Tag der Mathematik
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November 2010 |
Mathematikerträume
Schon während der Fahrt zur Universität Regensburg stellten Polizisten im Bus als erstes unsere Zahlen und Additionskenntnisse auf den Prüfstand. Nach also einer nicht ganz mathefreien Fahrt kamen wir schließlich am Universitätsgelände in Regensburg an. Doch hier erwartete uns etwas ganz Anderes, fern von jeglicher normalen Mathewelt: Zahlen, Mengen, Gleichungen aller Art und Knoten.
Einen ganzen Tag im Paradies der angehenden, fertigen Mathematiker.
So ging es dort gleich richtig los. Während normale Menschen mit einer Schere zwei ineinander verknotete Seile einfach auseinander schneiden würden, haben wir uns am Anfang mit einer ganz anderen Herangehensweise beschäftigt. Welche verknoteten Seile sind dieselben, welche nicht? Wie löst man diese durch weiteres Verknoten? Ja, es ging um Knoten, Knoten und nochmals Knoten.
Frisch mit diesem Wissen ausgestattet, fingen wir munter an, unsere Wettbewerbsaufgaben zu bearbeiten. Innerhalb von zwei Stunden knobelten wir also und die Köpfe rauchten geradezu. Zum Glück konnten wir die Knoten danach ja wieder lösen!
Doch auch Zahlen machen eher hungrig als satt. So machten wir uns auf den Weg in die Mensa. Nachdem wir uns nun gestärkt hatten, ging es ab in die Tiefen der Bibliothek. Der vielen Buchstaben müde werdend, wendeten wir uns lieber wieder der Mathematik zu.
Um aber mit unseren Zahlen auch Geld verdienen zu können, wurden uns selbstverständlich auch die verschiedenen Werdegänge eines Mathematikers aufgezeigt. Vom Studium über die Nebenfächer und die Berufsfelder war alles auf dem Programm. Um Insider-Informationen zu erhalten, fanden wir extra Studenten vor, die uns bei Kaffee und Lebkuchen geduldig Rede und Antwort standen.
Nachdem diese danach für unseren Geschmack zu viele Löcher in den Bäuchen hatten, gingen wir wieder zurück zu unserer Mathematik. Denn dieses Mal galt es sie zu finden! Ob Krümmungsausgleiche, Fraktale, die Drachenkurve oder die Selbstähnlichkeit: Wir schreckten vor nichts zurück und fanden Erstaunliches heraus. Ja, ja die Mathematik ist überall und nirgendwo. Passt nur auf: Sie lauert hinter jeder Ecke und kann dich jeden Moment überfallen!
Mit diesem Wissen ging der Tag zu Ende und wir, die unerschrockenen Mathematiker, fuhren wieder zurück nach Oberviechtach. Doch was erwartete uns dort? Ein Chaos von Krümmungen (für Nichtmathematiker: Autos), Geraden mit versteckten Krümmungen (= Straßen) und Knoten (=im Kopf).
Doch wir wussten ja, wie wir sie lösen konnten; eine Bereicherung, die bei der Studienentscheidung sicher in vielerlei Hinsicht nützlich sein wird.
Am Ende bleibt nur noch zu sagen:
Und wenn die Mathematiker sich nicht verknoten, dann rechnen sie noch morgen!
Ilona Schneider, Q11
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Rückblick
- Jung-Mathematiker an der Universität Bayreuth [273 KB]
- Tina Wieczorek als Mathe-Ass [133 KB] ausgezeichnet
- Über die Codeknacker [130 KB] von gestern und morgen
- OGO-Schüler mit „Mathe„-Diplom [324 KB]
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Mathe-Asse am OGO ausgezeichnet
Sebastian Roith (9a) und Andreas Schneider (7d) erhielten von Schulleiter Hans Wurm die Urkunden des Kultusministers und Buchpreise. Bild: lg
9. Landeswettbewerb Mathematik - Sebastian Roith und Andreas Schneider erfolgreich
Neunburg vorm Wald/Oberviechtach. (glg) Beim bayernweiten 9. Landeswettbewerb Mathematik wurde Sebastian Roith von der Jury ein 2. Preis und Andreas Schneider ein 3. Preis zugesprochen. Oberstudiendirektor Hans Wurm zeichnete im Beisein des stellvertretenden Schulleiters Günter Jehl und des Fachbetreuers für Mathematik, Karl Frisch, die beiden Mathe-Asse des Ortenburg-Gymnasiums mit Urkunden von Kultusminister Siegfried Schneider aus.
Vier von sechs Aufgaben mussten die Teilnehmer bearbeiten, wobei der Schwierigkeitsgrad größtenteils erheblich über dem sonst im Unterricht üblichen Niveau lag. Neben mathematischem Grundwissen mussten die Schüler Kreativität bei der Entwicklung von Lösungsstrategien beweisen. Beachtenswerte mathematische Leistungen vollbrachten auch die beiden weiteren Teilnehmerinnen Iris Simandi und Sabrina Reiml.









