Regionalwettbewerb von Jugend forscht

Am 24. Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Neumarkt nahmen mit 69 Erfindungen und Projekten 110 junge Tüftler teil. Zehn Projekte erzielten dabei in den verschiedenen Fachgebieten einen Regionalsieg. Und eines dieser Siegerprojekte kommt vom Ortenburg-Gymnasium aus Oberviechtach. Bastian und Laurin Roßmann bauten zusammen mit Tim Reisnecker eine Staubsauger-Bazooka, damit auch Leute, die nicht mehr so gut werfen können, mit ihrem Hund „Hol den Ball“ spielen können. Sie untersuchten dabei auch, wie sich die Flugweite variieren lässt. Für dieses Projekt sprach ihnen die Jury den Regionalsieg im Fachgebiet Physik in der Sparte „Schüler experimentieren“ der unter 15-Jährigen zu. Bastian, Laurin und Tim haben sich somit für den Landesentscheid von Schüler experimentieren in Dingolfing qualifiziert. Da sich die Vorführung ihrer Staubsauger-Bazooka als wahrer Besuchermagnet erwies, erhielten sie auch den „Sonderpreis des Landkreises Neumarkt für einen Stand mit besonders hoher Interaktion mit den Besuchern“.

 

Vom Ortenburg-Gymnasium waren aber noch mehr Jungforscher aktiv. Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit 10 Projekten am Wettbewerb. Ihnen gelang es, noch weitere Preise zu erzielen.

In der Sparte „Schüler experimentieren“ erhielten Lena Ebnet und Hanna Münz den 3. Platz im Fachgebiet Biologie mit ihren „Tipps zur Frischhaltung von Schnittblumen“. Drei Teelöffel Zucker in 400 ml Wasser halten Schnittblumen länger frisch.

Sina Feneis errang für ihre „Tipps für den klaren Durchblick“ den 3. Platz im Fachgebiet Chemie. Trägt man eine Mischung aus 15 Tropfen Spülmittel und 5 Tropfen Spiritus dünn auf die Brille auf, beschlägt sie nicht, sondern aus den feinen Wassertröpfchen wird ein Wasserfilm, durch den man hindurchsehen kann.

In der Sparte „Jugend forscht“ der ab 15-Jährigen wurde Leonhard Lippert für seinen „Hydraulischen Widder“ mit dem 2. Platz im Fachgebiet Physik ausgezeichnet. Dieser Beitrag ist aus einer W-Seminar-Arbeit entstanden.

Das Biologie-Projekt „Rettet die Lappen! Weg mit den Bakterien!“ von Lena Scheck und Sarah Deml wurde mit dem „Sonderpreis Umwelttechnik“ prämiert. Gibt man einen Lappen zwei Minuten in die Mikrowelle ist der Bakterienbefall deutlich reduziert.

 

Jeweils einen der Sonderpreise des Lions-Club konnten folgende Teilnehmer ergattern:

Anna-Lena Hummer und Paula Winter für die Überwachung von „Katzen und ihren Wegen“ per GPS,

Sarah Chmura für ihre Arbeit über „ANNA-Zahlen & Co“,

Kilian Maier und Vincent Walbrun mit der „Ferngesteuerten Sämaschine SÄMI“,

Anna-Lena Meier, Mirjam Liebl und Paula Rehfeldt für die „Untersuchung des pH-Werts vom Speichel“

und Leon Roiger für das Projekt „Energie aus Wasserkraft – Optimierung eigener Modelle“.

Begleitet wurden die engagierten Schülerinnen und Schüler zu diesem ereignisreichen zweitägigen Wettbewerb von den Lehrkräften Paula Deml und Andrea Klug. Betreut wurde die Entwicklung der Projekte zudem auch von Herrn Johannes Klug.