Zur INFORMATION
Während des Schuljahres werden Informationen und Aktivitäten des Ortenburg-Gymnasiums auch in der Regionalpresse veröffentlicht. Hier können Sie die Presseartikel und die Fotos, die alle von StD Georg Lang stammen, der für das OGO die Öffentlichkeitsarbeit macht, einsehen.
Inhaltsverzeichnis
- Kammerkonzert:Manuel Träger als Meister am Xyloph
- Erfolgreiche Mathematiker ausgezeichnet
- Jan Hölzl beim Landeswettbewerb Bayern von Jugend forscht"
- MdB Karl Holmeier als Chemiker: Besuch beim Projektseminar Chemie
- 100 Jahre Grenzwarte"
- Aha-Erlebnisse im Fach "Natur und Technik"
- Infoabend zum Übertritt
- Beklemmender Roman über kommunistische Willkürherr
- Fabian bester Vorleser im Landkreis
- Ehrung SchullandheimsammlungJugend forscht
- Begegnungen im Grenzraum Bayern-Böhmen
- Mit Kaugummi zu Wettbewerbserfolg
- "Begegnungen" künstlerisch umgesetzt
- OGO an Partnerhochschule in Amberg
- Geballter Sound zweier "verbandelter" Big Bands
- Bei Schrazeln und Riesen kam man sich näher
- Treffen mit Nobelpreisträger Robert Huber
- Über Lotto-Jackpot, Tatoos und Stammzellen
- Bundesweit 6. Platz für „Informatik-Biber“ am OGO
- Projektseminar zum "Demographischen Wandel"
- Erinnerung an den "Elysée-Vertrag"
- Mit spannenden Geschichten unterhalten
- Kalenderblätter kreativ gestaltet
- Interessante Einblicke in die Bankenwelt
- Internationales Sprachendiplom DELF
- Tüftler in Mathematik und Chemie ausgezeichnet
- Weihnachtskonzert 2011
- Vorlesewettbewerb
- Zum Tag der Menschenrechte nach Mödlareuth
- Externe Partner im Projektseminar
- Steinway-Flügel beim 33. OGO-Klavierabend
- Ministeriumsmitarbeiter zu Gast am OGO
- Erfahrungen bei den Jungchemikern
- Vortrag beim Projekt-Seminar Englisch am OGO
- "Weg zur eigenen CD" vorgestellt - Arrangement, Aufnahme, Sponsorensuche
- Goldenen Oktober in der Goldenen Stadt erlebt
- "Egerländer Sterne" und "Böhmisches Herzklopfen"
- Zeugnisse für Mediatoren
- Konzertankündigung "Blechapostel"
- Komödie mit chaotischem Liebesleben
- Londoner Pianist von internationalem Rang am OGO
- Verleihung der DELF-Zertifikate
- erster Schultag mit Schulversammlung
- neue Lehrkräfte am OGO
- Eltern der Schulneulinge sind eingeladen
Neue Lehrkräfte am OGO eingeführt
Info-Veranstaltung am ersten Tag - 800 Schüler und 74 Lehrkräfte am OGO
Oberviechtach.(lg) Im neuen Schuljahr werden am Ortenburg-Gymnasium 800 Schüler von insgesamt 74 haupt- und nebenamtlichen Lehrkräften unterrichtet. Oberstudiendirektor Günter Jehl begrüßt morgen, Dienstag, um 7.55 Uhr die neu eintretenden Schüler der 5. Jahrgangsstufe in der Aula der Schule, bevor die Jugendlichen von ihren jeweiligen Klassenleitern in Empfang genommen werden.
Neu ist die anschließende Info-Veranstaltung für die Eltern der Schulneulinge. Die Schulleitung und der Elternbeiratsvorsitzende Hans Steinsdorfer werden in der Mensa wertvolle Hinweise zum Beginn des Schuljahres geben, bevor am 18. Oktober der erste Klassenelternabend für die 5. Jahrgangsstufe stattfindet, den die Klassenleiter unter dem Motto "Eltern aktiv" vorbereiten.
Am gemeinsamen Anfangsgottesdienst für Schüler und Lehrer morgen um 10 Uhr in der Turnhalle können auch die Eltern der Schulneulinge teilnehmen. An den Gottesdienst schließt sich eine Schulversammlung mit Vorstellung der neuen Lehrkräfte am OGO an. Unterrichtsschluss für alle Schüler ist um 11.10 Uhr. Ab Mittwoch findet dann Unterricht nach Stundenplan statt.
Auf dem Bausektor wurde pünktlich zum Schuljahrsbeginn der neue Physiktrakt fertiggestellt. Für die Lehrer dieses Faches gab es zum Ende der Sommerferien eine "Sonderschicht", als die umfangreiche Physiksammlung in den neuen Räumlichkeiten eingeordnet wurde. Voraussichtlich bis Ende Oktober soll die Sanierung der Toilettenanlagen, die sich über drei Etagen erstreckt, fertiggestellt sein. Zum Ende der Sommerferien wird jetzt in diesen Sanierungsbereichen der Estrich aufgebracht. Parallel laufen an der Fassade des Schulgebäudes noch Maßnahmen zum Vollwärmeschutz.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Neue Lehrkräfte am OGO eingeführt
Oberviechtach.(lg) Zum Schuljahrsbeginn begrüßte Oberstudiendirektor Günter Jehl eine Reihe von Lehrkräften, die neu an das Ortenburg-Gymnasium gekommen sind bzw. dorthin zurückgekehrt sind. Es sind dies Studienrätin Andrea Bücherl (Englisch, Französisch), Studienrätin Amelie Wiener (Mathematik, Physik, Natur und Technik), Lehramtsassesorin Sabine Schwarz-Lohmann (Wirtschaft/Recht, Geographie), Studienrätin Angela Tripke ((Englisch, Kath. Religion), Studienrätin Dorothea Otte (Ev. Religion), Lehramtsassesorin Petra Koller (Latein, Englisch) sowie die Studienreferendare Stephan Grundner (Englisch, Geschichte), Nicole Helmdach (Chemie, Biologie), Matthias Kohles (Chemie, Biologie), Jens Küfner (Deutsch, Geschichte), Franz Meier (Deutsch, Latein), Kristina Schatz (Deutsch, Erdkunde) und Janine Scheller (Deutsch, Erdkunde).
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Türen öffnen" für ein neues Schuljahr
Ökumenischer Wortgottesdienst und Schulversammlung - Eltern der Schulneulinge ebenfalls dabei
Oberviechtach.(lg) Eine verschlossene Tür neben dem Altar brachte das Thema beim Anfangsgottesdienst des Ortenburg-Gymnasiums bildlich zum Ausdruck. "Türen öffnen!" lautete das Motto dieses ökumenischen Wortgottesdienstes, den Pfarrer Leo Heinrich und Pfarrer Dr. Harald Knobloch zusammen mit den Lehrkräften und den 800 Schülern des OGO feierten. Besonders begrüßt wurden die Fünftklässer, die ganz vorne in der OGO-Sporthalle Platz nehmen durften.
Ein Novum im Ablauf des ersten Schultages war die Einladung der Eltern der Schulneulinge. Während diese bei ihren jeweiligen Klassleitern Nadine Schwarz-Lohmann (5a), Silke Zettlmeißl (5b), Harald Höpfl (5c) und Hans Kistler (5d) den ersten Schultag am Gymnasium erlebten, fand für die Eltern eine erste Information durch Schulleitung und Elternbeirat in der Mensa statt.
"Ich steh am Anfang eines Weges" sang der Schulchor unter Leitung von Musiklehrerin Katrin Schäufl zu Beginn des Gottesdienstes, in dessen Verlauf die Hindernisse für ein offenes schulisches Gemeinschaftsleben ausgemacht wurden: Vorurteile, Angst, Ich-Bezogenheit, Mobbing und Hass müssten überwunden werden.
Bei der abschließenden Schulversammlung hieß Oberstudiendirektor Günter Jehl nochmals alle Fünftklässer willkommen. Er wies aber auch die Schüler der Q 11 auf ihren neuen Ausbildungsabschnitt hin und wünschte der Q 12 Erfolg auf ihrem letzten Wegabschnitt zum Abitur.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Internationales Sprachendiplom erworben
Herausragende Befähigung in französischer Sprache - Diplom des Bildungsministeriums
Oberviechtach.(lg) "Gratulation zu diesem internationalen Diplom!" Das Zertifikat, das Schülern der Q 11 des Ortenburg-Gymnasiums besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im schriftlichen und mündlichen Bereich der französischen Sprache bestätigt, weist in der Kopfleiste die ausstellende Zentralbehörde aus: "République Francaise, Ministère de l'Èducation Nationale". Studiendirektor a.D. Arwid Krauß, der die Schüler beim Erwerb der Zertifikate betreute, freute sich ebenfalls über den Erfolg von Jasmin Blüsch, Miriam Tauer, Christopher Kiener, Sven Setzer, Thomas Walbrun und Julian Uhlemann, die mit dem DELF-Diplom auch bei einem künftigen Arbeitgeber punkten können. Die Zertifikate schlüsseln die spezifischen Fähigkeiten differenziert auf und können Bestandteil eines Portfolios sein.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Londoner Pianist von internationalem Rang am OGO
Gastspiel von Ashley Fripp kurzfristig anberaumt - Zusammenarbeit von Kunstfreunden und Ortenburg-Gymnasium
Oberviechtach.(lg) Drei Sonette von Petrarca, vertont von Franz Liszt, standen im Mittelpunkt des Gesprächskonzerts, das der junge Londoner Pianist Ashley Fripp auf dem neuen Steinway-Flügel den Schülern am Ortenburg-Gymnasium bot. Beim abendlichen Konzert der Freunde der Kunst an gleichem Ort bildeten die drei Petrarca Sonette den zweiten Programmpunkt nach der Pause.
Beide Konzerte waren auf Vermittlung von Universitätsmusikdirektor Graham Buckland (Uni Regensburg) und von Studienrat Hans Kistler (Ortenburg-Gymnasium) zustande gekommen. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Londoner Pianist mit internationalem Renommee wurde sowohl von Schulleiter Günter Jehl als auch von den Freunden der Kunst als die Veranstalter des abendlichen Konzerts mit offenen Armen empfangen.
Alltag eines Pianisten
Es war mucksmäuschenstill bei den 200 Schülern im OGO-Musiksaal, als Ashley Fripp Petrarcas Sonettvertonungen durch Franz Liszt vortrug. Die Schüler und Lehrer erlebten aber nicht nur den musikalischen Genuss, sondern auch den literarischen Part, denn vor jeder Interpretation trug Kira Gilch den Text des jeweiligen Sonetts vor. Anschließend wurden die Schüler in den Alltag eines international agierenden Pianisten eingeführt, als Graham Buckland beim Interview des jungen Künstlers auf Ausbildung und Übungszeiten einging. Letztere betragen übrigens vier bis acht Stunden pro Tag.
Mit einer sehr "lebensnahen" Darstellung der Mozart-Sonate A-Dur, KV 331, weitgehend ohne Pedal, eröffnete Ashley Fripp das abendliche Konzert. Auf das folgende sehr schmissig und lebendig interpretierte "Rondo alla Turca" standen Brahms' "Vier Klaviersütcke, Op. 119" auf dem Programm. Einerseits wirkten sie innig und introvertiert, andererseits gelten sie als Brahms' letzte Kompositionen auch als "trotzige Klaviermusik" und als Vermächtnis.
Liszts "Totentanz"
Nach der Pause, in der die Freunde der Kunst für das leibliche Wohl der Gäste sorgten, folgte bei den bereits erwähnten Liebessonetten Petrarcas eine fulminante Demonstration pianistischer Brillanz bei den Vertonungen Franz Liszts, dessen 200. Geburtstag die Musikwelt dieses Jahr feiert. Schließlich der Höhepunkt des Abends mit Liszts "Totentanz" in der Version für Klavier solo. Diese schwierige Fassung wurde vom Künstler bravourös dargeboten: fantastische Klaviertechnik, gepaart mit enormer Ausdauer. Mit seinem stürmischen Applaus sicherte sich das Publikum eine Zugabe von Liszt, die als Kontrast zum vorherigen Stück sehr spirituell und schlicht die andere Seite des Komponisten zeigte.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Boeing, Boeing" des Ortenburg-Ensembles
Komödie mit chaotischem Liebesleben
Zwei Aufführungen im Pfarrheim
Oberviechtach.(lg) Die turbulente Beziehungskomödie "Boeing, Boeing" von Marc Camoletti steht am 2. und 8. Oktober jeweils um 19 Uhr auf dem Programm des Ortenburg-Ensembles, das die Pfarrheim-Bühne für eine unterhaltsame Darbietung nutzt. Nach der antiken Tragödie "Die Troerinnen" vom vergangenen Jahr hat sich Regisseur Wolfgang Pöhlmann diesmal für eine leichte Theaterkost entschieden.
Das unterhaltsame Stück thematisiert das chaotische Liebesleben des amerikanischen Journalisten Bernhard (Klaus Zirkelbach), der mit den drei Stewardessen Jacqueline, Janet und Judith (Susanne Hutzler, Julia Ruhland, Julia Gruber) gleichzeitig verlobt ist. Alles klappt wunderbar, bis schnellere Flugzeuge eine Änderung der Flugpläne nach sich ziehen. Jetzt ist Bernhards Terminchaos perfekt, in das auch sein Kumpel Robert (Florian Wein) einbezogen wird. Auch die resolute Haushälterin Berthe (Ramona Krämer) mischt gewaltig mit.
Der Eintritt an der Abendkasse beträgt zehn Euro, fünf Euro für Jugendliche.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Turbulente Komödie mit Wortwitz
Oberviechtach.(lg) Fast wäre die Premiere von "Boeing, Boeing" ins Wasser gefallen, denn Klaus Zirkelbach als einer der Hauptdarsteller erkrankte wenige Tage vor dem Aufführungstermin. Aber in Person von Florian Waldherr nahte Hilfe und Regisseur Wolfgang Pöhlmann fiel ein Stein vom Herzen. Die turbulente Komödie wurde mit Schwung und Esprit auf die Bühne gebracht. Jeder der sechs Spieler des Ortenburg-Ensembles trug seinen Anteil zum Erfolg der unterhaltsamen Inszenierung bei.
Der Innenarchitekt Bernhard (Florian Waldherr), charmanter Junggeselle in der Bayernmetropole München, ist gleichzeitig mit drei attraktiven Damen verlobt. Alle drei sind Stewardessen, die zu unterschiedlichen Zeiten mit dem Flieger nach München kommen. Die Flugpläne ermöglichen es Bernhard, die Damen so abgestimmt zu empfangen, dass sie nie zusammentreffen, bis die Pläne geändert werden.
Wortwitz und Situationskomik bestimmen die Handlung, wenn die resolute Haushälterin Berthe (Ramona Krämer) und Bernhards Schulfreund Robert (Florian Wein) aus Bad Tölz, den permanenten Schwindel des Herzensbrechers stützen helfen. Die drei Flugbegleiterinnen Judith (Julia Gruber), Janet (Julia Ruhland) und Jaqueline (Susanne Hutzler) spielen die Akzente (Schweiz, Amerika, Frankreich) hervorragend aus und verleihen ihren Figuren jeweils ein markantes Profil. Frappant, wie sich Robert wandelt, der als unbedarfter Besucher vom Land schließlich in die Rolle Bernhards schlüpft und als gewandter Charmeur die Schweizerin Judith gewinnt.
Das Happy End ist nach all den nervenaufreibenden Turbulenzen vorprogrammiert, der glatte Verlauf der Premiere war es nicht. Doch Florian Waldherr ließ es sich nicht nehmen, in der Notsituation in die Bresche zu springen und innerhalb von zwei Tagen die Rolle Bernhards einzustudieren. Diese Meisterleistung bewies einmal mehr das Talent dieses Stammspielers im Ortenburg-Ensemble.
Zum Gelingen der flippigen Inszenierung trugen auch die Kräfte hinter den Kulissen bei: Johanna Brandl kreierte authentische Stewardessen-Kostüme, Anita Niebauer und Daniela Uschold sorgten für die richtige Maske, die Familie Zimmet für Technik und Bühnenbau und Maria Kulzer stand als Souffleuse zur Verfügung.
Eine zweite Aufführung steht an diesem Samstag um 19 Uhr im Pfarrheim auf dem Programm. Karten gibt es an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro bzw. fünf Euro für Jugendliche.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Oberpfälzer Blechapostel" spielen für Flügel
Diesen Samstag Benefiz-Konzert am OGO - Musik aus Böhmen und Mähren
Oberviechtach.(lg) Schulleitung und Musik-Fachschaft des Ortenburg-Gymnasiums freuen sich, dass auch die "Oberpfälzer Blechapostel" mit einem Benefiz-Konzert die Anschaffung des Steinway-Flügels am OGO unterstüzen. An diesem Samstag ist es so weit. Pünktlich um 19.30 Uhr werden die Flügelhörner, Trompeten, Posaunen, Tuba, Schlagzeug und Klarinetten in der OGO-Sporthalle erklingen. Karten gibt es an der Abendkasse.
Die Liebe zur Blasmusik führt die 15 Musiker zusammen, die mehreren Kapellen aus der Region angehören und nur zeitweise als Blechapostel auftreten. Ihr Programm setzt sich aus böhmischen und mährischen Stücken zusammen, aber auch moderne Arrangements und Solonummern sind in ihrem Programm zu hören. Gegründet wurde die Kapelle bereits 2002, so dass im nächsten Jahr das zehnjährige Jubiläum ins Haus steht.
Bildtext:
Die "Oberpfälzer Blechapostel" spielen seit 2002 aus Liebe zur Blasmusik.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mediatoren helfen bei Konflikten und Mobbing
Ausbildung am OGO abgeschlossen – 19 Schüler erhielten ihre Zertifikate – Auch präventiv tätig
Oberviechtach. (lg) Um bei Konflikten zwischen Mitschülern helfen zu können, reicht der gute Wille allein nicht. Streit schlichten will gelernt sein. So unterzogen sich 20 Schüler des Ortenburg-Gymnasiums bei der Mediatorenausbildung einem Training, um künftig in solchen Fällen einwirken zu können.
Die Vermittlung sozialer Kompetenz wird am OGO schon lange groß geschrieben. Wie ein Mosaikstein fügt sich hier auch die Ausbildung von Mediatoren ein, die seit dem letzten Schuljahr von Studienrätin Martin Lang und Studienrätin Silke Zettlmeißl in vielen Sitzungen und Treffen geleitet wurde.
Mobbing, Gewalt und Streitigkeiten können Schüler belasten. Sich aber mit diesem Problem einem Erwachsenen anzuvertrauen, erscheint mitunter schwierig. Den Lehrkräften fallen unterschwellige Spannungen in den Klassen zwar auf, oftmals sind diese aber kaum greifbar. Entsprechend schwierig ist es für Eltern und Lehrer gleichermaßen aktiv zu werden. Um gleichaltrige Ansprechpartner finden zu können, die entsprechend geschult sind, mit solchen Situationen umzugehen und Hilfe leisten zu können, aber auch präventiv tätig werden zu können, fand am Ortenburg-Gymnasium erstmals eine Mediatorenausbildung statt.
Besonders positiv dabei ist die Vielzahl von Anmeldungen hervorzuheben. Schließlich unterzogen sich 20 Schüler aus den 7., 8., 9. und 10. Klassen dem Training. Da sich die Tätigkeit vor allem darauf bezieht moderierend zwischen Konfliktparteien aktiv zu werden und mit diesen zusammen hilfreiche Lösungen zu erarbeiten, ist eine umfangreiche Ausbildung nötig.
Der erste Teil wurde im Rahmen des Klassensprecherseminars in Waldmünchen absolviert. Neben zahlreichen Spielen, die die Gruppendynamik förderten, beschäftigten sich die zukünftigen Mediatoren aber auch mit Theorien zur Kommunikation und Möglichkeiten Botschaften zu vermitteln.
Bei weiteren Sitzungen erarbeiteten die Jugendlichen die Phasen eines Schlichtungsgesprächs, d.h. die Thematisierung der Konflikte, den Perspektivenwechsel, der es ermöglicht, die Position des Gegenübers einzunehmen und schließlich den eigenständigen Lösungsvorschlag durch die Konfliktparteien. Am Ende der Ausbildung stand eine Prüfung, die die erlernten und absolvierten Inhalte dokumentiert. 19 Schüler unterzogen sich der Prüfung und konnten von Oberstudiendirektor Günter Jehl in Anwesenheit vom stellvertretenden Schulleiter Matthias Schaller ihr Zeugnis in Empfang nehmen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Egerländer Sterne" und "Böhmisches Herzklopfen"
Benefizkonzert der "Blechapostel" am OGO - Zum Kirchweihsamstag schmissige Blasmusik geboten
Oberviechtach.(lg) Es ging Schlag auf Schlag, eine schmissige Polka folgte auf die nächste, als die "Oberpfälzer Blechapostel" am Kirwasamstag im Ortenburg-Gymnasium musikalisch das Kirchweihfest einläuteten. Dieses war allerdings nicht der eigentliche Anlass für den Auftritt der 15 Musiker aus den Landkreisen Schwandorf und Cham, sondern ein Versprechen, das man dem Musiklehrer Hans Bock gegeben hatte: Die Blechapostel wollten mit ihrem Benefizkonzert einen hoch willkommenen Beitrag zum "Flügel-Projekt" leisten.
Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte hierfür der Kapelle nachdrücklich und insbesondere auch Hans Bock, der abschließend die "Alten Kameraden" dirigieren durfte und dies ganz professionell über die Bühne brachte. Langweilig wurde es bei dem dreistündigen Konzert zu keiner Minute, denn Conferencier Stefan Pronold präsentierte nicht nur die einzelnen Musikstücke, sondern erwies sich auch als glänzender Unterhalter mit der Vorstellung eines jeden Musikers, unter ihnen Hans Kistler, der am OGO als Lehrer unterrichtet. Andere Mitglieder der Kapelle drückten als Schüler die OGO-Schulbänke - und darüber wusste Stefan Pronold einiges zu berichten.
"Egerländer Sterne", "Böhmisches Herzklopfen" oder "Die Sonne geht auf" lauteten die bildreichen Titel der Stücke, deren Klang die OGO-Sporthalle erfüllte. Der "Mariechen-Walzer" war der einzige Walzer dieses Abends, der immer wieder mit Solostücken garniert wurde, bei denen sich die Musiker und Sänger die Herzen des Publikums eroberten, wie z.B. die beiden Vorstände Sebastian Kunschier und Jürgen Hagl mit ihrem Baritongalopp. Auf rasante Stücke folgten ruhige Werke wie die "Brillantpolka" oder Filmmelodien wie "Billitis" oder "Spiel mir das Lied vom Tod". Ein rundum gelungener Musikabend, bei den die Blechapostel nicht nur für den Ohrenschmaus, sondern auch für das leibliche wohl ihrer Zuhörerschaft gesorgt hatten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Goldenen Oktober in der Goldenen Stadt erlebt
Austauschschüler in Prag - Besichtigungen und Sporttag – Beziehung beider Länder
Oberviechtach.(lg) Das Austauschpflänzlein, das 1989 zwischen dem Ortenburg-Gymnasium und der Prager Obchodni Akademie gesät wurde, hat sich zu einer kräftigen Blume entwickelt. Dr. Christine Paschen gebrauchte dieses Bild am Beispiel der Sonnenblume, als die Oberviechtacher Schüler bei ihrem Partnerschaftsbesuch an der Wirtschaftsoberschule in der Prager Altstadt empfangen wurden. Die Sonnenblume war ein gutes Omen für das Wetter, denn während des einwöchigen Aufenthalts blieb die Sonne den Gästen aus Oberviechtach treu.
Beim offiziellen Empfang hoben die Direktorin der Obchodní Akademie, Jana Maierová, sowie die deutschen Lehrkräfte Dr. Christine Paschen und Ulrich Wohlgemuth die Bedeutung des Austausches für das gut nachbarschaftliche Verhältnis hervor. Im Anschluss folgte ein Rundgang über den Altstädter Ring zur Prager Universität. Bei der Führung durch deren ältesten Teil, das sogenannte Karolinum, erhielt die Gruppe einen Einblick in die Geschichte der bereits 1348 von Kaiser Karl IV. gegründeten Hochschule. Außerdem durfte sie die Ausstellung „World Press Photo 2011“ mit preisgekrönten, aber teilweise schockierenden Pressephotos des Jahres besichtigen.
Nach einem in den jeweiligen Gastfamilien individuell gestalteten erlebnisreichen Wochenende begann die neue Woche mit einer Stunde zur Geographie und Geschichte der Tschechischen Republik. Die erworbenen Kenntnisse konnten bei einer Führung durch die Prager Burg vertieft werden. Das neu gestaltete Goldene Gässchen bildete den Endpunkt des Vormittagsprogramms, bevor am Nachmittag neben anderen Sehenswürdigkeiten die renovierte Karlsbrücke und die Deutsche Botschaft im Lobkowicz-Palais aufgesucht wurden.
Am Dienstag waren Theresienstadt / Terezín und Leitmeritz / Litomeřice Ziel eines gemeinsamen Ausflugs. Mit dem Besuch des Ghettomuseums in Theresienstadt sowie der Kleinen Festung, die während der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg Konzentrationslager für politische Häftlinge war, um nach Kriegsende als Internierungslager für Deutsche zu dienen, wurden auch historisch problematische Aspekte der Beziehung beider Länder thematisiert. Die anschließende Führung durch Leitmeritz fand bei fast sommerlichen Temperaturen statt, wobei sich einige Interessierte in den Felsenkellern unter der Stadt etwas abkühlen konnten.
Als besondere Überraschung gab es auch heuer einen Sporttag, erneut ermöglicht durch das großzügige Sponsoring eines tschechischen Schülervaters. Mit Feuereifer widmeten sich gemischte deutsch-tschechische Schülerteams „Korfball“ und Geschicklichkeitsaufgaben verschiedenster Art.
Bevor am Donnerstag das offizielle Programm mit einer Abschlussbesprechung endete, besichtigte die deutsche Gruppe die Traditionsbrauerei „U Fleku“. Der traurigen Abschiedsstimmung am Freitagmorgen entsprach der Wetterumschwung. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass es sich um eine erlebnisreiche und harmonische Woche gehandelt hatte und der Austausch im nächsten Jahr unbedingt fortgesetzt werden muss.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Blick für die Zeit nach dem Abitur geschärft
Weichenstellung für Studium und Beruf - Training der Q 11 durch externe Partner - Firmen aus der Region ins Boot geholt
Oberviechtach.(lg) Drei Tage lang wurden die Schüler der 11. Jahrgangsstufe am Ortenburg-Gymnasium mit wesentlichen Fragen der Berufs- und Studienorientierung (BuS) konfrontiert. Zahlreiche Referenten von Unternehmen, Behörden und Hochschulen schärften den Blick der Schüler für die Zeit nach dem Abitur. Dabei ging es nicht nur um Theorie, sondern auch um die Praxis, etwa beim Bewerbungstraining oder beim Sporttest der Polizei für diejenigen Schüler, die einmal einen entsprechenden Dienst anstreben.
Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Oberstudiendirektor Günter Jehl neben dem Plenum der Schüler auch die Referenten in der Mensa der Schule. Sein besonderer Gruß galt Heidi Klatt vom Kolping-Bildungswerk Schwandorf, die die Veranstaltung organisierte und auch eigene Referenten einsetzte, sowie dem akademischen Berufsberater Peter Schuierer von der Arbeitsagentur Schwandorf, die die Ausbildung mitfinanzierte. Oberstufenkoordinator Georg Lang verwies auf die Erfüllung fundamentaler Ziele der Projekt-Seminare während der dreitägigen Veranstaltung. Diese neue Ausbildungsform des achtjährigen Gymnasiums fordert im ersten Halbjahr berufs- und studienorientierende Maßnahmen.
Namhafte Unternehmen der Region lieferten den Schülern nicht nur interessante Firmenporträts, sondern boten sich auch für duale Studiengänge an. Zudem waren Vertreter sämtlicher Unternehmen bei etwa zwanzigminütigen Einzel-Vorstellungsgesprächen aller 75 Jugendlichen eingesetzt. Der abschließende Dank des Oberstufenkoordinators galt den Vertretern der Firmen FEE Neunburg v. Wald, AOK Schwandorf, Irlbacher Schönsee, Klug Teunz, Witt Weiden und Sparkasse Schwandorf.
Vom Kolping-Bildungswerk selbst widmeten sich Trainer der Kommunikation und Körpersprache und selbst Fragen des Knigge dienten der Konditionierung der Jugendlichen für die künftige Arbeitswelt. Carl Prämaßing und Katrin Liebl waren auf diesen Gebieten aktiv, während sich Beatrix Wirth um die korrekte schriftliche Bewerbung kümmerte. Beim Training im Assessment-Center kam es auf Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität oder schnelle Auffassungsgabe an.
Dorothea Seitz-Dobler informierte die Jugendlichen über die Anforderungen des gehobenen Beamtendienstes, während Johann Trettenbach hier speziell auf den Beamtendienst bei der Polizei einging. Dr. Barbara Eiwan lieferte Einblicke zum Studium an der Universität Regensburg. Aber auch Studiengänge an den Fachhochschulen Regensburg und Deggendorf (Technologie Campus Cham) sowie Soziale Studienmöglichkeiten wurden den Jugendlichen vermittelt.
Hintergrund: Berufs- und Studienorientierung in den P-Seminaren
Das G 8 verlangt in den Projekt-Seminaren zur Studien- und Berufsorientierung eine frühzeitige Heranführung der Jugendlichen an die Berufswelt bzw. das Studium. "Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnisse, Einstellungen und Kompetenzen erwerben, die sie befähigen, ihre Studien- und Berufswahl verantwortlich zu treffen. Gleichzeitig lernen sie Anforderungen der Hochschule und der Berufswelt kennen." Am Ortenburg-Gymnasium wird diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Kolping-Bildungswerk Schwandorf und zahlreichen kompetenten Partnern von außerhalb der Schule durchgeführt, die vor allem den unentbehrlichen Praxisbezug mitbringen. Sämtliche Qualifizierungen der Schüler werden zertifiziert und in einem Portfolio dokumentiert.(lg)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P-Seminar brachte Musik-CD auf den Markt
"Weg zur eigenen CD" vorgestellt - Arrangement, Aufnahme, Sponsorensuche
Oberviechtach.(lg) Wie verfährt man, wenn man eine eigene Musik-CD herausbringen will, die qualitätsvoll und zugleich auch finanzierbar sein soll? Das Projektseminar Musik (Q 12) des Ortenburg-Gymnasiums hat es vorgemacht. Kurz vor den Ferien präsentierten die 14 Jugendlichen ihre Songs und gaben der Öffentlichkeit auch einen Einblick in die Arbeit des P-Seminars unter Leitung von Studienrat Daniel Reisinger.
Dieser hatte nach eigenem Bekunden bei der CD-Produktion wenig Arbeit. Gemäß dem Projektcharakter übernahmen die Jugendlichen sämtliche Tätigkeiten. Dazu zählten neben den künstlerischen Aktivitäten wie Arrangierung und musikalische Umsetzung auch die Gewinnung von Sponsoren. Diese konnten sich bei der Präsentation in der OGO-Sporthalle davon überzeugen, dass ihre Spendengelder produktiv eingesetzt worden waren.
Nur sechs der insgesamt 14 Songs sind auf der CD verewigt. Alles andere wäre zu teuer geworden. Am Präsentationsabend wurden aber alle Titel vorgestellt, die durchaus unterschiedlich ausgerichtet waren. So eröffnete Jonas Sorgenfrei den Konzertabend mit seinem Liebessong "Forever", während Susanne Hutzler ihr sehnsuchtsvolles "I want you to stay" interpretierte. "What about you" lautet die gefühlsbetonte Pop Ballade für Klavier, Gitarre und Schlagzeug von Ilona Schneider, wohingegen Kira Gilch in einem der wenigen deutschsprachigen Titel einen moralischen Appell vermittelte: Zufriedenheit mit dem, was man hat. Mit einem aufwändigen Arrangement mit Blechbläsern und Streicherklängen wartete Melanie Müller bei ihrer "Love Story" auf. "Never the same" hieß Julius Reuters Titel, der mit seinem Stimmungsgehalt an eine Ballade der Band Metallica erinnerte.
Kira Gilch und Melanie Müller moderierten den kurzweiligen Konzertabend und rührten die Werbetrommel für die CD, die zum Preis von sechs Euro am Ortenburg-Gymnasium angeboten wird.
Bildtext:
Gemäß der Zielsetzung eines Projektseminars kümmerten sich die Schüler selbst um alle anfallenden Arbeiten Bild:lg
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vortrag beim Projekt-Seminar Englisch am OGO
Oberstleutnant Wolfgang Kuhl über Kosovo-Einsatz - Ohne Englisch geht gar nichts
Oberviechtach.(lg)"Um Englisch wird von euch im Beruf keiner herumkommen!" So das Statement von Oberstleutnant Wolfgang Kuhl vom Panzergrenadierbataillon 122, als er das Projekt-Seminar "Business English in use" der 11. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums besuchte. Alles lief in Englisch ab, auch die Begrüßung durch den Schüler Patrick Lebesmühlbacher und Seminarleiter Hans Kistler.
Bevor der stellvertretende Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122 über seinen sechsmonatigen Einsatz im Kosovo berichtete, gaben Miriam Tauer und Sven Setzer einen Abriss über die Auslandseinsätze der Bundeswehr generell. Oberstleutnant Kuhl referierte auf Englisch über die innere Sicherheit im Kosovo, die Grenzüberwachung und die Zusammenarbeit mit der kosovarischen Polizei und mit internationalen Organisationen. Er überging auch nicht die Schwierigkeiten beim Aufbau geordneter Verhältnisse und nannte als Hindernisse vor allem Korruption, Drogen- und Menschenhandel.
Immer wieder stellte der Offizier die Bedeutung der englischen Sprache als internationales Kommunikationsinstrument heraus. Bei der abschließenden Vertiefung fragten die Schüler zu Kontakten mit der einheimischen Bevölkerung, zu Freizeitmöglichkeiten oder auch zur persönlichen Situation im Auslandseinsatz.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ministeriumsmitarbeiter zu Gast am OGO
Mit einer bühnenreifen Begrüßung hieß Doktor Eisenbarth die Mitarbeiter des Kultus- und Wissenschaftsministeriums am Ortenburg-Gymnasium willkommen. Bild: lg
Traditionelles Mitarbeitertreffen von Kultus- und Wissenschaftsministerium – Besuch der Museen und Betriebsbesichtigung
Oberviechtach/Wackersdorf. (lg) Der Landkreis Schwandorf war Ziel des diesjährigen Mitarbeitertreffens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus . Aktuelle und ehemalige Gymnasialmitarbeiter des Ministeriums treffen sich alljährlich an einem Gymnasium in Bayern zum Gedankenaustausch. Gastgeber war heuer Oberstudiendirektor Günter Jehl, der von 1998 bis 2002 als Mitarbeiter im Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie im Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst tätig war.
Doktor Eisenbarth höchstpersönlich begrüßte zusammen mit seiner Gattin die rund 35 Teilnehmer aus ganz Bayern zum Auftakt der Veranstaltung am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach. Günter Jehl gab dem Kreis anschließend einige Informationen zur Historie und zur Entwicklung des Oberviechtacher Gymnasiums. Eine Schulhausführung schloss sich an, ehe die Gruppe ins Stadtmuseum aufbrach, wo 1. Bürgermeister Heinz Weigl die Gäste willkommen hieß. Museumsleiter und Altbürgermeister Wilfried Neuber führte dann durch die einzelnen Abteilungen des Museums und erläuterte die Ausstellungen. Auch Studiendirektor Georg Lang referierte über die von ihm mitgestaltete Postausstellung.
Beim Abendessen war u. a. der Kollege Immanuel Wolpertinger zu Gast, der in den 80er Jahren im Kultusministerium vom damaligen Mitarbeiter Günther Trüb als fiktive Lehrkraft ins Leben gerufen wurde. Zur weiteren Pflege dieser humorvollen Tradition wurde Wolpertinger, der die Fächer Latein, Griechisch und Bayrisch unterrichtet, nun als mobile Reserve dem Ortenburg-Gymnasium zugewiesen.
Am Sonntagvormittag begann das Programm mit einer Museumsführung in Wackersdorf, bei der nach der Begrüßung durch 3. Bürgermeister Günther Pronath Museumsleiter Karl Jobst die Geschichte Wackersdorfs und hier insbesondere die Entwicklung von der BBI zur WAA erläuterte. Nahtlos schloss sich eine Führung durch das Sennebogen-Werk im Innovationspark Wackersdorf an, die vom Werksleiter Alexander Scherer persönlich sowie von Altbürgermeister Alfred Jäger, der den Kontakt vermittelte, geleitet wurde. Als Höhepunkt konnten sich einige Teilnehmer sogar bei der Bedienung eines Baggers betätigen. Ein gemeinsames Mittagessen rundete das gelungene Jahrestreffen ab, das den weitgereisten KM-Mitarbeitern ein interessantes Bild des Landkreises Schwandorf und viele Hintergrundinformationen vermittelte.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Erfahrungen bei den Jungchemikern
Zwei Tage an der Uni Regensburg - Chemielabors und Uni-Betrieb erkundet
Oberviechtach.(lg) Löchrige Kittel, Schutzbrillen, bunte Substanzen, Überraschungseffekte und Geruchsproben. All das stand auf dem Plan des zweitägigen Chemiepraktikums des Jungchemikerforums der Universität Regensburg. Bianca Bauer, Melanie Müller, Andreas Schneider und Ilona Schneider von der Q 12 des Ortenburg-Gymnasiums nahmen mit großem Interesse an diesem Praktikum teil, das mit seinen praxisbezogenen Versuchen der Studienorientierung diente. Neben der Arbeit in den Chemielabors konnten die angehenden Studenten auch den Uni-Betrieb mit der Mensa kennenlernen. Zwei erfahrungsreiche Tage für die Studienorientierung.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Steinway-Flügel beim 33. OGO-Klavierabend
Oberviechtach.(lg) Bereits zum 33. mal durften die Klavierschüler des Ortenburg-Gymnasiums ihre Lernfortschritte beim traditionellen Klavierabend präsentieren. "Frisch ans Werk, an die Tasten unseres neuen Flügels, der heute seine Klavierabendpremiere erfahren darf!" So ermunterte Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth die jungen Interpreten von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe, nachdem er auch zahlreiche Zuhörer im Musiksaal willkommen geheißen hatte.
Die 15 jungen Pianisten warteten mit einem abwechslungsreichen Programm von der Klassik bis zur Moderne auf, das durchaus unterschiedliche Nievaustufen aufwies. Antonia Schneider (8d) trug ihr "Ungarisches Rondo" von Haydn auswendig vor, gefolgt vom gefühlvollen "Forrest Gump" von Nadine Wild (8a). Mit einem flott gespielten Satz aus Haydns Sonate in D-Dur entließ Julia Kleber (8d) die Gäste in die Pause, in der die Schülermitverantwortung für eine reibungslose Verpflegung sorgte.
Nach der Eröffnung des zweiten Teils durch Felizitas Kellner (10a) verabschiedeten sich die Abiturientinnen Ilona Schneider und Lisa Bindl, die beide viele Klavierabende mitgestaltet hatten. Den Höhepunkt bildete die Mozart-Fantasie in d-Moll, technisch und musikalisch perfekt gespielt von Julia Kleber, was vor allem auch für die jeweiligen Schlusskadenzen der einzelnen Parts galt.
Ilona Schneider bedankte sich abschließend beim Organisator Hans Bock mit einem Präsent der Interpreten. Die rund 90 Besucher quittierten den kurzweiligen Musikabend mit lang anhaltendem Applaus.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zum Tag der Menschenrechte nach Mödlareuth
Erinnerung an deutsche Teilung und SED-Diktatur - Betroffenheit der Schüler in der Gedenkstätte
Oberviechtach.(lg) Der "Tag der Menschenrechte" wird weltweit am 10. Dezember begangen. Dieses Datum ist der Gedenktag zur "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die 10. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums, die traditionell mit einer Veranstaltung an diesen Gedenktag erinnert, unternahm in diesem Jahr eine Exkursion in das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth.
Heute gehört dieses Dorf mit seinen 50 Einwohnern teilweise zu Bayern und teilweise zu Thüringen. In der Zeit der deutschen Teilung ging aber mitten durch das Dorf eine 700 Meter lange Sperrmauer. Als es der amerikanische Präsident Bush besuchte, sprach er von "Klein-Berlin", denn er fand hier Verhältnisse vor wie in Berlin. Kontakte der Menschen hüben und drüben waren jahrzehntelang durch ein technisch perfektioniertes Trennungs- und Überwachungssystem der DDR unterbunden.
Die Schüler der drei 10. Klassen und die begleitenden Lehrkräfte Konstantin Scharf, Martina Lang und Georg Lang konnten in den erhaltenen bzw. wieder aufgebauten Mauer- und Sperranlagen mit den mehrfach gesicherten Toren die einstige Teilung des Dorfes gut nachvollziehen. Alles begann in der Nachkriegszeit, als 1952 an der Zonengrenze mitten durch das Dorf ein übermannshoher Bretterzaun errichtet wurde. 1966 erfolgte der Bau der 700 Meter langen Betonsperrmauer, die nach dem Fall der Mauer in Berlin 1989 auch geöffnet wurde.
In der Folgezeit reifte der Plan, hier ein Museum zur Geschichte der deutschen Teilung zu errichten. Mödlareuth gehört heute auf bayerischer Seite zur Gemeinde Töpen und auf thüringischer Seite zur Stadt Gefell, doch der Alltag wird wieder gemeinsam gestaltet und man feiert auch wieder zusammen die Feste.
Die heutige Gedenkstätte ist ein Zeugnis für die Verbrechen der SED-Diktatur sowie ein Ort des Erinnerns an die deutsche Teilung und des Gedenkens an deren Opfer. Als unmittelbares Resultat der Exkursion hat die Klasse 10a eine Ausstellung in der Pausenhalle des Gymnasiums gestaltet.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Externe Partner im Projektseminar
Kompetenzerwerb in Sachen Rhetorik - Vermittlung in Theorie und Praxis
Oberviechtach.(lg) Kompetenz in Sachen "Rhetorik" verschaffen sich seit September Schüler des gleichnamigen Projektseminars der 11. Jahrgangsstufe am Ortenburg-Gymnasium. Mit dem 1. Bürgermeister von Neunburg v. Wald, Martin Birner, und dem Juristen Dr. Lutz Bergmann holten sich die Kursteilnehmer unter ihrem Seminarleiter, Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth, jetzt Unterstützung von außen.
Die beiden externen Partner, deren Einbeziehung fester Gestaltungsbestandteil eines P-Seminars ist, berichteten aus ihrer biografischen und beruflichen Erfahrung und führten auch von der Theorie her in Aufbau und Umsetzung einer Rede ein. Dr. Bergmann wird in einer zweiten Unterrichtseinheit die von ihm ausgegebenen Referate im Seminar bewerten lassen. Als Ziel ihres Seminars nennen die Oberstufenschüler die Konzeption eines Rhetorikkurses für die 6. und 7. Jahrgangsstufe sowie eine öffentliche Abendveranstaltung zu dieser Thematik.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Barocke Bläserklänge und adventliche Melodien
OGO-Weihnachtskonzert in voll besetzter Auferstehungskirche - Vielseitige Annäherungen an das Weihnachtsfest
Oberviechtach.(lg) Die Bläser der OGO Brass und Julia Kleber an der Orgel bescherten mit dem Marsch des Prinzen von Dänemark (Jeremiah Clarke) einen fulminanten barocken Auftakt des diesjährigen OGO-Weihnachtskonzerts. Die evangelische Auferstehungskirche war bis auf den letzten Platz besetzt, als Oberstudiendirektor Günter Jehl die zahlreichen Gäste willkommen hieß und sich beim Hausherrn, Pfarrer Dr. Harald Knobloch, bedankte. Der Schulleiter lobte die Musikbegeisterung seiner Schüler und dankte den Leitern der verschiedenen Ensembles, nämlich Daniel Reisinger, Silke Zettlmeißl, Stefan Schäufl und Hans Kistler.
Nach Spirituals der Music Kids, arrangiert von Daniel Reisinger, dirigierte Silke Zettlmeißl die Chorklassen, die den Aufruf "Send deinen Engel" und den "Stern über Bethlehem" auswendig vortrugen. Franz Schuberts bekanntes Impromtu op. post 142 hört man in Hans Kistlers Arrangement für Klarinetten selten. Es war ein Ohrenschmaus, ebenso wie sein Arrangement des Peter-Cornelius-Stücks "Die Hirten".
Anschließend zog der Große Chor in den Altarraum ein, um zusammen mit den Streichern des Kammerensembles mit "Christmas Lullaby" auf das Weihnachtsfest einzustimmen, bevor die Sänger mit dem sehr modernen Werk "Engel" einen Ausflug in den Rap unternahmen. Als Kontrast hierzu folgten Volksweisen und alpenländische Weisen aus Salzburg durch das Querflötenquartett und die OGO Brass.
"Machet die Tore weit" lautete der musikalische Aufruf, den die Bläser von der Empore im Wechsel mit dem Großen Chor und den Streichern umsetzten, wobei die Solistin Anna Rustler (Sopran) den gesanglichen Solopart übernahm. "Nun freut euch, ihr Christen" lautete die Ermutigung zum Schluss, als alle - Sänger, Musiker und Publikum - aufgerufen waren nach Kräften mitzusingen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit "Level 4" zum Vorlese-Sieger
Beste Leser aus den 6. Klassen ermittelt - Fabian Sochor vertritt Gymnasium beim Kreisentscheid
Oberviechtach. Mit "Level 4 - Die Stadt der Kinder" von Andreas Schlüter wurde Fabian Sochor (6b) der diesjährige Sieger im Vorlesewettbewerb des Ortenburg-Gymnasiums. Nachdem in den fünf 6. Klassen die besten Leser ermittelt waren, traten diese zum Schulfinale an. Nach Fabian Sochor kam Theresa Bayer (6c) mit einem Buch aus der Reihe "Die drei ???" auf Rang zwei, gefolgt von den drei Drittplatzierten Laura Brandl (6e), Fabian Frank (6a) und Ksenia Krysanovsk (6d).
Zur Siegerehrung in der Schulbibliothek begrüßte Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth Preisträger und Lehrerkollegen mit Unterstufenbetreuerin Bettina Meier. Leserichtigkeit, Betonung und Lesetempo waren Kriterien, die bei der Bewertung eine Rolle spielten. Bei der Verleihung der Urkunden empfing Fabian Sochor die Gratulation von Mitschülern und Lehrern. Der Schulsieger wird im Neuen Jahr das Gymnasium beim Kreisentscheid vertreten.(lg)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tüftler in Mathematik und Chemie ausgezeichnet
2. Platz im Mathematik-Wettbewerb für Sebastian Bindl - „Oberpfälzer Schüler-Nobelpreis“ für Jan Hölzl
Oberviechtach.(lg) Robert addiert zuerst sieben aufeinander folgende, danach acht aufeinander folgende und schließlich neun aufeinanderfolgende positive ganze Zahlen. Er erzielt dabei dreimal das gleiche Ergebnis. Christina stellt fest: „Das ist der kleinste Wert, den man so erhalten kann!“
Weder hat sich dieses Ereignis so am Ortenburg-Gymnasium abgespielt, noch handelt es sich um eine Aufgabe aus dem Unterricht. Diese Aufgabe stammt aus der ersten Runde des „14. Landeswettbewerbes Mathematik Bayern“ für Schülerinnen und Schüler aus Realschulen und Gymnasien bis einschließlich Klassenstufe 10. Der Wert, den Robert berechnet hat, musste bestimmt werden. Drei weitere von sechs Aufgaben galt es im Herbst zu Hause zu bearbeiten und einzuschicken. Dabei wurden natürlich auch andere Themengebiete der Mathematik betreten, wie z.B. die Geometrie. Einige Schüler des Ortenburg-Gymnasiums stellten sich dieser Herausforderung.
Besonders hervorzuheben ist dabei Sebastian Bindl aus der Klasse 9a, der durch seine guten Lösungen einen zweiten Platz erreicht hat. Oberstudiendirektor Günter Jehl konnte ihm dafür eine Urkunde und einen Buchpreis überreichen. Sebastian hat sich damit für die Teilnahme an der zweiten Runde qualifiziert. Die Aufgaben dafür wurden ihm von den Mathematiklehrkräften Paula Deml und Dr. Franz Süß übergeben, so dass Sebastian nun bis Anfang Februar 2012 wieder tüfteln und kombinieren kann.
Auch in den Naturwissenschaften gab es eine bemerkenswerte Auszeichnung. Der Schüler Jan Hölzl hat im letzten Schuljahr mit seinem Forschungsprojekt „Biologisch abbaubare Frischhaltefolie aus nachwachsenden Materialien“ am Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ teilgenommen (wir berichteten). Für diese Arbeit wurde er nun von der Bertlein-Stiftung mit dem „Oberpfälzer-Schüler-Nobelpreis“ ausgezeichnet. Seine Betreuungslehrkräfte Paula Deml und Wolfgang Graf konnten ihm das zugehörige Preisgeld in Höhe von 500 Euro überreichen. Dafür hat Jan eine gute Verwendung. Eine Patentrecherche läuft bereits, die sich mit dem Preisgeld gut finanzieren lässt. Und Jan ist am Ball geblieben. Er hat sein Produkt weiter analysiert und verbessert. Mit diesen Ergebnissen wird er im nächsten Jahr erneut bei Jugend forscht antreten.
Doch zurück zu Robert. Für alle, die es interessiert: Er hat den Wert 252 berechnet. Lösungswege und auch die anderen Aufgaben können der Homepage des Landeswettbewerbs Mathematik Bayern www.lwmb.de entnommen werden.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Internationales Sprachendiplom DELF
Zusatzausbildung für Oberstufenschüler - Zertifikat des französischen Unterrichtsministeriums
Oberviechtach.(lg) Nicht nur Zeugnisse, sondern Portfolios und Zertifikate erlangen bei heutigen Bewerbungen eine besondere Rolle. Mit dem Sprachendiplom DELF (Diplome d'Ètudes en Langue Francaise) des französischen Unterrichtsministeriums können Jugendliche daher durchaus punkten. Kurz von den Weihnachtsferien erhielten mehrere Schüler der Oberstufe im Direktorat des Ortenburg-Gymnasiums ihre DELF-Zertifikate, die sie an der Volkshochschule Weiden erworben hatten.
Bei der Überreichung würdigten Oberstudiendirektor Günter Jehl und Fachbetreuerin Marion Hilmer das besondere Engagement dieser Jugendlichen, die sich dieses Diplom nach Vorbereitung von Studiendirektor a.D. Arwid Krauß und Studienrätin Isabel Komossa in einer mündlichen Prüfung (Referat, Konversation) und einer schriftlichen Prüfung (Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion) erarbeitet hatten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Interessante Einblicke in die Bankenwelt
Achtklässler erhalten eine Führung durch die Sparkassenfiliale
Oberviechtach.(lg) Im Rahmen des Wirtschaft- und Rechtunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach zusammen mit ihrer Lehrerin Sabine Schwarz-Lohmann die örtliche Sparkassenfiliale. Dort erhielten die Jugendlichen die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Geldinstituts zu schauen, die Abläufe in einer Bank vor Ort kennen zu lernen und Fragen rund um das Thema Geld und Zahlungsverkehr zu stellen.
Gebietsdirektor Wunibald Zwack hieß die Schülerinnen und Schüler willkommen, stellte das Kreditinstitut vor und gab einen Überblick über die verschiedenen Zahlungsarten. Anschließend wurde den Jugendlichen gezeigt, wie Online-Banking funktioniert und was dabei zu beachten ist. Mitarbeiterinnen der Sparkasse gaben den jungen Besuchern auch Einblicke in Bereiche, die dem Kunden normalerweise verborgen bleiben. Die Achtklässler erfuhren auch, wie sie sich vor möglichem Betrug beim Geldabheben am Automaten schützen können. Nach einer informativen Führung durch die Räume der Geschäftsstelle, einschließlich des Tresorraums konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei einer kleinen Brotzeit in der Geschäftsstelle stärken, bevor sie sich wieder auf den Rückweg zur Schule machten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kalenderblätter kreativ gestaltet
"Feste und Märkte" in verschiedenen Techniken - OGO mit drei Arbeiten im Seenland-Kalender
Oberviechtach.(lg) "Feste und Märkte im Oberpfälzer Seenland 2012" war das Thema beim Seenland-Wettbewerb, bei dem die Kreativität von jungen Künstlern gefragt war. Bei der Gestaltung von allen Arten von Festen wurden vom Zweckverband Oberpfälzer Seenland drei Arbeiten des Ortenburg-Gymnasiums für den Kalender 2012 ausgewählt. Als Leiter der Schule mit den meisten Preisen empfing Oberstudiendirektor Günter Jehl die drei erfolgreichen Schüler im Direktorat, wo sie auch ihre Arbeiten vorstellten.
Sophie Lasts (5d) Deckfarben-Arbeit, die den Monat Februar ziert, zeigt ein romantisches Lichterfest mit einem Eislaufpaar. Lisa Reitinger (5d) stellt hingegen eine frühlingshafte Szene dar. In dem Mai-Bild feiern, spielen und tanzen Menschen unter einem Maibaum. Peter Forster (5a) hat in seiner Buntstift-Zeichnung mit großem Hang zum Erzählerischen einen vorweihnachtlichen Markt gestaltet. Sein Bild ist besiedelt von einer Vielzahl von Marktbuden mit vielfältigem Warenangebot und zahlreichen Besuchern.
Über den Erfolg der jungen Maler und Zeichner freuen sich auch die beiden Kunsterzieher Vera Holzleitner und Ulrich Wohlgemuth, die zur Zeit eine Auswahl der eingereichten Arbeiten in einer Schulausstellung präsentieren.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit spannenden Geschichten unterhalten
Catherine Bouin aus Nizza am OGO - Professionelle Erzählerin in französischer Sprache
Oberviechtach.(lg) Menschliche Habgier, weibliche Intuition, List und Liebe waren Motive der Geschichten, die Catherine Bouin im Rahmen einer Lesereise den Schülern des Ortenburg-Gymnasiums nahe brachte. Oberstudienrätin Bettina Meier holte die professionelle Erzählerin aus Nizza an das OGO, wo Schüler von der 6. bis zur 12. Jahrgangsstufe den Erzählungen und Märchen in französischer Sprache mit Hingabe und Begeisterung lauschten.
Mit ihrem reichen Einsatz an Gestik und Mimik und dem einfühlsame Eingehen auf die unterschiedlichen Lernniveaus vermittelte Catherine Bouin ihre spannungsgeladenen Geschichten, die mal lustig, mal nachdenklich waren und oftmals auch mit einer überraschenden Pointe endeten. Übrigens war sie nicht das erste Mal am Oberviechtacher Gymnasium. Sie hatte früher schon bei einer Lesereise durch Bayern hier Station gemacht.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Erinnerung an den "Elysée-Vertrag"
250 Croissants als "Denkanstoß" - Aus Kriegsfeinden wurden Freunde
Oberviechtach.(lg) Gleich körbeweise schleppten am Montag Schüler der Klasse 7e Croissants in die OGO-Pausenhalle. Mit dem Verkauf dieses typisch französischen Gebäcks erinnerten die Jugendlichen zusammen mit ihrem Französischlehrer Stephan Sturm an den "Elysée-Vertrag", mit dem am 22. Januar 1963 die deutsch-französische Freundschaft eingeleitet wurde. Dieser elementare Brückenschlag zwischen den ehemaligen Kriegsfeinden läutete eine neue Ära der Begegnung vor allem unter den Jugendlichen ein.
Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer waren die Väter dieser Neuausrichtung, der auch zahlreiche Schulpartnerschaften folgten. Schüler der Klasse 7d setzten zusammen mit Studienrätin Andrea Bücherl die deutsch-französischen Beziehungen in aussagekräftige Plakate um, mit denen der Croissant-Verkaufsstand dekoriert war.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Projektseminar zum "Demographischen Wandel"
Denkanstöße zu Bevölkerungsschwund und Leerständen - OGO-Schüler arbeiten an aktuellem Thema
Oberviechtach.(lg) Eineinhalb Jahre erforschten die Schüler des Projektseminars "Demographischer Wandel in der Schulregion" zusammen mit ihrer Seminarleiterin Lydia Wein die Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Oberviechtach. Sie machten sich Gedanken über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung und wie man dem bedenklichen Bevölkerungsschwund entgegenwirken könnte.
Am Samstagnachmittag stellten sie in Anwesenheit der Bürgermeister Heinz Weigl (Oberviechtach), Birgit Höcherl (Schönsee) und Georg Köppl (Altendorf) bei einer Power-Point-Präsentation am Gymnasium und bei einer Ausstellung im Kulturzentrum des Stadtmuseums ihre aufschlussreichen Ergebnisse vor. Studiendirektor Dr. Ludwig Schießl bedankte sich namens des Heimatkundlichen Arbeitskreises, der als "externer Partner" des Projekts fungierte, für die engagierte Arbeit der Jugendlichen. "Kompetent, engagiert, erfrischend" lautete seine Bilanz zur Arbeit der Schüler, die in einigen Monaten ihr Abitur ablegen.
"Demographie geht uns alle an!", stellten Bianca Bauer und Theresa Schwenteck fest, als sie den zahlreichen Gästen im Musiksaal den Ablauf ihrer Projektarbeit präsentierten. Anhand von Grafiken zeigten sie den Rückgang der Schülerzahlen an der Grundschule Oberviechtach von 240 im Jahr 2000 auf 180 im Jahr 2011 auf. Am Gymnasium registrierten sie einen Anstieg der Schülerzahlen, "weil immer mehr Schüler eine höhere Bildung anstreben". Längerfristig werde sich aber auch hier ein Rückgang der Schülerzahlen einstellen. Mit der Bevölkerungsentwicklung im Ballungszentrum München boten die Referenten Vergleichszahlen zum Trend im ländlichen Raum Oberviechtach.
Bei den "Folgen für Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Sozialsystemen" gingen die Schüler unter anderem auf die Leerstände im Stadtgebiet Oberviechtach ein. Während jetzt 54 Leerstände verzeichnet würden, seien es nach einer Hochrechung im Jahr 2025 insgesamt 134, wenn der Trend nicht gestoppt werde. Anhand von ausdrucksstarken Fotos dokumentierten die Schüler die bedenkliche Entwicklung, die die Attraktivität des Innenstadtbereichs spürbar beeinträchtige.
Die Jugendlichen machten sich auch Gedanken, wie man dem Bevölkerungsschwund entgegenwirken könnte. Hierfür starteten sie eine Umfrage, an der viele Bürger Oberviechtachs sehr aufgeschlossen mitwirkten, was Thomas Pregler bei der Ausstellungseröffnung im Museum dankbar registrierte. Zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und einer Revitalisierung der Leerstände sollte ein noch stärkeres Bewusstsein für die kulturellen Werte der Region, aber auch für die natürlichen Freizeitmöglichkeiten, basierend auf Natur und Ruhe, geschaffen werden. Sicherung von Arbeitsplätzen, Förderung der Direkt- und Regionalvermarktung, Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes und die Förderung bürgerlichen Engagements wurden als Lösungsansätze eines langfristigen Prozesses genannt.
Zum Schluss gab es Blumen für Oberstudienrätin Lydia Wein und einen Geschenkkorb für Dr. Ludwig Schießl, der seitens des Heimatkundlichen Arbeitskreises als externer Partner das Projekt nachhaltig gefördert hatte.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bundesweit 6. Platz für „Informatik-Biber“ am OGO
Bei Wettbewerb im Fach Informatik erfolgreich – Herausragende Einzelleistungen gewürdigt
Oberviechtach.(lg) Beim Informatik-Wettbewerb „Biber 2011“ errang das Ortenburg-Gymnasium im Schulranking nach absoluten Teilnehmerzahlen bundesweit den sechsten Platz. Dieser Erfolg, der jetzt der Schule mitgeteilt wurde, ist den 772 Schülerinnen und Schülern zu verdanken, die sich bei dem Wettbewerb engagiert eingebracht haben.
Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse an Informatik zu wecken. Die Jugendlichen werden angeregt, aktiver und bewusster mit Informationstechnik umzugehen. Sie erfahren, wie die Informatik alle Bereiche des Alltags durchdringt und wie vielseitig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind. Damit will der Informatik-Biber dazu beitragen, die Attraktivität des Fachs Informatik zu steigern.
Am Ortenburg-Gymnasium ist das Fach Informatik gut aufgehoben. Angefangen in der Unterstufe, in der vor allem Elementarwissen im Umgang mit Computern vermittelt wird, werden im Naturwissenschaftlichen-Technischen Zweig Datenflüsse modelliert, Datenbänke entworfen und mit der Programmiersprache JAVA programmiert.
So ist es nicht verwunderlich, dass über 750 Teilnehmer für den Wettbewerb gewonnen werden konnten. Hervorzuheben sind die Leistungen von Christin Krämer und Lea Scharf, die mit voller Punktzahl einen ersten Platz belegten. Des Weiteren erreichten fünf Schülerinnen und 19 Schüler einen zweiten Preis. Motor beim Biber-Wettbewerb ist Studienrat Johannes Klug. Es ist seiner Organisation und seinem Engagement zu verdanken, dass so viel Schüler die Möglichkeit zur Teilnahme bekommen haben. Als Sachpreis gab es einen programmierbaren Roboter, welcher der Informatik-Ausbildung zugute kommen wird.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Über Lotto-Jackpot, Tatoos und Stammzellen
Regionale Lehrerfortbildung am OGO mit 58 Teilnehmern - Auch Oberstufenschüler bei den Fachvorträgen
Oberviechtach.(lg) Eine der größten, jährlich stattfindenden "Regionalen Lehrerfortbildungen" im MB-Bezirk fand dieser Tage am Ortenburg-Gymnasium statt. 58 Teilnehmer aus der gesamten Oberpfalz und angrenzenden Regierungsbezirken erlebten hochinteressante Fachvorträge zu den Bereichen Mathematik/Physik/Informatik sowie Biologie/Chemie. Mit der 8. Veranstaltung dieser Art hat das OGO im Bereich der Naturwissenschaften eine führende Rolle bereits mit Tradition eingenommen. An den Lehrveranstaltungen, die getrennt nach den beiden Themenbereichen in den Musiksälen der Schule durchgeführt wurden, nahmen auch Oberstufenschüler teil. So besuchten beispielsweise die Religions- und Ethikkurse des Abiturjahrgangs Q 12 die Lehrveranstaltungen zu "Stammzellen" und "Pränataler Diagnostik".
Oberstudiendirektor Günter Jehl sowie Studiendirektor Albert Freyer von der MB-Dienststelle in Regensburg begrüßten die Referenten von der Hochschule Regensburg sowie den Universitäten Regensburg, Passau und Erlangen. Dabei wies OStD Jehl vor allem auf die vertiefte Fachlichkeit der Gymnasiallehrkräfte hin, die insbesondere in der gymnasialen Oberstufe von enormer Bedeutung und notwendig für die gymnasiale Struktur sei. Um die stete Nähe zu den wissenschaftlichen Inhalten zu wahren, nehme das OGO bei der Organisation dieser RLFB seit Jahren viele Mühen auf sich. Schulleiter Günter Jehl dankte daher besonders auch seinem Stellvertreter, Studiendirektor Matthias Schaller, Studienrätin Petra Zillner und Studienrat Alexander Krämer für die Vorbereitung der hochkarätigen Fortbildungsveranstaltung. Die meisten Verbindungen zwischen dem Ortenburg-Gymnasium und den Universitäten bzw. Hochschulen basieren auf den ausgezeichneten persönlichen Kontakten der genannten Lehrkräfte.
Im Bereich von Mathematik/Physik/Informatik waren die Gezeitenkräfte (Prof.Dr. Friedhelm Kuypers), die Kohlenstoffphysik (Dr. Jörg Mertins), Platonische Körper und dichteste Kugelpackungen (Prof. Dr. Matthias Brandl), die Informatik in der Medizin (Dr. Christian Schaller) und der Lotto-Jackpot in der Kurven-Diskussion (Prof. Dr. Matthias Brandl) Themen der Fortbildung.
Stammzellen (Diplom-Biochemikerin Karina Zillner), Genetische Diagnostik (Prof. Dr. Ute Hehr), Archaeen in ihrer Umwelt (Prof. Dr. Reinhard Wirth), Tatoos als lebenslange Freundschaft (Diplom-Chemikerin Karin Lehner), Duftstoffe bei der Partnerfindung von Insekten (Prof. Dr. Joachim Ruther) und die Bekämpfung gefährlicher Krankheitserreger (Dr. Martin Geier) waren Themen der Fächer Biologie und Chemie.
Im Rahmen des regelmäßigen Elternforums am Ortenburg-Gymnasium hielt Karina Zillner einen Abendvortrag über Chancen und Risiken der Stammzellenforschung. Da dieses Thema in der Medizin allseits präsent ist, fanden sich zahlreiche Zuhörer ein. Die Referentin ging auf die biologischen Aspekte ein, erörterte aber auch ethische Fragen bei der Gewinnung embryonaler Stammzellen sowie die aktuelle Gesetzeslage in Deutschland. Die Fragen aus den Reihen des Publikums wurden anschließend allgemeinverständlich geklärt.
"Es hat mir wirklich Spaß gemacht dieses Thema den Menschen näher zu bringen. Bei der Organisation hat das Ortenburg-Gymnasium tolle Arbeit geleistet.", lautete das Resümee der Referentin.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Treffen mit Nobelpreisträger Robert Huber
Stefanie Ruhland bei Prof. Huber – Einladung zu Vortrag an Uni Regensburg
Oberviechtach.(lg) Für die Oberstufenschülerin Stefanie Ruhland von der Q 11 des Ortenburg-Gymnasiums bot sich in der Vorwoche die einmalige Gelegenheit mit dem Nobelpreisträger für Chemie, Prof. Robert Huber, in Gespräch zu kommen. Der Wissenschaftler, der für die weltweit erste Strukturaufklärung eines Membranproteins 1988 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, hielt an der Universität Regensburg einen Vortrag über seine aktuellen Forschungsschwerpunkte. Er folgte damit der Einladung des RNA Biologie Graduiertenkollegs der Universität Regensburg.
Das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach erhielt aufgrund seiner Kooperation mit dem Biochemiezentrum der Universität eine Einladung zu dieser herausragenden Veranstaltung. So konnte die Oberstufenschülerin Stefanie Ruhland (Q 11) unter Begleitung des stellvertretenden Schulleiters Matthias Schaller und ihrer Biologielehrerin Petra Zillner nicht nur dem Vortrag des Nobelpreisträgers beiwohnen, sondern hatte im Anschluss an die Veranstaltung die einmalige Gelegenheit, ihn auch noch persönlich kennen zu lernen und sich wertvolle Tipps für ihr späteres Biochemiestudium zu holen, für das ihr Prof. Huber viel Erfolg wünschte.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei Schrazeln und Riesen kam man sich näher
Gemeinsame Erschließung von Heimatsagen - Exkursion zur Burg Haus Murach - Austausch mit Tradition
Oberviechtach.(lg) "Im Keller der ehemaligen Gastwirtschaft Schießl in Oberviechtach sind heute noch Schrazellöcher zu sehen." Pierre Lamontagne aus Saint-Pourcain liest die bekannte Oberviechtacher Sage mit französischen Akzent, aber gut verständlich vor. In vier Arbeitsgruppen beschäftigen sich Sechstklass-Schüler der Sagen-Arbeitsgruppe des Ortenburg-Gymnasiums zusammen mit den französischen Austauschschülern im Alter von 12 bis 16 Jahren mit Oberviechtacher Heimatsagen.
Neben den Schrazeln sind auch die Burg Haus Murach, die romanische Kirche in Hof und das Sattelross Themen der weiteren Arbeitsgruppen. Die Jugendlichen sind mit Eifer bei der Sache. Vorher hatten die Sechstklässer, die im ersten Jahr Französisch als Fremdsprache haben, zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften Marion Hilmer und Georg Lang Bilder und Zeichnungen von den Sagenobjekten angefertigt. Diese Arbeiten sind hilfreich bei der Erschließung der Sagen mit ihrer regional geprägten Sprache und Thematik.
Ein Glück, dass manche der älteren Gastschüler aus Saint Pourcain schon sehr gut Deutsch sprechen und somit die Erarbeitung vorantreiben. Pierre erzählt den staunenden "Sagen-Fachleuten" vom OGO, dass es solche Schrazellöcher nicht nur in Ostbayern, sondern auch in Frankreich gebe und zwar in der Bretagne in besonderer Häufigkeit. Die Burg Haus Murach, die der Sage nach von Riesen erbaut wurde, blieb nicht nur theoretischer Unterrichtsstoff, sondern auch Ziel einer Erkundung. Die französischen Schüler unternahmen zusammen mit ihren Lehrkräften Audrey Schiess, Sylviane Perrot und Bernard Boussanges unter der Führung der Französisch-Lehrkräfte Martina Brunner und Stephan Sturm eine Wanderung zur Burgruine, deren Silhouette bekanntlich das Logo des Ortenburg-Gymnasiums prägt.
Dem Eintauchen in die Oberviechtacher Sagenwelt war der offizielle Empfang durch Oberstudiendirektor Günter Jehl und 1. Bürgermeister Heinz Weigl vorausgegangen. Dieser würdigte in seiner Begrüßung den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag vor nahezu 50 Jahren, auf dessen Grundlage sich florierende Schulpartnerschaften entwickelten. Weigl dankte dem OGO für die über drei Jahrzehnte währende Partnerschaft mit französischen Schulen.
Die Lehrkräfte des OGO und die französischen Gäste ihrerseits bedankten sich beim Stadtrat sowie beim Bürgermeister für die Unterstützung des Austauschprogramms mit Saint Pourcain. Zu den Unternehmungen während des zehntägigen Besuchs zählen neben den Begegnungen und dem gemeinsamen Unterricht auch Fahrten nach Regensburg und München. Ein besonderes Erlebnis war auch der Besuch in der Fuchsberger Brauerei. Studiendirektor Dr. Ludwig Schießl begleitete die Gäste in diese Traditionsbrauerei, wo ihnen Brauereichef Franz Vogl die Stationen der Bierherstellung eindrucksvoll vor Augen führte.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Geballter Sound zweier "verbandelter" Big Bands
Zwei Big Bands mit abgestimmtem Programm - Jazz, Blues, Rock und Filmmusik im Repertoire
Oberviechtach.(lg) Zwei schulische Spitzenbands sorgten in der Dreifach-Turnhalle des Ortenburg-Gymnasiums für geballten Big-Band-Sound, als Franz Adam vom Regensburger Goethe-Gymnasium und Daniel Reisinger vom OGO mit ihren Ensembles zu gemeinsamen Konzerten antraten. Nach fleißigen Probentagen in Alteglofsheim wurden zuerst die Oberviechtacher Musikfreunde bedient und tags darauf die Regensburger im Antoniussaal am Mühlweg.
Nach dem Motto "Musik ist international" genossen besonders auch die französischen Gäste aus Saint-Pourcain das Konzert der "verbandelten Big Bands", wie sich Oberstudiendirektor Günter Jehl in seiner Begrüßung ausdrückte. Jazz und getragene Blues-Stücke dominierten den ersten Teil des Konzertabends, der vom Regensburger Ensemble gestaltet wurde. "Little Darling" als langsames und schwieriges Stück oder Frank Sinatras "New York, New York" in einer Instrumentalversion gehörten ebenso zum Repertoire wie "Beyond the See", beruhend auf dem französischen Chanson "La Mer". Die Schülerin Vien-Ha Nguyen bekam als erprobte Sängerin des Goethe-Gymnasiums gewaltigen Applaus wie schon beim letztjährigen Auftritt in Oberviechtach.
Ihr Pendant beim OGO war Melanie Müller, die sowohl als Sängerin als auch als Bassistin hervorragend agierte. Wie vorher schon Franz Adam so führte auch Daniel Reisinger kurzweilig durch das mitreißende Programm mit rockigen Charts wie "Monopoly" oder Stevie Wonders "I just called to say I love you". Filmmusiken mit Charme wie "Mission Impossible" rissen die Zuhörer ebenso mit wie die "Muppet Show" beider Big Bands als gemeinsames Schlussstück. Fazit: Ein kurzweiliger Konzertabend, der in der Faschingszeit gut angesiedelt war.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
OGO an Partnerhochschule in Amberg
Hochschulinformationstag für 11. Jahrgangsstufe - Elektrotechnik, Maschinenbau, Bibliothek
Oberviechtach.(lg) Die Hochschule Amberg-Weiden und die Staatliche Bibliothek Amberg besuchte die 11. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung. Zahlreiche Stationen, die die Studienberatung unter Leitung von Dr. Wolfgang Weber für die Oberviechtacher Gymnasiasten vorbereitet hatte, boten den technisch interessierten Jugendlichen Einblicke in die Fachbereiche Maschinenbau und Elektrotechnik.
Ein durch Handzeichen steuerbarer Roboter, das Filmstudio, Rennwagen-Prototypen oder modernste Heiztechniken führten neben anderen Abteilungen den Schülern hochaktuelle Forschungs- und Entwicklungsbereiche der Hochschule für angewandte Wissenschaften vor Augen, an der derzeit 3000 Studierende in 18 Studiengängen eingeschrieben sind. Von den 2700 Absolventen seit 1999 haben 80 Prozent eine Beschäftigung im Regierungsbezirk gefunden. Mit Prof. Dr. Stefan Beer und Prof. Dr. Josef Pösl betreuten auch zwei OGO-Absolventen mit Hochschulkarrieren die Oberviechtacher Schüler.
Das Ortenburg-Gymnasium hat mit der HAW Amberg-Weiden eine feste Partnerschaft geschlossen, was Oberstufenkoordinator Georg Lang angeregt hat zusammen mit den Lehrkräften Dr. Christine Paschen und Martina Lang diesen Hochschultag zu organisieren.Damit verbunden war eine Einführung in die Bibliotheksrecherche in der benachbarten Provinzialbibliothek, deren Leiterin Siglinde Kurz die Oberviechtacher Schüler begrüßte und ihnen auch den Historischen Bibliothekssaal öffnete.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Begegnungen" künstlerisch umgesetzt
Präsentation der Projektarbeiten - Einladung zu Ausstellungseröffnung im CeBB
Schönsee/Oberviechtach.(lg) "Begegnungen zwischen Bayern und Böhmen" heißt die Ausstellung im Centrum Bavaria Bohemia, die vom Projektseminar Kunst des Ortenburg-Gymnasiums unter Leitung von Oberstudienrätin Verena Holzleitner gestaltet wurde. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. März um 18 Uhr im CeBB statt.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich eineinhalb Jahre mit Persönlichkeiten, Themen und Landschaften von grenzüberschreitender Bedeutung auseinander gesetzt. Zu den Künstlern und Schriftstellern, die in der Ausstellung repräsentiert sind, gehören u.a. Friedrich Brandl, Jiri Grusa, Harald Grill, Bernhard Setzwein, Milan Kundera, und Pavel Kohout. Aber auch markante Elemente der Landschaft diesseits und jenseits der deutsch-tschechischen Grenze finden in der Ausstellung ihren Niederschlag, etwa in den fotographischen Eindrücken von Tatjana Pregler. Corinna Wild und Martin Wolak haben sich mit den Malweisen von Jürgen Huber und Philipp Klein beschäftigt.
Zur Vernissage und Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit sind alle Interessenten am 1. März ins CeBB nach Schönsee eingeladen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit Kaugummi zu Wettbewerbserfolg
„Experimente antworten“ für Unterstufe – Urkunden für fünfte Klassen
Oberviechtach.(lg) Der Wettbewerb „Experimente antworten“, der vom Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung gefördert wird, richtet sich an Schüler, die gerne experimentieren und Interesse an Stoffen und Phänomenen aus der täglichen Umgebung haben. Bei der aktuellen Fragestellung ging es um die Erforschung von Kaugummis.
18 Schüler aus den Klassen 5b und 5c meisterten die geforderten Aufgaben selbstständig und mit Hilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus der Drogerie und dem Baumarkt. Die naturwissenschaftlichen Fachlehrer des Ortenburg-Gymnasiums, Studiendirektor Wolfgang Graf und Studiendirektor Matthias Schaller, überreichten den Jungforschern Urkunden des Kultusministeriums und wünschten ihnen weiterhin viel Erfolg bei der nächsten Wettbewerbsrunde. Fünf Schüler, die die gestellten Aufgaben sehr gut und kreativ bearbeiteten, erhielten darüber hinaus eine Experimentierpinzette als Preis.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Begegnungen im Grenzraum Bayern-Böhmen
Ausstellung des Projektseminars "Kunst" im CeBB - "Spurensuche im Grenzraum" - Vernissage und Eröffnungsparty
Schönsee/Oberviechtach.(lg) "Begegnungen zwischen Bayern und Böhmen" in Kunst, Literatur und Geschichte, aber auch im Alltag dokumentiert derzeit eine Ausstellung im Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee, die vom Projektseminar Kunst (Q 12) des Ortenburg-Gymnasiums gestaltet wurde. Als am Donnerstagabend die Ausstellung eröffnet wurde, da schien die historische Gewölbehalle aus allen Nähten zu platzen. Schüler, Eltern, Lehrer Sponsoren, Ehrengäste von diesseits und jenseits der Grenze waren gekommen, um die Vernissage mitzuerleben, bei der alle Ausführungen in Deutsch und Tschechisch gemacht wurden.
Schüler des Projektseminars Musik derselben Jahrgangsstufe unterhielten die ankommenden Gäste bei ihrem ersten Rundgang mit angenehmer musikalischer Umrahmung, bevor der Leiter des CeBB, Hans Eibauer, die Mammutveranstaltung offiziell eröffnete. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth hieß als Vertreter des Gymnasiums die zahlreichen Gäste willkommen und verwies auf die jahrzehntelangen Kontakte des OGO zum Nachbarland, die sich nicht nur in der seit 1989 bestehenden Schulpartnerschaft mit der Prager Obchodni Akademie manifestierten. Insbesondere erinnerte er aber auch an die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den CeBB bei wiederholten Gemeinschaftsveranstaltungen. "Die bayerische und böhmische Seite ist so verzahnt, dass sich die Grenzen auflösen!", lautete Wohlgemuths Fazit.
Respekt und Weltbürgertum
Die "Verzahnung der Grenzräume" in Mitteleuropa stellte auch Oberstudiendirektor a.D. Hans Wurm in das Zentrum seines Festvortrags. Damit dieses Ziel Wirklichkeit werde, sei vor allem die Jugend zu einer permanenten "Grenzüberschreitung" aufgefordert. Wurm sah darin aber kein gänzliches Novum, denn zu Zeiten der "Goldenen Straße" unter Kaiser Karl IV. habe es diese intensiven Verbindungen bereits gegeben.
Im zweiten Teil seines Vortrags blendete der Festredner auf die von den Schülern betriebene "Spurensuche im Grenzraum", wo beispielsweise der "teutonische Ordnungssinn und die tschechische Fähigkeit zur Improvisation" als sich hervorragend ergänzende Gestaltungselemente im Lebensalltag anböten. Gegenseitiger Respekt und die Fähigkeit zum Weltbürgertum wertete der Redner als ideale Haltungen eines fruchtbaren Zusammenlebens.
Party mit Pilsener Band
Nach Dankesworten von Seminarleiterin Vera Holzleitner stellten die Seminarsprecher Magdalena Schnupfhagen und Martin Wolak bei Kurzvorträgen und einem Rundgang die beeindruckenden Arbeiten vor, die in den zurückliegenden eineinhalb Jahren entstanden waren. Die Schriftsteller und Künstler Bernhard Setzwein, Harald Grill, Jiri Grusa, Milan Kundera, Michael Rittstein und der Fotograf Martin Milfort sind neben weiteren Persönlichkeiten in der Ausstellung repräsentiert. Der Amberger Schriftsteller Friedrich Brandl und der Chamer Künstler Philipp Klein waren persönlich zur Vernissage gekommen.
Seminarsprecherin Corinna Wild blendete am Schluss auf die eineinhalbjährige Arbeit im Seminar zurück und fand die passenden Dankesworte, die auch den anwesenden Sponsoren und der Programmmanagerin Maika Viktor vom CeBB galten. Anschließend ging die Feier in eine Eröffnungsparty mit der Pilsener Band "Y?" über, die nicht nur von den Jugendlichen begeistert angenommen wurde.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jugend forscht
Mit Eisenbahnschienen, Planetenbahnen und Frischhaltefolie bei Jugend forscht
Auch in diesem Jahr war das Ortenburg-Gymnasium beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht/ Schüler experimentieren“ in Neumarkt i.d.Opf. vertreten, bei dem ca. 150 Schüler bzw. Auszubildende aus der ganzen Oberpfalz mit rund 80 Arbeiten antraten. Die Oberviechtacher Gymnasiasten gingen diesmal mit drei Arbeiten ins Rennen.
Andreas Schneider (17 Jahre) aus der Q12 nahm im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit der Arbeit „Simulation des eingeschränkten Dreikörperproblems“ teil. Dabei geht es um die Bewegung von drei Massepunkten im Raum, die sich gegenseitig anziehen, z.B. von zwei Sonnen und einem Planeten im Weltall. Die Differenzialgleichungen, die die Bahn dieses Planeten mathematisch beschreiben, sind nicht analytisch lösbar, sondern nur numerisch, d.h. sie müssen Schritt für Schritt näherungsweise berechnet werden. Dazu schrieb Andreas ein Computerprogramm in Java.
Diese Arbeit hat er im Rahmen des Mathematik W-Seminars „Ordnung im Chaos“ unter der Leitung von Dr. Franz Süß angefertigt. Das Ausdrucken der Plakate für die Standgestaltung beim Wettbewerb übernahm dankenswerter Weise die Firma Klug in Teunz.
Julia Laubmann (11 Jahre) und Christine Hechtl (12 Jahre) aus der 6. Jahrgangsstufe untersuchten zusammen mit ihrer Mathematiklehrerin Paula Deml „Schienenführungen mit Tücken“. Baut man Spielzeugeisenbahnen auf, treten oft Fälle auf, bei denen bestimmte Wegstücke nur einmal durchfahren werden können. Danach ist dies nicht mehr möglich, weil eine nötige Wendemöglichkeit fehlt. Julia und Christine haben eine Entscheidungsregel entwickelt, die erfasst, ob ein aufgebautes Schienensystem auf Dauer überall befahren werden kann. Sie haben auch ein einfaches Excel-Programm geschrieben, das andernfalls die nötige Schienenergänzung angibt.
Dafür wurden sie in der Kategorie „Schüler experimentieren“ für die unter 15-Jährigen im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Zusätzlich erhielten sie auch den Sonderpreis für den Stand mit der meisten Interaktion. Dies lag unter anderem daran, dass sie zur Demonstration ihrer Ergebnisse eine Eisenbahn aufgebaut hatten. Bei den Schülern, die am Freitag den Wettbewerb besuchten, stieß diese auf großes Interesse.
Jan Hölzl (14 Jahre) aus der 8. Jahrgangsstufe ist kein Unbekannter mehr. Bereits im letzten Jahr wurde er mit seiner „Biologisch abbaubaren Frischhaltefolie aus nachwachsenden Materialien“ in der Kategorie „Schüler experimentieren“ im Fachbereich Chemie Regionalsieger und durfte zum Landeswettbewerb nach Dingolfing fahren. Dort erhielt er einen Sonderpreis. Bereits damals hatte er ein Patent für seine Erfindung angemeldet.
Im Laufe des letzten Jahres haben ihm seine Eltern zu Hause ein Labor eingerichtet. Eifrig hat er weiter geforscht und seine Erfindung wissenschaftlich untersucht, getestet und weiter verbessert. Chemielehrer Wolfgang Graf unterstützte ihn mit Hilfsmitteln aus der Chemiesammlung und Ratschlägen. Mit seinem Ergebnis, einer „Biologisch abbaubaren, zweischichtigen Folie aus nachwachsenden Materialien“ trat er erneut an.
Eine ungewöhnliche Entscheidung hielt die Jury für Jan Hölzl bereit. Obwohl er erst 14 Jahre alt ist und in der Kategorie „Schüler experimentieren“ mit den jüngeren Teilnehmern antrat, hielt die Jury seine Arbeit für so hochwertig, dass sie sie in die Kategorie „Jugend forscht“ hoch stuften und dort mit dem Regionalsieg auszeichneten. Er hat sich somit für den Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ in München qualifiziert und darf sich dort in drei Wochen mit den 15- bis 21-jährigen Regionalsiegern der anderen Regierungsbezirke messen.
Doch das war noch nicht alles. Jan erhielt auch den Sonderpreis für Umwelttechnik und den Sonderpreis Patentanmeldung. Wie bereits erwähnt, hatte Jan bereits im letzten Jahr ein Patent für seine Erfindung angemeldet. Den Antrag, der nicht unerheblichen juristischen Formalien genügen muss, hatte er damals zusammen mit Frau Deml aufgesetzt. Alle Erkenntnisse, die er im Lauf des letzten Jahres dazugewonnen hat, können noch ergänzt werden. Der Sonderpreis Patentanmeldung beinhaltet, dass die Ausarbeitung dieses zweiten Antrages kostenfrei vom Patentanwalt Andreas Schneider aus Neumarkt i.d.Opf. übernommen wird.
Neben diesen Erfolgen bescherte der zweitägige Wettbewerb allen Teilnehmern eine Fülle einmaliger, wertvoller Erfahrungen und Eindrücke. Wer Lust bekommen hat, auch mal mitzumachen und noch unter 20 Jahre alt ist: Der Anmeldeschluss für nächstes Jahr ist am 31. November 2012. Genügend Zeit zum Nachdenken, Erfinden und Forschen.
Paula Deml
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ehrung Schullandheimsammlung
Das Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach wurde im Sitzungssaal der Regierung der Oberpfalz in Regensburg für ihr herausragendes Ergebnis bei der 62. Schulsammlung für die bayerischen Schullandheime geehrt und ausgezeichnet. Voller Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und einen Gutschein, der bei einem Schullandheimaufenthalt eingelöst werden kann, in Empfang. Im Auftrag von Frau Regierungspräsidentin Brigitta Brunner als Schirmherrin des Schullandheimwerks dankte Bereichsleiter Richard Glombitza den jungen Sammlerinnen und Sammlern für ihren Eifer und ermunterte sie, auch in diesem Jahr wieder ebenso fleißig für die Schullandheime zu sammeln, damit möglichst viele oberpfälzer Klassen einen Schullandheimaufenthalt durchführen können. Diese Sammlung findet in der Woche vom 12. bis zum 18. März statt.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fabian bester Vorleser im Landkreis
Schulsieger der Gymnasien und Realschulen traten in Stadtbibliothek Burglengenfeld zum Vorlesewettbewerb an
Oberviechtach.(lg) Fabian Sochor aus der Klasse 6b des Ortenburg-Gymnasiums ist der erfolgreichste Vorleser der Gymnasien und Realschulen im Landkreis Schwandorf. Vor kurzem traten die Schulsieger in der Stadtbibliothek Burglengenfeld zum Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels an, wobei die zehn Schüler zuerst einen bekannten, selbst ausgewählten Text vortragen durften. Anschließend lasen alle aus dem für sie unbekannten Jugendbuch "Fennymores Reise" von Kirsten Reinhardt.
Die dreiköpfige Jury bewertete unter anderem Textgestaltung, Technik und Aussprache. Fabian Sochor beeindruckte mit seinem Vortagsstil und darf demnächst den Landkreis Schwandorf beim Bezirksentscheid in Regensburg vertreten. Für seinen Erfolg in Burglengenfeld überreichte ihm Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth im Beisein der Deutschlehrerin Bettina Meier einen Büchergutschein.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Beklemmender Roman über kommunistische Willkürherr
Über die Arbeitslager von Jáchymov - Josef Haslinger las vor den Schülern der 9. Jahrgangsstufe
Oberviechtach.(lg) Sie begegnen sich zufällig: der Verleger und die Tänzerin. Er sucht Heilung im alten Kurhotel von Jáchymov und stößt dabei auf das Grauen dieses Ortes. Die Tänzerin beginnt ihm eine Geschichte zu erzählen, die sie ihr Leben lang begleitet hat. Das neue Werk des österreichischen Autors Josef Haslinger "Jáchymov" erschien vor wenigen Monaten. In der Vorwoche war der Schriftsteller auf Vermittlung von Oberstudiendirektor a.D. Hans Wurm zu Besuch am Ortenburg-Gymnasium und las vor den Schülern der 9. Jahrgangsstufe.
Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth und Fachbetreuerin Dr. Christine Paschen hießen den namhaften Autor willkommen. Vor allem sein Politthriller "Opernball", 1998 mit einer internationalen Starbesetzung verfilmt, hat in berühmt gemacht. Zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen, die er bis in die Gegenwart verliehen bekam, dokumentieren Haslingers herausragende Stellung in der literarischen Welt.
In seiner Einführung blendet Hans Wurm auf Flossenbürg und St. Joachimsthal als "Orte mit düsterer Vergangenheit". Letzterer ist unter dem tschechischen Namen "Jáchymov" der Handlungsort von Haslingers Roman. Die Schüler sind mucksmäuschenstill, als der Autor aus seinem beklemmenden Roman zu lesen beginnt.
Die Tänzerin erzählt von der Tragödie ihres Vaters, der als Torwart der tschechoslowakischen Eishockey-Nationalmannschaft seit den 1930er Jahren zum Star aufstieg. Doch dieser Ruhm bewahrte ihn in der Nachkriegszeit nicht vor der Willkürherrschaft des kommunistischen Regimes, das ihn in die berüchtigten Arbeitslager des Uranbergbaus von Jáchymov schickte. Nach fünf Jahren wird er amnestiert und als Todkranker entlassen. Seiner Familie bleibt nichts, als ihm beim langsamen Sterben zuzusehen.
Das abschließende Gespräch mit den Schülern macht deren Betroffenheit über Haslingers Roman deutlich, der ein grausames Schicksal vor dem Hintergrund des politischen Terrors im 20. Jahrhundert erzählt.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Als erfolgreiche Banker nach Berlin
Vier Schülerinnen führten fiktive Bank - Sie zählen zu den 20 besten Teams
Oberviechtach.(lg) 850 Teams aus ganz Deutschland und Nachbarländern haben sich am Wettbewerb "Bank am Ring" beteiligt. Jetzt ermittelte der Bankenverband in Berlin die erfolgreichsten Schulbanker dieses Planspiels. Zu den 20 Teams, die Ende März zum Finale in die Hauptstadt reisen dürfen, gehören auch die Nachwuchsbanker 2012 des Ortenburg-Gymnasiums, die ihre fiktive Bank äußerst erfolgreich und verantwortungsbewusst führten.
Sabine Gürtler, Lisa Kraus, Lisa Ring und Teamchefin Marina Völkl, alle Klasse 10c, freuen sich zusammen mit ihrer Lehrerin im Fach Wirtschaftsinformatik, Oberstudienrätin Lydia Wein, auf das Finale. Alle werden ganz entspannt in die Hauptstadt reisen, denn unter 4000 Teilnehmern in die Endausscheidung zu kommen ist für die vier Mädchen vom OGO jetzt schon ein Riesenerfolg.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schnellster Weg zur Allgemeinen Hochschulreife
Infoabend am Ortenburg-Gymnasium - Morgen Schnuppertag für die Neulinge - Schule "weltoffen und heimatverbunden"
Oberviechtach.(lg) "Das Gymnasium bietet den schnellsten und direktesten Weg zur Allgemeinen Hochschulreife", betonte Oberstudiendirektor Günter Jehl beim Informationsabend für die Eltern übertrittswilliger Schüler. Kinder mit der Eignung für das Gymnasium sollten ermutigt werden, diesen Weg auch zu gehen und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Es sei gut, wenn das dreigliedrige bayerische Schulsystem verschiedene Wege zum Abitur ermögliche, aber der Regelweg sei nach wie vor derjenige über das Gymnasium, so der Schulleiter.
Für morgen Vormittag sind alle interessierten Kinder zusammen mit ihren Eltern zu einem Schnuppertag ans Ortenburg-Gymnasium eingeladen. Dort können die Kinder ab 9 Uhr bei verkürzten Unterrichtseinheiten einen Eindruck vom gymnasialen Schulbetrieb gewinnen.
Bereits ab 8.15 Uhr werden die Gäste in der Aula musikalisch begrüßt, bevor der Schulleiter über den Ablauf des Schnuppertags informiert, der auch mit einer Verpflegung in der Mensa und einer Bewirtung durch Elternbeirat und SMV verbunden ist. Workshops, z. B. Schach oder Musik, ein Kinderprogramm in der Turnhalle und Schulführungen sind ebenfalls vorgesehen.
"Weltoffen und heimatverbunden" - so präsentierte der stellvertretende Schulleiter Matthias Schaller das OGO beim Elternabend in der Mensa, bevor sich die Besucher bei Schulführungen durch verschiedene Lehrkräfte selbst einen Eindruck vom Angebot des Gymnasiums machen konnten. Es umfasst u. a. die drei Ausbildungsrichtungen: naturwissenschaftlich-technologisch, sprachlich und wirtschafts- und sozialwissenschaftlich. Gerade mit dem letztgenannten Zweig, der seit 2009 neu am OGO ist, eröffnen sich besondere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen. Studiendirektor Schaller stellte neben den Informationen zu den Übertrittsmodalitäten und zur Schullaufbahn vor allem auch die Bedeutung des Schul-Lebens in den Vordergrund, das am OGO einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Nicht zuletzt wegen der vielfältigen außerunterrichtlichen Aktivitäten, Kooperationen und Projekte wurde das Ortenburg-Gymnasium auch mit dem 1. Zukunftspreis des Landkreises Schwandorf (Kategorie Bildung) ausgezeichnet.
Zum Profil der Schule gehören u. a. ebenso das Tutoren- und Nachhilfesystem, das Fahrten- und Austauschprogramm mit Frankreich und Prag, die Streitschlichterinitiative und das Vertretungskonzept sowie eine breite Palette an Wahlkursen und Projekten. Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth informierte im Anschluss an die Vorträge über die zum neuen Schuljahr geplante Offene Ganztagsbetreuung.
Oberstudiendirektor Jehl rief die Eltern auf, die gymnasialen Bildungschancen zu nutzen. Beim Übertritt gebe es ein gewaltiges Stadt-Land-Gefälle: Während z. B. in München ca. 70 Prozent der Kinder an ein Gymnasium übertreten, sind es im ländlichen Raum zum Teil nicht einmal 30 Prozent.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Großes Interesse beim "Schnuppertag" - Angebot ein
Oberviechtach.(lg) Glenn Millers "A string of pearls" war eines der Eröffnungsstücke, mit denen die Big-Band unter Leitung von Daniel Reisinger den Schnuppertag am Ortenburg-Gymnasium eröffnete. Ebenso brachte Silke Zettlmeißl mit ihrem Chor musikalischen Schwung in die Aula. Viele Kinder, die sich mit dem Gedanken des Übertritts an ein Gymnasium tragen, und ihre Eltern waren an diesem Samstag zu dieser Traditionsveranstaltung gekommen, bei der sich die Gäste in verkürzten Unterrichtseinheiten einen ersten Eindruck vom gymnasialen Unterrichtsablauf verschaffen konnten.
Nach der Begrüßung durch Oberstudiendirektor Günter Jehl, der die „zukünftigen“ Schüler und Eltern auch zum direkten Gespräch mit den 5.Klass-Schülern und deren Eltern ermunterte, konnten die Besucher in acht Schienen den Unterricht in ganz unterschiedlichen Fächern der fünften Klassen besuchen. Diese waren jeweils geteilt, so dass in den Klasszimmern Platz für die Gäste war, die den Unterricht verfolgten oder selbst mitwirkten, wie z.B. in Natur und Technik. Dort experimentierte Studiendirektor Wolfgang Graf zusammen mit den Schülern bei der "Trennung von Farbstoffen durch Chromatographie". Die Studienreferendare Bernhard Kraus und Gabriel Heine ließen die Schüler Versuche mit Blaukrautsaft anstellen, um im begleitenden "Forscherprotokoll" festzustellen, dass "Blaukraut eben nicht Blaukraut bleibt", wenn man beim Experimentieren Stoffe wie Backpulver, Essig, oder ein Spülmittel hinzufügt.
Neu war das Angebot von Workshops, wo Eltern und Kindern "Schüleraktivierende Maßnahmen", Schach oder Musikexperimente vermittelt wurden. Im Gesprächscafé des Elternbeirats konnten sich die Besucher an einem opulenten Kuchenbüfett stärken und gleichzeitig mit Lehrern, Elternbeiräten und Schulleitung austauschen. Die Sportlehrer kümmerten sich wieder um die kleinen Besucher, die während der Unterrichtsprogramms der Eltern und Geschwister beschäftigt sein wollten.
Ein neues Angebot ist die geplante offene Ganztagsschule am OGO, über die Studiendirektor Ulrich Wohlgemuth informierte. Entsprechendes Interesse von Eltern wurde bereits beim Informationsabend zum Übertritt signalisiert. Geplant ist diese offene Ganztagsschule bereits im neuen Schuljahr von Montag bis Donnerstag für Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Selbstverständlich ist diese auch mit einer Mittagsverpflegung in der Mensa verbunden, die Eltern und Kinder beim Schnuppertag bereits ausprobieren konnten.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Eine Lokalzeitung mit Charakter
Projektseminar gestaltet Ausstellung "100 Jahre Grenz-Warte" - Region im Wandel der Zeit
Oberviechtach. (ptr) Die erste Ausgabe am 19. Juni 1912 umfasste vier Seiten Weltgeschehen und lokale Nachrichten. Die Grenz-Warte erschien damals zweimal in der Woche und Gründer Ignaz Forstner konnte schon nach vier Ausgaben rund 500 Abonnenten zählen. Sehr detailliert präsentierte das Projektseminar des Ortenburg-Gymnasiums am Freitag das Ergebnis der Recherchearbeit.
Schulleiter Günter Jehl eröffnete die Präsentation im Musiksaal des Gymnasiums. Als Ehrengäste begrüßte er NT-Chefredakteur Hans Klemm, Maria und Hans-Wilhelm Forstner sowie Bürgermeister Heinz Weigl.
18 Monate recherchiert
"100 Jahre Lokalzeitung hat für Oberviechtach eine besondere Bedeutung", betonte Jehl. Das P-Seminar habe 18 Monate lang recherchiert, lobte der Oberstudiendirektor, der in seiner Ansprache auch einen Ausflug in die Zukunft mit "Facebook" und "Smart-Phone" unternahm und fragte: "Ist die Zeitung wirklich überholt?". Er hoffe, dass man die Lokalzeitung weiterhin genießen könne. "Ich will das Bewusstsein für die gedruckte Zeitung unterstützen", bekräftigte Jehl. Deshalb freue er sich, dass junge Leute den Wert eines Print-Mediums unter Beweis stellen.
Den Einführungsvortrag hielt Seminarleiter Georg Lang. Er erinnerte an den Transport der Zeitungsbände vom Archiv Forstner zur Schule und wieder zurück. "Hundert Jahre einer solch profilierten Lokalzeitung in einer präsentablen Form einzufangen, das war eine Herausforderung", lobte Lang die Leistung seiner Schüler. Das Augenmerk galt den Oberviechtacher Meldungen. Schließlich sollte die Zeitung als Spiegel ortsgeschichtlicher Geschehnisse unter die Lupe genommen werden.
Manche zeittypischen Anzeigen wirkten auf die Schüler oftmals kurios, so der Lehrer. Deshalb wurden die großen weltgeschichtlichen Ereignisse ebenfalls mitgenommen. So entstanden fünf Einheiten mit über 234 ganz gezielt erfassten Bildern. Diese sind bis Juni im Stadtmuseum ausgestellt. Der Heimatkundliche Arbeitskreis plant eine Publikation: Als externer Partner des Seminars will der HKA die Recherche-Ergebnisse in gebundener Form veröffentlichen. Einen Auszug gibt's bereits in der Sonderausgabe "100 Jahre Grenz-Warte", welche im Museum aufliegt.
In einer Power-Point-Präsentation stellten die Schüler ihre Projektarbeit in fünf Einheiten vor. "Die Grenz-Warte in eigener Sache" zeigt Stationen der Entwicklung der Zeitung und die Geschichte der Verlegerfamilie Forstner. Am 1. Januar 1944 musste die Zeitung für ein Jahr lang in "Oberpfälzer Waldpost" umgetauft werden, da es die Grenze nach Osten quasi nicht mehr gab. Dann war vier Jahre lang Pause. Am 2. August 1949 meldete sich die Grenz-Warte wieder zurück; seit dem Jahr 1972 erscheint sie im "Neuen Tag".
Weltkrieg bis Bauboom
Der größte Teil mit 110 Bildern titelt: "Oberviechtach im Spiegel der Grenz-Warte". Ausgehend von der noch im Original erhaltenen zweiten Ausgabe vom 22. Juni 1912, recherchierten die Gymnasiasten bis in die Gegenwart. Untertitel waren: Gründung der Zeitung und 1. Weltkrieg; Not und Inflation; Nationalsozialismus und Gegenkräfte; mit Optimismus in die 50-er Jahre; Bauboom in den 60-er Jahren; auf dem Weg in die Gegenwart. Die Präsentation von "Anzeigen in ihrer Zeit" sorgte für große Erheiterung unter den Gästen. Vom Viehmarkt bis zum Theaterabend, gab's einen Einblick ins öffentliche Leben von früher. Die Schüler informierten über Stationen ihrer Teamarbeit und dankten den externen Partnern mit kleinen Präsenten: Hans Deyerl und Martin Schnupfhagn von der Druckerei Forstner, NT-Redakteur Georg Köppl, Wilfried Neuber (Vorsitzender Museumsverein), Dr. Ludwig Schießl (Vorsitzender Heimatkundlicher Arbeitskreis und Organisator der Ausstellung).
Blumen erhielten Evi Rupp und Maria Forstner, sowie Stadtarchivarin Christa Zapf und Kathrin Meier von der Druckerei für die Unterstützung. Der besondere Dank galt abschließend Seminarleiter Georg Lang, der viel Zeit ins Projekt investiert hatte.
________________________________________________________________________________
Eine Zeitreise durch die Zeitung
Hans-Wilhelm Forstner: "Ich bin beeindruckt, was die Schüler hier erstellt haben"
Oberviechtach. (ptr) Vor 100 Jahren, am 19. Juni 1912, wurde die "Grenz-Warte" von Ignaz Forstner als Publikationsorgan für Oberviechtach, Schönsee und Umgebung gegründet. Das Projektseminar des Ortenburg-Gymnasiums wählte dies als Thema und gestaltete eine Ausstellung im Stadtmuseum.
"Es hat uns mächtig beeindruckt, was die Schüler an Bezügen zwischen der Grenz-Warte und der allgemeinen Geschichte in den frühen Jahren mit 1. Weltkrieg und der Inflation, der Nazizeit, der Nachkriegszeit und dem Wirtschaftswunder herausgearbeitet haben", sagte Hans-Wilhelm Forstner bei der Eröffnung auch im Namen seiner Schwester Maria Forstner. In den 60-er Jahren habe die Stadt mit dem Einzug der Bundeswehr und reger Bautätigkeit bis hin zur Gründung des Gymnasiums einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung genommen.
Mit der Gebietsreform kam aber auch die Auflösung des Landkreises Oberviechtach. "Unser Onkel und unsere Eltern waren so weitsichtig, jene Kooperation mit dem Neuen Tag einzugehen", betonte Forstner. Ohne diese Zusammenarbeit könnte die Grenz-Warte heuer kein 100-jähriges Jubiläum begehen, stellte er fest.
"Wir danken den Verlegern und der Geschäftsführung des Neuen Tages. Unser besonderer Dank gilt dem Redaktionsteam hier in Oberviechtach", so Hans-Wilhelm Forstner, der lächelnd anfügte: "Und jetzt, rechtzeitig zum Jubiläum, erscheint die Grenz-Warte sogar farbig!"
"Hausmarke" des Altlandkreises
Dr. Ludwig Schießl referiert über das eigenständige Profil: Interessant und informativ
Oberviechtach. (ptr) "Die Geschichte der Grenz-Warte ist auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts", sagte Dr. Ludwig Schießl beim Festakt zur Ausstellungseröffnung "100 Jahre Grenz-Warte" im Kulturzentrum des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums. Themen von regionalspezifischer Relevanz fänden in der Regel nur in Ortschroniken Beachtung. In einer Heimatzeitung dagegen habe neben dem Überörtlichen auch das Örtliche, das Alltägliche, das vermeintlich Banale seinen Platz.
Was heute im Zeitalter der Kommunikationsgesellschaft mit dem World-Wide-Web hinsichtlich Aufmachung, Layout und Diktion wie ein Anachronismus aus grauer Vorzeit anmute, sei von 1912 bis 1972, und dann unter dem Dach des "Neuen Tages" für die Haushalte die einzige Form gewesen, aktuell über Geschehnisse aus aller Welt und dem eigenen Lebensbereich in Kenntnis gesetzt zu werden. "Die Grenz-Warte entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer identitätsstiftenden Hausmarke des Altlandkreises mit einem eigenständigen, unverwechselbaren Profil. Interessant, informativ sowie unterhaltsam und mit Beilagen", lobte Dr. Schießl. Anfang der siebziger Jahre, als sich die Technisierung und Rationalisierung enorm weiterentwickelt habe, verlor die Heimatzeitung an Aussagekraft. "Als logische Konsequenz mündete die Grenz-Warte in ihr überregionales Pendant, den Neuen Tag", so der Vorsitzende des Heimatkundlichen Arbeitskreises. Die Zeitung sei für Lokalhistoriker eine Fundgrube und Schatztruhe.
Zum Rückblick auf eine Zeitung gehöre auch die Erinnerung an diejenigen, die ihr Profil und Format gaben, so Dr. Ludwig Schießl. Dies geschehe beim eigentlichen Jubiläum, das die Familie Forstner mit einem Festakt am 14. Juni feiert.
Alle Artikel von Gertraud Portner, "Der neue Tag", 26.03.2012
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Jan Hölzl beim Landeswettbewerb Jugend forscht
Das Zentrum Neue Technologien des Deutschen Museums in München wurde für vier Tage zur Wirkungsstätte von Jan Hölzl, Klasse 8a. 98 junge Wissenschaftler stellten dort beim Landeswettbewerb Bayern von Jugend forscht in sieben Fachgebieten ihre Projekte der Jury und der interessierten Öffentlichkeit vor. Die Patenschaft des Wettbewerbs hatte die Wacker Chemie AG übernommen. Durch seinen Sieg im Fachgebiet Chemie beim Regionalwettbewerb der Oberpfalz hatte sich Jan für die Teilnahme qualifiziert. So durfte er sich bei dem wichtigsten Nachwuchsforscherwettbewerb in Bayern mit den 15- bis 21-Jährigen messen, obwohl er erst 14 Jahre alt war. Er hatte eine biologisch abbaubare, zweischichtige Folie aus nachwachsenden Materialien erfunden, untersucht, und weiter entwickelt.
Aufgrund der hochwertigen Konkurrenz konnte er sich zwar nicht für den Bundeswettbewerb in Erfurt qualifizieren, erhielt aber zwei Sonderpreise – den Sonderpreis Biokunststoffe des Lions Clubs und den Buchpreis des Fachgebietes Chemie. Aufgrund seiner Leistung hätte er auch ein Forscherpraktikum an einer Uni bzw. bei einem Chemiekonzern erhalten können. Dies scheiterte jedoch leider an seinem Alter. Unter 16 Jahren darf man nach Gesetzeslage nicht mit allen Chemikalien hantieren und wird deshalb zu derartigen Praktika nicht zugelassen.
Jans Interesse an der Forschung und der Chemie tut dies keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Eindrücke, die diese Tage hinterlassen haben, vor allem die Begegnungen mit all den anderen Jungforschern haben weiter motiviert. Neue Ideen reifen bereits heran, mit denen er im nächsten Jahr wieder bei Jugend forscht mitmachen will.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
MdB Karl Holmeier als Chemiker
Besuch beim Projektseminar Chemie – Erprobung von Experimentierkästen
Oberviechtach.(lg) „Wie kann ich mit Hilfe von Haushaltschemikalien CO2 herstellen?“, „Leitet feste Zitronensäure den elektrischen Strom?“ und „Wie kann ich auf einem Teelöffel verschiedene Colagetränke unterscheiden ohne sie zu probieren?“. Diesen und weiteren Fragen ging der Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier höchstpersönlich auf den Grund, als er das Chemie-Seminar der 11. Jahrgangsstufe des Ortenburg-Gymnasiums besuchte.
Holmeier war nach einer Kontaktaufnahme seitens der Seminarteilnehmer an die Schule gekommen, um sich von ihnen das aktuelle Projekt zeigen zu lassen, in dem unterschiedlich thematisierte Experimentierkästen für Mittelstufenschüler zusammengestellt und erprobt werden. Ziel des Seminars unter der Leitung von Studienrätin Petra Zillner ist es, die experimentellen Fähigkeiten der Schüler zu schulen, um damit einen besseren Lernerfolg zu erzielen und Freude am Fach Chemie zu wecken. Nachdem die Seminarteilnehmer die Zielsetzungen des Projekts kurz präsentiert hatten, wurden MdB Karl Holmeier und Schulleiter Günter Jehl von den Schülern kurzerhand mit Laborkitteln und Schutzbrillen ausgestattet. So konnten sie ausgewählte Experimente selbst durchführen und sich dadurch von der Qualität der von den Schülern zusammengestellten Experimentierkästen überzeugen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Erfolgreiche Mathematiker ausgezeichnet
Oberviechtach.(lg) "Das restringierte Dreikörperproblem" lautete das Thema der Seminararbeit von Andreas Schneider, mit der dieser bei der Dr. Hans-Riegel-Stiftung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Fachbereich Mathematik den 1. Platz belegte. Der Abiturient darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro freuen. Neben Mathematik werden in dieser Stiftung auch die besten Arbeiten in Physik, Chemie und Geographie gewürdigt. Ein weiterer erfolgreicher Teilnehmer des Ortenburg-Gymnasiums war der Abiturient Thomas Bär, der mit einem Buchsachpreis ausgezeichnet wurde. Über den Erfolg der beiden Abiturienten freuen sich auch der betreuende Seminarleiter Dr. Franz Süß sowie Oberstudiendirektor Günter Jehl.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kammerkonzert: Manuel Träger als Meister am Xyloph
Oberviechtach.(lg) In rasendem Tempo glitten die Klöppel von Manuel Träger (Q 12) über das Xylophon, als er zum Höhepunkt des Kammerkonzerts am OGO mit seinem "Zirkus Renz" die Zuschauer in seinen Bann schlug. Schon bei der Begrüßung machte Oberstudiendirektor Günter Jehl auf dieses Paradestück des Konzertabends aufmerksam, der unter der Gesamtleitung von Studienrat Daniel Reisinger stand.
Vielfalt war angesagt bei diesem Kammerkonzert mitten in der Woche, das das Streicherensemble unter Leitung von Stefan Schäufl mit einer lyrischen Interpretation von "Scarborough Fair" eröffnete. Unter die Haut ging die Klarinettenquartett-Fassung des Tango Nuevo unter Leitung von Hans Kistler. Johannes Rahm (Trompete) und Martin Hinkel (Posaune) eröffneten nach der Pause den zweiten Programmteil des Abends, zu dessen Höhepunkten Vivaldis Flötenkonzert von Julia Kleber gehörte, souverän begleitet von der ehemaligen Schülerin Franziska Beer. Die Vielfalt des musikalischen Programms unterstrich auch die Kombination Hackbrett (Christoph Baumer) und Akkordeon (Michael Fleischer) beim schmissigen Vortrag der "Petruler Polka".
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
nach oben























