Schuljahr 2010/11

Projekt „Energie“ der 10. Klassen

Um dem Strukturwandel in der Energiewirtschaft in Deutschland und global Rechnung zu tragen, wurde im Schuljahr 2010/11 ein Projekt „Energie“ durchgeführt.

Zunächst wurde durch Vermittlung von Herrn Harald Meier vom Landratsamt Schwandorf eine schulinterne Lehrerfortbildung bei der Firma Grammer Solar in Amberg durchgeführt, bei welcher Herr Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Ettl in die neuesten Entwicklung im Bereich der Solarenergie einführte. Es wurde ein Überblick über Photovoltaik, Solarthermie und Solar-Luft-Systeme gegeben. Der zweite Referent – Herr Marcellus Schulze vom Bayerischen Landesamt für Umwelt erläuterte den aktuellen Stand im Bereich der Geothermie in Bayern. Hierbei wurden unter anderem auf Standortbedingungen und Wirtschaftlichkeit – auch im Hinblick auf die Einsparung von CO2-Emissionen eingegangen. Frau Fridlin und Frau Klug vom Ortenburg-Gymnasium möchten sich im Namen aller teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen für den informativen Nachmittag bedanken.

In der letzten Schulwoche wurden nun für die 10. Klassen des Ortenburg-Gymnasiums drei Tage zum Thema „Energie“ durchgeführt. Hier wurden die Schüler zum Beispiel durch den Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ an das Thema herangeführt. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler in Gruppen auf einzelne Energie-Themen spezialisieren und nach der Recherche kleine Referate vorbereiten. Diese wurden dann im Jahrgangsstufenverband vorgetragen.

Somit wurde eine Informationsgrundlage für den dritten Tag – den Tag der Referenten – gelegt.
Den Anfang eines informativen Vormittags machte Herr Peter von der Organisation „Bürgerwind“, welcher über die Nutzung von Windenergie referierte und anschaulich die Möglichkeit einer dezentralen Energieversorgung durch die ansässigen Bürger erläuterte. Anschließend sprach Herr Kreissel von der Firma Grammer Solar über die Möglichkeiten der Nutzung von Solarenergie in verschiedenen Bereichen, hier traf Herr Kreissel auf offene Ohren, da die Energieform der Photovoltaik auch in der Oberpfalz nicht mehr zu übersehen ist. Herr Schulze vom Landesamt für Umwelt informierte die Schülerinnen und Schüler über die Gegebenheiten, welche für den Bau von Geothermieanlagen benötigt werden. Anschaulich wurden von ihm die Möglichkeiten dargestellt, welche unser Planet uns durch die Wärme bietet, welches Gestein und Grundwasser speichern. Der Abschluss der Veranstaltung wurde durch Herrn Degmayr von der Firma Areva aus Erlangen gestaltet, welcher die Fragen der Schülerinnen und Schüler zum Thema Kernenergie beantwortete, welche durch den Unglücksfall in Fukushima und den in Deutschland beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie von großer Aktualität waren.
Frau Fridlin und Frau Klug möchten sich für die Bereitschaft bedanken, den Schülerinnen und Schülern des Ortenburg-Gymnasiums einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen der Energiebereitstellung zu geben.

Energiewirtschaft im Wandel der Zeit

Um der aktuellen Problematik der Suche nach geeigneten Energiequellen auch in der Schule zu entsprechen, wurden im Sommer 2011 am Ortenburg-Gymnasium mehrere Termine diesem Thema gewidmet.
Nach Vermittlung durch Herrn Harald Meier von Landratsamt SAD konnte eine multimediale Ausstellung zum Thema „Geothermie-Wärme aus der Erde“ gewonnen werden. Diese Ausstellung wurde durch das Landesamt für Umwelt unter Federführung von Herrn Marcellus Schulze konzipiert und stand dem Ortenburg-Gymnasium für 3 Wochen zur Verfügung.
Durch die Ausstellung wurden beispielsweise folgende Fragestellungen beantwortet: „Was ist Geothermie überhaupt? Gibt es auch eine tiefe Geothermie? Welche Nutzungsformen der oberflächennahen Geothermie existieren?“
Ein zweiter Termin zur ganzheitlichen Behandlung des Themas Energie war eine schulinterne Lehrerfortbildung, zu welcher die Firma Grammer-Solar aus Amberg einlud und die Lehrkräfte auf den neuesten Stand der Solarenergieentwicklung in Deutschland brachte. Zu dieser Fortbildung steuerte auch Herr Marcellus Schulze eine Einführung in die Geothermieforschung bei.
Um das Thema abzurunden, wurden für die 10. Klassen drei Tage zur eingehenden Beschäftigung mit dem Bereich „Energie“ in der letzten Schulwoche organisiert. Als Programm waren die eingehende Information zu verschiedenen Energietechniken und anschließende Referate angedacht. Als Abschluss wurden Referenten zu folgenden Themen geladen: Windenergie (Herr Peter), Solartechnik (Grammer Solar – Herr Kreissel), Geothermie (Herr Marcellus Schulze), Kernenergie (Avera Group).
Die Biologie- und Chemielehrerinnen Frau Fridlin und Frau Klug bedanken sich ganz herzlich bei allen beteiligten Firmen und Referenten für die zumeist unentgeltliche und bereitwillige Unterstützung zur Durchführung der Projekte.

StRin J. Fridlin
StRin A. Klug

P-Seminar: Schulgarten

Zu Beginn des Schuljahres 2009 machten sich die Teilnehmer des Biologie P-Seminars daran, das Angebot des „Schulgartens“ sinnvoll zu erweitern. Zunächst sammelten sie verschiedene Ideen und Anregungen, die jedoch nicht alle umsetzbar waren. Die Attraktivsten wurden auf drei Gruppen verteilt, die sich eifrig an die Umsetzung dieser wagten.

Die drei erwählten Projekte waren Folgende:
- Kräuterspirale
- Schmetterlinge
- Barfußpfad

Diese drei Projekte umfassen sowohl die Pflanzenwelt als auch die Tierwelt und versuchen die Sinneseindrücke der Natur genau wahrzunehmen. Nach ausgiebigen Überlegungen und Planungen über die einzelnen Projekte konnten selbst unvorhergesehene Probleme die Gruppen nicht von ihren Zielen abbringen. Die Teilnehmer nutzten sowohl die vorgesehenen Nachmittagsstunden, als auch ihre Ferien um dem Zeitplan gerecht zu werden. Aufgrund dieser engagierten Haltung gegenüber den Projekten war es den Gymnasiasten möglich, die Projekte zielstrebig und rasch zu vollenden.

Wer nun neugierig geworden ist, kann nähere Informationen zu den einzelnen Projekten durch einen Klick auf das entsprechende Projekt erhalten.

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Schnupperstudium Chemie

Bayreuther Uni-Luft geschnuppert

Peter und Thomas Prey für drei Tage Studenten – Einblicke in den Alltag des Unibetriebs

Oberviechtach. (lg) Einen Einblick in das Studentenleben bekamen die beiden Abiturienten Peter und Thomas Prey, als sie für drei Tage ein Schnupperstudium an der Universität Bayreuth absolvieren durften. Chemielehrer Matthias Schaller sieht darin einen wichtigen Weg der beruflichen Orientierung.
So wurden Einblicke in die wesentlichen Bereiche der Chemie gewährt, u.a. in die physikalische Chemie, die Biochemie, die organische und anorganische Chemie. Der Blick hinter die Kulissen des Hochschullebens wurde von den beiden angehenden Abiturienten als besonders hilfreich empfunden.
Dozenten und promovierende Studenten der Universität Bayreuth vermittelten neben einer allgemeinen Einführung in ihren Fachbereichen auch spezielles Wissen, zeigten und erklärten außergewöhnliche Geräte, die man sonst nur als Chemiestudent zu Gesicht bekommt. Darüber hinaus wurde auch eine Grundvorlesung in Chemie besucht.
„Das Schnupperstudium der Universität Bayreuth ist ein einzigartiges Angebot in der Region und für jeden, der Chemie als Studienfach in Betracht zieht, absolut empfehlenswert“, so das Resümee der beiden Brüder. „Insgesamt konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln und Einblicke in die angewandte Chemie erhalten, was uns bezüglich unserer Berufswahl ein großes Stück vorwärts gebracht hat.“

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Schuljahr 2009/10

Exkursion ins Gentechlabor Regensburg

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Kaltwasseraquarium der 6-ten Klassen

Bereits zu Beginn des letzten Schuljahres 2008/09 wurde von den 6-ten Klassen des OGO ein Kaltwasseraquarium eingerichtet, um den Biologieunterricht möglichst lebendig zu gestalten. Das Projekt wird auch in diesem Jahr von den Schülern der diesjährigen 6-ten mit viel Begeisterung fortgeführt und soll ihnen vor allem eine praktische Ergänzung und Motivation zum theoretischen Unterricht über die Wirbeltierklasse der Fische bieten.

Durch den Aufbau des Aquariums in einem der beiden vorhandenen Schaukästen ist es den Schülern möglich, sich auch in den Pausen und Freistunden mit einheimischen Gewässerorganismen zu beschäftigen. Für den Besatz und die Pflege des Aquariums und seiner Einwohner sorgen die Schüler mit Unterstützung der Biologielehrkräfte selbst.

Da das Aquarium auch anderen Schülern, Lehrern und Besuchern des Gymnasiums Informationen liefern soll, werden im oberen Bereich Steckbriefe zu den verschiedenen Pflanzen und Tieren präsentiert, die von den Schülern erarbeitet werden. Da das Aquarium mit seinen 100 Litern Wasser nur begrenzten Lebensraum bietet, werden die verschiedenen Organismen nach einiger Zeit durch andere ersetzt, um den Schülern ein möglichst großes Spektrum unserer einheimischen Gewässerfauna und -flora nahe zu bringen.

Da eine ganze Reihe von Lebewesen unter das Naturschutzgesetz fällt, wurde eine Ausnahmegenehmigung zu Fang und vorübergehender Haltung geschützer Tiere von der Regierung der Oberpfalz beantragt. So dürfen entsprechende Arten nur aus Gartentümpeln oder privaten Fischweihern entnommen werden und müssen nach Erfüllung des Lehrzieles auch wieder dorthin gebracht werden.

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08/09

Erfolg beim Chemie-Wettbewerb

In Teams wurde erfolgreiche Spurensuche in Chemie betrieben. Jetzt gab's die Auszeichnungen. Bild: lg

Gründliche Recherchen und bunte Versuche

Jung-Chemiker bei Spurensuche - Urkunden für erfolgreichen Wettbewerb

Oberviechtach. (lg) Wie kann man mit dem genetischen Fingerabdruck Täter überführen? Wie kann man Gold auflösen? Gab es auf dem Mars jemals Wasser? Mit diesen und anderen Fragen stiegen OGO-Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe in den Chemie-Wettbewerb Dechemax ein. Nach der erfolgreichen Internet-Recherche der ersten Runde ging's an Experimentieren.

Unter dem Motto "Von Tinten und ihren Geheimnissen" wurde mit Hilfe der Chromatographie aus einem schwarzen Strich einer bunter Regenbogen gezaubert, wenn beispielsweise mit Spiritus die verstecken Farben aus einem Edding hervorgelockt wurden. Auch das Versenden von Geheimschriften mit Zitronensaft und mit Rotkohlsaft ist für die Jung-Chemiker kein Problem mehr.

In drei Teams bewältigten die Mittelstufenschüler die unterschiedlichen Aufgaben. Ihre Chemielehrerin, Studienrätin Andrea Klug, war voll des Lobs für ihre jungen Forscher: "Sie haben sich ihre Urkunden redlich verdient!" erklärte sie, als ihnen stellvertretender Schulleiter Matthias Schaller die Auszeichnungen überreichte:

Co2_Maus

zu Aktivitäten der vergangenen Jahre

Exkursion ins Gentech-Labor

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Klima on s´cooltour



Als Auftaktveranstaltung zum Projektwettbewerb „Klima on s´cooltour“, an dem mehrere Klassen des Ortenburg-Gymnasiums teilnehmen, bot die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch vom 07.-10.10.2008 am Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach eine Klimaexpedition an. Sie steht im Zeichen der von der UNO-Generalversammlung für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufenen Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Das Ziel der Veranstaltung, so Michael Geisler, der Referent der Geoscopia, sei es, den Jugendlichen eine Vorstellung der engen Verflechtung verschiedener globaler Umweltprobleme zu vermitteln: „Das Problem der Wasserknappheit in einigen Teilen der Erde ist häufig eng mit dem Klimawandel verbunden. Diese Zusammenhänge möchte ich den Schülern näher bringen.“ Die Knappheit der Ressource Wasser ist besonders in den Ländern des Südens von besonderer Bedeutung. Wie wirkt sich beispielsweise die Klimaerwärmung auf den Tschadsee am Südrand der Sahara aus? „Der Tschadsee war einst der größte Binnensee Westafrikas – ungefähr so groß wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In der Tschad-Region vollzieht sich aber seit wenigen Jahrzehnten ein Klimawandel, der den See zunehmend schrumpfen lässt. Der See ist innerhalb von nur 30 Jahren auf die Größe der Stadt Berlin geschrumpft“, erklärt der Referent.

Der Experte weist auf den Rückgang der Gletscher in den Alpen anhand von alten Satellitenaufnahmen hin, das Ergebnis ist erschreckend. Die Satellitenbilder zeigen eine Abnahme der Arktis Eisfläche der Jahre 1978 bis 2000 um 40 bis 45 Prozent. Der größte Rückgang fand im Jahr 2007 statt mit über einer Million Quadratkilometer geschmolzenem Eis. Dabei ist die Eisfläche auch für die Reflektion der Sonnenstrahlen wichtig. Die Erderwärmung verstärkt sich durch weniger Eisfläche.

Von den eisigen Regionen wandert der Blick auf die tropischen Regenwälder. Die Jugendlichen sehen auf den Satellitenbildern die Abholzung des tropischen Regenwaldes in Südamerika. Immerhin sorgt der Regenwald dafür, dass die Atmosphäre sich abkühlt. Gründe der Abholzung sind die Rinderhaltung für den amerikanischen Fleischbedarf und der Sojaanbau, der als Futtermittel für die Tierhaltung in Europa dient. Deshalb plädiert der Umweltpädagoge für weniger Fleischkonsum und für mehr Gemüse und Obst aus der Region. Mit der Frage was Klimaschutz mit Burgern zu tun habe, provozierte er dabei ganz bewusst.

Chemie

Biologie

Gk Chemie besucht Biogasanlage

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Klasse 5e auf Exkursion im Kainzbachthal

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Schnupperstudium Chemie

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Bei Biologieolympiade gepunktet

Urkunde für Katharina Biegerl - Erfolg bei internationalem Wettbewerb

Weshalb kocht Milch im Gegensatz zu Wasser so leicht über? Warum bildet sich beim Braten eines Steaks außen eine dunkle Kruste, während innen das Fleisch gart? Mit diesen und ähnlichen Küchenweisheiten musste sich die Oberviechtacher Kollegiatin Katharina Biegerl bei der Biologieolympiade auseinandersetzen, bei der sie jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde. Der zu bearbeitende Fragenkatalog, z.B. auf dem Gebiet der Zellbiologie und Genetik, ging über das reguläre Biologiewissen hinaus.

Schulleiter Günther Jehl und Oberstudienrat Matthias Schaller als betreuender Lehrer überreichten Katharina Biegerl die Auszeichnung. Die Schülerin beteiligt sich seit Jahren regelmäßig an dem international ausgerichteten Wettbewerb. Er dient der Förderung biologisch begabter Schülerinnen und Schüler und richtet sich speziell an Jugendliche der Oberstufe weiterführender Schulen. In Deutschland ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Technik der Träger dieses Wettbewerbs.

Projektwettbewerb "Klima on s´cooltour"

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Ausstellung in der Aula