Auf der Suche nach „Ordnung im Chaos“
Kochkurve, Cantor-Menge, Sierpinski-Dreieck, Fraktal, Dimension, Skalierungsfaktor, Transformationsmatrix – Begriffe, die im gewöhnlichen Mathematikunterricht eher selten zu finden sind. Nicht jedoch im Mathematik-Seminar.
Unter der Leitung von StR Alexander Krämer und StR Dr. Franz Süß machen sich seit Beginn des Schuljahres 16 unerschütterliche und wissensdurstige Schülerinnen und Schüler auf dem Weg, tiefer in die Materie der „Chaostheorie“ einzudringen. Es gilt „Ordnung“ in das Chaos zu bringen. Doch manchmal ist der Weg dort hin etwas kryptisch, kurios, mysteriös und diffus. Auch waren manchmal Sätze wie „Das verstehe ich jetzt aber nicht“ oder „Ich kann mir das jetzt nicht so wirklich vorstellen“ zu hören. Allerdings meinte Herr Krämer dazu nur, dass dies ganz normal sei und dass die Vorstellung erst mit der Zeit kommt. Und tatsächlich: Nach einer Weile wird der Sinn dieser ganz speziellen Mathematik klar, die in der Realität auch Anwendung findet. Ein Anwendungsbereich ist die Medizin, in der die „fraktale Dimension“ eingesetzt wird, um die Krebsdiagnose entscheidend zu verbessern. Offenbar ist „Chaos“ in bestimmten Bereichen also hilfreich.
Bleibt zu hoffen, dass wir mit diesem Seminar auch noch etwas Ordnung in unser eigenes Chaos bringen werden ...
Lisa Rückerl, Q11
StR Alexander Krämer
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