jehl in seiner Begrüßung "gute Gespräche, Geselligkeit und Freude" wünschte. Nach dem Kornblumenwalzer des Streicherensembles unter der Leitung von Stefan Schäufl und einem gefühlsbetonten, ernsten Stück von Edvard Grieg ("Ases Tod" aus "Peer Gynt Suite Nr. 1") leitete der OGO Brass mit Cariol Kings "You`ve got a friend" zur Popularmusik über.
Anschließend gehörte die Bühne den Musikwahlklassen der 5., 6. und 7. Jahrgangsstufe, die im Projektunterricht von Andreas Kraus den durch die Fußball-WM bekannten Song "Waving Flag" und Rapstücke inszenierten, bei denen sich der Rhythmus von der Bühne auf den ganzen Saal übertrug. "Augen auf!" von Sido warb für Sensibilität gegenüber Mitmenschen und bei "Run this town" animierten Jungs im Saal das Publikum zur Aktivität. Für Muisklehrer Kraus war es aber auch ein Weg, zum Schluss zu kommen: "Die Jungs rennen weg, die Mädchen gehen aufeinander los!" Mit dem "Üben der Kopfstimme" bei "September" von Earth, Wind and Fire entließen die OGO Engel und die Combo das Publikum in die Pause.
Nach Erfrischungen an den Theken des P-Seminars Veranstaltungsmanagement unter Leitung von Ludwig Pfeiffer wurde der zweite Programmteil mit einem Klassiker der bayerischen Wirtshauskultur eröffnet. Wie zum Auftakt des Konzerts zog die OGO Blasmusik wieder in die Halle ein, diesmal zu den Klängen des "Rehragout", bevor die Combo mit einer Intrumentalversion von "My Way" ganz andere Töne anschlug und die 40 Sängerinnen und Sänger des Großen Chors unter der souveränen Klavierbegleitung von Franziska Beer Xavier Naudoos getragenen Song "Dieser Weg" und das flotte "Obladi Oblada" der Beatles zum Besten gaben.
Mit den Beiträgen "In the mood" (Glenn Miller) und "California Dreamin´" (Mamas and Papas) der Big Band steuerte das Sommerkonzert auf seinen Höhepunkt zu. Dabei zeigte sich, dass mit Julia Lang (Querflöte), Franziska Beer (Klavier) und Jonas Sorgenfrei (Schlagzeug) nicht nur musikalische Solospitzen am OGO aktiv sind, sondern auch Klassesänger wie Andreas Fleischer ("Kleiner Teddybär") und Melanie Müller ("Valerie") das Publikum begeistern können. Mit dem Identifikationswerk "We go together" kamen alle Mitwirkenden zum Finale noch einmal auf der Bühne zusammen, bevor sich Publikum und Interpreten in die benachbarte Aula begaben, wo das Sommernachtsfest in die Startphase kam.
Die Schülermitverantwortung sorgte zusammen mit den Verbindungslehrern Alexander Krämer und Stefan Sturm sowie dem Catering Gillitzer für das leibliche Wohl der Gäste, die sich in der Aula und im überdachten Teil des Pausenhofs gut unterhielten. Erlesene Weine am Stand von Arwid Krauss rundeten das Serviceangebot hervorragend ab. Die Abiturientenjahrgänge, die an diesem Tag ihre Jubläumstreffen im Fünfjahreszyklus abhielten, hatten schon im Laufe des Tages unter der Führung von Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth die Veränderungen an ihrem ehemaligen Gymnasium unter die Lupe genommen und hierbei manche Erinnerung an die Schulzeit vor beispielsweise 20, 25 und 35 Jahren aufgefrischt.
Bildtexte:
Der volle Sound der Big Band unter Leitung von Daniel Reisinger riss das Publikum mit.
Andreas Fleischer war einer der Solisten des Konzertabends, denen besonderer Beifall gezollt wurde.
Schönseer Frauen spenden für Anna-Lena
Die "Schönseer Frauen" übergaben im Lehrerzimmer insgesamt 1250 Euro als Beitrag zur Finanzierung der Typisierungsaktion für Anna-Lena Steiner. Bild: lg
Erlöse aus ehrenamtlichem Dienst - Heute Typisierungsaktion am OGO
Oberviechtach/Schönsee. (lg) "Hilfe für Anna-Lena und andere!" lautet das Motto der Typisierungsaktion, zu der heute, Mittwoch, von 15 bis 20 Uhr alle Personen im Alter von 17 bis 55 Jahren in die OGO-Dreifachturnhalle geladen sind. Da jede Typisierung Geld kostet, sind auch Spenden willkommen. Hier haben zur Überraschung der Organisatoren am Ortenburg-Gymnasium Frauen aus Schönsee namhafte Beträge übergeben.
Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth bat ursprünglich die Schönseer Bürgermeisterin Birgit Höcherl, sowohl bei den Aufführungen des Pascherspiels als auch beim Seefest auf die OGO-Aktion für die erkrankte Mitschülerin Anna-Lena Steiner zu verweisen. Doch zur Freude von Schülermitverantwortung und Lehrern blieb es in Schönsee nicht nur bei der Information, sondern am Montag kamen die "Schönseer Frauen" zusammen mit der Bürgermeisterin ans OGO und ihre Sprecherin Betty Wirnshofer ließ 1000 Euro in das Spendenglas fallen. Der stattliche Betrag kam beim Verkauf von Kaffee und Kuchen beim Seefest am Sonntag zusammen. Die Frauen vergaßen aber auch nicht, den Kuchenspendern und ihren Gästen beim gelungenen Seefest zu danken.
Lisbeth Balk übergab zusätzlich einen Betrag von 250 Euro, den Erlös aus dem Getränkeverkauf beim Chorkonzert des Männergesangsvereins. "Auf diese Weise haben Schönseer Frauengruppen durch ihren ehrenamtlichen Dienst wertvolle Hilfe geleistet!", betonte Oberstudiendirektor Günter Jehl bei seinen Dankesworten anlässlich der Spendenübergabe im Lehrerzimmer, bei der auch Vertreter der Schülerschaft und des Kollegiums anwesend waren.
Von Brasilien an das Ortenburg-Gymnasium
Das ganze Schuljahr über besuchen immer wieder Gastschüler den Unterricht am Ortenburg-Gymnasium, so wie die junge Brasilianerin Maisa Machado (vierte von rechts) und ihre Kollegen aus Prag und Budapest. Bild: lg
Maisa Machado kehrt nach einem Jahr in ihre Heimat zurück - Gute Gastfamilie als wichtig erachtet
Oberviechtach. (lg) "Gleich nachdem ich hier nach Deutschland gekommen war, war ich etwas schockert", erzählt die brasilianische Gastschülerin Maisa Machado bei ihrer Bilanz über den einjährigen Aufenthalt am Ortenburg-Gymnasium. Es war aber nicht die Schule, die der jungen Brasilianerin am Anfang Unbehagen bereitete, sondern der kleine Ort Schönau bei Schwarzhofen, wo sie bei der Familie Ruider untergebracht war. "Ich hatte meine Gastfamilie lieb gewonnen, aber mir war es unmöglich, in so einem kleinen Dorf zu wohnen.
Maisa Machado kommt aus einer Ein-Millionen-Stadt in Brasilien und diese Größenordnung entspricht in diesem Riesenland eher einer kleinen Stadt. Nach einem Treffen mit anderen Gastschülern wurde ihr aber bewusst, dass "eine gute Gastfamilie viel wichtiger ist als ein wildes Leben in einer großen Stadt". Zum Schluss hatte sie "ihr Schönau" lieb gewonnen und will auch dort wieder einmal vorbeischauen.
Maisa war in diesem Schuljahr nicht die einzige Gastschülerin am OGO, wenngleich die Aufenthaltsdauer der tschechischen Schülerinnen von der Partnerschule in Prag weitaus kürzer war. Während in der Nachbarrepublik schon Sommerferien sind, absolvieren die Schülerinnen Martina Zroutova, Karolina Kocianova und Kamila Kroutilova Gastschulbesuche am OGO. Aus Budapest gesellte sich noch Gerie Csiby und aus St. Pourcain Berangere Bouffet zu den jungen Gästen am Oberviechtacher Gymnasium.
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Dank Kommunikationstraining fit fürs Berufsleben
Mit Jobinterviews in englischer Sprache wurde das Bewerbertraining für die Schüler der Kollegstufe (K 12) abgeschlossen. Bild: lg
Fruchtbare Zusammenarbeit zwischen OGO und Rotary Club - Ehrenamtliches Engagement für die Schüler
Oberviechtach. (lg) Seit Jahren bietet der Rotary Club Oberpfälzer Wald/Oberviechtach den Kollegiaten der Kurse "Wirschaftsenglisch" ein Kommunikationstraining an. Auch in diesem Schuljahr hat sich diese ganzjährige Zusammenarbeit zwischen dem Ortenburg-Gymnasium und den Rotariern wieder bewährt. Organsatoren vor Ort sind Studiendirektor Arwid Krauß als Leiter des Grundkurses "Business und Communication" und Uwe Spandau seitens des Rotary Clubs.
Die Rotarier sehen in diesem Engagement eine Weiterentwicklung ihrer sozialen Kompetenzen, die zu den Grundsätzen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zählen, bei der berufliche Fähigkeiten für die Gemeinschaft eingesetzt werden. Neben dem Oberviechtacher Uwe Spandau (Vorstand des Katholischen Männerfürsorgevereins München ) waren auch Dr. Ulrike Laupichler (Chefärztin der Wirbelsäulenchirurgie Aklepiosklinik Lindenlohe), Mario Weinfurtner (Unternehmer) und Karl-Heinz Hastreiter (Unternehmer) am Bewerbertraining der Kollegstufe des Ortenburg-Gymnasiums beteiligt.
"Welche Anforderungen haben Entscheider an die Bewerber?" lautete die Ausgangsfrage bei einem "Kaminabend" im Gasthof Post, bei dem die teilnehmenden Schüler erste Kontakte mit den Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Medizin knüpften. Bei dieser von Uwe Spandau moderierten Veranstaltung hatten die Jugendlichen Gelegenheit, ein breites Spektrum an Fragen anzubringen, beispielsweise in Bezug auf Praktika. Es folgten eine Informationsveranstaltung mit Tipps zur Online-Bewerbung und ein halbtägiger Workshop "Körpersprache" in Englisch mit Videofieedback. Ende Juni wurde es dann ernst bei den Jobinterviews, die Prüfungscharakter besaßen. Die Vorstellungsgespräche in englischer Sprache wurden nach formalen, inhaltlichen und körpersprachlichen Aspekten analysiert.
Studiendirektor Arwid Krauß und Oberstudiendirektor Günter Jehl dankten dem Rotary Club Oberviechtach/Oberpfälzer Wald für sein Engagement am Ortenburg-Gymnasium zugunsten der Schüler.
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Übertritt von der Realschule an das Gymnasium
Erfolgreicher Wechsel ist möglich - Durchlässigkeit des Schulsystems in alle Richtungen
Oberviechtach. (lg) Die Durchlässigkeit des Schulsystems wird von Bildungspolitikern immer wieder als Auszeichnung der bayrischen Schullandschaft gewürdigt. Ein Übertritt vom Gymnasium an die Realschule ist demnach ebenso möglich wie der umgekehrte Weg. Diesen beschritt im zurückliegenden Schuljahr der Neunburger Schüler Harun Torlakcik, als er nach dem Besuch der Realschule in die Klasse 10c des Ortenburg-Gymnasiums eintrat.
"Die Einstellung des Schülers und der Arbeitswille sind ganz entscheidende Faktoren!", stellte Oberstudiendirektor Günter Jehl fest, der die Schullaufbahn seines neuen Mittelstufenschülers in der Klasse 10c nicht aus dem Auge verlor. Dass der Weg von Harun auch bei der zweiten Fremdsprache klappte, dafür sorgte Studiendirektor Arwid Krauss mit seinem Unterricht in Französisch. Dass Harun bei seiner Schullaufbahn die richtige Entscheidung getroffen hat, wird am Erfolg im ersten Gymnasialjahr deutlich. Der Neunburger Schüler zählt zu den besten seines Jahrgangs.
Die Durchlässigkeit des Schulsystems zeigt sich in allen Jahrgangsstufen. So ist bereits der Übertritt von der fünften Klasse der Realschule in die fünfte Klasse des Gymnasiums mit einem Notendurchschnitt von 2,33 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik möglich. Man kann auch aus der fünften oder sechsten Klasse der Realschule in die sechste Klasse des Gymnasiums wechseln, wenn man einen Notendurchschnitt von 2,00 vorweisen kann. Ein anderer Weg ist eine Aufnahmeprüfung mit Absolvierung einer Probezeit. Dies gilt auch, wenn Schüler aus der sechsten bis neunten Realschulklasse in die siebte bis zehnte Jahrgangsstufe des Gymnasiums übertreten wollen.
Absolventen der Realschule wie Harun Torlakcik können in die zehnte Klasse eines Gymnasiums eintreten, wenn sie einen Notendurchschnitt von 3,00 oder besser in den Vorrückungsfächern ihres Abschlusszeugnisses vorweisen können. Ebenso ist der Weg über eine Aufnahmeprüfung möglich. Für Absolventen der Realschule ist sogar ein Eintritt in die 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums offen gehalten. Voraussetzungen sind ein Notendurchschnitt von 1,5 in Deutsch, Mathematik und einer fortzuführenden Fremdsprache, der Unterricht in einer zweiten Fremdsprache in vier aufeinander folgenden Jahren und ein entsprechendes pädagogisches Gutachten.
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Dank der SMV
Die Schülesprecher Andreas Fleischer und Theresa Huber bedankten sich bei den ehranamtlichen Bibliotheksmitarbeiterinnen am OGO. Bild: lg
In der Schulbibliothek unentbehrlich
Oberviechtach. (lg) Zum Schuljahrsende gab es am Ortenburg-Gymnasium Lob und Anerkennung - aber diesmal in die umgekehrte Richtung: Nicht die Leistung von Schülern wurde gewürdigt, sondern die Schülersprecher Theresa Huber und Andreas Fleischer bedankten sich beim Verwaltungspersonal des Sekretariats, bei Hausmeister Alois Prey, bei der Betreuerin der Schul-Homepage, Silke Zettlmeißl, sowie insbesondere bei den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Schulbibliothek. Rosen gab es für Susanne Setzer, Inka Karger, Monika Schreiber, Gerti Stoppa und Dagmar Schmack-Nawrat, die alle Büchereibetreuerin Bettina Meier tatkräftig unterstützen und mit ihrem unentgeltlichen Dienst den Betrieb in der Schulbibliothek aufrecht erhalten. Zu den Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen gehören der Ausleihdienst und die Neuaufnahme von Büchern in den Bibliotheksbestand. Angegliedert ist auch eine Marketingaufgabe. OGO-Fanartikel wie z.B. Poloshirts, Schals, Taschen mit dem OGO-Logo werden insbesondere von Susanne Setzer unter die Leute gebracht.
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