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Mathe macht Spaß!

OGO-Schüler beim 6. Tag der Mathematik an der Universität Bayreuth

„Die Vorführung mit der kleinen Kanone müssen Sie sich unbedingt ansehen“, sagt Albert begeistert. Er geht in die zehnte Klasse des Ortenburg-Gymnasiums. Im Hörsaal folgen Schüler gebannt den Ausführungen eines Studenten. Es geht darum, wie stark die Feder seiner aufgebauten Schleuder gespannt sein muss, um mit der herausschießenden Kugel ein kleines Ziel in einer Sandgrube exakt zu treffen. Die halbe Tafel ist voll mit Zahlen, Variablen, Symbolen. Die Berechnung fasziniert.

Zusammen mit 40 weiteren Schülern und Schülerinnen ist Albert am Samstag, dem 9. Juli 2011, bereits um 7.00 Uhr in Oberviechtach unter der Begleitung von OStRin Paula Deml und StR Gerhard Lehminger aufgebrochen und an die Universität Bayreuth zum 6. Tag der Mathematik gefahren. Insgesamt nahmen 360 Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 13 dort an einem spannenden Wettbewerb teil, bei dem mehrere „Knobelaufgaben“ in Teams mit selbstgewählten Namen gelöst werden durften. „Die kleinen Einsteins“ und „Apollo 5c“ traten dabei ebenso an wie z.B. „Die Super-Hirnis“ und „Die Querdenker“. Um nur ein paar zu nennen. „Die Ladykracher & Co“, bestehend aus Eva-Maria Kirschner, Iris Ruider, Kerstin Spindler, Vanessa Kratz und Albert Kiener, waren dabei besonders erfolgreich und erreichten in der Kategorie der 9. und 10. Klassen sogar den 3. Platz.

Father Joseph Kirumira aus Uganda, der aufgrund eines Bildungsprojekts für sein Land zu Besuch am Ortenburg-Gymnasium ist, nutzte die Gelegenheit Bayreuth kennen zu lernen und verfiel dabei trotz sprachlicher Hürden auch der Faszination, die Zahlenknobeleien auslösen können.

Nachmittags konnte in Workshops Mathematik erlebt werden. Dabei wurden nicht nur Flugbahnen von Schleudern berechnet, sondern auch Sudokus mit mathematischen Modellen am Computer gelöst und Platonische Körper aus Strohhalmen bzw. Zahnstochern gebastelt. Parallel dazu fanden interessante Vorträge statt, die sich mit Mathematik im Origami, der Bearbeitung riesiger Datenmengen bzw. der Frage, was Business Intelligence ist, und dem Leben von Emmy Noether, der größten Mathematikerin aller Zeiten, beschäftigten. Die Ausstellung „Alles ist Zahl“ stand ebenfalls für Besucher offen.

Für viele Schüler war es auch beeindruckend, eine Universität mit ihren großen Hörsälen von Innen kennen zu lernen. „Ich soll mir die Uni mal ansehen, hat meine Mutter gesagt. Und wenn sie mir gefällt, kann ich hier vielleicht einmal studieren“, sagt Marie. Sie geht in die fünfte Klasse.

Um auch von der Universitätsstadt Bayreuth einen bessern Eindruck zu bekommen, machten viele der Schüler noch eine kleine Tour in die Innenstadt.

Spaß sollte dieser Tag machen, Spaß sollte die Mathematik machen. Offensichtlich ist dies gelungen, denn es gibt schon wieder die ersten Anfragen: „Können wir da nächstes Jahr wieder hin fahren?“



"... ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen,
Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen."

Jean-Henri Fabre (1823 – 1915)

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Das obige Bild zeigt das berühmte „Apfelmännchen“ bzw. die „Mandelbrot-Menge“, die alle komplexen Zahlen c enthält, für welche die rekursive Folge komplexer Zahlen mit der Bildungsregel

Das „Apfelmännchen“ ist nach Meinung vieler ein Sinnbild der Mathematik: Komplex und schön ...

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5. Merkhilfe (Klasse 11 und 12)
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